Tag des Ehrenamts: FVR würdigt Engagement von 21 Preisträgern

25.01.2023 –  Fußballverband Rheinland

Ein Tag ganz im Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung: In der Koblenzer Sportschule Oberwerth hat der Fußballverband Rheinland (FVR) den „Tag des Ehrenamts“ gefeiert. Im Rahmen dessen wurden die DFB-Ehrenamtspreisträger 2022, die „Fußballhelden“ (junge Ehrenamtler) aus den neun FVR-Kreisen sowie die Preisträger der Aktion „Danke Schiri“ ausgezeichnet und ihr bemerkenswertes Engagement gewürdigt.

„Wir leben in schwierigen Zeiten und daher ist es wichtiger denn je, Sport- und Freizeitangebote zu schaffen. Dabei sind die Vereine auf Ehrenamtler wie euch angewiesen“, betonte FVR-Präsident Gregor Eibes. „Ein herzliches Dankeschön an euch, denn ihr seid der Antrieb unseres Fußballs. Ohne euch würde nichts funktionieren.“

Eibes konnte in Koblenz auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und FVR-Ehrenpräsident Walter Desch begrüßen. Sie alle hoben die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Ich sehe den Fußball als ein Ganzes, ohne die Trennung zwischen Profis und Amateuren. Mir ist es wichtig, den Draht zur Basis zu halten. Herzlichen Dank für euer Engagement für den Fußball. Eine Gesellschaft ist reich, wenn sie viele Menschen hat wie euch, die extrem viel auffangen“, so Neuendorf in seiner Rede.

Neben den insgesamt 18 Preisträgern aus den neun Kreisen des FVR wurden im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ auch drei Schiedsrichter aus dem Rheinland geehrt: Sophie Himmes, Willi Kops und Hamid Rostamzada. Ausschlaggebend waren dabei Kriterien wie Engagement in der Gruppe, Unterstützung für junge Schiedsrichter, Einsatz in der Schiedsrichterwerbung oder soziales Engagement.

Informationen zu den Preisträgern

1.)    Westerwald-Sieg: Markus Schuster (Wiedbachtaler Spfr. Neitersen)

Markus Schuster ist bereits seit 1998 als Jugendtrainer tätig und aktuell überdies Jugendleiter der gesamten JSG Neitersen/Altenkirchen/Weyerbusch. Im letzten Jahr gelang es der JSG, alle Mannschaften von D- bis A-Junioren für die Rheinlandliga zu qualifizieren. Im Jahr 2018 gründete er eine Torwartschule in Neitersen für die Keeper der Senioren und Jugend aus SG sowie JSG und bietet regelmäßiges zusätzliches Torwarttraining an. Er ist Hauptansprechpartner des jährlichen Sommer-Fußballcamps des Vereins. Ferner ist er seit über zehn Jahren im Verein verantwortlich für die Integration. Nach der Einbindung von afghanischen und syrischen Spielern gelingt es ihm seit Frühjahr 2022, Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in die Teams der JSG zu integrieren.

2.)    Westerwald-Wied: Mirko Schopp (VfB Linz)

Mirko Schopp ist bereits seit 2002 ehrenamtlich in seinem Verein tätig und hat fast alle Positionen durchlaufen, jetzt ist er 1. Vorsitzender. Ihm wird eine ausgeprägt aktive Art bescheinigt, er ist ein „Macher“. Neben dem Fußball hat er auch die anderen Abteilungen im Blick, und ihm ist die gesellschaftliche Verantwortung des Vereins sehr wichtig. Den Herausforderungen der letzten Jahre hat er sich vorbildlich gestellt. In der Corona-Zeit hat er Spielekisten für Kinder zusammengestellt, weil kein Vereinssport möglich war. Er organisiert jährlich Freizeitcamps und Fußballcamps, an denen Kinder aus sozial benachteiligten Familien und insbesondere auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien kostenfrei teilnehmen dürfen. 

