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Vom 8. bis 14. November dreht sich alles um Integration, Inklusion und Antidiskriminierung

LSB-Aktionswoche "Sport lebt Vielfalt"

Die Anerkennung von unterschiedlichen Interessen, körperlichen Voraussetzungen, kulturellen Hintergründen und sexuellen Orientierungen gilt als Schlüsselqualifikation für ein friedvolles und gemeinschaftliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Für Vereine und Verbände ergibt sich daraus eine Fülle an Potenzialen, für die der LSB gemeinsam mit den Partnern der Steuerungsgruppe Inklusion sowie dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ im Rahmen einer Aktionswoche sensibilisieren möchte.

 

Katharina Binz spricht als Schirmherrin der LSB-Aktionswoche "Sport lebt Vielfalt"

Schrimherrin Katharina Binz

Seid dabei und lebt die Vielfalt des Sports!

An sieben Tagen erwartet alle (Sport-) Interessierten ein Programm, das Lust macht und dazu einlädt, sich mit den Themen Inklusion, Integration und Antidiskriminierung im Sport näher zu befassen. Im Fokus stehen zahlreiche Informations- und Fortbildungsmöglichkeiten, aktive Mitmachaktionen in ganz Rheinland-Pfalz, die Vermittlung von Handlungsempfehlungen zur Förderung von Vielfalt im Sport und die Einladung zum Vernetzen, Diskutieren und Nachdenken.

Klicken Sie sich durch die digitale Karte und erfahren Sie mehr über unsere einzelnen Angebote.

Alle Präsenz-Angebote auf einem Blick

Die Angebotsinhalte im Überblick

Montag, 8. November

Netzwerktreffen Inklusion im Sport: Präsentation der Forschungsergebnisse des Sport-Inklusionslotsenprojektes für Rheinland-Pfalz

Im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung – zu der Vertreter*innen aus Sport und Politik eingeladen sind – werden anlässlich des „Netzwerktreffens Inklusion im Sport“ erstmalig die Forschungsergebnisse zur Umsetzung des Sport-Inklusionslotsenprojektes durch das Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität vorgestellt. Nach zweijähriger Projektlaufzeit sollen sie eine Antwort auf die Frage geben, ob die Ansprüche und Zielstellungen an das Projektvorhaben mit der Wirklichkeit in Beziehung stehen.

Landesweit wurden 2020 und 2021 in sieben Regionen 14 sogenannte Sport-Inklusionslots*innen auf Minijob-Basis eingestellt, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme und Teilhabe am Sport zu erleichtern. Ziel des Landessportbundes und der Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus dem Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband, Special Olympics sowie dem Gehörlosen Sportverband – ist es, das Sport-Inklusionslotsenprojekt langfristig als feste Größe im Sport zu verankern.

Nähere Informationen zum Sport-Inklusionslotsenprojekt und zu den jeweiligen Ansprechpartner*innen vor Ort finden Sie unter www.inklusiver-sport-rlp.de.

Termin: Montag, 08.11.2021, 14.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz (geschlossene Veranstaltung)

Ansprechperson bei Rückfragen: Silvia Maria Wenzel, Koordinierungsstelle Inklusion beim Landessportbund Rheinland-Pfalz, E-Mail: s.wenzel@lsb-rlp.de, Tel.: 06131 / 2814 - 412

05er bieten inklusives Programm

Im Zeitraum vom 08. bis zum 12. November setzt Mainz 05 verschiedene Aktionen rund um das Thema „Inklusion“ mit Kindern und Jugendlichen der Mitgliederclubs des Vereins sowie des 05ER Klassenzimmers, dem Schulprojekt der 05ER, um. Unterstützt wird Mainz 05 dabei von den Umsetzungspartnern „T_OHR - Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport“ und „Special Olympics Rheinland-Pfalz“, wo Mainz 05 seit 2020 Mitglied ist.

Details zu den Aktionen folgen.

Termin: Montag, 08.11.2021 bis Freitag, 12.11.2021

Ort: 1. FSV Mainz 05 e.V., Eugen-Salomon-Straße 1, 55128 Mainz

Anmeldung & Rückfragen über: Leonard Wittauer, E-Mail: Leonard.Wittauer@MAINZ05.de,

Tel.: 06131 / 37550 - 357

 

Fortbildung: Antisemitismus im Sport

Laut einer Umfrage waren 39 Prozent aller Makkabi Sportler*innen mindestens einmal von einem antisemitischen Vorfall im Sport betroffen. 47 Prozent nahmen in den vergangenen fünf Jahren einen Anstieg an antisemitischen Vorfällen im Sport wahr. 51 Prozent haben schon mindestens einmal einen antisemitischen Vorfall gegen andere Makkabi-Sportler*innen mitbekommen.

Der Workshop – der gemeinsam mit Referent*innen vom Bundesprojekt „Zusammen1“ (in Trägerschaft des Turn- und Sportverbandes Makkabi Deutschland und des Zentralrats der Juden Deutschland) umgesetzt wird, thematisiert die wichtigsten Facetten und Funktionsweisen von Antisemitismus im Sport und veranschaulicht sie anhand von ausgewählten Praxisbeispielen. Gleichzeitig wird das notwendige Rüstzeug vermittelt, wie man Antisemitismus im Sport entgegenwirken kann.

 

Termin: Montag, der 08.11.2021, 18.00 bis 19.30 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz

Anmeldung über: E-Mail an gesellschaftspolitik@lsb-rlp.de

Ansprechperson bei Rückfragen: Daniel Hertzler, Programm „Integration durch Sport“, E-Mail: d.hertzler@lsb-rlp.de, Tel.: 0631 / 3411 - 239

Die Teilnahme wird mit 2 Lerneinheiten zur Verlängerung der Vereinsmanager-, Jugendleiter- und Übungsleiterlizenzen anerkannt.

Dienstag, 9. November

„Blinddate Inklusion“ – Expert*innen aus dem Sport treffen auf Expert*innen  in eigener Sache

Der Sport-Inklusionslotse und Leiter der Rhein-Mosel-Werkstatt Reiner Plehwe lädt zu einer Podiums-diskussion in die Betriebsstätte nach Koblenz ein. In Gesprächsrunden treffen Vertreter*innen der Behindertensportverbände auf Expert*innen in eigener Sache. Lösungsansätze, Best Practice Beispiele von Inklusion im Sportverein und die Möglichkeit eines gemeinsamen Austauschs sollen Sportvereinen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Übungsleiter*innen und Interessierten eine Vernetzung ermöglichen.

Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Veranstaltung, um Anmeldung wird gebeten. Bei Unter-stützungsbedarf bitte melden. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei und die Veranstaltung wird durch Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet. Eine Abholung am Bahnhof kann nach vorheriger Rücksprache eingerichtet werden.

Termin: Dienstag, 09.11.2021, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Speisesaal der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen, Ernst-Sachs-Straße 10, 56070 Koblenz

Anmeldung & Rückfragen über: Reiner Plehwe, Sport-Inklusionslotse für die Region Rhein-Ahr/Stadt Koblenz, E-Mail: r.plehwe@silo.lsbrlp.de, Tel.: 0170 / 348 3961

 

Fortbildung: Hate Speech - was tun, wenn  der Shitstorm kommt?

 

Hate Speech ist nicht nur auf individueller Ebene problematisch, es handelt sich dabei auch um ein politisches und gesamtgesellschaftlich zu betrachtendes Thema. Gezielt wird versucht, bestimmte gesellschaftliche Gruppen aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. Darüber hinaus schwappt die Welle des organisierten Online-Hasses immer wieder in die Offline-Welt. Was tun? Dieses Online-Seminar informiert über Hate Speech und die betroffenen Gruppen, sensibilisiert für die Folgen von Hate Speech anhand aktueller öffentlicher Beispiele auch aus dem Sport und aktiviert zur Gegenrede. Natürlich gibt es dazu konkrete Tipps, wie man mit toxischer Kommunikation auf den eigenen Vereinsseiten umgehen kann bzw. ihr vorbeugen kann.

Die Referent*in DJ Freshfluke, genannt Fluky, ist nicht nur HipHop DJ aus Berlin mit kölschem Migrationshintergrund, sondern seit 2019 freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit mit einem Workshop-Konzept der Amadeu-Antonio-Stiftung zum Thema Hate Speech aktiv.

 

Termin: Dienstag, 09.11.2021, 17.30 bis 20.30 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz

Anmeldung über: E-Mail an gesellschaftspolitik@lsb-rlp.de

Ansprechperson bei Rückfragen: Daniel Hertzler, Referent Programm „Integration durch Sport“, E-Mail: d.hertzler@lsb-rlp.de, Tel.: 0631 / 3411 - 239

Die Teilnahme wird mit 2 Lerneinheiten zur Verlängerung der Vereinsmanager-, Jugendleiter- und Übungsleiterlizenzen anerkannt.

