Fördermöglichkeiten von Sportprojekten

LSB-Veranstaltung zum Vertrag von Lissabon

Fördermöglichkeiten von Sportprojekten - das LSB-Seminar "Der Vertrag von Lissabon und der Sport" in Trier informierte Vereins- und Verbandsvetreter über den aktuellen Stand der Dinge. Helmut Loenenbach, der Vorsitzende des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen, der durch die gemeinsame Veranstaltung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports führte, stellte zu Beginn fest: „Mit der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages wurde die Stellung des Sports in der EU und seinen Organen deutlich gestärkt.“ Im Seminar wurden den Teilnehmern die entstandenen Chancen auf Fördermöglichkeiten von Sportprojekten von Anne-Laure Maclot, Referentin für Mikroprojekte in der Großregion, und Stephan Dietzen, Referent des EOC EU Office, nähergebracht.

Anne-Laure Maclot bei ihrem Vortrag zu den neuen Fonds für Mikroprojekte.Anne-Laure Maclot bei ihrem Vortrag zu den neuen Fonds für Mikroprojekte.Anne-Laure Maclot stellte den neuen Fonds für Mikroprojekte in der Großregion vor. Vereinen, Schulen und Gemeinden soll mithilfe dieses Fonds die Verwirklichung kleinerer Projekte ermöglicht werden. Dazu stellt die EU für einen Zeitraum von 2011 - 2013 insgesamt 450.000 € zur Verfügung. Die Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur und Tourismus, Bildung und Jugend und Gesundheit und Soziales können je mit maximal 30.000 € bezuschusst werden. Dabei übernimmt die EU bis zu 80% der entstandenen Kosten, die restlichen Kosten  müssen vom Antragsteller durch Subventionen aus öffentlicher Hand, privaten Mitteln oder Eigenmitteln finanziert werden.

Anschließend referierte Stephan Dietzen über die europäischen Förderprogramme. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage der EU kann ein eigenes Sportförderprogramm frühestens ab 2014 in Aussicht gestellt werden. Jedoch können über bereits bestehende Förderprogramme Fördermittel für Projekte mit Sportbezug beantragt werden. Ein wichtiger Aspekt für einen erfolgreichen Antrag ist, dass die Projekte keinen reinen Sportcharakter besitzen dürfen. Der Sport dient als „Mittel zum Zweck“, das Projekt sollte sich nach den jeweiligen Programmprioritäten und –zielen ausrichten. Die vielen verschiedenen EU-Förderprogramme, wie beispielsweise „Jugend in Aktion“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“, eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für neuartige Projektideen mit europäischen Partnern.

Ansprechpartner beim Landessportbund:
Referat für Internationale Fragen, Daniel Mouret, Tel.: 06131/2814154, d [PUNKT] mouret [AT] lsb-rlp [PUNKT] de

Ansprechpartnerin für Mikroprojekte in der Großregion:
Anne-Laure Maclot, Tel: + 33 3 87 34 86 28, anne-laure [PUNKT] maclot [AT] lorraine [PUNKT] pref [PUNKT] gouv [PUNKT] fr, www.interreg-4agr.eu

Ansprechpartner beim EOC EU Office:
Stephan Dietzen, Tel.: + 32 27 3 80 30 26, dietzen [AT] euoffic [PUNKT] eurolympic [PUNKT] org, www.euoffice.eurolympic.org

Ansprechpartner im Landessportbund für den den Vertrag von Lissabon ist: Daniel Mouret.