Sportplatz in Rheinland-Pfalz
Foto: SBR

Corona-Strategie für den Herbst ab 16. September gültig

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Nach der verantwortungsbewussten und schrittweisen Rückkehr zum Sportbetrieb im Sommer und Frühherbst diesen Jahres, aufgrund des Rückgangs der Infektionszahlen und der damit einhergehenden Wiederaufnahme des Sportbetriebs, erfährt diese aktuell wieder Einschränkungen. Die aktuelle Verordnungen der Landesregierung (11. COBeLVO) regelt die landesweit geltenden Schutzmaßnahmen. Die örtlichen Behörden sind jedoch befugt (und im Bedarfsfall verpflichtet) über die Verordnung hinausgehende Maßnahmen, aber auch Ausnahmen anzuordnen, die auch den Sportbetrieb betreffen können. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie passgenau auf wieder steigende Infektionszahlen regional reagiert werden kann, um die daraus resultierenden Folgen für die Gesellschaft so gering wie möglich zu halten. Damit soll verhindert werden, dass es bei regionalen Infektionsherden zu Einschränkungen im ganzen Land kommt.

 

11. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Mit den neuen Anpassungen und der mittlerweile 11. Corona-Bekämpfungsverordnung (11. COBeLVO) sind ab Mittwoch, 14. September,  weitere Schutzmaßnahmen im organisierten Sport teilweise zurückgenommen . Unter anderem darf die Anzahl von 30 Personen in festen Kleingruppen im Einzelfall überschritten werden, wenn für die Durchführung eines ordnungsgemäßen Wettkampfes die Notwendigkeit besteht, dass mehr Sportler*innen teilnehmen müssen. Zudem wurde die Personenbegrenzung beim Training und Wettkampf mit mehr als 10 Personen im Innenbereich von 10 qm Fläche je Person auf 5 qm reduziert und mehr Zuschauer dürfen bei Beachtung der Schutzmaßnahmen der Sportveranstaltung beiwohnen.

Mehr Informationen zur 11. CoBeLVO und den Neuerungen durch die Anhebung der Gruppengröße finden Sie hier.

Neu: Die örtlichen Behörden sind befugt (und im Bedarfsfall verpflichtet) über die Verordnung (11. COBeLVO) hinausgehende Maßnahmen, aber auch Ausnahmen anzuordnen. Hierzu informieren Sie sich bitte bei den entsprechenden regionalen Behörden und den zuständigen regionalen Sportbünden. 

Mit der gemeinsamen Corona-Strategie für den Herbst hat die Landesregierung Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen vorgenommen, die auch im Sport eine weitere Erleichterung in der Durchführung von Trainings- und Wettkampfbetrieb darstellt. Die 11. Corona-Bekämpfungsverordnung soll dort, wo es möglich ist, Schutzmaßnahmen bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherheit von Sporttreibenden zurücknehmen. So gelten trotz der Erleichterung bei Gruppengröße und der Personenbegrenzung im Innenbereich weiterhin die bekannten Schutzmaßnahmen (z.B. die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung).

Darüber hinaus gelten weiterhin die Hygienekonzepte der Landesregierung. Insbesondere für Zuschauer*innen gilt weiterhin die strenge Einhaltung bekannter Schutzmaßnahmen der Konzepte. Für den Breiten- und Freizeitsport wurden Konzepte für den Sport auf Außenanlagen, im Innenbereich, für Fitnessstudios und Frei- und Hallenbäder vorgestellt und für die neue Landesverordnung aktualisiert:

Empfehlungen für Trainer*innen und Übungsleiter*innen

Checklisten zur Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebes in der Corona-Krise

Empfehlungen für Vereine

Checklisten zur Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebes in der Corona-Krise

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Die Leitplanken des DOSB zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sportbetriebes

Auf dem Rückweg in ein vereinsbasiertes Sporttreiben in Deutschland hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) 10 Leitplanken entwickelt, in Abstimmung mit der Medizinischen Kommission des DOSB unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Charité Berlin) erstmals am 14. April formuliert und seitdem sukzessive angepasst und mit den bundesweiten staatlichen Vorgaben snychronisiert. Zur Wiederaufnahme des Sports im Innenbereich wurden zudem ergänzende Leitplanken für den Hallensport entwickelt. Diese setzen auf den zehn DOSB-Leitplanken auf und dienen in Kombination mit diesen als Orientierung zur Durchführung von Hallensport.

Zudem hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) eine branchenspezifische Handlungshilfe für Sportvereine im Umgang mit den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards bereitgestellt, auf die wir Sie gerne verweisen: