Grenzüberschreitende Kooperation im Sport wird ausgeweitet

Eurosportpool trifft „Grand Est“ im Regionalrat in Straßburg / Fusion hat wichtige Auswirkungen

Trafen sich in Straßburg (v.l.): Jean-Paul Omeyer (Präsident der Sportkommission des Regionalrats Grand-Est), Frank Wagner (Präsident des Eurosportpools), Philippe Richert (Präsident der Region Grand Est), Kurt Rathmes (Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und Vize-Präsident des Eurosportpools) sowie Daniel Mouret (LSB-Referent für Internationale Fragen). Foto: EurosportpoolDie damalige französische Region Lothringen gehört zu den Gründungsmitgliedern des Eurosportpools, der am 16. November 1996 in Trier offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Seit der Neugestaltung der Regionen in Frankreich am 1. Januar 2016 bildet Lothringen zusammen mit den anderen vorherigen Regionen Elsaß und Champagne-Ardennes die neue Region „Grand Est“ mit Sitz in Straßburg. Diese Fusion hat mithin eine wichtige Auswirkung auf die Zusammensetzung und die Arbeit des Eurosportpools. Im Rahmen eines Gesprächs mit dem Präsidenten von „Grand Est“, Philippe Richert, betonten die drei Vertreter des Eurosportpool die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Sport mit Luxemburg, der Wallonie in Belgien, der Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens sowie mit dem Saarland, Rheinland-Pfalz und nun mit dem „Grand Est“. Somit deckt der Europortpool ein noch größeres Gebiets ab.

Richert sagte bei dem Treffen im Regionalrat in Straßburg seine Unterstützung zu. Jean-Paul Omeyer, Präsident der Sportkommission des Regionalrats, ist neuer Ansprechpartner für den Eurosportpools im „Grand Est“. Omeyer ist der Vater von Thierry Omeyer, der den Kasten der französischen Handball-Nationalmannschaft hütet. Der 68-Jährige wird die Koordination mit dem Regionalen Olympischen Sportbund (CROS) und den weiteren regionalen Partnern übernehmen.