3.)    Rhein-Lahn: Michael Reibel (SV Braubach)

Trainer und Abteilungsleiter Fußball ist Michael Reibel beim SV Braubach, aber auch darüber hinaus ist er im Verein unermüdlich aktiv. Ohne ihn würde bei seinem Verein wohl kein Ball und auch darüber hinaus nicht viel „rollen“. Seine freien Minuten opfert er dem Verein und möchte über den Fußball der Gesellschaft Gutes tun. Herausragend waren in den letzten Jahren unter anderem die Organisation eines Benefizspiels zugunsten der Stiftung „Kick for Help“ gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Köln und eine Spendensammlung für die Geschädigten der Flutkatastrophe im Ahrtal.

4.)    Koblenz: Ralf Müller (FV Rübenach)

Seit seiner Geburt ist Ralf Müller Mitglied des FV Rübenach. Er durchlief alle Mannschaften und ist heute Führungsspieler der Alten Herren. Seinem Verein ist er trotz zahlreicher Abwerbungsversuche treu geblieben und engagiert sich bereits seit seiner Jugendzeit im Ehrenamt. Aktuell ist er Trainer der F1- und F2-Jugend sowie Teamkoordinator im „Spiel-/Lernbereich“ von Bambinis bis D-Jugend und kümmert sich somit um die Kleinsten im Verein. Er ist unter anderem verantwortlich für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Trainingskonzepten, Elterngespräche und Elternabende, aber auch für die alljährliche Jugend-Nikolausfeier, die coronabedingt 2020 durch die Verteilung von über 220 Nikolaustüten ersetzt wurde. In der Corona-Zeit hat er zudem die Hygienekonzepte des Vereins erstellt und 2021 einen Impftag des Vereins organisiert.

5.)    Rhein-Ahr: Gerd Treffer (Ahrweiler BC)

Gerd Treffer ist seit mehr als 15 Jahren Jugendleiter des ABC mit derzeit 15 Teams, die fast alle überkreislich spielen. In der Corona-Zeit hielt er Kontakt mit Spielern und Trainern, organisierte Videokonferenzen und im Rahmen des Zulässigen Training in Kleingruppen. Dann kam der 14. Juli 2021 und eine tatsächlich noch ungleich größere Herausforderung für ihn und den Verein. Obwohl selbst von der Flut betroffen, half er Vereinsmitgliedern, organisierte und verteilte Spenden und plante und koordinierte den Trainings- und Spielbetrieb auf zahlreichen Plätzen bis nach Nordrhein-Westfalen. Unter seiner Regie wurde ein Mini-Spielfeld errichtet, er unterstützte ebenso den Wiederaufbau des Vereinsheims. Zudem organisierte er mehrere Veranstaltungen wie zuletzt den Ferien-Circus in Ramersbach, um die Folgen zweier traumatischer Ereignisse (Corona und Flut) für die Kinder und Jugendlichen zu lindern.

6.)    Hunsrück-Mosel: Herbert Hoffmann (SV Zilshausen)

Seit 1996 ist Herbert Hoffmann bereits 1. Vorsitzender seines Vereins und hat in dieser Zeit Fortbestand und Entwicklung des SV Zilshausen gesichert. Über 20 Jahre war er zudem parallel als Jugendtrainer tätig, und nahezu alle Spieler der aktuellen 1. Mannschaft haben bei ihm einst das Fußballspielen gelernt. Er ist die gute Seele des Vereins und kümmert sich auch selbst um Sportplatz und Rasenpflege. Mit seinem Verein fungiert er gerne als Gastgeber und Ausrichter für Veranstaltungen oder Sitzungen des Fußballkreises. Im Kreisgebiet ist er aufgrund seiner Leistung allseits bekannt und geschätzt.

7.)    Trier-Saarburg: Uschi Fuhs (SV Ehrang)

Uschi Fuhs ist die „Allzweckwaffe“ ihres Vereins – Bambini-Trainerin seit 14 Jahren, Mitglied im Jugendvorstand und im Geschäftsführenden Vorstand. Sie initiierte ein Crowdfunding-Projekt mit der Volksbank Trier, womit 2020 ein Kleinspielfeld für den Verein realisiert werden konnte. Im Juli 2021 waren 690 Häuser in Ehrang von der Flutkatastrophe betroffen. Uschi Fuhs organisierte kurzentschlossen ein Feriencamp auf der Sportanlage, um 40 Kinder aus betroffenen Familien betreuen zu können. Auf ihr Betreiben hin wurden 2022 umfangreiche energetische Maßnahmen auf der Vereinsanlage durchgeführt. Ihr neuestes Projekt ist die Reaktivierung des Mädchenfußballs im Verein. Gestartet im Sommer 2022, nimmt aktuell bereits eine Trainingsgruppe der E-Mädchen am Freundschaftsspielbetrieb teil.    