Mittwoch, 10. November

Index für Inklusion – wie gelingt Inklusion im Sportverein oder Sportverband?

Der Index für Inklusion ist ein Wegweiser für das Thema Inklusion im und durch Sport. Er wurde vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) in Zusammenarbeit mit Fachleuten unterschiedlicher Institutionen innerhalb und außerhalb des organisierten Behindertensports entwickelt. Der Index richtet sich an alle Akteure aus Sportverbänden und  –vereinen, die ihre Kulturen, Strukturen und Praktiken inklusiv gestalten (wollen) und deren Chancen für eine inklusive Zukunft nutzen möchten. Allerdings ist der Index kein Konzept, welches eins zu eins übernommen werden kann. Der Index bietet vielmehr Spielraum, um die eigene Situation zu überprüfen und Veränderungen vorzunehmen. Seien Sie kreativ und finden Sie gemeinsam mit dem Referenten Kai Labinski vom Deutschen Behindertensportverband individuelle Wege eine inklusive Sportlandschaft auf- bzw. auszubauen.

 

Termin: 10.11.2021, 17.00 bis 18.30 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz

Anmeldung & Rückfragen über: Kai Labinski, Referent Sportentwicklung beim Deutschen Behindertensportverband e.V., E-Mail: labinski@dbs-npc.de, Tel.: 02234 / 6000 304

Donnerstag, 11. November

Fortbildung: Gegen Homophobie im Sport

In unserer Gesellschaft sind vielfältige Lebens- und Familienformen Alltag. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle sind Teil der Gesellschaft. Allerdings werden sie vielfach diskriminiert, etwa in Schulen, dem Berufsleben oder auch im Sport. Zuletzt wurde dies bestätigt durch die Outsport-Studie, die Diskriminierung und Gewalt im Sport aufgrund der sexuellen Orientierung untersucht hat. In einem Sportsystem, das analog zur Gesellschaft geprägt ist von einer traditionell binären Geschlechterordnung fühlen sich Lesben, Schwule, bi-, trans- und intersexuelle sowie nicht binäre Menschen verunsichert und diskriminiert.

Vincent Maron, vom Landesnetzwerk QueerNet RLP e.V., wird Interessenten einen Einstieg in das Thema bieten, Biographien von LSBTI-Personen aufzeigen und gemeinsam Möglichkeiten erarbeiten, wie man im Sport(-verein) Diskriminierung begegnen kann.

 

Termin: Donnerstag, 11.11.2021, 18.00 bis 19.30 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz

Anmeldung über: E-Mail an gesellschaftspolitik@lsb-rlp.de

Ansprechperson bei Rückfragen: Oliver Kalb, Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik beim Landessportbund Rheinland-Pfalz, E-Mail: o.kalb@lsb.rlp.de, Tel.: 06131 / 2814 - 411

Die Teilnahme wird mit 2 Lerneinheiten zur Verlängerung der Vereinsmanager-, Jugendleiter- und Übungsleiterlizenzen anerkannt.

Samstag, 13. November

Fortbildung: Einblicke in die inklusive Sportpraxis beim SV Spesbach

Für den SV Spesbach ist Inklusion im Sport schon lange eine Selbstverständlichkeit. Das Fußballteam, bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung, gibt für diese Fortbildung die Möglichkeit beim inklusiven Training wertvolle Einblicke zu gewinnen. Jeder – ob mit oder ohne Behinderung – ist herzlich eingeladen mit zu machen.

Die pfälzischen Sport-Inklusionslots*innen des Landessportbund Rheinland-Pfalz erklären was Inklusion ist und bieten individuelle Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für den Start in den Inklusionsprozess und die Umsetzung im eigenen Verein.

 

Termin: Samstag, 13.11.2021, 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Sportverein Spesbach e. V., Am Heidenhübel 2, 66882 Hütchenhausen

Anmeldung über: das Aus- und Fortbildungsportal des Sportbundes Pfalz

Ansprechperson bei Rückfragen: Pierre Anthonj,  Abteilungsleiter Sportentwicklung & Breitensport beim Sportbund Pfalz, E-Mail: pierre.anthonj@sportbund-pfalz.de, Tel.: 0631 / 341 1237

Die Teilnahme wird mit 7 Lerneinheiten zur Verlängerung der Übungsleiter- und Jugendleiterlizenz anerkannt.

