Junge Frau in TV-Studio
LSB-Archiv/B. Eßling

Hohes DOSB-Lob für 18 Jahre alte Bahnradsprinterin des RSC Ludwigshafen

„Eliteschülerin des Jahres 2019“: Platz zwei für Alessa-Catriona Pröpster

Im Rahmen des traditionellen DOSB-Neujahrsempfangs sind drei herausragende Nachwuchsathlet*innen in Frankfurt am Main geehrt worden. Bei der bundesweiten Auszeichnung „Eliteschüler*in des Jahres“ werden die besonderen schulischen und sportlichen Leistungen der Asse anerkannt. Über den Titel „Eliteschülerin des Jahres 2019“ durfte sich die Slalom-Kanutin Andrea Herzog freuen. Bahnradsportlerin Alessa-Catriona Pröpster vom RSC Ludwigshafen landete auf Platz zwei vor Schwimmerin Isabel Gose auf Platz drei.

Deutscher Olympischer Sportbund und Sparkassen-Finanzgruppe zeichnen seit 2009 gemeinsam die Eliteschüler*innen des Jahres aus. Die Preisträger*innen erhalten Stipendien in Höhe von 5.000 Euro für Platz eins sowie je 3.000 Euro für die Plätze zwei und drei. Geehrt werden die drei bundesweit Besten der 43 Eliteschulen des Sports. Mit dem Preis wird die Leistung der Eliteschüler*innen, die ihre sportliche Karriere erfolgreich mit ihrer schulischen Ausbildung vereinen, gewürdigt.

Die 18 Jahre alte Pröpster vom Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern hatte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019 in Frankfurt/Oder ihre unglaubliche Leistung mit vier Medaillen gekrönt. Sowohl im Sprint als auch im Keirin ließ sie ihre Konkurrenz hinter sich und gewann jeweils Gold. Zudem gewann Pröpster Silber im Teamsprint und auf der 500-Meter-Strecke. „Allein die sportlichen Ergebnisse von Alessa-Catriona sind mehr als beeindruckend“, sagt Uschi Schmitz, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Dass sie dazu parallel auch im schulischen Bereich besondere Leistungen erreicht, zeigt wieder einmal, dass das Konzept der Eliteschulen hervorragend greift.“ Bereits vor einem Jahr war Pröpster vom LSB zur rheinland-pfälzischen Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 gekürt worden, von dieser Veranstaltung stammt auch das Foto in diesem Beitrag.