Zum Ausscheiden von Hans-Peter Schössler als Lotto Geschäftsführer

Stellungnahme des rheinland-pfälzischen Sports zum Ausscheiden des Lotto-Geschäftsführers Hans-Peter Schössler

Der Rückzug des Geschäftsführers Hans-Peter Schössler aus dem Unternehmen des Sports, der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, wird von den Mitgesellschaftern, den drei Sportbünden Pfalz, Rheinhessen und Rheinland, sowie der Präsidentin des Landessportbundes Karin Augustin tief bedauert, aber mit allergrößtem Respekt zur Kenntnis genommen.

Über Jahrzehnte war Hans-Peter Schössler der Motor des rheinland-pfälzischen Sports, zunächst als Hauptgeschäftsführer des LSB. Anschließend diente er 16 Jahre bei Lotto dem Gemeinwohl und dabei auch dem Sport auf allen Ebenen und stellte seine Person dabei stets in den Hintergrund. Dass der 66jährige Schössler nicht schon längst im Ruhestand ist, unterstreicht sein unermüdliches Engagement. Er stolperte über eine Affäre, die nach einer Selbstanzeige nun in einer Anklage der Staatsanwaltschaft Koblenz mündete. Dies ist ein herber Schlag für alle sozialen, kulturellen und sportlichen Institutionen. Noch ist die Anklage beim Amtsgericht  nicht zugelassen. Tragisch ist dabei, dass Schössler unter diesen Umständen mit seinem gewünschten Rückzug Schaden vom Unternehmen fernhalten will, und ein grandioses Lebenswerk nicht den würdigen Abschluss findet.

Für den rheinland-pfälzischen Sport:
Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes  - Magnus Schneider, Präsident Sportbund Rheinhessen

Fred Pretz, Präsident Sportbund Rheinland - Dieter Noppenberger - Präsident Sportbund Pfalz