2021 doch nur eingleisige Ringer-Liga im Land

02.06.2021 –  Schwerathletikverband Rheinland

Eigentlich war für die kommende Verbandsrunde der rheinland-pfälzischen Ringer wieder eine zweigleisige Liga-Struktur vorgesehen – mit einer Ober- und einer Verbandsliga. Doch nach Ablauf der Meldefrist steht fest: Es wird in diesem Jahr nur eine eingleisige Rheinland-Pfalz-Liga geben, da insgesamt lediglich acht Teams gemeldet wurden.

Damit werden AC Thaleischweiler, ASV Mainz 88 II, AV Speyer 03, KG Pirmasens-Fehrbach, VfK Schifferstadt 07, WKG Friesenheim-Ludwigshafen sowie WKG Worms/Nackenheim II und Wrestling Tigers Rhein-Nahe II in der RLP-Liga starten. Die Verbandsrunde startet am 4. September, der letzte Kampftag ist am 4. Dezember.

Bis März sollten die rheinland-pfälzischen Ringervereine der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz mitteilen, ob sie für die für den Herbst geplante neue Verbandsrunde eine Mannschaft stellen und dabei auch erklären, ob sie in Ober- oder Verbandsliga starten möchten. Das Ergebnis waren diese acht Meldungen – zu wenig für zwei Ligen.

Die Saison 2021 ist für die Ringer im Land ein Neustart. Im vergangenen Jahr hatte es eine eingleisige RLP-Liga geben sollen, doch am Ende gab es aufgrund der Corona-Pandemie nur drei Meldungen für diese Verbandsrunde, so dass sich das ARGE-Präsidium gezwungen sah, die Saison abzusagen. Erstmals seit Bestehen des Bundeslandes hatte es damit in RLP kein Mannschaftsringen gegeben.

2019 hatten an der eingleisigen RLP-Liga noch acht Mannschaften teilgenommen, Meister waren damals die Wrestling Tigers Rhein-Nahe geworden, die in die Bundesliga aufstiegen. Im Jahr zuvor hatten sich zwei konkurrierende Ligen gebildet – zum einen die von der ARGE verantwortete Rheinland-Pfalz-Liga mit vier Mannschaften aus Rheinhessen und dem Rheinland sowie eine Rhein-Pfalz-Liga mit acht Teams aus Rheinhessen und der Pfalz, die von diesen beiden Landesorganisationen verantwortet wurde. Zuletzt hatte es 2017 eine Ober- und Verbandsliga im Ringen in Rheinland-Pfalz gegeben. In der Oberliga starteten damals fünf Mannschaften, in der Verbandsliga gingen neun Teams an den Start.