Coubertin-Medaille an 23 Abiturienten

Mehr als eine Auszeichnung für sportliche Leistungen / Insgesamt 81 Schüler in 2019 ausgezeichnet

Der Abitur-Preis wird zu Ehren Pierre de Coubertins, dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, verliehen. Foto: LSB23 Abiturienten der rheinland-pfälzischen G8-Gymnasien und der berufsbildenden Schulen haben 2019 die „Pierre de Coubertin-Medaille“ erhalten. Zum 18. Mal in Folge hat der Landessportbund auch an diese den Abiturpreis Sport verliehen – zusätzlich zu den Preisträgern der Gymnasien, die bereits im März ihr Abitur abgeschlossen haben. Insgesamt wurden in diesem Jahr 81 Abiturienten ausgezeichnet. Der Preis wird zu Ehren Pierre de Coubertins, dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, verliehen. Coubertin (1863 bis 1937) hat der olympischen Bewegung entscheidende Impulse gegeben und auch als Pädagoge das Fair Play und das Wirken für die Allgemeinheit als oberste Ziele menschlichen Wirkens geprägt. Die Auszeichnung erhalten die Abiturienten, die außer sehr guten sportlichen Leistungen auch Fairness und Engagement außerhalb des Sports, zum Beispiel in sozialen Bereichen, bei internationalen Begegnungen, im Schulorchester oder als Schülersprecher, gezeigt haben. So wird der ganzheitliche Erziehungsanspruch der Schule und des Sports hervorgehoben. Mit diesem Preis will der LSB dem Schulsport der Studienstufe wesentliche Impulse geben und die Bedeutung des Fachs Sport für die Ausbildung einer ganzheitlichen Persönlichkeit unterstreichen.

Als erstes deutsches Bundesland verleiht Rheinland-Pfalz seit 2002 diesen Preis, der vom Präsidenten des Internationalen Coubertin-Komitees, Prof. Dr. Norbert Müller, initiiert wurde und in Abstimmung mit LSB und Bildungsministerium vergeben wird. Die Preisträger*innen erhalten neben einer Medaille – geschaffen vom Mainzer Künstler Heinz Oswald – eine Urkunde sowie das Lebensbild Coubertins. Die Ehrungen finden im Rahmen der jeweiligen Abiturfeiern in den Schulen statt.

Die Preisträger in der Übersicht
Fabio Bender (BBS Germersheim), Sophie Corazolla (Emanuel-Felke-Gymnasium Bad Sobernheim), Bela Föhrenbacher (Nicolaus-August-Otto-Schule BBS Diez), Alexander Gehring (Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim), Sarah Gilles (Are-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler), Lorenz Imhof (Theresianum Mainz), Michael Kirst (BBS Mayen), Lena Sophie Klaus (BBS Landau), Marie Kleinert (Theresianum Mainz), Noah Manuel Leyser (BBS Idar-Oberstein), Kim Loraine Lopez (BBS Idar-Oberstein), Eva-Lotte Müller (Gymnasium Traben-Trarbach), Joanna Noll (BBSW Koblenz), Aline Pannier (Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim), Annaelle Rother (BBS Technik 1 Ludwigshafen), David Sautmann (Anna-Freud-Schule Ludwigshafen), Philipp Schackmann (Philipp Balthasar-Neumann-Technikum Trier), Joshua Schwab (BBS Kusel), Joshua Wagner (BBS Schule Montabaur), Clara Walczuch (Gymnasium Nackenheim), Sina Weber (Thomas-Morus Gymnasium), Florian Weinzinger (Frauenlob-Gymnasium Mainz), Konstantin Ziegler (BBS 3 Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit Mainz).