„Sport im Landtag“ mit Sportminister Ebling und Landtags-Vizepräsidentin Schmitt / Deutsch-Französischer Tag im Rahmen der quadrinationalen Jugendbegegnung vom 19. bis 22. Januar in Mainz

Breakdance verbindet – rassemble – łączy – spojuje“

11.01.2023 –  LSB-Pressestelle

Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags treffen sich im Rahmen einer quadrinationalen Jugendbegegnung junge Sportler*innen aus den Regionen des „4er-Netzwerks“ in Mainz. Unter dem Motto „Breakdance verbindet – rassemble – łączy – spojuje“ stehen das gegenseitige Kennenlernen fernab von Sprachbarrieren und Ländergrenzen sowie der sportliche Austausch im Vordergrund. Highlight ist eine öffentliche Abschluss-Show am 21. Januar um 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) in den Räumlichkeiten des Landtags.

Der LSB und seine Sportjugend begleiten als Zentralstelle des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) den Deutsch-Französischen Tag im Januar traditionell mit einer Jugendbegegnung zwischen internationalen Sportler*innen. In 2023 jährt sich der Elysée-Vertrag und damit auch die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks zum 60. Mal. Das DFJW, dessen Gründung im Élysée-Vertrag vom 22. Januar 1963 angekündigt worden war, wurde am 5. Juli 1963 in Bonn während des ersten deutsch-französischen Gipfeltreffens von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle gegründet.

In Zusammenarbeit mit Wojewodztwo Opolskie, Vertretung der Woiwodschaft Oppeln in Mainz, Stredocesky Kraj, Association Européenne des Sports Bourgogne-Franche-Comté, Haus Burgund in Mainz und Partnerschaftsverband/4er Netzwerk e.V. sowie dem internationalen Jugendteam des LSB und der jeune équipe internationale aus Dijon wird jedes Jahr ein buntes Programm für Sportler*innen aus den Regionen des „4er-Netzwerks“ (Rheinland-Pfalz, Burgund-Franche-Comté, Mittelböhmen und Oppeln) zusammengestellt. Im Fokus steht dabei der sportliche Austausch.

Denn der Sport ist das Medium schlechthin, von dem eine große Integrationskraft ausgeht. Jedes Jahr steht eine neue Sportart im Mittelpunkt. Als Ausblick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris wurde für dieses Jahr Breakdance als Sportart ausgewählt, denn Breakdance wird 2024 olympische Disziplin. Über Tanz wird die Verständigung über Länder- und Sprachgrenzen hinweg ermöglicht und gestärkt – Tanz als verbindendes Element, das gleichzeitig hilft, Unterschiede zu erleben und anzuerkennen. Die Begegnungen sollen nach dem Vorbild der wichtigen Partnerschaft und Allianz zwischen Deutschland und Frankreich in Zeiten von Kriegen und Krisen den Zusammenhalt von Europa demonstrieren.

Das sind die Teilnehmer*innen.

Mit dabei sind die Tanzgruppen der Own Risk Dance School Bad Kreuznach für Rheinland-Pfalz, die Compagnie Flex Impact Chalon-sur-Saône für die Region Burgund-Franche-Comté, die TC R.A.K. Dance School für Mittelböhmen und eine Gruppe aus drei verschiedenen Tanzschulen für die Region Oppeln. Die Teilnehmenden sind zwischen 16 und 28 Jahre alt und reisen gemeinsam mit ihren Trainer*innen und Begleitpersonen an.

Own Risk Dance School, Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)

