Projektaufruf: Kooperationsfonds der Großregion

Zugehörigkeitsgefühl zur Großregion soll durch finanzielle Unterstützung von bürgernahen grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten gestärkt werden

Die Großregion ist Lebensrealität für mehr als elf Millionen Bürgerinnen und Bürger. Sich besser kennenlernen, sich austauschen, sich gegenseitig besser verstehen – das ist das Ziel des Kooperationsfonds der Großregion. Tragen Sie dazu bei, dass die Menschen die Großregion als gemeinsamen Lebensraum im Herzen Europas entdecken und erleben können und ermöglichen Sie ihnen so, ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Großregion zu stärken. Der Gipfel der Großregion startet 2019 eine Pilotaktion, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, Grenzen zu überschreiten und über Sprachbarrieren hinaus Momente des geselligen Beisammenseins und des Austauschs miteinander zu verbringen. Der Kooperationsfonds der Großregion wird durch das Gipfelsekretariat der Großregion betreut. Sein Ziel ist es, das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zur Großregion durch die finanzielle Unterstützung von bürgernahen grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten in der Großregion zu stärken. Um dies in die Tat umsetzen zu können, unterstützt der Gipfel der Großregion IHR Projekt!

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MdB Pilger mit offenem Ohr für Finanzierungsfragen der Freiwilligendienste im Sport

Beim Ortstermin in Koblenz konnte der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) hinter die Kulissen der Freiwilligendienste Blicken. Im direkten Austausch mit den Freiwilligendienstleistenden Yannick Saal und Jan Märtig (beide Freiwillige im Sport) ließ er sich von den Erfahrungen im Dienst berichten. Dazu gehörte sich auch die Klagen der beiden anzuhören: „350€ Taschengeld pro Monat bei einer 39 Stunden Woche. Das ist doch sehr knapp bemessen“. In der Schenkendorf Grundschule Koblenz konnte Pilger dann noch FSJler Jan Märtig in seiner Einsatzstelle in Aktion erleben. Neben dem persönlichen Austausch standen von Seiten der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste in Rheinland-Pfalz (LAG) und der Sportjugend des Landessportbundes politisch wichtige Themen zur Diskussion. Grund der Einladung waren die aktuellen Befürchtungen aller Träger, dass die angekündigte Aufstockung der Zuwendungen im Freiwilligendienst, welche bereits für den Zeitraum Januar 2019-August 2020, feststehen, nach diesem Zeitraum wieder zurückgesetzt werden. Als sportpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hatte Pilger ein offenes Ohr für die Themen der Verantwortlichen für die Freiwilligendienste, die sich gemeinsam mit Monika Sauer (Vizepräsidentin des LSB) in den Räumlichkeiten des Sportbundes Rheinland trafen.

Am Ende der Gespräche waren sich in einer Sache alle einig: Sowohl in der Schule als auch in den Vereinen und Verbänden, sind die Freiwilligen nicht mehr wegzudenken.

Politischer Hintergrund

Die Träger der Freiwilligendienste sind bundesweit in Alarmbereitschaft, da die Möglichkeit einer Mittelkürzung den politischen Botschaften aus dem vergangenen Jahr widerspricht. Frau Bundesministerin Dr. Giffey hat am 03.12.2018 ein neues Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr aufgelegt und Frau Kramp-Karrenbauer (CDU) ist gar mit einer Wiedereinführung der Dienstpflicht an die Öffentlichkeit getreten. Beide Vorschläge übersteigen die aktuelle Finanzierung deutlich. In der aktuellen Situation sehen wir in der möglichen Kürzung der Mittel und den politischen Vorstößen einen Widerspruch und fordern mindestens eine Verstetigung der aktuellen Mittel.