 

„Wir tanzen gemeinsam – für Familien & Übungsleitende von Kindergruppen“ – im Rahmen der Projekte „Regionalliga Inklusion“ (Deutsche Turnerjugend) & „Wir gehören dazu“ (Special Olympics Deutschland)

Wir laden herzlich alle Tanzbegeisterten (und alle, die es werden wollen) ein, an unserem inklusiv gestalteten Tanz-Vormittag dabei zu sein! Organisiert wird die Veranstaltung von Stefanie Kneisle (Projekt „Regionalliga Inklusion“, Deutsche Turnerjugend) und Nina Hagedorn (Projekt „Wir gehören dazu“, Special Olympics Deutschland). Unter dem Motto „Wir tanzen gemeinsam“ möchten sie sich mit euch zur Musik bewegen und dabei eine Menge Spaß haben. Das aktive Angebot richtet sich an alle Kinder, mit und ohne Behinderungen, und ihre Familien sowie Übungsleitende, die Ideen für ihre (inklusiven) Kindersportgruppen sammeln möchten. Wir tanzen zu bekannten Kinderliedern und studieren gemeinsam kleine Choreos zum Mitmachen ein. Also meldet euch an und tanzt gemeinsam mit uns im Rahmen der „LSB-Vielfaltswoche“ und dem „kinder Joy of moving - Tag des Kinderturnens 2021“!

 

Termin: Samstag, 13.11.2021, 10.00 bis 12.00 Uhr

Ort: Online per Videokonferenz

Anmeldung & Rückfragen über: Stefanie Kneisle, Projekt „Regionalliga Inklusion“ der Deutschen Turnerjugend, E-Mail: stefanie.kneisle@tuju.de, Tel.: 0261 / 135 154

 

Midnightgames in Simmern

Mit Unterstützung des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ werden in Simmern die sogenannten Midnightgames ausgerichtet. Es handelt sich dabei um eine integrative Sportveranstaltung, zu der alle Sportinteressierten herzlich eingeladen sind.

Angeboten werden Turniere in den Sportarten Fußball, Volleyball und Basketball, bei denen Mixed-Teams in den Alterskategorien 13 bis 18 Jahren gegeneinander antreten. Die Eröffnung der Midnightgames ist für 17 Uhr vorgesehen, Turnierbeginn ist um 18 Uhr. Die Siegerehrung und das Turnierende werden gegen Mitternacht stattfinden. Die Volleyball- und Fußballmannschaften bestehen aus 6 Personen (mindestens 2 Mädchen), die Basketballmannschaften aus maximal 4 Personen (mindestens 1 Mädchen). Die Teilnahmegebühren betragen bei einer Anmeldung bis zum 5. November pro Team 12 Euro (Volleyball und Fußball) bzw. 8 Euro (Basketball). Bei einer späteren Anmeldung beträgt die Teilnahmegebühr 15 Euro pro Team.

Alle Teilnehmenden erwartet ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Liveacts, Preisen und Snacks.

 

Termin: Samstag, 13.11.2021, ab 17 Uhr

Ort: Simmern, Sporthallen des Gymnasiums Simmern

Anmeldung und Rückfragen über: Milan Kocian, Referent Programm „Integration durch Sport“, E-Mail: m.kocian@lsb-rlp.de, Tel.: 0261 / 135 - 125

Sonntag, 14. November

Fortbildung: Einblicke in die inklusive Sportpraxis - gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband in der Rhein-Mosel Werkstatt Kastellaun

Von inklusiven Spielen über  Sitzvolleyball bis zum Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung - im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah die Umsetzung von Inklusion im Sportverein geschult. Gemeinsam mit Dominic Holschbach vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband und den rheinländischen Sport-Inklusionslots*innen werden den Teilnehmenden individuelle Hilfen und Unter-stützungsmöglichkeiten für den Start in den Inklusionsprozess mitgegeben.

 

Termin: Sonntag, der 14.11.2021, 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen, Auf Dornbruch 6, 56288 Kastellaun

Anmeldung über: das Veranstaltungsportal (IntelliOnline) des Sportbundes Rheinland

Ansprechperson bei Rückfragen: Benno Müller, Referent für Bildung Sportpraxis, Breitensport beim Sportbund Rheinland, E-Mail: benno.mueller@sportbund-rheinland.de, Tel.: 0261 / 135 129

Die Teilnahme wird mit 7 Lerneinheiten zur Verlängerung der Übungsleiterlizenz anerkannt.