Own Risk Dance School, Bad Kreuznach

Own Risk wurde im Jahre 2002, damals noch „BK City Kids“, als Sozialprojekt der Mühle in Bad Kreuznach gegründet. Im Laufe der Jahre haben wir uns zu einer verschworenen Gemeinschaft mit mehreren Gruppen zur „Riskfamily“ entwickelt. Seit 2008 nehmen wir erfolgreich an Hip Hop und Streetdance Wettkämpfen teil. Im März 2019 hat sich unser großer Wunsch der eigenen Tanzschule in Bad Kreuznach „OWN RISK DANCE SCHOOL“ erfüllt. Hier versuchen wir all unsere Erfahrungen und Leidenschaft des Hip Hop und Streetdance im Urban Style an unsere Schüler weiterzugeben. Sämtliche Erfolge spiegeln die Entwicklung unseres Tanzprojektes wieder. So wurden wir Deutscher Meister 2009, 2011, 2012, 2014, 2019, Weltmeister 2011 und Europameister 2015. Mehrere Fernsehauftritte gab es für unsere Gruppe, wie zum Beispiel „Got to Dance“ (SAT1/Pro7) mit dem erfolgreichen Einzug ins Halbfinale, SWR Fernsehen „Rheinland-Pfalz feiert 2015“ live, „Kaffee oder Tee“ live, Landesschau (4 mal), „17:30 SAT1 live“ (2 mal) und „SWR Heimatabend“ mit Lars Reichow. Desweiteren erhielt Own Risk die Goldene Sportplakette der Stadt Bad Kreuznach und wurde mehrfach in den Bereichen „Integration und Soziales“ ausgezeichnet. Auch in Zukunft möchten wir mit Hip Hop und Streetdance auf höchstem Niveau begeistern.

Compagnie Flex Impact Chalon-sur-Saône (Burgund-Franche-Comté)

Compagnie Flex Impact, Chalon-sur-Saône in der Region Burgund-Franche-Comté in Frankreich

Die aus Chalon-sur-Saône (Burgund-Franche-Comté) stammende Compagnie Flex Impact wurde 2008 gegründet. Ihr Stil: sich von vorher festgelegten Codes befreien und ein Universum zu schaffen, in dem sie mit dem Publikum kommunizieren.

Die Kompanie steht mit eigenen Kreationen auf der Bühne und werden für Aufführungen international renommierter Künstler:innen engagiert. Zudem setzen die jungen Tänzer:innen ihre Auftritte im öffentlichen Raum fort und nehmen an Battles teil.

Die Kompanie hat die erste vereinsbasierte Tanzschule in Chalon-sur-Saône gegründet, die zu 100 % aus Hip-Hop besteht: die IMPACT SCHOOL URBAN DANCE. Im Jahr 2022 gründet Flex Impact das erste Zentrum für Breakdance in der Region Bourgogne-Franche-Comté und damit eines der ersten auf nationaler Ebene.

TC R.A.K. Dance School (Mittelböhmen)

It started with Jan Liška and Tomáš Bok. These two friends founded the dance group R.A.K. and performed together at discos and various cultural events. The group soon grew and their interest in dancing began to grow. Tomáš disconnected from the group and Jan Liška began to fulfill the desires of dancers by offering them lessons. This led to a further increase in the number of dancers and the R.A.K. Dance Centre was established and various modern dance styles were taught there.

The domain and main dance direction with which TC R.A.K. has long been celebrating success in the field of competition, both in the Czech Republic and abroad, is Show Dance. However, other dance styles such as HIP-HOP / Street Dance, Disco Dance, Break Dance, Acrobatics, Ballet or even Gymnastics are gradually being taught at the dance centre. The original TC R.A.K. gradually grew and now it has branches in four other cities in the Central Bohemian Region.

COWAA FUNKY BUDA, KREUZBURG, KANDRZIN-COSEL (Oppeln)

Aus der Region Oppeln sind drei Tanzgruppen am "Deutsch Französischen Tag" und der internationalen Jugendbegegnung am Start.

COWAA FUNKY BUDA

Der Name ist eine Fusion der drei Teams, die wir vertreten:

•             COWAA BUNGA aus Kluczbork/Kreuzburg (B-BOY PETION und B-GIRL ŻAKLIN)

•             FUNKY KIDS aus Kędzierzyna Koźla/ Kandrzin-Cosel (B-BOY GUMA und B-BOY TOMEK)

•             HIP-HOP BUDA aus Oppeln (B-GIRL NG und B-BOY KACPER)

Aus jedem Team kommt jeweils eine Schülerin/ein Schüler mit einer Meisterin/einem Meister.

