Gemeinsam durch Sport Ziele erreichen

 

5. Friedensworkshop „Sports for Peace“ des Landessportbundes in Ruandas Hauptstadt Kigali erfolgreich beendet

 Alle Welt spricht davon die Flüchtlingsprobleme in den jeweiligen Ländern zu beheben. Hier kann der Sport wertvolle Hilfe leisten und als Türöffner dienen. Einen nicht unwesentlichen Beitrag durch Sport leistet der LSB Rheinland-Pfalz seit mehr als drei Jahrzehnten im Partnerland Ruanda

 In diesem Jahr wurde der 5. Friedensworkshop „ Sports for peace“ für Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Ruanda durchgeführt. 24 hochmotivierte Teilnehmer waren in diesem Jahr dabei und lernten welche Rolle der Sport im Umgang mit Konflikten im Alltag spielen kann. Friedenserziehung und der der Friedensgedanke wurden, mit der für die Teilnehmer neuen Methoden vermittelt. Geleitet wurde das Friedensprojekt von Alois Stroh ( Vizepräsident Fußballverband Rheinland) aus Wittlich-Neuerburg sowie von Jessie Bohr ( Peace Advisor , Südafrika).
„ Die Teilnehmer haben ein unendliches Wissensbedürfnis für diese Themen und der Teamgeist unter den Lehrerinnen und Lehrer ist von Tag zu Tag gewachsen“ so Alois Stroh. „ Ich bin total begeistert wie die vermittelten Inhalte bereits innerhalb des Workshops umgesetzt werden und mit welcher Begeisterung und Freude alle mitarbeiten“ so Stroh weiter. Der Workshop ging mit einem riesigen Spielfestival mit über 200 Kindern aller Altersstufen zu Ende. Dieses Festival war gleichzeitig die praktische Lehrprobe für die Lehrgangsteilnehmer. Besucht wurde der Workshop an diesem Tage von der rheinland-pfälzischen Delegation unter der Leitung von Innen- und Sportminister Roger Lewentz. In der Delegation herrschte große Einigkeit darüber, dass dieses Projekt des Landessportbundes herausragt und einen großen Beitrag zur Friedenserziehung an ruandischen Schulen leistet. Insgesamt nahmen in den letzen 5 Jahren ca. über 100 verschiedene Lehrerinnen und Lehrer der rheinland-pfälzischen Partnerschulen teil. Die teilnehmenden Schulen werden im kommenden Jahr von Mitarbeitern des Koordinationsbüros besucht, um damit zur Nachhaltigkeit des Projektes beizutragen. Alle der 23 Lehrer sowie eine Lehrerin erhielten am Ende des Workshops von Jessie Bohr und Alois Stroh das begehrte Zertifikat und einen Ball für ihre Schule.

  Von Alois Stroh (Lehrgangsleiter)

 

 

 Start des 5. Friedensworkshops in Ruanda

 

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz veranstaltet seinen 5. Workshop „Sports for Peace“ in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Unter der Leitung des Wittlichers Alois Stroh (LSB) und Jessie Bohr von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschäftigen sich 24 Teilnehmer – ausschließlich Lehrerinnen und Lehrer der 22 Partnerschulen des Landes Rheinland Pfalz – mit den Themen „Konfliktanalyse und Lösungen“, „Persönlicher Friede“, „Pfad für den Frieden“ sowie „Kinderrechte“. Durch viele praktische Übungen wird ihnen der Friedensgedanke mit neuartigen Methoden in Theorie und Praxis nähergebracht und vertieft. Da der Sport in Ruanda einen hohen Stellenwert hat und vor allem von Jugendlichen betrieben wird, werden den Teilnehmern Werte wie Fair-Play, Toleranz und Rücksichtnahme auf den Anderen vermittelt.

 

Am Ende des Workshops steht ein Spielfestival mit über 100 Kindern, das von den Teilnehmern selbst organisiert und durchgeführt wird. Hier können sie dann zeigen, was sie in der Seminar-Woche gelernt haben. Besucht wird das Festival auch von der rheinland-pfälzischen Delegation unter der Leitung von Innen- und Sportminister Roger Lewentz.

 

Insgesamt wurden nach Abschluss des fünften Workshops mehr als 100 ruandische Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet.

