PSSB-Ass Hanna Bühlmeyer löst Ticket für Druckluft-EM in Armenien

06.02.2026 –  Pfälzischer Sportschützenbund

Für die Teilnahme an der Druckluft EM in Jeriwan starteten die beiden Bundeskaderathlet*innen des Pfälzischen Sportschützenbundes (PSSB), Hanna und Daniel Bühlmeyer beim Grand Prix in Ruse/Slowenien. Aufgrund Ihrer Teilnahme bei der WM in Kairo Ägypten mussten beide nicht bei der ersten Ausscheidung in Dortmund ran. Es wurden in Ruse zwei 60-Schuss-Wettkämpfe Luftgewehr absolviert. Insgesamt gingen zehn DSB-Sportler*innen an den Start – je fünf bei den Damen und bei den Herren. Die jeweils besten drei Sportler qualifizierten sich für die EM. Hanna schlug sich dabei hervorragend und war in beiden Wettkämpfen mit 632,0 Ringen und 632,1 Ringen beste deutsche Schützin. Damit hat sich Hanna Bühlmeyer für die Druckluft-EM in Armenien qualifiziert. Zusätzlich gewann sie mit Ihrem Partner Maximilian Ulbrich Gold im Mixed-Wettbewerb. Bei Daniel lief es leider im ersten Wettkampf mit 627,4 Ringen nicht so gut, bei seinen Kontrahenten um die Startplätze für die EM dafür umso besser. Aufgeben ist aber keine Alternative für Daniel und im zweiten Wettkampf erzielte er 631,4 Ringe. Das war dann doch ein versöhnlicher Abschluss der EM-Qualifikation. Wenige Tage später ging es für die Bühlmeyers schon nach München zum H&N Cup. Der Start dort diente schon als Vorbereitung für die EM. Sowohl Hanna als auch Daniel hatten Einzelstarts sowie einen Start im Mixed-Wettbewerb. Der Mixed Wettkampf war nix. Beim H&N Cup wurde Mixed nach den bekannten Zeitregeln geschossen (5-10-30). Beim Grand Prix in Ruse betrug die Wettkampfzeit bei Mixed nicht 30, sondern 40 Minuten. Ein nicht zu unterschätzender Zeitgewinn. Daniel fing bei seinem Mixed-Wettkampf in München in den ersten beiden Serien sehr stark an, bekam aber in der letzten Serie ein Zeitproblem. Das reichte nur zu 103,6 Ringen. Ähnlich erging es Hanna. Bezogen auf die Einzelwettkämpfe sah es aber ganz anders aus. Da stand bei Hanna eine Wettkampfbestleistung und Daniel überzeugte im zweiten Wettkampf. Im ersten Wettkampf erzielte Hanna 632,8 und Daniel 627,2 Ringe. Für Hanna bedeutete das Finale, was in Platz acht endete. Da steckte noch einiges vom Grand Prix in Ruse in den Knochen. Noch besser lief es am zweiten Wettkampftag: 634,1 Ringe und damit Wettkampfbestleistung für Hanna sowie 630,1 Ringe für Daniel. Als Vorkampfdritte zog Hanna ins Finale und verteidigte diesen Platz bis zum Ende. Das wurde mit Bronze belohnt. In Summe waren es erfolgreiche Wettkämpfe in München für unsere beiden Kadersportler*innen. Bis zur EM stehen noch ein paar Trainingslager an. Ende des Jahres kommt die WM in Doha. Dort werden die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2028 vergeben.