 

30 Jahre Bundesprogramm „Integration durch Sport“ mit Podcast-Serie „Halbe Katoffl“

Reihe umfasst acht Teile / Kooperation mit dem Podcast „Halbe Katoffl“ von Frank Joung / Erste Folge („Das Ringen hat mir gezeigt zu verzeihen“) dreht sich um Jasmin Blümel-Hillebrand

Jasmin Blümel-Hillebrand hat durch das Ringen die Balance im Leben gefunden. Foto: Frank JoungIm Rahmen des 30-jährigen Jubiläums des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ (IdS) ist eine achtteilige Podcast-Reihe gestartet, die das Bundesprogramm in Kooperation mit dem Podcast „Halbe Katoffl“ von Frank Joung durchführt. „HalbeKatoffl-Sport“ erscheint anlässlich des IdS-Jubiläumsjahres 2019 alle vier Wochen, immer zur Mitte des Monats. Die erste Folge (Jasmin Blümel-Hillebrand: „Das Ringen hat mir gezeigt zu verzeihen“) ist nun online und unter folgendem Link abrufbar: https://integration.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/gemeinsame-wurzeln-im-sport/. Im Fokus der Podcast-Serie stehen Menschen mit nichtdeutschen Wurzeln, die vom Sport geprägt wurden.

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Ideenwettbewerb 2019 – Ehrenamt 4.0

Gesucht werden ehrenamtliche Projekte mit digitaler Unterstützung / Vereine und Verbände können sich noch bis zum 15. Juli bewerben / Top-Projekte werden mit je 1.000 Euro prämiert

Vereine und Verbände können sich noch bis zum 15. Juli beim Ideenwettbewerb bewerben. Foto: LSB/iStockVereine und Verbände aufgepasst: Zum dritten Mal schreibt die Landesregierung den Ideenwettbewerb „Ehrenamt 4.0“ aus. Gesucht werden ehrenamtliche Projekte, die digital oder mit digitaler Unterstützung realisiert werden. Beispiele hierfür sind unter anderem die Koordinierung und Vermittlung von Ehrenamtlichen über soziale Netzwerke, digitale Ansätze der Vorstandsarbeit im Verein, digitale Formate der Fort- und Weiterbildung, Bildungsangebote für den Umgang mit digitalen Medien oder eine selbst entwickelte App. Die besten zehn Projekte werden jeweils mit 1.000 Euro prämiert. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2019.

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„Sterne des Sports“: Endspurt ist eingeläutet

Auch Sportvereine aus Rheinland-Pfalz können sich noch bis 30. Juni bewerben / Wettbewerb würdigt ehrenamtliches Engagement

Zuletzt erhielt der TV Erlangen 1848 bei der Preisverleihung in Berlin den „Großen Stern des Sports“ in Gold aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: © BVR / DOSB / picture allianceEhrenamtliches und freiwilliges Engagement in Sportvereinen ist für viele Millionen Menschen selbstverständlich. Sie leisten – über den reinen Sportbetrieb hinaus – wertvolle Arbeit für die Gesellschaft: Inklusion, Integration, Umweltschutz, Angebote für Kinder und Jugendliche, Familien oder Senioren. Mit dem bundesweiten Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ würdigen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken dieses Engagement und fördern somit den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Noch bis 30. Juni  sind die Vereine in Sportdeutschland wieder aufgerufen, sich für den „Oscar des Breitensports“ 2019 zu bewerben und mit ihren Angeboten ins Rennen zu gehen. Zuletzt erhielt der TV Erlangen 1848 bei der Preisverleihung in Berlin den „Großen Stern des Sports“ in Gold aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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Erfolgreiche Premiere des Europa-Forums der Studierenden

Landtagspräsident Hendrik Hering und Staatssekretärin Heike Raab begeistert vom Engagement der jungen Leute

