Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017?

Bis zum 1. Januar 2018 kann unter www.landessportlerwahl.de abgestimmt werden

Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal fünf Punkten bewertet werden. Von Montag, 20. November 2017, bis Montag, 1. Januar 2018, kann gewählt werden, die Siegerehrung am Sonntag, 7. Januar 2018, wird live in der SWR-Fernsehsendung „Flutlicht“ ab 22.30 Uhr übertragen.

Die Jury, bestehend aus LSB-Vertretern sowie Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

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„Nachhaltigkeit ist kein Add-on“

LSB-Forum „Die Sporthalle der Zukunft“ über bedarfsgerechte Sportstättenkonzeptionen in Koblenz

Sportlich aktiv und gut gelaunt: Die Referenten (vorne links Prof. Dr. Natalie Eßig) und Teilnehmer (vorne Mitte Wolfgang Scheib, Vizepräsident Sportbund Rheinland) beim LSB-Forum „Sporthalle der Zukunft“ in Koblenz. Foto: M. HeinzeWenn man von einer zukunftsfähigen Sporthalle spricht, sollte man sich intensiv mit Nachhaltigkeitskriterien auseinander setzen: Das machte Prof. Dr. Natalie Eßig von der Architektur-Fakultät der Hochschule München beim Forum „Die Sporthalle der Zukunft – Bedarfsgerechte Sportstättenkonzeptionen“ deutlich, zu dem der Landessportbund in Kooperation mit dem Städtetag, dem Gemeinde- und Städtebund sowie dem Landkreistag Rheinland-Pfalz und dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) in die Räumlichkeiten des Sportbundes Rheinland nach Koblenz geladen hatte.

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Connollystrasse 31: Zum Gedenken an die Opfer des Terrors bei den Münchner Spielen von 1972

Auch in diesem Jahr am Volkstrauertag (19. November) führt der deutsche Sport wieder ein online gestütztes Gedenken durch. Diesmal wird den Opfern des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972 gedacht. Das Motto lautet: Wider das Vergessen – Sportlerschicksale. Foto: DOSBEs entspricht der menschlichen Natur, nicht allein im Hier und Jetzt zu leben. Man blickt nach vorne und zurück, auf das, was war und das, was kommt. Das mag gut sein oder schlecht – die Frage ist, wie gehen wir um mit Zukunft und Vergangenheit, mit dem Leben und dem Tod. Bedingen sich, wie Yin und Yang, das eine und das andere gegenseitig, dann macht es Sinn, mindestens gelegentlich dem Zeitgeist zu trotzen, um so etwas wie Besinnlichkeit walten zu lassen. Eben dazu lädt, mehr als sonst, der November ein, wenn von Staats wegen oder im Namen der Kirche individuelles oder kollektives Gedenken zu Gebote steht.

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DJK Segelfluggemeinschaft Landau vertritt Rheinland-Pfalz beim Finale in Berlin

Landespreisverleihung „Silberne Sterne des Sports“ in der Mainzer Staatskanzlei / Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.500 Euro für langfristige Förderung des Breitensports

Strahlen mit den Sternen um die Wette: Die Vertreter der Siegervereine Sebastian Stücker (DJK Segelfluggemeinschaft Landau/Mitte), Alexandra Hehne (JSV Speyer/r.) und Peter Raueiser (TV Eintracht Cochem/2.v.l.). Mit ihnen freuen sich LSB-Präsidentin Karin Augustin (l.) und Staatssekretär Günter Kern (2.v.r.). Foto: F. Fender/Genossenschaftsverband e.V.Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau ist in diesem Jahr der Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Sie wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für ihr Projekt „Sternstunden für Sterntaler“ ausgezeichnet. Überreicht wurde die mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotierte Auszeichnung am Dienstagabend im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei vom rheinland-pfälzischen Sportstaatssekretär Günter Kern, LSB-Präsidentin Karin Augustin sowie Bankvorstand Bernd Lehmann als Repräsentant der Volks- und Raiffeisenbanken.

