„Silberne Sterne des Sports“: SV 1929 Lohrheim fährt zum Bundesfinale nach Berlin

Mit gutem Netzwerk, pfiffigen Ideen und viel Herzblut zum Erfolg / „Kleiner Stern in Silber“ für TV Eintracht Cochem und Verein für Herzsport und Bewegungstherapie Trier/Gesundheitspark Trier

Überglücklich:Die Verantwortlichen des Siegervereins SV 1929 Lohrheim um den Vorsitzenden Michael Schön (Bildmitte kniend mit schwarzem Hemd) sowie die Vertreter der betreuenden Volksbank Rhein-Lahn-Limburg. Mit ihnen freuen sich unter anderem Monika Sauer (Präsidentin Sportbund Rheinland/l.) und Staatssekretär Randolf Stich (3.v.l.). Foto: Franz FenderGroßer Jubel beim SV 1929 Lohrheim. Der Verein aus der 582-Einwohner-Gemeinde im Rhein-Lahn-Kreis ist der 2019er Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde dem SVL von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes, dem Landessportbund sowie der Landesregierung am Donnerstagabend im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei für sein Projekt „BewegungsArt 4.0“ überreicht. SVL-Vorsitzender Michael Schön nahm die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung persönlich entgegen. Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ durften sich der TV Eintracht 1862 Cochem Lauftreff als Zweitplatzierter und der Verein für Herzsport und Bewegungstherapie Trier/Gesundheitspark Trier auf Platz drei freuen. Von der Fachjury mit Förderpreisen dekoriert wurden TV 1863 Worms-Leiselheim, Spielvereinigung Gauersheim und LG Pronsfeld-Lünebach.

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Aufatmen bei den Freiwilligendiensten im Sport

Erhöhung der Eigenanteile für die Sportvereine in Rheinland-Pfalz ist vom Tisch

Aufatmen bei den Freiwilligendiensten im Sport: Die Erhöhung der Eigenanteile für die Sportvereine in Rheinland-Pfalz ist vom Tisch. Foto: LSB-ArchivDas politische Engagement für den Bereich der Freiwilligendienste im Sport (FWD) hat sich ausgezahlt und die Sportvereine in Rheinland-Pfalz können aufatmen. „Waren wir in der vergangenen Woche noch skeptisch bezüglich der künftigen finanziellen Ausstattung der Freiwilligendienste im Sport, so haben wir inzwischen zuverlässige positive Nachrichten zur Fortführung der Finanzierung durch den Bund empfangen“, freut sich Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des Landessportbundes. Hintergrund: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 14. November die Finanzmittel der Freiwilligendienste um 50 Millionen Euro aufgestockt. Dies bedeutet, dass die Finanzierung auf demselben Niveau bleibt wie in diesem Jahr. Zusätzlich wurde vom Haushaltsausschuss ein Maßgabebeschluss gefasst, der die Finanzierung langfristig sichern soll, um Planungssicherheit zu erhalten.

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Ein Füllhorn an Bewegungsangeboten

Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“ lockt 600 Besucher in Bad Kreuznacher Jakob-Kiefer-Halle

Nur ein Beispiel der zahlreichen Kreativ- und Bewegungsangebote auf der Info- und Erlebnismesse in Bad Kreuznach. Foto: M. HeinzeEin Füllhorn an Bewegungs- und Kreativangeboten – und zugleich noch eine prima Kontaktbörse unter Gleichgesinnten: Das war die Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“. Bei der bunten Abschlussveranstaltung in der Bad Kreuznacher Jakob-Kiefer-Halle mit diversen Mitmachangeboten fand auch die mit Spannung erwartete Siegerehrung der besten Projekte statt. Gekürt wurden die Landessieger in vier Kategorien. In Kategorie 1 (ein- bis dreitägige Aktionen) setzte sich der SV Laufeld (Rheinland) vor dem TV Dolgesheim (Rheinhessen) und dem SV Kisselbach (Rheinland) durch, in Kategorie 2 (vier- und fünftägige Aktionen) sahen die mehr als 30 Jurymitglieder den TuS Trechtingshausen (Rheinhessen) und den TV Linz am Rhein (Rheinland) ganz vorne vor dem SV Dreis (Rheinland).

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Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2019?