Begeistert vom Engagement der jungen Leute: Landtagspräsident Hendrik Hering (4.v.r.) mit dem internationalen Jugendteam. Foto: LSBDer Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk lud seine Partner ein, sich im Landtag den internationalen Studierenden aus Mainz zu präsentieren und Möglichkeiten des Engagements und der Vernetzung aufzuzeigen. Nach Grußworten von Landtagspräsident Hendrik Hering und Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes im Bund und für Europa, Medien und Digitales, hatte der deutsch-polnische Kabarettist Steffen Möller das Wort, der mit viel Humor einen Polnisch-Crashkurs präsentierte und gleichzeitig mit ein paar Vorurteilen aufräumte. Anschließend wurde das Forum eröffnet und der Stand des Landessportbundes Rheinland-Pfalz – betreut durch das internationale Jugendteam – erfreute sich regen Interesses. Die jungen Ehrenamtler zeigten, welche Aufgaben sie übernehmen, welche Veranstaltungen in naher Zukunft anstehen und wie andere junge Engagierte in den Genuss einer bezuschussten internationalen Jugendbegegnung kommen können.

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Freiwilligendienste im Sport: Freie Stellen zu besetzen

Jetzt noch für ein FSJ oder BFD in Verein, Ganztagsschule oder Verband bewerben / Interessant für Schulabgänger ab 16 Jahre

Freiwilligendienste im Sport sind ziemlich lässig und machen sich zudem ganz gut im Lebenslauf. Foto: LSB250 Stellen für einen Freiwilligendienst im Sport gibt es in Rheinland-Pfalz – ein paar sind noch nicht besetzt. Schulabgänger ab 16 Jahren bietet sich damit die Möglichkeit, sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst im Sport zu bewerben. Der nächste Jahrgang der Freiwilligendienste im Sport startet im August/September 2019. Alle freien Einsatzstellen finden Interessierte im Bewerberportal unter www.sportjugend.de/fsj-und-bfd.

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„Mut machen für inklusiven Sport“

Auftaktveranstaltung des rheinland-pfälzischen Sport-Inklusionslotsen-Projekts in Mainz / Viel Lob von Behindertenverbänden und dem Landesbeauftragten Matthias Rösch

Hoch motiviert: Die angehenden Sport-Inklusionslotsen mit LSB-Abteilungsleiter Oliver Kalb (l.), LSB-Referentin Laura Trautmann (6.v.l.), LSB-Sport-Inklusionsmanagerin Katharina Pape (6.v.r.) sowie Michael Bergweiler (2.v.l.) und Olaf Röttig (5.v.r.) von der Steuerungsgruppe Inklusion und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung (vorne im Rollstuhl). Foto: M. HeinzeMut machen für inklusiven Sport und Barrieren in den Köpfen abzubauen: Das ist eine der Hauptaufgaben der angehenden Sport-Inklusionslotsen, die in Rheinland-Pfalz – und dort insbesondere auch im ländlichen Raum – Hemmschwellen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen abbauen und bessere Vernetzungen schaffen sollen. Das betonte Matthias Rösch, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, am Samstag bei der Auftaktveranstaltung des rheinland-pfälzischen Sport-Inklusionslotsen-Projekts im Erbacher Hof in Mainz.

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Kruschel-Spendenaktion ein voller Erfolg

LSB freut sich über 7.500 Euro für die Umsetzung von Inklusion im rheinland-pfälzischen Sport

Kruschel macht´s möglich: Mit dem Zeitungsmonster freuen sich Redaktionsleiterin Eva Fauth (r.) sowie die LSB-Mitarbeiter Katharina Pape (2.v.r.), Oliver Kalb (3.v.r.) und Laura Trautmann (2.v.l.) über einen Spendenscheck in Höhe von stolzen 7.500 Euro. Foto: VRM/Kruschel-ZeitungWorum dreht es sich bei Inklusion eigentlich? Was ist das für Feeling, im Rollstuhl zu sitzen? Und lassen sich auch mit einer Behinderung sportliche Topleistungen erbringen? Über solche und ähnliche Fragen hat „Kruschel“, die Kinderzeitung der Verlagsgruppe Rhein Main, in den vergangenen Monaten in kindgerechter Weise ihre kleinen Leser informiert. Immer mit dabei war neben dem Zeitungsmonster Kruschel selbst auch ein „Du kannst helfen“-Button – mit Verweis auf eine Spendenaktion des Blattes. Jetzt steht das Ergebnis fest: „Monsterstarke 15.000 Euro“ sind für den guten Zweck zusammengekommen. Die VRM-Leser haben mit ihren Spenden dazu beigetragen, dass der Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Landessportbund Hessen inklusive Sportprojekte umsetzen können. Seitens des rheinland-pfälzischen Landessportbundes nahmen Abteilungsleiter Oliver Kalb, Referentin Laura Trautmann sowie Katharina Pape, die im LSB das Sport-Inklusionslotsen-Projekt organisiert, damit Inklusion in den Vereinen zu einer Selbstverständlichkeit wird, den rheinland-pfälzischen Anteil von 7.500 Euro in der VRM-Geschäftsstelle aus den Händen von Redaktionsleiterin Eva Fauth entgegen.