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LSB-Forum „Die Sporthalle der Zukunft“ am Freitag, 17. November, 10 bis 14 Uhr, in Koblenz

Diskussion über bedarfsgerechte Sportstättenkonzeptionen / Mehr als 70 Teilnehmer im Haus des Sports erwartet

Die Sporthalle der Zukunft steht im Mittelpunkt des LSB-Forums. Foto: M. HeinzeSporthallen erfüllen viele Funktionen. Sie dienen dem Schul- und Vereinssport, sind Austragungsorte von Wettkämpfen und Sportveranstaltungen. Zeitgleich steigen die Anforderungen an Sporthallen – besonders im ländlichen Raum – hinsichtlich der außersportlichen Nutzung für Großveranstaltungen, Tagungen und Sitzungen sowie damit verbundenen Nutzungsformen wie etwa Ausschank und Gastronomie. Mit Blick auf die öffentlichen Finanzen der Kommunen bieten sich hier aber auch Chancen. So kann eine multifunktionale Sporthalle Funktionen eines Dorfgemeinschaftshauses erfüllen und so Einsparungen und Synergien ermöglichen. Wie eine solche Sporthalle der Zukunft aussehen kann, welche Funktionen sie erfüllen sollte und was das für die Sportstättenentwicklung vor Ort bedeutet, wird beim LSB-Forum am Freitag, 17. November, 10 bis 14 Uhr, diskutiert.

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Mit Konflikten des Alltags umgehen lernen

Auch der sechste Friedensworkshop des LSB in Ruanda ist ein voller Erfolg

Mit Begeisterung bei der Sache: Den großen und kleinen Teilnehmern war der Spaß an der Bewegung anzumerken. Foto: Koordinationsbüro KigaliSeit 1984 ist der Landessportbund in der Aus-und Fortbildung von Sportlehrern, Übungsleitern und Jugendbetreuern in Ruanda aktiv. Bereits in seiner sechsten Auflage wurde jetzt das Seminar Sport4peace unter der Leitung von LSB-Ausbilder Daniel Hertzler mit Unterstützung der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz und des Ministeriums des Innern für Sport und Infrastruktur und in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda durchgeführt.

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Klare Regeln und keine Privatgeschenke

Aktionstag „Gegen Gewalt und Missbrauch im Sport“ in Mainz greift auch Thema Mobbing auf

Stolz auf ihre Urkunden: Die Teilnehmer des Selbstbehauptungstrainings mit Respekttrainer George Ford (rotes T-Shirt). Foto: Sportbund RheinhessenAusgebucht war der Aktionstag „Gegen Gewalt und Missbrauch im Sport“, zu dem der Landessportbund und der Sportbund Rheinhessen in enger Kooperation mit dem Mombacher Turnverein  geladen hatte. Die knapp 80 Teilnehmer verteilten sich auf drei Workshops.

„Sport zählt nach wie vor zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen“, weiß Oliver Kalb, LSB-Referent für Sportentwicklung und Initiator des Tages. „Sportvereine stehen deshalb in der großen Verantwortung, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu schützen.“ Zur Vorbereitung darauf hatte der Aktionstag zwei aktuelle, gesellschaftlich relevanten Themen aufgegriffen: Die Ausgrenzung durch Mobbing und der Schutz vor sexueller Gewalt.

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„Das Geheimnis sind die motivierten Betreuer“

Mehr als 200 Engagierte bei Abschlussveranstaltung von „Ferien am Ort“ in Dreikirchen

Sportbegeistert und kreativ: Auf der großen Bühne zeigten die kleinen Protagonisten ihr Können. Foto: Sportjugend RLPGenerationenübergreifend, viel Kompetenz der Vereine zum gegenseitigen Abschauen, Spaß über den ganzen Tag: Die Abschlussveranstaltung „Ferien am Ort“ 2017 der Sportjugend des Landessportbundes im Westerwald-Dörfchen Dreikirchen war eine runde Sache – hervorragend vor Ort organisiert mit Unterstützung der 1.000-Seelen-Gemeinde und ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Mit von der Partie waren gut 200 sportbegeisterte Engagierte aus der rheinland-pfälzischen Vereinswelt.

Unter dem Titel „Ferien am Ort“ haben 154 Vereine Aktionen organisiert, die knapp 10.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 und 16 Jahren Ferienspaß ohne Heimweh ermöglichten. Ein Tag, ein verlängertes Wochenende oder noch länger konnten die Programme dauern. Dies bedeutete 684 Tage „Ferien am Ort“ in den Sommerferien. Mit dem Modul „Musik bewegt!“ stand ein spannender Themenkomplex im Mittelpunkt der Ferienaktionen. Die fast 1.000 Betreuer, Helfer und Unterstützer ließen bei der Planung ihrer Kreativität freien Lauf.

