Radsportfunktionär Udo Rudolf erhält Ehrenplakette des Landessportbundes

Führungsfigur und Teamplayer in Personalunion: Udo Rudolf. Foto: M. HeinzeAls Funktionär mit Leib und Seele stellt sich Udo Rudolf seit vielen Jahren in den Dienst des Radsports. Beim Verbandstag des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz in Gau-Algesheim ist der 64 Jahre alte Mehlinger nun von LSB-Vizepräsidentin Karin Beckhaus für seine hervorragenden Verdienste um die Förderung des Sports mit der Ehrenplakette des Landessportbundes ausgezeichnet worden. Seit 1995 war Rudolf als Lehrwart des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz, seit 2002 als Zweiter Vorsitzender des Pfälzischen Radfahrerbundes und seit 2003 als Präsident des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz aktiv. Darüber hinaus war er 2006/2007 – und seit 2017 wieder – Sprecher der Landesverbände im Präsidium des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). In dieser langen Zeit seines ehrenamtlichen Wirkens hat sich Udo Rudolf in besonderer Weise um seinen Sport verdient gemacht. Als ehemals aktiver Radrennsportler meisterte er auch und gerade im Präsidentenamt – aus dem er jetzt nach 15 Jahren ausgeschieden ist – den nicht immer einfachen Spagat zwischen Straßenradsport, Bahnradsport und Kunstradsport. Unter seiner Ägide feierten die rheinland-pfälzischen Radsportler riesige Erfolge – wie den Olympiasieg im Teamsprint von Miriam Welte 2012 in London oder die unzähligen WM-Titel der Kunstradfahrer um die Bugner-Brüder, die Thürmer-Schwestern oder des Ebersheimer Duos Schultheis/Sprinkmeier. Die Chance, seine sportlichen Neigungen und Fähigkeiten mit seinem erlernten Beruf als Sportlehrer auf ideale Weise zu verbinden, bot ihm seine Tätigkeit als Studiendirektor am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern. Seit 1984 war Rudolf am HHG als Lehrertrainer Radsport am HHG tätig. Als stellvertretender Leiter des Sportzweiges der „Eliteschule des Sports“ zeichnet er dort vor allem für den sportlichen Bereich der Orientierungsstufe verantwortlich.

Auch wenn seine Fachkompetenz, sein Erfahrungsschatz und sein fundiertes Wissen rund um den Radsport allseits geschätzt werden – mindestens genauso hohes Ansehen erwarb sich der Pädagoge durch sein stets verbindliches und souveränes Auftreten und seine unaufgeregte Art als meinungsstarke Führungsfigur. Sein segensreiches Wirken zum Wohle des Sports ist unter anderem schon mit der Ehrennadel in Silber des Pfälzischen Radfahrerbundes, der Verdienstnadel in Silber des BDR und der Sportplakette des Landes gewürdigt worden.