Dank Spende der GlücksSpirale: CTG Koblenz fährt zur Cheerleading-WM

Cheerleading-WM in Koblenz bleibt aber ein Traum

Man stelle sich vor, man ist Deutscher Meister, qualifiziert sich für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Orlando/USA und kann am Ende nicht daran teilnehmen, weil die Reise zu teuer ist. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) hat von der Coblenzer Turngesellschaft 1880 (CTG) einen Brief erhalten, der genau diese Situation schildert. Konkret geht es um die Cheerleading-WM. Cheerleading gehört nicht zu den Sportarten des olympischen Kanons und kann daher nur auf sehr geringe Förderung ihrer Athletinnen und Athleten aus den Leistungssporttöpfen der Verbände hoffen. „Wir freuen uns riesig über den Scheck der GlücksSpirale“. Damit könne man den Sportlerinnen und Sportlern eine kleine Hilfe bei der Finanzierung der Reise geben. Insgesamt werde die CTG rund 50.000 Euro aufbringen müssen“, rechnet Monika Sauer, die Vorsitzende der CTG, vor. „Die GlücksSpirale ist die Lotterie, die Gutes tut und hilft und als Destinatär der GlücksSpirale kann der LSB so unbürokratisch vielen Vereinen im Jahr helfen“, sagt Walter Desch, Vizepräsident für Kommunikation beim Landessportbund Rheinland-Pfalz, und übergibt Sauer einen Scheck in Höhe von eintausend Euro.

Die Cheerleader der CTG sind auf der WM-Bühne keine Unbekannten. Sie reisen bereits zum fünften Mal in Folge nach Orlando in die Vereinigten Staaten von Amerika. Auch die Erfolge in den Vorjahren lassen keinen Zweifel daran, dass auch 2016 wieder eine vordere Platzierung erwartet werden kann.

 Der Wunsch der Vorsitzenden, die Cheerleading-WM eines Tages in Koblenz ausrichten zu können, wird wohl weiter ein Traum bleiben. Denn, so die Berichte ihrer Sportlerinnen, in der Super-Sportstadt Orlando stehen 40 Hallen in der Größe der Koblenzer Oberwerth-Sporthalle zur Verfügung. Unerreichbar in der Rhein-Moselstadt.

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