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„Erfolgsgeschichte fortschreiben“

Spitzensportförderung der Polizei RLP feiert zehnjähriges Bestehen / 39 Asse bei Jubiläumsfeier in Mainz geehrt

Ausgezeichnete Vorbilder: Ruderer Timo Piontek, Langstreckenschwimmerin Angela Maurer, Judoka Barbara Bandel und Bahnradsprinterin Miriam Welte (v.l.) im Gespräch mit Moderator Holger Wienpahl. Foto: Polizei RLPEin Hoch auf die rheinland-pfälzische Polizei – denn dort gibt es jede Menge toller Talente. Darunter auch zahlreiche herausragende Spitzensportler. Die besten Polizeisportler der Jahrgänge 2015 und 2016 wurden jetzt  in der Aula der Bereitschaftspolizei in Mainz-Hechtsheim im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Spitzensportförderung der Polizei Rheinland-Pfalz“ geehrt.

„Die Sportfördergruppe besteht seit zehn Jahren“, freute sich Günter Kern. Der Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport, der die Ehrungen persönlich vornahm, würdigte die positive Entwicklung des Polizeisports in hohen Tönen.

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Sportplakette des Landes für Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken

Hervorragende Botschafterin für das Sportland Rheinland-Pfalz: Christin Hussong (l.) wurde von Sportstaatssekretär Günter Kern (Mitte) mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet. Mit ihr freut sich auch LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (r.). Foto: Ministerium des Innern und für Sport RLPSportstaatssekretär Günter Kern hat Christin Hussong mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet. Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung des Landes für den Sport. Sie wird an national und international erfolgreiche Leistungssportler sowie an verdiente ehrenamtliche Funktionsträger verliehen.

„Das Land Rheinland-Pfalz verleiht seit mehr als einem halben Jahrhundert die Sportplakette, um den Menschen, die sich für den Sport in unserem Land engagieren, zu danken und ihre Arbeit anzuerkennen. Mit ihren vorbildlichen Leistungen hat sich auch Christin Hussong um den Sport, um unser Land und damit um die Menschen verdient gemacht. Sie ist eine hervorragende Botschafterin für das Sportland Rheinland-Pfalz und die sehr gute Arbeit der Vereine, Verbände und Ehrenamtlichen“, sagte Kern.

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„Den Enthusiasmus erhalten“

LSB und seine Sporthilfe ehren in Mainz ihre erfolgreichsten Sportler des Jahres

Spitzensportler wohin das Auge schaut: Sportstaatssekretär Günter Kern (r.), LSB-Präsidentin Karin Augustin (2.v.r.), LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (3.v.r.) und Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (5.v.r.) gratulieren gemeinsam mit den Sponsoren Ralf Anselmann (Weingut Anselmann/l.), Günter Reichart (EWR/2.v.l.) sowie Marc-Oliver Liedke (fortuna online GmbH/Mitte unten mit weißem Hemd) den Protagonisten um Leichtathletin Gesa Krause (4.v.r.) zu ihren Topleistungen im Jahr 2017. Foto: M. HeinzeVor dem Rhein-Main-Derby der Fußball-Bundesliga zwischen Mainz 05 und der Eintracht Frankfurt fand in der Lotto-Loge der Mainzer Opel Arena im kleinen Rahmen bereits ein ganz anderes sportliches Highlight statt: Beim „Empfang der Besten“ ehrten der Landessportbund (LSB) und die Sporthilfe Rheinland-Pfalz ihre erfolgreichsten Sportler des Jahres – und würdigte damit deren in den vergangenen Monaten erreichte Titel, Medaillen und Top-Platzierungen.

20 Spitzensportler waren dem Ruf gefolgt. Mit den Leichtathleten Gesa Krause und Kai Kazmirek, Slalomkanutin Ricarda Funk, Bahnradsprinterin Miriam Welte, Ringer Denis Kudla oder auch Ruderer Richard Schmidt waren eine ganze Reihe gestandener Weltklasse-Athleten nach Mainz gekommen. Aber auch die Protagonisten der ganz jungen Garde – allen voran Niklas Kaul, die große Zehnkampf-Hoffnung vom USC Mainz – waren dem Ruf des LSB gefolgt.

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„Schau mal, ein Ball wie in der Champions League!“

Fairplay Tour der Großregion: Europäische Sportakademie und LSB unterstützen Schulprojekt in Ruanda

Leuchtende Augen und fragende Blicke, ob man die Bälle auch anfassen dürfe, waren zu Beginn allgegenwärtig. Nach anfänglichen Hemmungen wurden die Bälle aber aus den Taschen genommen und damit gespielt. Foto: A. Wirtz„Schau mal, ein Ball wie in der Champions League!“ Dies waren die Reaktionen der Kinder und Jugendlichen auf die neuen Fuß- und Basketbälle, die im Rahmen der Azubireise von „Handwerk-Hilft“ mitgebracht und von der Sportakademie Trier, der Fairplay Tour der Großregion sowie Sport-Simons Trier gesponsert wurden. Leuchtende Augen und fragende Blicke, ob man die Bälle auch anfassen dürfe, waren zu Beginn allgegenwärtig. Nach anfänglichen Hemmungen wurden die Bälle aber aus den Taschen genommen und damit gespielt. Viel schwieriger stellte sich am Ende die Aufgabe dar, alle Bälle wieder einzusammeln, da die Kinder am liebsten gar nicht mehr aufhören wollten zu spielen und die Bälle mit nach Hause genommen hätten.