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IOC-Präsident Thomas Bach beruft Prof. Norbert Müller und Prof. Holger Preuß in IOC-Kommissionen

Im Zeichen der Olympischen Ringe: 16 Deutsche sind von IOC-Präsident Thomas Bach 2019 in die IOC-Kommissionen berufen worden, darunter auch die Mainzer Professoren Norbert Müller und Holger Preuß. Foto: LSB/iStockThomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat auch 16 Deutsche in 19 Positionen in die IOC-Kommissionen berufen, darunter zwei Rheinhessen: Sporthistoriker Prof. Norbert Müller von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sitzt neben Klaus Schormann (Präsident des Weltverbandes für Modernen Fünfkampf) in der Kommission Kultur und Olympisches Erbe. Prof. Holger Preuß (Sportökonom und Sportsoziologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) ist Mitglied der Kommission Nachhaltigkeit und Vermächtnis, in der mit Marion Schöne (Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH) eine weitere Deutsche sitzt. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bleibt Mitglied der Marketing-Kommission.

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Virtuelle Sportarten – Ein Einblick in die elektronische Sportartensimulation

Vierte Netzwerkveranstaltung rund um die Digitalisierung im Sport / Veranstaltung in Heidelberg wird am 21. Mai ab 18 Uhr in Youtube-Kanal gestreamt

Bei der vierten Netzwerkveranstaltung zum Thema Digitalisierung im Sport, initiert vom Verein Sportregion Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit den Sportbünden aus Baden, Rheinhessen und der Pfalz sowie der SRH Hochschule Heidelberg, stehen die virtuellen Sportarten im Mittelpunkt. Foto: LSB/iStockDer Verein Sportregion Rhein-Neckar e.V. initiiert in Kooperation mit den Sportbünden aus Baden, Rheinhessen und der Pfalz sowie der SRH Hochschule Heidelberg die vierte Netzwerkveranstaltung zum Thema Digitalisierung im Sport. Bei der Veranstaltung am heutigen Dienstagabend stehen die virtuellen Sportarten im Mittelpunkt. Hochkarätige Vertreter werden dieses spannende Thema aus sportlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Blickwinkeln beleuchten. Nach dem Impulsvortrag „eGaming und virtuelle Sportarten – Die Position des DOSB“ von Dr. Daniel Illmer (Stabstelle Verbandsentwicklung des DOSB) geht es im ersten Blickwinkel um „eFootball als Mittel zur Attraktivitätssteigerung und Mitgliederbindung in den Fußballvereinen“ (Thorsten Thomalla, Badischer Fußballverband).

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Alois Stroh in den Vorstand des Partnerschaftsvereins RLP/Ruanda gewählt

Große Vorfreude bei dem Fußballexperten aus Wittlich / „Dem Sport den Stellenwert in der Partnerschaft geben, der ihm zusteht“