Bis zum 1. Januar 2020 kann unter www.landessportlerwahl.de abgestimmt werden

Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2019? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal fünf Punkten bewertet werden. Von Sonntag, 17. November, bis Mittwoch, 1. Januar, kann gewählt werden, die Siegerehrung am Sonntag, 12. Januar 2020, wird live in der SWR-Fernsehsendung „SWR-Sport“ ab 21.45 Uhr übertragen. Die Jury, bestehend Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie LSB-Vertretern, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

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Netzwerktreffen „Inklusion im Sport“ in Ingelheim als Inspiration für Vereine und Verbände

Gut 30 Protagonisten nutzen die Chance zum fachlichen Austausch / Motto: „Nicht ohne uns über uns“

Die Organisatoren des Netzwerktreffens (v.l.): Silvia Maria Wenzel (LSB-Koordinierungsstelle Inklusion), Claudia Altwasser (LSB-Vizepräsidentin Gesellschaftspolitik), Katharina Pape (LSB-Inklusionsmanagerin) und Oliver Kalb (LSB-Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik). Foto: M. HeinzeDurch die Vernetzung und Kooperation zwischen den Teilnehmern neue Ideen entwickeln und strukturelle Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten thematisieren: Darum drehte es sich am Mittwoch beim „Netzwerktreffen Inklusion im Sport“ der Steuerungsgruppe „Inklusion im Sport“, das im Weiterbildungszentrum Ingelheim im Rahmen der ersten Inklusionswoche des rheinland-pfälzischen Sports über die Bühne ging. „Ziel ist es, den Protagonisten Inspirationen mitzugeben und Ideen zu generieren, um dann die Integration auch in den eigenen Strukturen voranzutreiben“, schickte Moderator Dennis Baufeld, Wissenschaftlicher Referent bei der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), voraus. Das Ziel ging auf. Mehr als 30 Vertreter von Verbänden und Vereinen nutzten die Chance, sich in zwei intensiven Workshop-Phasen angeregt auszutauschen, ihre Standpunkte darzulegen und Best-Practice-Beispiele zu skizzieren.

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Landessportbund RLP erhält Projektzuschlag beim DOSB-Innovationsfonds

Zehn Sportvereine aus Rheinland-Pfalz für Pilotprojekt gesucht

Jeder Verein erhält eine individuelle Auswertung und für die Umsetzung von Maßnahmen zur Bindung Ehrenamtlicher im Verein ein Budget von 500 Euro. Foto: LSB-Archiv/M. HeinzeDer Innovationsfonds des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördert seit dem Jahr 2007 gezielt Projekte seiner Mitgliedsorganisationen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf dem Thema Personalentwicklung, für den sich auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) erfolgreich beworben hat. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz können sich bis zum 31. Januar 2020 für eine Teilnahme bewerben. Gemeinsam mit den regionalen Sportbünden Rheinland, Rheinhessen und Pfalz sucht der LSB zehn Vereine für ein Pilotprojekt, um eine neue Methode (Match-Quality-Tool) zur Erfassung der Bindung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Sportverein zu erproben. Mit dem Projekt „Digitale Vereinsberatung“ haben zehn Sportvereine aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Tool in Kombination mit einer Beratung im Verein zu testen. Jeder Verein erhält eine individuelle Auswertung und für die Umsetzung von Maßnahmen zur Bindung Ehrenamtlicher im Verein ein Budget von 500 Euro.

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„Bei Gefahrenabwehr tritt Datenschutz in den Hintergrund“

Zwischentreffen im Rahmen des Kinderschutzprojektes von LSB und regionalen Sportbünden in Mainz

In engem Austausch: LSB-Projektleiter Oliver Kalb mit Annerose Gundlich, Vorsitzende der TSG Sprendlingen (r.), und Vorstandsmitglied Christiane Propst vom TV Hermeskeil. Foto: M. HeinzeVolle Hütte beim Zwischentreffen im Rahmen des Kinderschutzprojektes „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ an diesem Samstag in Mainz: Sinn und Zweck war es, den Projektteilnehmern im Haus des Landessportbundes die Möglichkeit zu geben, sich über Probleme, notwendige Hilfestellungen und Erfolge auszutauschen. In Kurzvorträgen zu „Datenschutz versus Kinderschutz“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ griff das Treffen  zwei Themen auf, die sich aus der Auftaktveranstaltung vor sieben Monaten heraus ergeben haben. In den Räumlichkeiten des Mombacher Turnvereins war am 30. März der Startschuss für das Projekt gefallen. Damals waren den Vereinsvertretern in einer Schulung von Meike Schröer praktische Infos zum Aufbau eines Präventionskonzeptes vermittelt worden. „Zahlreiche Vereine und Verbände befinden sich bereits in der Umsetzungsphase und verankern die Ratschläge nun in ihren eigenen Strukturen“, freute sich Oliver Kalb, beim LSB Abteilungsleiter für Gesellschaftspolitik und Leiter des Projekts. Rege tauschten sich die 30 Projektteilnehmer darüber aus, welche Kinderschutzmaßnahmen die Vereine und Verbände in ihren eigenen Strukturen bereits umgesetzt wurden.

