Sonderseite für alle wichtigen Informationen in der Corona-Pandemie

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Nach der verantwortungsbewussten und schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebs im Sommer und Frühherbst des vergangenen Jahres, erfuhr diese zu Jahresende wieder einen erheblichen Rückschritt, welcher sich auch auf den Jahresbeginn 2021 auswirkt. Die Regierungen des Bundes und der Länder haben deutschlandweit einen Shutdown zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie erlassen und diesen nun bereits zum vierten Mal bis zum 7. März verlängert. In Rheinland-Pfalz gilt dazu seit dem 15. Februar die zum zweiten Mal geänderte Version der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung (15. CoBeLVO).

 

Sportbetrieb bleibt durch die 15. Corona-Bekämpfungsverordnung erheblich eingeschränkt

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung (15. CoBeLVO) erlassen, die seit dem 11. Januar in Kraft getreten ist, am 25. Januar erstmals geändert wurde und nun zum zweiten mal angepasst wurde, um die von Bund und Ländern getroffenen strengeren Maßnahmen seit Anfang November nun zum vierten Mal zu verlängern. Für den Amateur- und Freizeitsport bleibt es bei den bekannten Einschränkungen, diese gelten nun zunächst bis zum 7. März. Im Bereich des Spitzensports ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen drei Profiligen der 1. bis 3. Ligen möglich, im Fußball sogar auch in der Regionalliga. Ziel ist es, Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren, um die exponentielle Dynamik der Ausbreitung der Infektionszahlen einzuschränken. 

Mehr zur 15. Corona-Bekämpfungsverordnung finden Sie hier.

 

Bund-Länder Beschlüsse mit Lockerungen für den Breitensport

Bund und Länder haben am 03.03. in einer Videoschaltkonferenz vorsichtige Lockerungen im Breitensport beschlossen, die ab Montag (8.3.) gelten sollen.

Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen können laut dem Beschlusspapier ab dem 8. März in Ländern oder Regionen wieder bis zu zehn Personen in kleinen Gruppen unter freiem Himmel Sport treiben.

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 könnten nach 14 Tagen in einem weiteren Schritt auch wieder Kontaktsport im Freien sowie kontaktloser Sport im Innenbereich ermöglicht werden. Weitere zwei Wochen später soll bei stabilen oder sinkenden Werten auch Kontaktsport in der Halle wieder gestattet sein.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 kann zumindest "Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich" ermöglicht werden.

Quelle: DOSB/SID

  • Schaubild Öffnungsschritte Bund-Länder Beschlüsse
    Grafik: DOSB

"Corona Warn- und Aktionsplan"

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert.

Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut flächendeckenden Beschränkungen. Diese finden Sie detailliert hier im Überblick.

Eckpunktpapier "Corona Sportampel RLP"

Mit einem konkreten Vorschlag für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb hat sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) als politischer Interessenvertreter des Sports an die Landespolitik gewendet. Unter dem Begriff „Corona Sportampel RLP“ zeigt der Dachverband des rheinland-pfälzischen Sports in seinem Eckpunktepapier auf, wie ein an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasster Sportbetrieb aussehen könnte.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Offener Brief des organisierten Sports an die Bundeskanzlerin

Der unter dem Dach des DOSB organisierte Sport in Deutschland appelliert in einem offenen Brief an die Politik, den Sportvereinen endlich wieder eine Perspektive zu geben.

Mehr Informationen und den offenen Brief finden Sie hier.

Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Das Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb vom DOSB

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ vom Frühjahr zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Mehr Informationen zu den Hygiene-Standards des DOSB finden Sie hier.

Hygienekonzepte

Die Landesregierung hat verschiedene Hygienekonzepte für einzelne Bereiche, unter anderem für Fitnessstudios und Sport im Außen- sowie Innenbereich entwickelt.

Diese finden Sie hier.

