Top-Team-Athleten unterzeichnen Förderverträge

Stippvisite der rheinland-pfälzischen Spitzensportfamilie im RPR1-Funkhaus in Ludwigshafen

Haben sich auch für 2018 eine Menge vorgenommen: Die rheinland-pfälzischen Spitzensportler mit LSB-Präsidentin Karin Augustin (ganz rechts) und LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (ganz links). Foto: M. HeinzeIm RPR1-Funkhaus in Ludwigshafen haben am Dienstagabend 20 der 45 rheinland-pfälzischen Top-Team-Athleten offiziell ihre neuen Förderverträge mit der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz für das Förderjahr 2018 unterzeichnet. Mit von der Partie bei der launigen Stippvisite der rheinland-pfälzischen Spitzensportfamilie waren auch Miriam Welte, frisch gebackene Doppel-Weltmeisterin im Bahnradsprint, sowie mit Zehnkämpfer Kai Kazmierek und Stabhochspringer Raphael Holzdeppe der Vierte und Fünfte der Leichtathletik-Hallen-WM. Für Unterhaltung im gemütlichen RPR1-Wohnzimmer sorgte dabei Comedian Sven Hieronymus. Der „Rocker vom Hocker“ erzählte den Leistungssportlern aus seinem Leben in Fitnessstudios.

„Wir wollen helfen, dass die Rahmenbedingungen stimmen“, sagte Karin Augustin, LSB-Präsidentin und Vorstandsvorsitzende der Sporthilfe RLP. „Aber wir wissen, dass es die Trainer, die Betreuer oder die Eltern sind, die für die Voraussetzungen sorgen müssen, damit alles auf einen guten Weg kommt.“ Ohne Lotto Rheinland-Pfalz als Hauptgeldgeber sei dies nicht zu stemmen, betonte Augustin. „Hier in Ludwigshafen geht es nur um die Einzelförderung, aber die Spitzenvereine werden alle noch einmal separat von Lotto gefördert.“ Lotto-Chef Jürgen Häfner war persönlich in die RPR-Zentrale gekommen. „Hoffentlich schaffen es wieder viele dieser überragenden Sportler, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren“, sagte der sportbegeisterte Häfner und versicherte: „Lotto wird immer an der Seite des Sports und vor allem auch der Topathleten stehen.“

Und die Asse um die Gewichtheber Almir Velagic und Tom Schwarzbach, um Langstreckenschwimmerin Angela Maurer oder auch Speerwerferin Christin Hussong zeigten deutlich, dass sie die Idee der Sporthilfe richtig gut finden, die Sportfamilie anlässlich der Vertragsunterzeichnung wie schon im Februar 2017 zusammenzurufen – und dass sie mit den Bedingungen hier sehr zufrieden sind. „Wir wollen den Athleten Sicherheit auf dem Spielfeld Leistungssport geben“, erläuterte Anne Wüllenweber von der Stiftung Sporthilfe. Ziel von Sporthilfe und Landessportbund ist es, international erfolgreiche Athleten als Aushängeschilder weiter im Land zu halten und gleichzeitig nachrückenden Talenten eine Perspektive zu geben, um in die absolute Weltklasse vorzustoßen, wie Jochen Borchert, LSB-Vizepräsident Leistungssport und Vorstandsmitglied der Stiftung Sporthilfe, deutlich machte.

Mit Turnerin Amélie Föllinger (TSG Haßloch), Para-Tischtennis-Spielerin Corinna Hochdörfer (BSV Frankenthal), Ruder-Ass Lea-Katlen Kühne (Mainzer Ruder-Verein), Trampolinturner Kyrylo Sonn (MTV Bad Kreuznach) sowie den Leichtathleten Oleg Zernikel (ASV Landau), Roger Gurski (LG Rhein-Wied), Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause), Sina Mayer und Daniel Clemens (beide LAZ Zweibrücken) sind gleich neun Athleten ins bestehende Top-Team-Rheinland-Pfalz aufgenommen worden.