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Sportvereinen drohen höhere Gebühren für FSJler

Bundesregierung plant Streichung der Fördermittel im Bereich der Freiwilligendienste /   „Positive Entwicklung der vergangenen Jahre wird zerschlagen“

Trägt die Bundesregierung das FSJ trotz erhöhter Steuereinnahmen zu Grabe? Karikatur: Klaus WilinskiVor rund einem Jahr hat Bundesministerin Dr. Franziska Giffey noch von einer Aufwertung der Freiwilligendienste gesprochen und damit auf den Ansatz der CDU, die allgemeine Dienstpflicht wieder einzuführen, reagiert. Knapp zehn Monate später ist von der Euphorie nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil: In den vorläufigen Haushaltsentwürfen für den Doppelhaushalt 2020/2021 droht den Freiwilligendienste eine Kürzung der finanziellen Mittel auf das Niveau der Jahre 2016/2017 – und das trotz höherer Steuereinnahmen. Angesichts des von der Jugendministerin im Dezember 2018 vorgestellten Konzepts für ein Jugendfreiwilligenjahr, das den Bund ungefähr eine Milliarde Euro gekostet hätte, wird nun von den Trägern der Freiwilligendienste – im Sport ist dies der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) – mindestens die Verstetigung der bereits aufgestockten Mittel gefordert.

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Fachkonferenz „Schwimmen & Schwimmbäder“ am 21./22. November in Trier

Hilfe, ich kann nicht schwimmen – ein europäisches Thema? / Europäische Konzepte zur Schwimmausbildung ebenso im Fokus wie Sportstättenentwicklungsplanung

Schwimmen ist ein europäisches Thema. In allen Ländern Europas und darüber hinaus stellen sich die Verantwortlichen in Sport, Politik und Verwaltung ähnliche Fragen. Foto: LSB/iStockDas Europäische Netzwerk der Akademien des Sports lädt zur Europäischen Fachkonferenz „Schwimmen & Schwimmbäder“ vom 21. bis 22. November in die Trierer Sportakademie (Herzogenbuscher Str. 56, 54292 Trier). An zwei Tagen referieren und diskutieren Experten aus Europa - unter anderem der Schwimm-Bundestrainer Hannes Vitense zum Thema. Die Konferenz bietet die Gelegenheit mit ausgewählten Experten aus den europäischen Nachbarländern Kontakte zu knüpfen, das Netzwerk zu pflegen, Spezialisten zu treffen. Gestützt auf das Expertennetzwerk der Akademien des Sports und die damit verbundene ganzheitliche Sicht werden den TeilnehmerInnen praxisrelevante und nutzbringende Inhalte geboten.

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Zuschüsse für internationale Jugendbegegnungen 2020

Auch 2020 werden wieder Mittel des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) für die Durchführung internationaler Jugendbegegnungen im In- und Ausland zur Verfügung gestellt. Foto: LSB-Archiv/M. HeinzeAuch 2020 werden wieder Mittel des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) für die Durchführung internationaler Jugendbegegnungen im In- und Ausland zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, bei einer Einladung an einen ausländischen Partner für einen Besuch in Deutschland werden Zuschüsse in Höhe von bis zu 24 Euro pro Tag und förderungsfähige deutsche und ausländische Teilnehmer gezahlt. Für Begegnungen im Ausland wird ein Fahrtkostenzuschuss einfache Strecke für Maßnahmen im europäischen Ausland mit 0,12 Euro pro Kilometer pro Person bezuschusst, im außereuropäischen Ausland beträgt der Zuschuss 0,08 Euro pro Kilometer pro Person. Die Antragsunterlagen können bis zum 15. Dezember 2019 bei der LSB-Sportjugend beantragt werden. Für Begegnungen mit Frankreich erfolgt die Bezuschussung aus Mitteln des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Hier gelten separate Antragsfristen und Fördersätze, über die wir Sie ebenfalls gerne informieren.