Neu im Vorstand des Partnerschaftsvereins RLP/Ruanda: Alois Stroh. Foto: privatAlois Stroh ist bei der Mitgliederversammlung des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda in den Vorstand gewählt worden. Der Wittlicher ist seit 2010 Mitglied des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen. In seinem allerersten Einsatz in Ruanda im Jahr 2001 leitete Stroh im Auftrag des LSB-Referats für Internationale Fragen ein Fortbildungsseminar für Fußballtrainer. Das Folgeseminar fand 2004 auch in Kigali statt. Weiterhin war Stroh von 2007 bis 2011 für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Trainerausbildung in Ruanda zuständig. Alois Stroh ist auch Mitinitiator des erfolgreichen LSB-Projekts „Sport for peace“. Von 2012 bis 2016 leitete der 68-Jährige die erste Seminarreihe persönlich. In diesen fünf Jahren wurden mehr als 120 Sportlehrer aus alle Landesteilen des rheinland-pfälzischen Partnerlands in Afrika mit dem Schwerpunkt „Friedenserziehung durch den Sport“ ausgebildet.

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Übungsleiter B-Ausbildung „Sport im Ganztag“

Qualifizierungsangebot für Trainer und Übungsleiter / Noch bis zum 17. Juni anmelden

In diesem Jahr findet die Ausbildung in der Sportschule Seibersbach an folgenden Terminen statt: Samstag/Sonntag, 10./11. August, Samstag/Sonntag, 24./25. August sowie Samstag/Sonntag, 7./8. September. Foto: M. HeinzeFür viele Vereine ist es von immer stärkerer Bedeutung, ihre Angebote in die Schulen hinein zu entwickeln. Kinder und Jugendliche werden dort für den Sport begeistert, wo sie sich die längste Zeit des Tages aufhalten. Damit dies gelingt, braucht es gut qualifizierte Übungsleiter. Denn Sport im Ganztag unterscheidet sich vom Sport im Verein. Die Übungsleiter B-Ausbildung „Sport im Ganztag“ – vom Landessportbund Rheinland-Pfalz durchgeführt und vom Bildungsministerium gefördert –ist eine optimale Vorbereitung auf die besonderen Rahmenbedingungen in der Schule. In diesem Jahr findet die Ausbildung in der Sportschule Seibersbach an folgenden Terminen statt: Samstag/Sonntag, 10./11. August, Samstag/Sonntag, 24./25. August sowie Samstag/Sonntag, 7./8. September.

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Neun RLP-Asse kämpfen bei European Games in Minsk um Medaillen

DOSB hat Team Deutschland für die Spiele in Weißrussland nominiert

Einer der namhaftesten Sportler bei den Europaspielen in Minsk: Karate-Weltmeister Jonathan Horne aus Kaiserslautern. Foto: M. HeinzeKnapp sechs Wochen vor den 2. Europaspielen in Minsk (21. bis 30. Juni 2019) hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) das European Games Team Deutschland nominiert. Bis zu 150 Athleten werden im Juni in die weißrussische Hauptstadt fahren – darunter mit den Leichtathletinnen Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) und Sina Mayer (LAZ Zweibrücken), Judoka Jasmin Külbs (1. JC Zweibrücken), Karateka Jonathan Horne (Teikyo Team Kaiserslautern), Straßenradsportlerin Hannah Ludwig (RSC Stahlross Wittlich), Sambo-Ass Nam Vu (SC Muskelkater Mainz) sowie den Ringern Kubilay Cakici, Ahmed Dudarov (beide SV Alemannia Nackenheim) und Muhammed Etka Sever (VfK Schifferstadt) auch neun Athleten aus rheinland-pfälzischen Vereinen. Hinzu kommen 98 Betreuer. Dies hat der DOSB-Vorstand auf Vorschlag der Verbände beschlossen. Insgesamt nominierte der DOSB vorläufig 162 Sportler aus 13 Sportarten.