8.)    Eifel: Thomas Schon (SV Kyllburg)

Seit frühester Kindheit ist Thomas Schon mit dem „Virus“ SV Kyllburg „infiziert“, er durchlief alle Teams bis zu den Alten Herren. Seit 27 Jahren ist er Platzwart und war 2006 maßgeblich am Bau des neuen Rasenplatzes beteiligt. Die Infrastruktur des Vereins ist stark von ihm geprägt, auch die Sanierung des Vereinsheims 2020. Bereits seit 2009 ist er Jugendleiter des Vereins mit rund 200 Kindern und Jugendlichen. Ihm gelang es, trotz Corona die Abteilung sogar auszubauen. Er ist Jugendtrainer und Übungsleiter in Fußball-AGs und in Ganztagsschulen, außerdem auch Jugendleiter der JSG. Thomas Schon prägt den Verein und sorgt insbesondere dafür, dass viele Kinder dem „schönsten Hobby der Welt“ nachgehen können.

9.)    Mosel: Udo Oster (FC Kinderbeuern)

Udo Oster war über 20 Jahre aktiver Spieler der Senioren des FC Kinderbeuern; er war zudem Jugendtrainer und Jugendleiter. Viele Spieler der aktuellen 1. Mannschaft wurden von ihm ausgebildet. Seit zwölf Jahren ist er 1. Vorsitzender. Er übernahm den Verein in einer Zeit, als es dem Klub mangels ausreichender Spielerzahl schlecht ging und er zeitweise nicht am Spielbetrieb teilnahm. Seit vielen Jahren ist der Verein aber wieder dabei – als sogenannter „Dorfverein“ gegen den SG-Trend immer noch eigenständig. Belebend wirkte auch der Bau eines Kleinspielfeldes zu Beginn seiner Amtszeit, wo sich zahlreiche Jugendliche zum „Kicken“ treffen können. Er ist „Motor und Seele“ des Vereins.

Aus dem Fußballverband Rheinland wurden vier der insgesamt neun Kreissieger in den DFB-Club 100 berufen. Es handelt sich dabei um: Mirko Schopp, Uschi Fuhs, Thomas Schon und Udo Oster.

Die offizielle Ehrungsveranstaltung für den DFB-Club 100 findet im Rahmen einer Gala am 11. November 2023 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Zudem werden die Mitglieder des DFB-Club 100 zu einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft eingeladen.

Die neun „Fußballhelden“ im FVR der Ausschreibung 2022 sind: 

1.)    Westerwald-Sieg: Laura Koch-Pantic (SV Hellenhahn)

Laura Koch-Pantic ist auf dem Platz Torjägerin und spielt aktuell beim SV Hellenhahn. Sie schaffte es einst bis in die Rheinland-Auswahl der Juniorinnen. Als Trainerin ist sie bei den D-Juniorinnen und den E-Juniorinnen tätig und zeigt überdies beachtliches soziales Engagement in ihrem Verein.

2.)    Westerwald-Wied: Sophia Stähler (SV Hundsangen)

Sophia Stähler, von Beruf Lehrerin, wechselte vor vier Jahren als Torhüterin zu den Frauen des SV Hundsangen und kümmert sich seither um die D- und E-Juniorinnen. Sie konnte über 20 neue Spielerinnen für den Fußball gewinnen und die Spielerinnen und Teams auch sportlich weiterentwickeln bis zur Berufung in Auswahlteams. Unterstützung bietet sie ihren Spielerinnen auch in der Nachhilfe und ist aktiv in der Sponsorenakquise für die Abteilung.

