Fachkonferenz „Schwimmen & Schwimmbäder“ am 21./22. November in Trier

Hilfe, ich kann nicht schwimmen – ein europäisches Thema? / Europäische Konzepte zur Schwimmausbildung ebenso im Fokus wie Sportstättenentwicklungsplanung

Schwimmen ist ein europäisches Thema. In allen Ländern Europas und darüber hinaus stellen sich die Verantwortlichen in Sport, Politik und Verwaltung ähnliche Fragen. Foto: LSB/iStockDas Europäische Netzwerk der Akademien des Sports lädt zur Europäischen Fachkonferenz „Schwimmen & Schwimmbäder“ vom 21. bis 22. November in die Trierer Sportakademie (Herzogenbuscher Str. 56, 54292 Trier). An zwei Tagen referieren und diskutieren Experten aus Europa - unter anderem der Schwimm-Bundestrainer Hannes Vitense zum Thema. Die Konferenz bietet die Gelegenheit mit ausgewählten Experten aus den europäischen Nachbarländern Kontakte zu knüpfen, das Netzwerk zu pflegen, Spezialisten zu treffen. Gestützt auf das Expertennetzwerk der Akademien des Sports und die damit verbundene ganzheitliche Sicht werden den TeilnehmerInnen praxisrelevante und nutzbringende Inhalte geboten.

Der erste Tag beleuchtet schwerpunktmäßig Europäische Konzepte zu schwimmen lernen/Schwimmausbildung, Beginn 21.11.2019, 17 Uhr: Schwimmen ist ein europäisches Thema. In allen Ländern Europas und darüber hinaus stellen sich die Verantwortlichen in Sport, Politik und Verwaltung ähnliche Fragen. Wie vermitteln wir Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichsten Hintergründen und Kulturen Schwimmfähigkeiten und vor welchen Herausforderungen stehen Lehrer und Trainier in der Praxis? Bei der Fachkonferenz wird das Thema in einer europäischen Perspektive beleuchtet und voneinander gelernt. Dabei werden Modellprojekte vorgestellt und die unterschiedlichen Ansätze von der Vorschule, über die Grund-/Primarschulen, die weiterführenden Schulen bis hin zu Schwimmen in Sportvereinen angeschaut.

Der zweite Tag steht im Fokus der Schwimmbäder in der Sportstättenentwicklungsplanung im europäischen Kontext, Beginn: 22.11.2019, 10 Uhr: Schwimmen funktioniert nicht ohne Schwimmbäder! Dabei sind die Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen an die Bäder durchaus verschieden. Das Nebeneinander von Lehrschwimmbecken, Freizeit- und Spaßbädern und wettkampftauglichen Anlagen stellt Betreiber und Nutzer vor Herausforderungen. Neben den sportfachlichen Anforderungen sind vor allem die Kosten für Bau und Betrieb von Schwimmbädern die zentralen Themen in der Bäderentwicklung.  Auch hier wird die europäische Perspektive diskutiert. Wie gehen andere Ländern mit diesen drängenden Fragen um? Sind grenzüberschreitende Bäderprojekte mögliche Lösungsansätze? Wie sieht grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Schwimmsport konkret aus? Welche Möglichkeiten bieten EU-Förderprogramme?

Neben den Vorträgen und Referaten gibt es viel Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch zwischen Teilnehmern und Experten. Der Besuch der Fachkonferenz ist kostenfrei; Beide Tage können auch einzeln besucht werden. Weitere Infos unter www.sportakademie.de und  www.eurosportakademien.de. Anmeldung wird erbeten per Mail unter info [AT] sportakademie [PUNKT] de.