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„Die Kinder bauen jetzt weniger Mist“

LSB-Sportjugend bildet an Konzer Realschule 32 Schülerassistenten aus / „Sport kontra Gewalt“

Abwechslungsreich: Die Hockey-Schnupperstunde bei Olympiasiegerin Natascha Keller werden die von der Sportjugend ausgebildeten Schülerassistenten so schnell nicht vergessen. Foto: M. HeinzeGewaltprävention und Sport sind ein formidables Team: Das zeigt die Sportjugend des Landessportbundes dieser Tage bei ihrer 90. Schülerassistenten-Ausbildung in Konz bei Trier, bei der am 21. Oktober auch Respekttrainer George Ford aus der Mainzer Neustadt und Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller mitwirkten. 32 Jungen und Mädchen der gastgebenden Realschule plus sowie von Grundschulen, Förderschulen und Gymnasien aus der Region wollten beim dem von der Deutschen Bahn gesponserten Projekt dabei sein.

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„Jeder Mensch hat eine Macke und das ist normal“

SWFV, Steuerungsgruppe Inklusion des rheinland-pfälzischen Sports organisiert Netzwerktreffen in Kaiserslautern

Hautnah erlebten die Teilnehmer eine Blindenreportage des Spiels Mainz 05 gegen den HSV durch Blindenreporter Thomas Dauth. Foto: SWFVMit einem besonderen Thema des menschlichen Zusammenlebens beschäftigten sich der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) und die Steuerungsgruppe Inklusion des rheinland-pfälzischen Sports am Wochenende auf dem Gelände der Technischen Universität in Kaiserslautern. Unterstützt durch die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland luden die Organisatoren zu einem Praxistag „Inklusion im Sport“ ein.

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Miriam Welte erstmals Europameisterin

Bei der EM in Berlin triumphiert Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern mit Gold und Silber

Im Goldrausch: Miriam Welte jubelt nach ihrer Goldmedaille komplett ausgelassen. Foto: paOlympiasiegerin und Weltmeisterin ist sie bereits. Jetzt hat sich die Ausnahme-Sportlerin Miriam Welte vom 1. FC Kaiserslautern auch ihren ersten EM-Titel gesichert. Vor 1.800 Zuschauern im Berliner Velodrom schnappte sie sich die Goldmedaille im 500-Meter-Zeitfahren mit ihrer Flachland-Bestzeit.

Die 30-Jährige schaute mit ängstlichem Blick auf die große Anzeigetafel, dann stieß sie einen Schrei der Erleichterung aus und hüpfte vor Freude in Luft. Mit einem Tag Verspätung hat sich die Teamsprint-Olympiasiegerin von London doch noch zur Europameisterin gekrönt.

„Es war die Hölle“, sagte Welte hernach der „Rheinpfalz“ mit Blick auf die minutenlange Warterei. „Es war die schnellste Zeit, die ich auf Meeresspiegel gefahren bin. Es ist einfach nur megatoll.“ Die Pfälzerin befindet sich in der Form ihres Lebens und zeigte allen Kritikern, dass sie die 500 Meter fahren kann. Für das deutsche Team war es am zweiten Wettkampftag der erste EM-Titel, nachdem am Donnerstag im Teamsprint der Männer und Frauen zwei Silbermedaillen herausgesprungen waren. Insbesondere bei Welte und Kristina Vogel hatte die Silbermedaille nicht gerade Freudengeschrei ausgelöst – das erklärte Ziel des kongenialen Duos war der Sieg gewesen.

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Von Europamüdigkeit keine Spur

LSB tagt mit europäischen Sportorganisationen bei der Goethe-Stiftung im elsässischen Klingenthal

Helmut Loenenbach (l.), Vorsitzender des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen, überreicht dem Präsidenten der französischen Partnerregion, Robert Lacroix, im Schloss Klingenthal das in Rheinland-Pfalz erstellte Poster zur Festigung der deutsch-französische Partnerschaft. Foto: D. MouretIm Mai noch hatten sich Vertreter aus europäischen Sportorganisationen im elsässischen Klingenthal eingefunden, um ihrer Besorgnis über zunehmende Europaskepsis in den Partnerregionen Ausdruck zu verleihen. Als Aufgabe nahm man mit, Europa für junge Menschen erlebbar zu machen. Jetzt, nach knapp einem halbem Jahr und wichtigen Wahlen – besonders in Frankreich – traf man sich an gleichem Ort zu einer Evaluations- und Planungsbegegnung: On ne se quitttera pas, die Kooperation geht weiter; diesmal sogar unter Mitwirkung von Delegationen aus Luxemburg (Schulsport), der rheinland-pfälzischen Partnerregion Oppeln, der Franche-Comté und Thüringen, die durch die Neugliederung der französischen Regionen zum Netzwerk des Sports gestoßen sind.