3.)    Rhein-Lahn: Chris-Yannik Dietrich (TuS Schönborn)

Chris-Yannik Dietrich lebt trotz seines jungen Alters das Ehrenamt im Verein vor. Er ist Sportlicher Leiter seines Vereins und Co-Trainer der SG Birlenbach/Schönborn sowie Jugendtrainer bei den B-Junioren und den F-Juniorinnen. Teilweise ist er sieben Tage in der Woche auf dem Sportplatz oder für den Verein unterwegs.

4.)    Koblenz: Svenja Fröhlich (FSV Rot-Weiß Lahnstein)

Svenja Fröhlich zeigt bereits in sehr jungen Jahren ein überdurchschnittliches Engagement im Jugendfußball. Schon 2016 begann sie, selbst noch Jugendliche, als Co-Trainerin bei der F-Jugend und ist seit dem Erwerb der C-Lizenz 2018 fester Bestandteil im Trainerteam des Vereins. Aktuell trainiert sie die Lahnsteiner F-Jugend, zudem parallel die E-Jugend des FC Rot-Weiss Koblenz, in deren Frauenteam sie inzwischen spielt. Ferner engagiert sie sich ehrenamtlich in Fußball-Feriencamps und ist Trainerin der Fußballschule der TuS Koblenz.

5.)    Rhein-Ahr: Lara Pöhler (TuS Oberwinter)

Lara Pöhler spielt seit 20 Jahren aktiv Fußball und ist aktuell Jugendleiterin und Vorstandsmitglied für Frauen- und Mädchenfußball sowie Social Media-Beauftragte ihres Vereins. Gerne nimmt sie Weiterbildungen in Anspruch und zieht daraus Input für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs in Oberwinter und darüber hinaus.

6.)    Hunsrück-Mosel: Fabian Dämgen (TuS 1921 Ellern)

Bereits seit 2018 trainiert Fabian Dämgen durchgehend verschiedene Jugendmannschaften, aktuell die B-Junioren und die F-Jugend, die er im Sommer 2020 als neue Bambini-Gruppe gegründet hatte. Er ist Jugendleiter und stellvertretender Abteilungsleiter Fußball und hat 2020 und 2021 als Mannschaftsverantwortlicher der Standby-Liga die Heimspielturniere des Vereins organisiert. In der Rückrunde der letzten Saison war er zudem Co-Trainer der 1. Mannschaft.

7.)    Trier-Saarburg: Steffen Hilmer (FSV Trier-Tarforst)

Sein Lehramts-Studium hat Steffen Hilmer 2017 nach Trier verschlagen – ein Glücksfall für den FSV Trier-Tarforst. Er hat sich früh in das Vereinsleben integriert und mit der Jugendarbeit als Trainer der C3 begonnen. Seine weiteren Stationen waren die B-Jugend in der Rheinlandliga und seit Sommer 2022 die zweite Mannschaft in der Kreisliga A. Seit 2019 ist er zudem Jugendleiter der Fußballabteilung. Sein „vernetztes Denken“ wird im Verein geschätzt. Mit seiner B-Jugend nahm er 2018 auch an einem internationalen Jugendturnier in China teil.

8.)    Eifel: Bastian Peters (SV Bettingen)

Schon mit 16 Jahren startete Bastian Peters in der Jugendarbeit des Vereins und ist seither als Jugendtrainer tätig. Aktuell ist er für die B-Junioren verantwortlich. Sein guter Draht zu den Spielern hat es ermöglicht, viele Kinder und Jugendliche zum Verbleib oder zu einem Neuanfang im Fußball zu bewegen. Zudem ist er als Trainer in Fußballcamps und Ferienfreizeiten tätig.

9.)    Mosel: Tilmann Meeth (JFV Wittlicher Tal)

Tilmann Meeth ist seit 2020/21 als Jugendtrainer im JFV Wittlicher Tal tätig und trainiert aktuell die C-Junioren in der Rheinlandliga. Erfahrene Trainer bescheinigen ihm eine gute Entwicklung, er „fordert“ seine Spieler durchaus im Bemühen ihrer Weiterentwicklung. Er ist selbst ein guter Fußballer und spielte in der Jugend bis zur A-Jugend-Regionalliga und bei den Senioren bis zur Rheinlandliga. Aktuell scheint er dem Jugendfußball allerdings den Vorrang vor seiner eigenen Karriere einzuräumen.

