Steuerungsgruppe setzt Impuls für Inklusion im Sport / Appell an Fachverbände

INpulsprämie: Schon 24 Anträge bewilligt

27.01.2021 –  Michael Heinze

Mit der neuen INpulsprämie zur Förderung inklusiver Projekte setzt die rheinland-pfälzische Steuerungsgruppe „Inklusion im Sport“ seit September einen Impuls für Inklusion. Dank der Prämie erhalten die gut 6.000 Sportvereine sowie 133 Fachverbände in RLP die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um in den Inklusionsprozess zu starten. Bis Ende Januar sind bereits 24 Anträge bewilligt worden.

Für den Anfang nicht schlecht. Aber durchaus ausbaufähig. Der Clou: Während gute Ideen von Vereinen mit 500 Euro gefördert werden, erhalten Fachverbände sogar 1.000 Euro als Startkapital. „Wichtig ist dabei, dass es sich jeweils um neue inklusive Projekte handeln muss“, erläutert Silvia Maria Wenzel von der Koordinierungsstelle Inklusion des Landessportbundes. „Dass man etwas Neues in Angriff nimmt, ist ganz wichtig bei der INpulsprämie. Vor allem rufen wir auch nochmal die Fachverbände auf, etwas in dieser Richtung zu unternehmen und unter www.inklusiver-sport-rlp.de einen Antrag zu stellen.“ Denn mit dem Fußballverband Rheinland, dem Südwestdeutschen Fußballverband und dem Turnverband Mittelrhein haben bislang nur drei Fachverbände einen Antrag gestellt – dazu kommen 21 Vereine.

Als da wären: Sportfreude Ingelbach (Ganzkörpertraining), TuS Lachen-Speyerdorf (Turnen), TuS Sankt Sebastian (Fußball), SC Lerchenberg (Rollstuhl-Basketball), SG DJK Andernach (Taekwondo), IG Therapeutisches Reiten Rhein-Nahe (Reiten), beso e.V. (Turnen), TV Cochem (Laufen), SpVgg Burgbrohl (Sitzvolleyball), DJK Marienstatt (Judo), VfB Polch Maifeld (Fußball), SG Niederhausen-Birkenbeul (Laufen), Inklusiver Sport- und Kulturverein Mainz – Die Erdmännchen, BSV Ludwigshafen, DJK Kruft/Kretz (Fußball), Mombacher Turnverein (Begegnungs- und Bewegungsstunde), TV Kruft (Boule, Basketball, Tischtennis), JSV Speyer (Kinderturnen, Judo, Gymnastik), 1. Shotokan Karate Club Frankenthal (Karate), DAV Sektion Kaiserslautern (Klettern) und TuS Niederberg (Sport in der Corona-Pandemie).

Der Rat von Inklusionsexpertin Wenzel: Keine Zeit verstreichen lassen, sondern das Thema im Vorstand ansprechen. Dann eine kurze Kontaktaufnahme beim jeweiligen Sport-Inklusionslotsen vor Ort oder direkt beim LSB unter Telefon 06131/2814-412 oder per Mail unter s.wenzel@lsb-rlp.de. Es sei sinnvoll, wenn sich interessierte Vereine und Verbände vor der Antragstellung beraten ließen, um das Procedere bei der Antragstellung nochmal kurz durchzugehen.

Ist der Antrag erst einmal gestellt, entscheidet die Steuerungsgruppe Inklusion möglichst zeitnah. Gut möglich, dass die Prämie schon vier Wochen nach Antragstellung auf das Konto des jeweiligen Vereins oder Verbands überwiesen wird.

Ansprechperson

Portrait Silvia Wenzel
Silvia Wenzel

Koordinierungsstelle Inklusion