Plakat für Vereine mit Verhaltensregeln und Hygienetipps

Ein Plakat mit einfachen und einprägsamen Hygiene- und Verhaltenstipps zum Vereinssport in Zeiten der Corona-Pandemie nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz herausgegeben. Das Plakat greift die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf – die dazugehörigen ausführlicheren Erläuterungen und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände sind auf der Homepage des LSB einzusehen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit der kostenlosen Bestellung finden Sie hier.

  • Das LSB-Hygieneplakat zur Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise hängt in einer Turnhalle
    Foto: iStock/Yaraslau Saulevich

Die Corona-Warn-App

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportbünde sowie alle Mitglieder der Sportvereine und-verbände empfehlen gemeinsam die Nutzung der neuen „Corona-Warn-App“. Sie hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Alle Informationen der Bundesregierung gibt es hier.

  • Trainer hält ein Smartphone mit der Corona-Warn-App.
    Foto: iStock/Wavebreakmedia

Antrag auf Soforthilfe

Das Land Rheinland-Pfalz hat ein Soforthilfe-Programm für in Existenznot geratene Vereine aufgestellt. Vereine und Verbände, deren Existenz bedroht ist, können einen konkreten Antrag stellen.

Weitere Informationen, die Richtlinien der Antragsstellung und den Antrag finden Sie auf unserer Sonderseite zum Soforthilfeantrag hier.

  • Banner Soforthilfeantrag
    Foto: istock.com/IIIerlok_Xolms

GEMA Gebühren in der Corona-Krise

Während der Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, besteht keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren. Nach Verlautbarung der GEMA sollen davon auch die sogenannten „Jahresverträge“, welche die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben, umfasst sein.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für den Bereich Sportvereine

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie ist eine Sportausübung in der üblichen Art und Weise in allen Bereichen nicht mehr möglich. Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und damit auch Umsetzungsmöglichkeit dieser Handlungsempfehlungen, ist die Aufhebung der derzeitigen Vorgaben.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Ziel, die schrittweise Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen. Der Arbeitsschutzstandard gibt den Rahmen dafür vor, wie die Bevölkerung durch Unterbrechung der Infektionsketten geschützt und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gesichert werden kann. Der Arbeitsschutzstandard ist eine Richtschnur zur Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes und Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Pandemievorkehrungen auf der betrieblichen Ebene. Unabhängig davon können natürlich im Arbeitsschutzstandard aufgeführte Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierenden Verordnungen oder Verfügungen verbindlich sein.

Von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, dass von jedem Unternehmen ein Hygienekonzept umgesetzt werden muss. Diese Anforderung wird durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben und ergänzend von branchenspezifischen Hilfestellungen konkretisiert sind, erfüllt. Ein darüberhinausgehendes „Hygienekonzept“ als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Allgemeine konkretisierende Hinweise, wie Sie als Unternehmerin und Unternehmer den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard umsetzen und Ihre Gefährdungsbeurteilung ergänzen können, erhalten Sie hier.

Appell des DOSB und der Sportbünde an die Ministerpräsident*innen

Die Präsident*innen der Landesportbünde und DOSB-Präsident Alfons Hörmann haben an die Ministerpräsidenten und Regierenden Bürgermeister der Länder appelliert, den Vereinssport schnellstmöglich wieder zuzulassen. Elementar sei im Besonderen der Sport für Kinder- und Jugendliche innerhalb und außerhalb der Schule. Das vollständige Schreiben finden Sie hier.

© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Corona-Sonderseiten Regionale Sportbünde

Um alle wichtigen Informationen rund um die Corona-Krise für Sportvereine bereitzustellen, haben die regionalen Sportbünde jeweils Corona-Service-Sonderseiten mit den jeweiligen regionalen Beratungen und Ansprechpersonen erstellt, auf welche wir Sie gerne verweisen.

FAQ Sport und Corona

Häufig gestellte Rechtsfragen von Vereinen- und Verbänden im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Finanzielle Hilfen für den Sport

Finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder für Sportvereine und -verbände

Ansprechpersonen

Portrait Christof Palm
Christof Palm

Sprecher der komm. Geschäftsführung & Abteilungsleiter Kommunikation

Steffen Jackobs

Referent Digitale Kommunikation