Best Practice

 

TV Kruft / DJK Kruft / Kretz 
http://djkkruft-kretz.de/inklussion/  
http://djkkruft-kretz.de/category/inklussion/
http://www.tv-kruft.de/inklusion.html

Infos
Reiner Plehwe

 

Der Landessportbund nahm die Herausforderung an und ergriff Initiativen um das Thema umzusetzen. 2013 rief er im Mai eine Vielzahl von Organisationen aus dem Sport und dem gesellschaftlichen Leben zu einem runden Tisch zusammen, um Wege und Möglichkeiten der Umsetzung von Inklusion im Sport zu diskutieren. Resultierend daraus initiierte der LSB gemeinsam mit der Sparda-Bank Südwest und dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen das Förderprogramm „barrierefrei, inklusiv und fair“ und unterstützt damit Sportvereine mit inklusiven Ideen. Ferner fand im September 2013 ein Forum mit zahlreichen Vorträgen und Best-Practice Beispielen statt. Davon ausgehend sind die Ortsgemeinde Kruft sowie die beiden Krufter Sportvereine DJK und TV  aktiv geworden und haben sich vorgenommen, den Sport in der Region inklusiver zu machen. Dazu ist im Sinne eines Modellprojektes für 2015 Handlungsprogramm entstanden, an dem zahlreiche Partner wie der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband, Special Olympics, der Fußballverband sowie der Sportbund Rheinland beteiligt sind. Der Landessportbund übernimmt dabei die beratende Rolle des Projektkoordinators. Das Motto: „Einfach gemeinsam - Sport in Kruft“.

Nach der erfolgreichen Gestaltung des Wettbewerbes Sterne des Sports im Jahr 2015 mit dem Gewinn des Silbernen Stern des Sports in Rheinland-Pfalz und dem 4. Platz bei der Vergabe des Goldenen Stern des Sports in Berlin, geht das Modelprojekt „Einfach gemeinsam- Sport in Kruft“ in sein zweites Jahr.

Weitere Infos zur Initiative „Einfach gemeinsam“ sowie das ausführliche Jahresprogramm mit allen inklusiven Veranstaltungen, Turnieren und Schnupperangeboten erhalten Sie bei dem Ansprechpartner des Landessportbundes zum Thema Inklusion.

Den Flyer zur Inklusion finden Sie hier zum Download!


 Judo-Sportverein Speyer 

 http://www.judo-speyer.de/inklusion-%26-integration-4.html

 Infos
 Judo-Sportverein Speyer
 Butenschönstr. 8
 67346 Speyer
 Tel. 06232/980461


Sport ist der Türöffner, um sich kennen zu lernen, akzeptieren und verstehen zu lernen. Respektvoller Umgang und die Gesundheit stehen dabei im Vordergrund, ohne dass Spaß und Spiel zu kurz kommen. Die traditionellen Judo-Werte unterstützen die Werte-Vermittlung. Insbesondere „Höflichkeit, Respekt und Wertschätzung“ stärken das Miteinander. In unserem Verein grenzen wir niemanden aus, sondern heißen alle willkommen. Der größte Judo-Verein Deutschlands (1.300 Mitglieder) versteht sich als große Familie und eine starke Gemeinschaft für alle, ganz gleich ob groß oder klein, stark oder schwach, jung oder alt.

Unsere Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen
Judo: Seit 2008 bieten wir in Kooperation mit der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt Judo-Training für Menschen mit geistigen Behinderungen an. Durch die Körperarbeit eignet sich Judo besonders, Wahrnehmung und Selbstvertrauen zu stärken. Judo, der „sanfte Weg“, nimmt Rücksicht auf die Stärken und Schwächen des Einzelnen.

 


„Die Schule rollt!“ 
http://www.bsv-rlp.de/breitensport/schulsport/projekt-die-schule-rollt/

und TV Laubenheim www.tv-laubenheim.de

 

Das Projekt „Die Schule rollt!“ ist aus einer Kooperation der Abteilung Rollstuhlsport des TV Laubenheim 1883 e.V. in Mainz und dem Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz entstanden. Die Trainer der Kinderrollstuhlsportgruppe in Mainz wurden von ihren jungen Sportlern darauf angesprochen, warum sie im Vereinstraining mit behinderten und nichtbehinderten Freunden Sport machen können, in der Schule aber oft nur zuschauen dürfen.

Daraufhin entwickelten die Trainer ein Konzept, dass Mitschülern und Lehrern zum einen die Möglichkeit bietet,  vor Ort eigenen Bewegungserfahrungen im Rollstuhl zu sammeln. Zu diesem Zweck werden Klassen, in denen Rollikids beschult werden, besucht  - mit zahlreichen Rollstühlen und einem sechsteiligen Rollstuhlparcours im Gepäck, der dazu dient, Alltagshindernisse eines Rollstuhlfahrers wie Bordsteinkanten, Rampen und Treppen zu simulieren. Lehrer und Schüler sollen Gelegenheit bekommen, das Überwinden dieser Hindernisse mit oder ohne Hilfe zu üben. Zum anderen geben die Trainer Lehrern, Schülern und Eltern konkrete Impulse wie der rollstuhlfahrende Schüler im Sportunterricht eingebunden werden kann. Zudem sind immer auch rollstuhlfahrende Trainer mit im Team, die von einem selbstbestimmten, erfüllten Leben mit Behinderung berichten können und gerne sämtliche Fragen aufgeweckter Schüler beantworten.

Die Ziele im Überblick:

  • Perspektivwechsel für Schüler und Lehrer: der Rollstuhl als Sportgerät
  • Kompetenz der Lehrer stärken, Qualität des Unterrichts verbessern
  • Erleben von erwachsenen, selbstbestimmten Menschen mit Behinderung
  • Teilhabe und Selbstbewusstsein der Schüler mit Behinderung fördern
  • Netzwerkbildung zwischen Lehrern, Eltern, Vereinen und kompetenten Menschen mit Behinderung.

„Die Schule rollt!“ wurde seit 2009 an über 20 Schulen realisiert. 2012 wurde die Abteilung Rollstuhlsport für ihr Engagement mit dem großen Stern des Sports auf Landesebene für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. Für rheinland-pfälzische Schulen ist das Projekt in der Regel kostenlos, Schulen aus anderen Bundesländern müssen die Kosten selbst tragen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 

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