Mehr als eine Auszeichnung für sportliche Leistungen

Pierre de Coubertin-Abiturpreis Sport an 17 Abiturient*innen

02.08.2022 –  LSB-Pressestelle

Gute Sportnoten und sportliche Erfolge allein reichen nicht. Um den Pierre de Coubertin-Abiturpreis verliehen zu bekommen, müssen rheinland-pfälzische Schüler*innen noch mehr leisten – etwa eine Schulmannschaft betreuen, Nachhilfeunterricht geben oder sich außerhalb des Sports sozial engagieren. Im nunmehr 21. Jahr wird dieser Preis nun an 17 Abiturient*innen der G8-Gymnasien und der berufsbildenden Schulen verliehen, nachdem im März bereits 78 Preisträger*innen der G9- Gymnasien ausgezeichnet wurden.

Pierre de Coubertin ist der Begründer der modernen Olympischen Spiele, zu seinen Ehren hat der Landessportbund einen Abiturpreis „Sport“ für alle Gymnasien im Lande gestiftet. Pierre de Coubertin (1863 bis 1937) hat der olympischen Bewegung entscheidende Impulse gegeben, aber auch als Pädagoge das Fair Play und das Wirken für die Allgemeinheit als oberste Ziele menschlichen Wirkens geprägt.

Als erstes deutsches Bundesland verleiht Rheinland-Pfalz seit 2002 diesen Preis, der vom leider im Frühjahr verstorbenen Ehrenpräsidenten des internationalen Coubertin-Komitees, Prof. Dr. Norbert Müller, initiiert wurde. In besonderem Gedenken an ihn steht in diesem Jahr der Preis, der in Abstimmung mit dem Landessportbund und dem Ministerium für Bildung vergeben wird.

Die Auszeichnung erhalten die Abiturient*innen, die außer sehr guten sportlichen Leistungen auch Fairness und Engagement außerhalb des Sports gezeigt haben – zum Beispiel in sozialen Bereichen, bei internationalen Begegnungen, im Schulorchester oder als Schülersprecher*in. Mit diesem Coubertin- Abitur-Preis will der Landessportbund dem Schulsport der Studienstufe wesentliche Impulse geben und die Bedeutung des Fachs Sport für die Ausbildung einer ganzheitlichen Persönlichkeit unterstreichen.

  • Pierre de Coubertin-Büste

    Gute Sportnoten und sportliche Erfolge allein reichen nicht. Um den Pierre de Coubertin-Abiturpreis verliehen zu bekommen, müssen rheinland-pfälzische Schüler*innen noch mehr leisten.

    Foto: LSB-Archiv

Die Preisträger*innen erhalten neben einer Medaille, geschaffen vom Mainzer Künstler Heinz Oswald, eine Urkunde sowie das Lebensbild Coubertins. Die Ehrungen haben im Rahmen der jeweiligen Abiturfeiern in den Schulen stattgefunden. Zusätzlich werden die Preisträger*innen über die Social-Media-Kanäle des LSB vorgestellt.

Die Preisträger*innen der G8-Gymnasien und der berufsbildenden Schulen in der Übersicht:
Sebastian Brand (Balthasar-Neumann-Technikum Trier), Merle Loosen (Gymnasium Traben-Trarbach), Liliana-Angelina Teixeira-Barros (Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim), Meike Pätzold (Anna-Freud-Schule Ludwigshafen), Christina Welz (Gymnasium im Kannenbäckerland), Luka Delic (BBS Germersheim/Wörth), Stephan Lewin )Berufsbildende Schule Technik 1 Ludwigshafen), Fannie Siebenhüner (Are-Gymnasium Grafschaft), Lea-Michelle Weinerth (Berufsbildende Schule Landau), Silas Kästel (Berufsbildende Schule Neustadt), Jan Meyer (BBS Prüm), Jan Michel Krämer (Berufsbildende Schule Idar-Oberstein), Liam Müller (Nicolaus-August-Otto-Schule (BBS) Diez, Daniele Marchitto (Berufsbildende Schule Wirtschaft 1 Ludwigshafen), Simon Bruder (BBS3 Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit Mainz), Lina Thönnes (Thomas-Morus-Gymnasium Daun), Nina Torwesten (BBS Donnersbergkreis/Berufliches Gymnasium Eisenberg).

Ansprechperson

Portrait Katrin Riebke
Katrin Riebke

Referentin Schulsport

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