Unsere Themen

Inklusion im Sport

Das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention liegt in der Förderung der Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung und ihrer selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen. Mit ihrer Ratifizierung im Jahr 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention nicht nur zu nationalem Recht geworden. Durch die Berücksichtigung des Sports wird die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch zum politischen Auftrag für den Sport.

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Vertreter*innen des Landessportbundes, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband, Special Olympics und dem Gehörlosen-Sportverband – verfolgt seit 2016 das Ziel, dass alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – gleichermaßen an den zahlreichen Sport-, Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten der rheinland-pfälzischen Vereine und Verbände teilnehmen können.

Hierzu wurden in der Vergangenheit bereits eine Fülle an Maßnahmen umgesetzt. Beispielhaft ist die Einrichtung der Koordinierungsstelle Inklusion zu nennen, die finanzielle Unterstützung von besonders engagierten Vereinen und Verbänden, die Zusammenarbeit mit wichtigen Netzwerkpartnern, der Aufbau eines breiten Informationsangebotes und nicht zuletzt die Umsetzung eines flächendeckenden Sport-Inklusionslotsen-Projektes.

Mehr Informationen zum Thema Inklusion gibt es hier.

Integration durch Sport

Integration bedeutet, dass Personen oder Gruppen die Möglichkeit erhalten in einer Gesellschaft gleichberechtigt miteinander zu leben. Es handelt sich dabei um einen offenen Prozess der zum besseren Verständnis und zum besseren gemeinsamen Zusammenleben führen soll.

In diesem dauerhaften, kontinuierlichen und langfristigen Prozess fließen alle Aspekte des täglichen Lebens und der täglichen Begegnung ein. Ziel ist es ein friedvolles, verständnisvolles und geduldiges Zusammenleben- sowie die Anerkennung und Akzeptanz aller beteiligten Personen in der Gesellschaft zu erreichen. In diesem Prozess ist es wichtig ein grundsätzliches Interesse am interkulturellen Leben zu wecken, zu fördern und zu leben.

Hierfür müssen Differenzen überwunden, Rassismus und Diskriminierung bekämpft und ein friedvolles Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gewährleistet werden. Es müssen Potentiale und Perspektiven aller Beteiligten für ein gemeinsames Zusammenleben sichtbar gemacht werden. Dafür braucht es vor allem Akzeptanz und eine respektvolle, wertschätzende und verständnisvolle Kommunikation.

Einer besonderen Bedeutung kommt im Landessportbund dabei dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ zu. Es wird im rheinland-pfälzischen Sport seit nunmehr 30 Jahren erfolgreich umgesetzt und verfolgt das Ziel, interessierte Vereine und Verbände mit dem notwendigen Rüstzeug zu versorgen, damit Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte im- und durch Sport in die Gesellschaft integriert werden.

Mehr Informationen zum Thema Integration durch Sport findet gibt es hier.

Gegen Diskriminierung im Sport

Auch im Sport finden Ausgrenzung und Diskriminierung statt. Rassistische Schmähungen, mangelnder Respekt gegenüber Schiedsrichter*innen oder homophobe Beleidigungen sind nur einige Beispiele, die in den vergangenen Jahren zugenommen haben.

Für Vereine und Verbände ergeben sich viele Möglichkeiten aktiv dagegen vorzugehen. So können sie beispielsweise in ihrem öffentlichen Auftritt und in ihren Satzungen deutlich machen, dass sie keinerlei Diskriminierung und Ausgrenzung dulden. Rassistische oder diskriminierende Vorfälle können und sollen sie benennen und dagegen vorgehen, statt wegzusehen oder sie zu verharmlosen. Durch engagierte Vereinsarbeit können sie außerdem Kindern und Jugendlichen vorleben und vermitteln, wie wichtig Respekt, Toleranz, Anerkennung und die Achtung der Menschenwürde sind.

Ziel der Aktivitäten des Landessportbundes ist es, Diskriminierung im Sport, im Umfeld des Sports, aber auch aktiv mit den Mitteln des Sports zu bekämpfen und die rheinland-pfälzischen Sportvereine- und Verbände in ihren Bemühungen für ein faires und wertschätzendes Miteinander zu unterstützen.

Sport lebt Vielfalt - Poster mit allen Angeboten

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Gesellschaftspolitik – 15.10.2021

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Inklusion im Sport – 29.10.2021

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Trainingsbesuch bei den Star Drivers Bad Kreuznach
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Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik - Ansprechperson Prävention sexualisierter Gewalt

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Koordinierungsstelle Inklusion

Lisa Engelhard

Programmreferentin Rheinhessen

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