KREUZBURG

B-BOY PETION Przemysław Szyporta – aus der CRATE OF WAX-Gruppe, aktuell als Ausbilder und Gründer des COWAA BUNGA-Jugendteams tätig. Er tanzt seit 1999 und ist bis heute ein aktiver B-Boy. Seine Erfahrungen aus über 20 Jahren teilt er gerne mit anderen in seinen Kursen und Workshops. Als Hip-Hop-Aktivist hört er nicht beim Tanzen auf – als Künstler kreiert er auch Graffiti. Er ist Autor unzähliger Wandbilder, Grafiken und Illustrationen.

B-GIRL ŻAKLIN Żaklin Szczęsna (Chocianowice, Gemeinde Kreuzberg) – aus der Gruppe COWAA BUNGA tanzt seit drei Jahren im Kreuzberger Kulturzentrum. Voller Energie und offen für neue Erfahrungen wählte sie Breaking als Ausdrucksform und aktive Freizeitgestaltung. Als älteste Teilnehmerin der Kurse ist sie oft eine Inspiration und „große Schwester“ für den Nachwuchs.

KANDRZIN-COSEL

B-BOY GUMA Paweł Szustakiewicz  - ist seit 2004 professionell im Tanz tätig. 2015 gründete er die Tanzschule FUNKY KIDS. Durch die aktive Teilnahme an Wettbewerben und Workshops steigert er ständig sein künstlerisches Können.
Breaking ist für ihn eine Leidenschaft, Reise und Lebenseinstellung sowie die Lösung für viele Probleme.

B-BOY TOMEK Tomasz Drzewiński – begann sein Abenteuer mit dem Tanzen im Jahr 2009 im örtlichen Gemeindezentrum. Er versucht Freude und positive Energie aus dem Tanzen zu schöpfen. Die Entwicklung im Tanz entwickelt ihn persönlich und lässt ihn selbstbewusster durchs Leben gehen.

OPPELN

B-GIRL NG Angelika Gnacy ist eine Institution! Tänzerin, Choreografin, Tanzlehrerin, Workshop-Teilnehmerin, Absolventin der Universität Oppeln, Politikwissenschaftlerin, Inhaberin der Agentur Wymiar X und Mitbegründerin der Akademie HIP-HOP BUDA. Sie steckt mit ihrer positiven Herangehensweise an jeden Aspekt des Lebens an und verbindet Spaß mit Tanz, den sie als Pause von der Realität und als Möglichkeit, sich auszudrücken, betrachtet.

B-BOY KACPER Kacper Przyborowski - Schüler von Oppelner Hip-Hop BUDA. Ein aktiver Teilnehmer vieler Kurse und Jams. Er gehört zur jungen Generation der Oppelner Tänzer.

Jetzt anmelden und Abschluss-Show live erleben!

Für die Gruppen stehen neben Sprachanimationen und Freizeitaktivitäten wie gemeinsames Bowling insbesondere Gruppentrainingseinheiten und Breakdance-Workshops auf dem Programm. Als Workshopleiter konnte der international anerkannte und als einer der erfolgreichsten Hip Hop-Tänzer aller Zeiten gehandelte Tänzer Ukay der Flying Steps gewonnen werden. Mit den vier Gruppen erarbeitet er in zwei Tagen einen gemeinsamen Auftritt, der am 21. Januar in einer öffentlichen Veranstaltung im Landtag präsentiert wird. Zur gemeinsamen Abschluss-Show, die im Wappensaal des Landtags vorgeführt und mit Grußworten des Ministers des Inneren und für Sport Michael Ebling und der Vizepräsidentin des Landtages Astrid Schmitt begleitet wird, sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Mit Auftritten von Project X (Rockin´ Wormel Worms, der Tanzfabrik Mittelrhein und Riskality (Own Risk Dance School) stehen weitere Highlights auf dem Programm.

Die Sportjugend des Landessportbundes freut sich insbesondere über Vereine und Verbände, die an der Organisation von internationalen Begegnungen interessiert sind. Ein abschließender Umtrunk vom Haus Burgund lädt zum Kennenlernen und Netzwerken ein. Anmeldung hier.

Gefördert wird die Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung von Landtag, Staatskanzlei und DFJW.

Ansprechperson

Hanna Mertens

Referentin Internationales

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