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Ohne Kinderschutz keine Zuschüsse

Neue Förderrichtlinien für Landesmittel / Erweitertes Führungszeugnis einsehen

Die Einsicht in das erweiterte Führungszeugnis soll den Kinderschutz stärken. Für ehrenamtliche Mitarbeiter im Sportverein ist die Ausstellung des Dokumentes kostenlos. Foto: SBRDas Landesjugendamt hat die Voraussetzungen für die Bezuschussung von Maßnahmen der Jugendarbeit angepasst. Mit sofortiger Wirkung müssen Vereine, die Freizeiten, Ferienaktionen, Schulungen für die Jugendarbeit oder Maßnahmen der politischen Jugendbildung durchführen und dafür Landesmittel beantragen, den Beitritt zur Rahmenvereinbarung gemäß §72a SGB VIII nachweisen. Mit dem Beitritt zur Rahmenvereinbarung verpflichten sich Sportvereine, für bestimmte Tätigkeiten in der Jugendarbeit von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ein erweitertes Führungszeugnis einzusehen. Ziel ist es, einschlägig vorbestrafte Personen von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuschließen und so den Kinderschutz zu erhöhen. Der Beitritt zur Rahmenvereinbarung ist durch jeden Sportverein individuell gegenüber seinem Jugendamt zu erklären. Im neuen Zuschussantrag ist der Beitritt künftig zu bestätigen. Alte Zuschussformulare verlieren zum Jahreswechsel ihre Gültigkeit.

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Bei ÜL-Fortbildung „Sport im Ganztag“ steht der Ball im Fokus

In Koblenz-Rübenach machen sich 16 Übungsleiter mit dem Konzept der integrativen Sportspielvermittlung vertraut / Soccer Event zieht viele Zuschauer in seinen Bann

Marco Meisenzahl, Gymnasiallehrer und zweiter Vorsitzender des Deutschen Sportlehrerverbandes in Rheinland-Pfalz, begeisterte die Teilnehmer nicht nur mit der theoretischen Einführung, sondern auch mit vielen praktischen Übungsformen. Foto: LSBIn der Sporthalle in Koblenz-Rübenach haben sich 16 Übungsleiter getroffen, um sich im Rahmen der ÜL-Fortbildung „Sport im Ganztag“ mit dem Konzept der integrativen Sportspielvermittlung vertraut zu machen. Marco Meisenzahl, Gymnasiallehrer und zweiter Vorsitzender des Deutschen Sportlehrerverbandes in Rheinland-Pfalz, begeisterte die Teilnehmer nicht nur mit der theoretischen Einführung, sondern auch mit vielen praktischen Übungsformen. Vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten können mit der „Ballschule“ sportartübergreifend gefördert werden. Das Konzept eignet sich somit hervorragend auch für den Einsatz in der Ganztagsschule. Kaum ein Sportgerät hat so einen hohen Aufforderungscharakter wie der Ball, der an diesem Tag im Fokus stand. Die Spielbegeisterung war bei den Protagonisten jederzeit spürbar.

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Neuer Leitfaden zur Integration durch Sport im Landkreis Bad Kreuznach

Motto: „Verein leben – Gemeinsame Sprache Sport“ / LSB als Projektinitiator

Integration durch Sport funktioniert vorzüglich – nicht nur bei den Ringern des SV Alemannia Nackenheim. Foto: LSB-Archiv/M. HeinzeNoch in diesem Jahr wollen die Initiatoren des Projekts „Verein leben – Gemeinsame Sprache Sport“ ihren Leitfaden zur Integration durch Sport im Landkreis Bad Kreuznach herausgeben. Der Leitfaden soll den Verantwortlichen in den Vereinen, Verbandsgemeinden und Flüchtlingsorganisationen Antworten auf Fragen bieten, die sich im Rahmen einer Integration in die Vereine ergeben. „Mit dem Projekt und den damit verbundenen regelmäßigen Dialogwerkstätten haben wir eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen“, macht Nedia Zouari-Ströher, Referentin für das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und Projektinitiatorin beim Landessportbund, deutlich. „Die Teilnehmenden haben auf Augenhöhe miteinander diskutiert und einander Fragen gestellt, die man sich vielleicht nicht getraut hätte zu stellen. Wichtig war uns, miteinander – und nicht übereinander – zu sprechen.“ Der Sport biete einen informellen Raum der Begegnung, in dem Erfolgserlebnisse sofort ausgekostet werden können, sei es lediglich durch das geschossene Tor oder den gemeinsamen Jubel darüber.