 
 
Vierter LSB-Workshop „Sports for Peace“ in Ruandas Hauptstadt Kigali

Die ruandischen Teilnehmer stimmen sich sportlich auf den Workshop ein. In der Mitte der Friedensprojektleiter Alois Stroh. Foto: privat

Friedensarbeit durch Sport – darum ging es beim vierten Friedensworkshop des Landessportbundes in Kigali unter dem Motto „Sports for Peace“. Als Fortsetzung des Friedensseminars 2014 lernten die Teilnehmer, welche Rolle der Sport im Umgang mit Konflikten im Alltag spielen kann. Gleichzeitig wurde durch verschiedene, den Teilnehmern noch unbekannte, Methoden der Gedanke des Friedens vermittelt. Geleitet wurde das Projekt von Alois Stroh, Vize-Präsident des Fußballverbandes Rheinland und Mitglied des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen, und Entwicklungsberaterin Jessie Bohr. Das Friedensprojekt kam zustande in Zusammenarbeit mit dem Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda, der Schulabteilung des Koordinationsbüros in Kigali, der Vision Jeunesse Nouvelle in Kigali sowie dem rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur.

23 motivierte Lehrer und Lehrerinnen aus allen Provinzen des Landes waren in diesem Jahr mit von der Partie. Um Berührungsängste zu Beginn der gemeinsamen Woche abzubauen, wurden kleine Kennenlernspiele eingesetzt, die das Eis unter den Teilnehmern brachen. Auf dem Programm standen theoretischer Unterricht zu den Themen „Konfliktanalyse“, „Persönlicher Frieden“ und „Alternatives to Violence“, aber auch praktische Übungen auf dem Sportplatz.

„Die Teilnehmer haben ein unendliches Wissensbedürfnis hinsichtlich dieser Themen, und der Teamgeist unter den Lehrerinnen und Lehrern wächst von Tag zu Tag“, so Lehrgangsleiter Alois Stroh. „Ich bin total begeistert, wie die vermittelten Inhalte bereits innerhalb des Workshops umgesetzt werden und mit welcher Begeisterung und Freude alle mitarbeiten.“

Zum Abschluss des Seminars „Sports for Peace“ veranstalteten die frisch fortgebildeten Lehrer ein riesiges Spielfestival mit 170 Kindern aller Altersstufen. Dieses Festival war gleichzeitig die praktische Lehrprobe für die Lehrgangsteilnehmer. Alle erhielten am Ende das begehrte LSB-Zertifikat und einen Ball für ihre Schule. Mit den erfolgreichen Absolventen in Kigali freute sich auch der rheinland-pfälzische EU-Abgeordnete Norbert Neuser. Dieser besuchte im Rahmen einer Informationsreise zusammen mit Staatssekretär Günter Kern und einer offiziellen Delegation der Landesregierung die Lehrerfortbildung im LSB-Partnerland.

        

 

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... seit 1982
Der Bitte der rheinland-pfälzischen Landesregierung entsprechend hat sich der LSB seit 1982 für die Entwicklung der Sport-Infrastruktur in Ruanda eingesetzt. Hier ist besonders das zweijährige Vorort-Engagement von Helmut Loenenbach zu erwähnen. Die bis jetzt durch Hilfe des rheinland-pfälzischen Sportes entstandenen Sportstätten (Mehrzwecksportplätze) an den Schulen haben die Kriegswirren überstanden.

Ruandische Sportgruppe beim Tischtennis.

Der Sport hat in Ruanda trotz allem, oder gerade deshalb, eine herausragende Bedeutung. Für die Bevölkerung und vor allem die Jugend gibt es keine bessere Möglichkeit der Freizeitbeschäftigung und des friedlichen Miteinanders der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Für den Großteil der Bevölkerung ist Fernsehen unerschwinglich, Theater und Kino sind unbekannt. Alle Sportplätze, sowohl in den Gemeinden als auch in den Jugendzentren und Schulen, werden ausnahmslos angenommen und sind sehr gut frequentiert. Hier hat der in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzisch/ruandischen Koordinationsbüro in Kigali den Bau von Mehrzweckplätzen an Schulen und Jugendzentren in Ruanda organisiert und finanziert.

Weiterhin wurde die Sportausrüstung von Schulen und Sportvereinen, die Ausbildung von Fußballtrainern (unter besonderer Berücksichtigung pädagogischer Aspekte des Jugendtrainings) und die Aufnahme von ruandischen Studenten an der Auslandstrainerakademie des DLV und der Uni Mainz veranlasst.

Ansprechpartner im Landessportbund für Ruanda ist: Daniel Mouret.

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