Offene RLP-Meisterschaften im Ringen: Mainz 88 glänzt als erfolgreichster Verein
26.02.2026 – Schwerathletikverband Rheinland
„Von der ersten Begegnung an bot das Turnier Ringen in seiner schönsten Form mit explosiven Aktionen, taktischer Raffinesse und spektakulären Würfen“, freute sich Jürgen Hoffmann, Sportreferent der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Dabei hätten die Zuschauer packende Duelle erlebt, bei denen oft Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entschieden hätten. „Bemerkenswert war dabei nicht nur das sportliche Niveau, sondern auch die Atmosphäre in der Halle. Die Fans feuerten ihre Favoriten leidenschaftlich, aber stets fair und respektvoll an“, so Hoffmann.
Sportlich waren die Ringer von Bundesligist ASV Mainz 88 die erfolgreichsten dieser Meisterschaften. Die Mainzer siegten mit großem Vorsprung mit 42 Punkten in der Vereinswertung, sie konnten mit fünf Titeln auch die meisten Goldmedaillen gewinnen. Der ASV Mainz 88 konnte dabei sowohl im freien wie im klassischen Stil die meisten Punkte gewinnen.
Den zweiten Platz belegte der VfL Bad Kreuznach mit 24 Punkten. Die Ringer von der Nahe gewannen in Thaleischweiler zwei Titel. Ebenfalls zwei Titel konnten auch die Sportler der RKG Reilingen-Hockenheim gewinnen, dies reichte in der Vereinswertung allerdings nur für den siebten Platz. Dritter in der Vereinswertung wurde die SG Arheiligen mit 18 Punkten vor Gastgeber AC Thaleischweiler (15 Punkte).
Der ASV Mainz 88 stellte auch das größte Team bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven. Die Mainzer schickten insgesamt 14 Sportler auf die Ringermatten. Mit jeweils zwölf Athleten waren der RSC Eiche Sandhofen und der SV Alemannia Nackenheim vertreten, der VfL Bad Kreuznach hatte zehn Ringer nach Thaleischweiler geschickt.
Gut organisiert hatte diese Meisterschaften der AC Thaleischweiler mit seinem Vorsitzenden Reiner Kaufmann. Nachdem das geplante Wettkampfbüro kurzfristig ausgefallen war, sprang ARGE-Jugendreferent Oliver Eich spontan ein und stellte einen reibungslosen Ablauf sicher. Auch das ARGE-Präsidium unterstützte tatkräftig und konnte hinterher eine positive Bilanz der Titelkämpfe ziehen. Zum guten Ablauf der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften trugen auch die Kampfrichter bei, wobei die rheinland-pfälzischen Unparteiischen von Mattenleitern aus Württemberg und Hessen unterstützt wurden.
„Die offene Rheinland-Pfalz-Meisterschaft hat eindrucksvoll gezeigt, wie faszinierend Ringen sein kann: ein Sport voller Dynamik, Technik, Körperbeherrschung und Respekt. Wer an diesem Tag in der Halle war, erlebte nicht nur Wettkämpfe, sondern echte Emotionen — von nervenaufreibenden Finalkämpfen bis zu begeistertem Applaus für spektakuläre Aktionen. Diese Meisterschaft war damit weit mehr als ein Turnier: Sie war eine überzeugende Einladung an alle Sportinteressierten, den Ringsport live zu erleben“, unterstreicht Jürgen Hoffmann.