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Kommission will Missbrauch im Sport systematisch aufarbeiten

Blick auf einen besonders stark tabuisierten Bereich / Opfer können in vertraulichem Rahmen sprechen

In Deutschland soll sexueller Missbrauch im Sport systematisch aufgearbeitet werden. Die Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch ruft Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf, Missbrauchsvergehen beim Sport zu melden. Dieser Bereich sei besonders stark tabuisiert. Es fehle an Wissen, welche Bedingungen und Strukturen dort in der Vergangenheit Missbrauch ermöglicht und begünstigt hätten. Die Aufarbeitungskommission wurde vom Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, einberufen. Sie soll Strukturen aufdecken, die Missbrauch möglich machen. Laut der Vorsitzenden der Kommission, Sabine Andresen, haben die Berichte der Betroffenen, die sich bislang aus diesem Bereich gemeldet haben, gezeigt, dass dort eine unabhängige Aufarbeitung nötig sei. Die Kommission ermögliche es den Opfern, die beim Freizeit-, Breiten- oder Leistungssport sexualisierte Gewalt erlitten hätten, in einem vertraulichen Rahmen zu sprechen.

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„Hut ab vor diesen Leistungen und dieser Leistungsbereitschaft“

Sportjugend zeichnet 158 erfolgreiche Nachwuchsathleten mit Ehrennadel des LSB aus / Viel Lob auch von Sportminister Roger Lewentz

Das große Abschlussbild: Die Protagonisten des Abends posieren gemeinsam mit dem kommissarischen LSB-Präsidenten Jochen Borchert (ganz links), Dr. Rüdiger Mittendorff von Sponsor Sebamed (ganz rechts), LSB-Vizepräsidentin Monika Sauer (2.v.r. Mitte), Alexander Focke (RPR1 Vereinsleben/3.v.r. Mitte) und Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (4.v.r. Mitte) sowie Maskottchen Twinkel für die Kameras und Smartphones. Foto: P. SeydelNeun-WM-Titel, zehn EM-Titel und 132 DM-Titel – die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathleten aus dem Wettkampfjahr 2018 kann sich mehr als sehen lassen. Das unterstrichen neben Sportminister Roger Lewentz auch der kommissarische LSB-Präsident Jochen Borchert und der Ingelheimer OB Ralf Claus als Gastgeber bei der 25. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes. In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden am Gründonnerstag 158 herausragende Talente aus 27 Sportarten und 133 Disziplinen geehrt, die im vergangenen Jahr auf nationaler und internationaler Ebene Top-Erfolge geholt hatten.

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Differenzierung bei Sportangeboten im Ganztagsbetrieb als echte Herausforderung

Bildungsministerium fördert LSB-Fortbildung „Sport im Ganztag“ in Seibersbach/Hunsrück / „Spiel 28“ erweist sich als Renner

Jede Menge Spaß beim „Spiel 28“ hatten die Teilnehmer. Foto: LSBWie schaffen wir es, dass in unseren Sportangeboten keiner über- und keiner unterfordert wird? Eine knifflige Frage, mit der sich 18 Experten aus Schulen und Vereinen ein Wochenende lang beschäftigten. Praktische, auch im Ganztagsbetrieb machbare Lösungen waren gefragt. Unter der motivierenden Anleitung von Ralph „Charly“ Alt wurde an vielen Bewegungs- und Sportangeboten verdeutlicht, wie durch Veränderungen in der Aufgabenstellung, durch den Einsatz verschiedener Materialien, durch Variationen im vorgegeben Bewegungsraum und in der Regelgestaltung die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler berücksichtigt werden können. Auch völlig neue Spielvarianten wurden ausprobiert. So stellten sich die Teilnehmer einer kooperativen Herausforderung. „Spiel 28“ wurde von den Klassensprechern der 6b des Max-von-Laue-Gymnasiums in Koblenz erfunden.

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„Diese Einrichtung ist super wichtig“

Ob Weller, Welte oder Hussong: Spitzensportler von gestern und heute wissen die kontinuierliche Förderung durch die Sporthilfe Rheinland-Pfalz zu schätzen

Auch sie wurden auf ihrem Weg in die Weltspitze von der Sporthilfe RLP gefördert: Die pfälzischen Gewichtheber-Legenden Ronny Weller (l.) und Almir Velagic. Foto: M. HeinzeBei den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz wimmelte es nur so von Weltklasse-Athleten von gestern und heute. Viele von ihnen hätten ihren Sport nicht auf diesem Niveau ausüben können, wenn es die Sporthilfe nicht gäbe, die in den vergangenen drei Jahrzehnten Spitzenathleten im Land mit insgesamt gut 15 Millionen Euro unterstützt hat. Am Rande der Gala im Kurhaus in Bad Münster am Stein sprachen die Asse darüber, welche Bedeutung die Sporthilfe für sie hat und was sie ihr zu verdanken haben.