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Achter Sports for Peace-Workshop in Ruanda ein voller Erfolg

Intensive Woche mit Bewegung, Spiel und Spaß / Lotto Stiftung, Partnerschaft RLP/Ruanda und Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP leisten wertvolle Unterstützung

Eine arbeitsintensive, aber angenehme Woche mit gemeinsamer Bewegung, Spiel und Spaß – der Sport for Peace-Workshop in Ruanda war einmal mehr eine runde Sache. Foto: LSBRuanda, das Partnerland von Rheinland-Pfalz, hat einen Bevölkerungsanteil von unter 15-Jährigen von 42 Prozent (4,9 Millionen), eine der jüngsten Bevölkerungen der Welt, was gleichzeitig die große Bedeutung von Bildung und Erziehung hervorhebt. Ein effektives und vielfältig einsetzbares Bildungs- und Erziehungsangebot bietet sich im Sport. Bislang ohne formale Ausbildung für Lehrer und ohne strikte Vorgaben der Lehrinhalte ist in Ruanda das Schulfach Sport, weshalb der Landessportbund mit seiner Expertise im Sportbereich seit 1984 in der Aus- und Fortbildung von Sportlehrern, Übungsleitern und Jugendbetreuern in Ruanda aktiv ist. Bei der achten Auflage des „Sports for Peace“ Workshop unter der Mitwirkung der Lotto Stiftung RLP, der Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda und dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP wurden von 28. Oktober bis 2. November 19 Sportlehrer und fünf Sportlehrerinnen von Partnerschulen des Partnerschaftsbüros RLP/Ruanda zu einem einwöchigen Seminar nach Kigali eingeladen.

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Rheinland-Pfälzische Inklusionswoche von 11. bis 17. November

33 Veranstaltungen an sieben Tagen / Im Fokus stehen Mitmachaktionen und das jährliche Netzwerktreffen / Schulung der Sport-Inklusionslotsen am 15. November

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Landessportbund RLP, Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und Gehörlosen Sportverband RLP – veranstaltet von 11. bis zum 17. November eine landesweite Themenwoche, in der sich alles um den inklusiven Sport dreht. Eingeladen sind Menschen, die die Möglichkeit beim Schopf packen wollen, an sieben Tagen die Vielseitigkeit der Inklusionsarbeit im rheinland-pfälzischen Sport kennenzulernen.

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Uni Mainz bestätigt Wirksamkeit des Sportsponsorings von Lotto Rheinland-Pfalz

Befragungen von gut 4.000 Personen und Besuchern von Sportereignissen / Bekanntheit des Unternehmens profitiert stark vom flächendeckenden Engagement im Spitzen- und Breitensport

Freund des Sports: Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto RLP. Foto: M. HeinzeLotto Rheinland-Pfalz schlägt mit seinem umfangreichen Sportsponsoring seit Jahrzehnten den richtigen Weg ein. „Es ist für uns von großer Bedeutung, dass nun auch eine unabhängige universitäre Studie belegt, dass unsere strategische Ausrichtung in Sachen Sportsponsoring die gewünschten Ergebnisse für die Wahrnehmung unseres Unternehmens erzielt“, freut sich Jürgen Häfner, Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH. Das „Unternehmen des Sports“, 1948 von den drei Sportbünden des Landes gegründet, unterhält seit Jahrzehnten ein in Umfang und Intensität wohl einmaliges System des Sportsponsorings mit über 160 Partnervereinen diverser Sportarten in ganz Rheinland-Pfalz, die als Gegenleistung für finanzielle Zuwendungen für das Unternehmen und seine positive öffentliche Wahrnehmung werben.

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Verbandsförderung ändert sich

50 Funktionäre bei der Tagung der Leistungssportbeauftragten in Mainz mit von der Partie / Auch Talententwicklung und Prävention sexualisierter Gewalt auf der Agenda

Lauschten den Referenten angespannt: Die Leistungssportbeauftragten der Landesfachverbände beim Jahrestreffen im Haus des Sports in Mainz. Foto: M. HeinzeKontrovers diskutiert wurde am Mittwochabend bei der Tagung der Leistungssportbeauftragten der Landesfachverbände des LSB der konzeptionelle Entwurf der künftigen Sportartenbewertung in Rheinland-Pfalz. Außerdem standen die Talententwicklung sowie die Prävention sexualisierter Gewalt im Mittelpunkt des Abends. Wie Thomas Kloth, LSB-Abteilungsleiter für den Leistungssport, vor 50 Funktionären erläuterte, hat sich die im Jahr 2009 erarbeitete „Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleistungssports“, die auf der 1998 erstellten Rahmenkonzeption des Landesausschusses Leistungssport aufbaut, schrittweise bei den Landessportbünden zu einem anerkannten und erprobten Konzept für eine Kriterien geleitete Bewertung der Nachwuchsförderung entwickelt.

