DOSB-Vizepräsidentin Miriam Welte wird Vorsitzende der Deutschen Olympischen Akademie
16.03.2026 – DOSB
Erfahrungen in Sport und Politik
Der achtköpfige DOA-Vorstand wählte die Funktionärin aus der Pfalz am vergangenen Mittwoch. Für Welte sprechen gleich mehrere Argumente: Als langjährige Team-D-Athletin mit zahlreichen Erfolgen bei Welt- und Europameisterschaften kennt Miriam Welte die olympische Welt und das System des Leistungssports aus eigener Erfahrung und aus nächster Nähe. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann sie gemeinsam mit Kristina Vogel die Goldmedaille im Teamsprint und prägte damit eine der erfolgreichsten Phasen des deutschen Bahnradsports. Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen und ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Silbernen Lorbeerblatt. Mit ihrer Erfahrung, Glaubwürdigkeit und Leidenschaft für den Sport bringt Miriam Welte beste Voraussetzungen mit, um die Arbeit der Deutschen Olympischen Akademie künftig mitzugestalten.
In verschiedenen Rollen
Als DOSB-Vizepräsidentin bringt sich die Polizeihauptkommissarin seit 2021 auch politisch in Sportdeutschland ein, seit 2023 ist sie bereits DOA-Vorstandsmitglied. An den Veranstaltungen der Akademie wirkte Miriam Welte seitdem in verschiedenen Rollen mit – etwa auf dem Podium beim 10. Biebricher Schlossgespräch oder in Gesprächsrunden des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) Milano Cortina 2026.
"Wertschätzung und Arbeitsauftrag"
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vorstands, das ich zugleich als Wertschätzung und Arbeitsauftrag verstehe“, sagt Miriam Welte. „Wie auf unserer Mitgliederversammlung im Dezember betont, befindet sich die Deutsche Olympische Akademie in einem Prozess der strukturellen und strategischen Neuausrichtung, mit dem wir ihr Profil in Sportdeutschland als Kompetenzstelle für Wertebildung, Wissenstransfer und Kommunikation schärfen möchten. Die Neubesetzung des Vorsitzes ist ein zentrales Puzzlestück, dem weitere folgen werden.“ Damit richtet sich der Fokus auf die nächste vakante Position bei der Deutschen Olympischen Akademie: die Besetzung der Direktor*innenstelle. Die Bewerbung als Direktor*in ist noch bis zum 9. März möglich.
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