150 Vereinsbegegnungen im Jahr 2019

AES und LSB-Arbeitskreis Internationales treffen sich im elsässischen Klingenthal

Die Delegation von LSB und AES zu Gast bei der Fédération Sportive et Culturelle de France. Foto: H. WeigelIn kleinerem Rahmen fand in diesem Jahr das institutionelle Treffen zwischen den Partnerorganisationen AES (Amicale Européenne des Sports Bourgogne-Franche-Comté) und dem Arbeitskreis Internationales des LSB im elsässischen Klingenthal statt. Auf Einladung der Goethestiftung traf man sich vom 5. bis 7. September, um das gemeinsame Aktionsprogramm des ablaufenden Geschäftsjahres zu evaluieren und um den Projekten für Ende 2018 und das Jahr 2019 Gestalt zu geben – hier besonders dem internationalen Jugendforum „Integration von Geflüchteten durch den Sport“ vom 21. bis 23. September in Trier. Jugendliche aus den deutschen, französischen und ungarischen Partnerregionen werden die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Thema vortragen, gelungene Integrationsbeispiele vorstellen und mit Politikern und Sportfunktionären diskutieren.

Anfang Oktober findet dann anlässlich der 50-jährigen Partnerschaft mit dem LSB eine Begegnung in Nabeul (Tunesien) statt. Hier soll der Partnerschaftsvertrag verlängert und durch die französische AES erweitert werden. Gleichzeitig finden an dem Wochenende eine Partnerschaftsbörse, Freundschaftsläufe und ein trinationales Seminar für Gruppenleiter in multinationalen Begegnungen statt.

Im kommenden Jahr stehen neben 150 Vereinsbegegnungen wieder die Partnerschaftsbörse in Dijon und eine Neuauflage des europäischen Pierre-de-Coubertin-Seminars mit Preisverleihung beim IOC in Lausanne auf dem Programm. Oberstufenschüler werden auf Vorschlag ihrer Schule für besondere Verdienste im Schul- und Vereinssport, soziales Engagement und Erfolge beim Erlernen der Partnersprache eingeladen sein. Eine junge Tradition wird mit dem Jugend-Europaforum im Frühjahr seine Fortsetzung finden.

Ein Nachmittag der Tagung wurde zu Gesprächen genutzt: In Straßburg traf man sich mit Jean-Marie Wintz, dem Präsidenten des Regionalkomitees der FSCF (Fédération Sportive et Culturelle de France), dem Gegenstück zum deutschen DJK-Verband, und seinen Mitarbeiterinnen Patricia Knapp und Laetitia Bucard, um Möglichkeiten zur Kooperation im Rahmen des Europäischen Sportverbundes auszuloten. So soll 2019 in Zusammenarbeit mit der Sportjugend und gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk eine zweiwöchige Sport- und Sprachfreizeit in den Vogesen und in Trier stattfinden.