Für die Fußballhelden-Bildungsreise im Mai hat der DFB den Landesverbänden jeweils einen weiteren Platz für die „Sondergruppe Mädchenfußball“ zur Verfügung gestellt. Für den Fußballverband Rheinland wird Maren Fey (27, FSV Trier-Tarforst) an der Bildungsreise teilnehmen. Sie war im vergangenen Jahr Preisträgerin im DFB-Ehrenamtspreis und Mitglied im DFB-Club 100. Für ihr nach wie vor herausragendes Engagement im Jugendfußball, auch im Mädchenfußball, soll sie mit der Teilnahme an dieser unvergleichlichen Weiterbildungs- und Netzwerkmaßnahme ausgezeichnet und (weiter) motiviert werden.

Preisträger der DFB-Aktion „Danke Schiri“

Kategorie Schiedsrichterinnen: Sophie Himmes (Spvgg. Mülheim-Brauneberg)
Sophie Himmes zeichnet sich trotz ihres jungen Alters durch ein jederzeit überdurchschnittliches Engagement aus. Selbstverständlich übernimmt sie immer wieder kurzfristig Einsätze und trägt damit dazu bei, dass der organisierte Spielbetrieb im Kreis aufrechterhalten werden kann – gerade angesichts ihres jungen Alters keine Selbstverständlichkeit Auch bei Veranstaltungen der Schiedsrichtervereinigung ist sie stets unterstützend tätig. Zudem engagiert sie sich in ihrer Ortsgemeinde ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr. 

Kategorie Schiedsrichter Ü 50: Willi Kops (Mehlentaler SV Gondenbrett)
Willi Kops ist seit mehr als 20 Jahren Ansetzer der Senioren im Kreis Eifel. Darüber hinaus koordiniert er als Nachwuchsreferent den Einsatz jungen Schiedsrichtern als Assistenten. Insgesamt ist der 69-Jährige, der seine Schiedsrichterprüfung im Jahr 1975 ablegte, aktiv an der Einsatzplanung von Schiedsrichtern, Paten und Beobachtern zur Entwicklung der Unparteiischen des Kreises Eifel beteiligt. Er bringt sich in die Lehrarbeit ein und ist ein loyales und aktives Teammitglied der Schiedsrichtervereinigung Eifel. Durch seine langjährige Erfahrung gibt er immer wieder Impulse, um junge Schiedsrichter in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Und als Repräsentant des Kreises Eifel ist Willi Kops im Hinblick auf die Werbung neuer Schiedsrichter im Kreis Eifel ein guter Ansprechpartner. 

Kategorie Schiedsrichter U 50: Hamid Rostamzada (SV Remagen)
Im November 1995 bestand der in Kabul geborene Hamid Rostamzada die Schiedsrichter-Prüfung. 2001 gelang ihm der Aufstieg in die Bezirksliga, ein Jahr darauf jener in die Landesliga. Ab 2005 durfte er in der höchsten Spielklasse des Rheinlandes ran. Nach einem schweren Verkehrsunfall im Sommer 2011 musste Rostamzada knapp zwei Jahre mit dem Ehrenamt Schiedsrichter aussetzen, kämpfte sich aber wieder ran und leitete noch einige Jahre Spiele in der Rheinlandliga. Neben seinem Hobby als Schiedsrichter übt der 48-Jährige seit einigen Jahren im Kreis Rhein/Ahr das Amt des Integrationsbeauftragten aus und ist zudem noch Mitglied der FVR-Kommission für sozialpolitische Aufgaben. In Rahmen seiner Tätigkeiten nimmt er aktiv am Stammtisch der Flüchtlingshilfe teil und versucht dabei, alle Flüchtlinge, die Fußball spielen wollen, in Vereine einzubinden. Zudem bietet er Hilfestellung beim Ausfüllen und Übersetzen behördlicher Antragsformulare an. Im Kreis Rhein/Ahr übernimmt Rostamzada Aufgaben im Bereich der Nachwuchsförderung und unterstützt hier insbesondere den Nachwuchsreferenten.