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Dank GlücksSpirale: Neue Hochsprungmatte für „Buweturne“

TV Hinterweidenthal profitiert von Nummernlotterie / 1.000 Euro für junge Turner

Sportbund Pfalz-Präsidentin Elke Rottmüller (l.) freut sich mit den Buweturnern des TV Hinterweidenthal. Foto: Sportbund Pfalz1.000 Euro aus den Mitteln der GlücksSpirale des Landessportbundes Rheinland-Pfalz erhielt der TV Hinterweidenthal im Rahmen des „Buweturne“-Trainings auf dem Gelände des TV. Den Scheck überreichte Elke Rottmüller, die Präsidentin des Sportbundes Pfalz. Der TV Hinterweidenthal ist bekannt in der Pfalz. Mit über 600 Mitgliedern, davon über 130 im Kinder- und Jugendbereich, bietet er zahlreiche Sportangebote in Leichtathletik und Turnen an. Sven Greiner ist Jugendleiter beim TV und hat sich beim Sportbund für die Fördermittel aus der GlücksSpirale beworben: „Wir benötigen dringend eine Hochsprungmatte, die uns etwa 3.000 Euro kostet.“ Greiner selbst machte mit der Abteilung „Buweturne“ bis etwa Anfang Oktober Leichtathletiktraining, und zwar mit dem Ziel, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren, das Sportabzeichen absolvieren können.

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„Unser ganzes Engagement gilt den Sportlern“

athleta-Geschäftsführer Christian Weinzierl vom Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) im Interview über Ökosystem-Architektur und BLSV-Cloud

Christian Weinzierl. Foto: M. HeinzeBeim sportiven Digi-Event im Haus des Sports in Mainz hat Christian Weinzierl am 23. Oktober Einblicke in die Digitalisierung des Sports in Bayern gewährt. Im Interview äußerst sich der Geschäftsführer der athleta GmbH des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) unter anderem dazu, was der Landessportbund Rheinland-Pfalz von Bayern lernen kann und wie auch rheinland-pfälzische Vereine davon profitieren können.

Herr Weinzierl, warum sollte jeder Verein und Verband das Thema Digitalisierung als sein Thema ansehen?

In den 90er Jahren hätte es in Nürnberg niemand für möglich gehalten, dass das weitläufige Quelle-Areal oder in derselben Straße auf dem Weg nach Fürth die Triumph-Adler Werkhallen schon gut ein Jahrzehnt danach ein Stück bitterster Stadtgeschichte sind. Was war geschehen? Die Verantwortlichen haben in ihrer Saturiertheit nicht erkannt, dass ein über Jahrzehnte exorbitant erfolgreiches Geschäftsmodell binnen weniger Jahre durch eine Marktdisruption in den Ruin führt.

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Vereinssoftware als Forschungsthema

Studentisches Projekt am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz gibt wertvolle Handlungsempfehlungen / Präsentation der Ergebnisse beim Digi-Event in Mainz

Bei der Analyse der Nachfrage drehte es sich um die Frage: Was müssen die Softwares aus Sicht der Vereine können? Foto: LSB/iStockVereinssoftware – unter diesem Motto stand ein studentisches Projekt am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz rund um die Digitalisierung des Vereinslebens. Ziel war es, eine Orientierungshilfe für Vereine zu entwickeln. Beim Digi-Event in Mainz stellten die Studierenden um Felix Hölscher und Pia Wöhner – nach eigenem Bekunden alles keine IT-Experten – das Projekt näher vor. Hintergrund: Deutscher Turnerbund und Landessportbund Rheinland-Pfalz wollen ihren Mitgliedsvereinen bei der Auswahl von Vereinssoftware unterstützen, die die aktuellen Angebote genauso berücksichtigt wie die Nachfrage der Vereine sowie künftige Möglichkeiten der Digitalisierung von Vereinsprozessen. Auf dem Markt für Vereinssoftwares treffen Softwareanbieter (Angebot) und Vereine (Nachfrage) aufeinander. Bei der Analyse des Angebots fiel den jungen Forschern direkt auf, dass der Markt mit mehr als 170 Softwares eminent unübersichtlich daherkommt.

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