IOC-Präsident Thomas Bach beruft Prof. Norbert Müller und Prof. Holger Preuß in IOC-Kommissionen

Im Zeichen der Olympischen Ringe: 16 Deutsche sind von IOC-Präsident Thomas Bach 2019 in die IOC-Kommissionen berufen worden, darunter auch die Mainzer Professoren Norbert Müller und Holger Preuß. Foto: LSB/iStockThomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat auch 16 Deutsche in 19 Positionen in die IOC-Kommissionen berufen, darunter zwei Rheinhessen: Sporthistoriker Prof. Norbert Müller von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sitzt neben Klaus Schormann (Präsident des Weltverbandes für Modernen Fünfkampf) in der Kommission Kultur und Olympisches Erbe. Prof. Holger Preuß (Sportökonom und Sportsoziologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) ist Mitglied der Kommission Nachhaltigkeit und Vermächtnis, in der mit Marion Schöne (Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH) eine weitere Deutsche sitzt. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bleibt Mitglied der Marketing-Kommission.

Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker wurde in die Kommission „Athleten-Entourage“ berufen. Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann arbeitet weiterhin gleich in drei Kommissionen mit – „Athleten“, „Kommunikation“ und „Olympic Channel“. DOSB-Vizepräsidentin Prof. Gudrun Doll-Tepper gehört wie gehabt der Kommission „Olympische Erziehung“ und der Kommission „Frauen im Sport“ an. Auch Karin Fehres, DOSB-Vorstand Sportentwicklung („Sport und aktive Gesellschaft“), zählt abermals zu den eingeladenen Experten. Im IOC arbeiten jetzt mehr Frauen mit als je zuvor. Ihr Anteil in den insgesamt 27 IOC-Kommissionen hat sich auf 45,4 Prozent erhöht. Mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2013. „Die Gleichstellung der Geschlechter, auf dem Sportplatz und auch außerhalb, ist eines der Schlüsselthemen der Olympischen Agenda 2020“, betont Bach.