Sportvereine können bares Geld sparen

Sanierungen bergen großes Potenzial / Gebäudewettbewerb der Energieagentur

Nicht alle Sporthallen sind so gut in Schuss wie die Halle im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf. Sanierungen bergen für die Vereine bzw. Verbände dann großes Potenzial. Foto: M. HeinzeFür viele Mitglieder sind Sportvereine zu einer zweiten Familie geworden. Vereinsheim und Vereinsgaststätte sind Orte der Begegnung und gemeinsamer Feiern. Doch der Unterhalt der Gebäude und Anlagen kostet Geld und verschlingt Energie. Viele Gebäude sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer Sanierung. Richtig geplant und ausgeführt sparen die energetische Sanierung und der Austausch etwa alter Heizungsanlagen mittel- und langfristig richtig Geld. Für die Vereinslenker lohnt sich also ein kritischer Blick auf die Kosten. Mit einer Beratung durch einen Fachmann lassen sich Schwachstellen leicht erkennen und beheben. Diese Beratung, den so genannten „Öko-Check“, gibt es für Sportvereine mit eigenen Anlagen unbürokratisch und kostenlos vom Landessportbund in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten. Weitere Infos bei Harald Petry, Tel. 06131/2814-155, E-Mail h [PUNKT] petry [AT] lsb-rlp [PUNKT] de, sowie auf www.oekocheck.lsb-rlp.de.

Auch beim Neubau einer Sportstätte sollten Energiewende, Klimaschutz und Senkung der Betriebskosten mitgedacht werden. Die Dreifeld-Sporthalle in Windhagen beispielsweise wurde 2010 als Energiegewinnhaus konzipiert und umgesetzt. Mit dem Wettbewerb „Energieeffiziente Sanierungen mit Vorbildcharakter in Rheinland-Pfalz“ würdigt die Energieagentur Rheinland-Pfalz Bauherren und Baugemeinschaften, die ihr Gebäude fit für die Zukunft gemacht und bei der Sanierung auf Einspar- und Effizienzpotenziale geachtet haben. Zu gewinnen gibt es bis zu 3.000 Euro. Beiträge – auch von Sportvereinen – können von 24. März bis 30. Mai 2018 bei der Energieagentur eingereicht werden. „Jede Investitionsentscheidung heute fixiert den Gebäudestandard auf Jahrzehnte. Wer heute in technische Anlagen investiert, wird diese Anlagen über die nächsten 20 Jahre nutzen. Investitionen an der Gebäudehülle sind noch langlebiger“, betont Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Beim Gebäudewettbewerb mitmachen können all diejenigen, die ihr Gebäude im Jahr 2012 oder in den Folgejahren energieeffizient und architektonisch anspruchsvoll saniert haben. Die Wettbewerbsjury besteht aus Partnern des Netzwerks „Energieeffizientes Bauen und Wohnen“. Die Experten wählen insgesamt drei Gewinner aus, die mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro prämiert werden.  Infos zum Gebäudewettbewerb und die Anmeldeunterlagen bei Christina Lang, Tel. 0631/20575-7142, E-Mail christina [PUNKT] lang [AT] energieagentur [PUNKT] rlp [PUNKT] de sowie unter www.energieagentur.rlp.de/projekte/bauen-sanieren/gebaeudewettbewerb/.