LSB-Ehrenmitglied Prof. Erich Fuchs verstorben

Fuchs-Erich-GraustufeProf. Erich Fuchs aus Kaiserslautern, von 1969 bis 1996 Vorsitzender des Landesausschusses Leistungssport und LSB-Ehrenmitglied, ist im Alter von 89 Jahren verstorben.
Der in Mühlheim an der Eis (Kreis Kaiserslautern) geborene Fuchs zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den besten Sprintern in Deutschland. 1943 wurde er Deutscher Jugendmeister mit der 4-x-100-Meter-Staffel und 1952 Deutscher Vizemeister in 10,8 Sekunden. Im gleichen Jahr nahm er als Staffelläufer an den Olympischen Spielen in Helsinki teil. In den 1960er und 1970er Jahren gab der Professor für Sportwissenschaft an der Universität Landau seine Erfahrungen als Trainer an die erfolgreichen Sprinterinnen der 1960er und 1970er Jahre weiter, die 1972 in München die Goldmedaille in der 4-x-100-Meter-Staffel gewannen.

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LSB-Trainertagung "Trainer – Schätze unserer Gesellschaft"
Der LSB veranstaltet Trainertagung/Impulsvortrag durch Frank Ziegler

2014 trainertagung2„Trainer – Schätze unserer Gesellschaft“ so lautete das Motto einer Tagung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB), zu der er alle in Rheinland-Pfalz hauptamtlich angestellten Trainerinnen und Trainer – das sind etwa 110 Personen – nach Bad Kreuznach ins Hofgut Rheingrafenstein eingeladen hatte.
Werden in aktuell stattfindenden Foren und Diskussionsrunden zum Themenbereich „Stellenwert der Trainer in der Gesellschaft“ häufig Aspekte wie unzumutbare Arbeitszeiten, zu niedrige Bezahlung oder die geringe Wertschätzung ihrer Arbeit diskutiert, verdeutlichte der LSB „seinen“ eingeladenen Trainerinnen und Trainern bewusst, dass sie für den Sport und damit für die rund 1,5 Millionen Sporttreibenden in Rheinland-Pfalz einen großen Gewinn darstellen. „Sie leisten Großes und das sieben Tage die Woche“, zollte Werner Schröter, selbst ehemaliger Weltklasse-Athlet und Trainer des VfK Schifferstadt, heute Vizepräsident des Landessportbundes für Leistungssport, den über 50 anwesenden Trainern seinen Respekt.

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Modellprojekt "Sport für alle - Wir helfen mit" läuft weiter
Vertrauenscoaches unterstützen armutsbetroffene Kinder

Das bundesweit einmalige Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ des Landessportbundes und der Sparda-Bank Südwest wird auch in Zukunft rheinland-pfälzische Sportvereine dabei unterstützen, armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe am Vereinssport zu ermöglichen. „Wir gehen ins fünfte Jahr“, betonte Projektleiter Oliver Kalb im Rahmen eines Pressegespräches in der Koblenzer Sparda-Bank-Filiale.

„Ursprünglich hatten wir von einer Projektlaufzeit von zwei Jahren gesprochen“, sagte Kalb, der das Projekt seit dem Jahr 2010 begleitet. „Aber wir haben entschieden, dass wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen wollen.“

Aktuell werden 39 Sportvereine mit insgesamt 59 Vertrauenscoaches unterstützt.

„250.000 Euro sind ein sehr stolzes Gesamtvolumen, das die Sparda-Bank zur Verfügung stellt“, freute sich Kalb. „Wir sind stolz, dass wir damit die Klubs mit 6.000 Euro pro Sportverein unterstützen konnten.“ Die Umsetzung des Projektes, das vor Inkrafttreten des Bildungs- und Teilhabepakets der Bundesregierung gestartet wurde, liegt in der Verantwortung des Landessportbundes.

Die Idee der Vertrauenscoaches gibt es in Deutschland in dieser Form kein zweites Mal. „Wir möchten armutsbetroffene Kinder in den Vereinen unterstützen, damit sie weiter den Sport in ihren Vereinen ausüben können“, erläuterte LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram. Bei den Vertrauenscoaches handelt es sich um engagierte Vereinsmitglieder. Menschen, die die Basis, die Strukturen vor Ort kennen und bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen und verschiedene Maßnahmen umzusetzen.

Sportentwicklungsbericht für Rheinland-Pfalz
Sportvereine in Rheinland-Pfalz als Stabilitätselemente : Jährliche Wertschöpfung liegt bei 300 Mio.€ / 453.400 Ehrenamtler aktiv im Einsatz

2014 sportentwicklungsbericDie 6.300 Sportvereine in Rheinland-Pfalz mit ihren 1,5 Millionen Mitgliedschaften erweisen sich nach wie vor als anpassungsfähige Stabilitätselemente in einer sich schneller wandelnden Gesellschaft. So ist ihre gemeinwohlorientierte Grundausrichtung weiterhin ungebrochen gegeben. Zu diesem Fazit kommt Prof. Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln im Sportentwicklungsbericht 2013/14, einer Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. „Unsere Sportvereine sorgen für ein breites und vielfältiges Sportangebot. Sport in der Gemeinschaft ist und bleibt die Kernkompetenz unserer Vereine. Mehr als 450.000 Menschen engagieren sich in ihnen freiwillig und stellen als Vorstände, Übungsleiter oder Trainerinnen ein breites Angebotsspektrum sicher“, kommentierte LSB-Präsidentin Karin Augustin den jüngsten SEB. Die ausführlichen Ergebnisse des neuesten Sportentwicklungsberichtes für Rheinland-Pfalz und den Bund stehen ab sofort unter http://www.lsb-rlp.de/lsbrlp/daten-a-fakten/sportentwicklungsbericht

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Erfolgreicher Abschluss der ersten modularen ÜL B Ausbildung „Sport im Ganztag“
19 neue Übungsleiter mit B-Lizenz „Sport im Ganztag“

2014 l sportimganztagDie erste  Übungsleiter B- Ausbildung „Sport im Ganztag“, die nach einem modularen Konzept in Kooperation mit einigen Fachverbänden durchgeführt wurde, wurde erfolgreich abgeschlossen. Zu Recht stolze 19 Frauen und Männer  konnten aus den Händen von Herbert Tokarski, Vertreter des Bildungsministerium und Rüdiger Baier, LSB-Arbeitskreis Schulsport und Vorsitzender des Deutschen Sportlehrerverbandes Rheinland-Pfalz, ihre Übungsleiter  B-Lizenz „Sport im Ganztag“ in Empfang nehmen.
Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Sportarten.  Fußballer , Leichtathleten und Turner waren am stärksten vertreten aber auch Trainer aus dem Karate, Tischtennis, Sportschießen und Tennis bildeten sich in Koblenz für den Einsatz in der Ganztagsschule weiter. 

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