Beachwrestling-DM: Kreuznacher Ringer bleiben diesmal ohne Medaille
17.07.2026 – Schwerathletikverband Rheinland
„Wir hatten viel Verletzungspech“, meint Oliver Eich, der Abteilungsleiter Ringen des VfL Bad Kreuznach und Jugendreferent des Schwerathletikverbandes Rheinland, zum Abschneiden des Rheinland-Teams bei diesen Titelkämpfen. Mit Georgiy Gezelishvili, der bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften jeweils mit einer Medaille heimkehrte, zog sich schon im Training vor der DM eine Verletzung zu und musste in Bad Kreuznach bleiben. Das gleiche Schicksal ereilte Daniel Dering. Beide hätten bei den Junioren starten sollen.
Und auch bei den Meisterschaften selbst blieb das Team nicht von Verletzungen verschont. Peter Striehl, im vergangenen Jahr Vierter bei den Männern, verletzte sich in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 130 Kilogramm und musste aufgeben. Ihm blieb nur der zwölfte Platz.
Für die anderen Ringer aus Bad Kreuznach erwies sich die Meisterschaft als noch zu schwer. Der 17-jährige Ismayil Alizade konnte bei den Junioren in der Gewichtsklasse bis 70 Kilo-gramm immerhin einen Sieg einfahren, verlor aber zwei weitere Kämpfe und wurde am En-de Neunter. Sein Vereinskamerad, der erst 14-jährige Mohamad Ramadan, wurde in dieser Gewichtsklasse Zwölfter unter 15 Teilnehmern. Und in der Gewichtsklasse bis 117 Kilogramm schied der 17-jährige Ahmed Vizhday, der für Georgiy Gezelishvili ins Team nachgerückt war, nach zwei Niederlagen aus und belegte am Ende den zehnten Platz bei elf Teil-nehmern.
Lehrgeld zahlen musste auch Tatjana Stupar, die einzige Teilnehmerin aus dem Rheinland bei den Juniorinnen. Mit 52,8 Kilogramm Körpergewicht war sie für die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm den anderen Ringerinnen körperlich unterlegen und verlor ihre Kämpfe, darunter auch gegen Finja Fischer, die der deutschen Nationalmannschaft angehört. Sie kam bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft auf den fünften Platz.
Doch von Enttäuschung wollte Oliver Eich hernach nichts wissen. „Unsere erfolgreichen Sportler im Beachwrestling fehlten verletzungsbedingt und wir hatten ein sehr junges Team hier am Start“, gibt der Delegationsleiter des Rheinland-Teams zu bedenken. Es sei gut zu sehen, dass die Nachwuchssportlerinnen und -sportler aber auf jeden Fall dabei sein wollten. „Das spricht für ihre Motivation“, so Eich.
Viel Lob zollte er dem Ausrichter und auch dem Niveau dieser Deutschen Meisterschaften. „Die Veranstaltung war top, die Location ist einfach klasse hier“, betonte Oliver Eich. Und auch das Niveau sei sehr hoch gewesen in diesem Jahr. „Es waren viele Mädels diesmal dabei, gerade die Klasse bis 60 Kilogramm bei den Juniorinnen, wo auch unsere Starterin dabei war, war top besetzt. Und auch bei den Junioren waren Spitzensportler am Start und die Leistungen waren deutlich besser als in den vergangenen Jahren.“, so der SVR-Jugendreferent.