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„Eine tolle Unterstützung für unsere Topathleten“

Stiftung Sporthilfe RLP feiert im Kurhaus in Bad Münster am Stein 30-jähriges Jubiläum mit 130 Gästen / Bei Auktion zugunsten der Familie Tödter kommen 3.200 Euro zusammen

Heiß begehrt: Bei der Versteigerung des Weltmeister-Trikots von Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte (links, mit Moderator Holger Wienpahl) für den guten Zweck überboten sich die Interessenten gegenseitig. Für 1.550 Euro nahm schließlich der glückliche Gewinner das legendäre Leibchen mit nach Hause. Foto: P. SeydelSie sind leuchtende Vorbilder in einer Zeit, in der es so wahnsinnig viele Vorbilder nicht mehr gibt: Die Rede ist von den Angela Maurers, Michel Adams, Kyrylo Sonns oder auch Sophia Junks. Insgesamt 46 rheinland-pfälzische Spitzensportler kommen aktuell in den Genuss der Förderung der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, die am 12. April 1989 in Bad Kreuznach gegründet wurde – und am Freitagabend auf den Tag genau drei Jahrzehnte später im Kurhaus am Rheingrafenstein in Bad Münster am Stein ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. Die Stiftung ist längst zu einer der großen regionalen Sportstiftungen Deutschlands geworden, hat inzwischen mehr als 15 Millionen Euro eingesammelt und damit zahlreiche Spitzensportler aus Rheinland-Pfalz gefördert. Bei dem Galaabend im gediegenen Kurhaus-Ambiente waren neben diversen Topathleten von gestern und heute auch Sponsoren, Kuratoren, Freunde und Förderer mit von der Partie. Nach einem Sektempfang bot sich den 130 Gästen während des Essens ausreichend Gelegenheit, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

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LSB fördert leistungssportorientierte Nachwuchsarbeit mit 50.000 Euro

16 Vereine für vorbildliche Projekte in Sachen Talentsuche und Talentförderung belohnt

Mit insgesamt 50.000 Euro hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) Vereine aus ganz Rheinland-Pfalz gefördert, die mit besonderem Engagement im Nachwuchsleistungssport aktiv sind. Insgesamt 16 Vereine wurden aus den eingegangenen Anmeldungen als Gewinner des Vereinswettbewerbs für den Nachwuchsleistungssport „Bäm Plopp Boom“ ausgewählt. Die Gewinnsumme stammt wie bereits 2018 aus den Erträgen der „Sieger-Chance“, einer Lotto GlücksSpirale Zusatzlotterie. In der Kategorie A (über 300 Vereinsmitglieder) dürfen sich der SV Fischbach (Badminton) und die Coblenzer Turngesellschaft 1880 (Cheerleading) über ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro freuen. Ein Preisgeld von jeweils 2.500 Euro geht an den TV Hechtsheim (Badminton), den AC 1892 Mutterstadt (Gewichtheben), sowie an den TV 1863 Worms-Leiselheim (Trampolin), den FSV Trier-Tarforst (Badminton), die TSG Haßloch (Turnen) und den Mainzer Schwimmverein 1901 (Schwimmen). In der Kategorie B (unter 300 Vereinsmitglieder) freuen sich über ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro der KSC Puderbach (Karate) und der Förderverein Tischtennis Rheinhessen (Tischtennis). Ein Preisgeld von jeweils 2.500 Euro geht an den SV Offenheim (Badminton), den AMC Kerzenheim (Motorradsport), den LLG Hunsrück (Leichtathletik) sowie die Mainz Athletics (Base- und Softball), den VRG Südwestpfalz (Voltigieren) und das Schulruderzentrum Mainz (Rudern).

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