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„Ein exklusiver Personenkreis“

LSB-Präsidentin Augustin und Staatssekretär Stich verleihen in Mainz Sport-Obelisken an leuchtende Vorbilder

Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Gerhard Liedy, Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von LSB-Präsidentin Karin Augustin (ganz links) und Staatssekretär Randolf Stich (ganz rechts). Foto: M. HeinzeStaatssekretär Randolf Stich und LSB-Präsidentin Karin Augustin haben in Mainz die Eheleute Gisela und Gerhard Liedy (Haßloch), Berthold Mertes (Dormagen), Johannes Mogg (Koblenz) und Hans Pracht (Mainz-Mombach) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet. Helma Manz (Rockenhausen) wurde in Abwesenheit geehrt.

Augustin würdigte das sportliche Lebenswerk der Protagonisten in hohen Tönen. „Sie können mit großem Stolz auf die Leistungen zurückblicken, die Sie erbracht haben“, sprach die LSB-Präsidentin die Geehrten persönlich an. „Es geht hier nicht nur um das, was sie für die Vereine selbst getan haben, sondern Sie animieren auch andere Menschen, es ihnen gleich zu tun. Solche Vorbildfunktionen sind notwendig, damit ehrenamtliche Tätigkeit nicht versiegt und zeigen, wie sehr es sich lohnt, sich im Sport einzubringen.“ Stich sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die jedes Jahr nur an fünf Personen verliehen werde. Dies sei ein Beleg dafür, „dass dieser Preis und die dahinter stehenden Leistungen einen hohen Wert haben“. Wer im Besitz des Sport-Obelisken sei, könne sich mit Fug und Recht zu einem exklusiven Personenkreis zählen. „Es ist uns gelungen, auch diesmal wieder sehr würdige Preisträger zu finden, die beharrlich und mit viel Herzblut bei der Sache sind.“

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Aktionstag: Gegen Gewalt und Missbrauch im Sport

Sport zählt zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Das spiegelt sich auch in den mehr als 6.200 rheinland-pfälzischen Sportvereinen wieder. Woche für Woche treiben dort hunderte Heranwachsende mit großer Freude Sport.

Sportvereine stehen dabei in der besonderen Verantwortung, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen bestmöglich vor Gewaltübergriffen und Konflikten zu schützen. Um dies zu erreichen, richten der Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Sportbund Rheinhessen in enger Kooperation mit dem Mombacher Turnverein den Aktionstag „Gegen Gewalt und Missbrauch im Sport“ aus.

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Sport und Politik laden zu Praxistag „Inklusion im Sport“ ein

Mit einem besonderen Thema des menschlichen Zusammenlebens beschäftigt sich der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) und der Steuerungsgruppe Inklusion des Landes Rheinland-Pfalz am Samstag, 21. Oktober von 10 bis 16.30 Uhr auf dem Gelände der Technischen Universität in Kaiserslautern. Unterstützt durch die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland laden die Organisatoren zu einem Praxistag „Inklusion im Sport“ ein. Die Moderation übernimmt der bekannte ZDF-Moderator Norbert König, eröffnen wird unter anderem der Vizepräsident des SWFV, Jürgen Veth. Neben einer Podiumsdiskussion mit dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in RLP, Matthias Rösch, bietet das Forum neun Workshops sowie eine Erlebnisreportage des Bundesliga-Blindenreporters Thomas Dauth. Die Veranstaltung wird mit acht Lerneinheiten zur Verlängerung der Übungsleiter- und Vereinsmanager-Lizenzen angerechnet.

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Sportmeile, Stadtwette, Fitnessparcours

Auch LSB und Sportbund Rheinhessen beim großen Einheitsfest in Mainz am Start

Ministerin Anne Spiegel (4.v.l. mit sportbegeisterten Flüchtlingen) zeigte sich begeistert von den vielfältigen Aktivitäten von LSB, Sportbund Rheinhessen sowie Vereinen und Verbänden in Sachen Integration. Foto: LSBBei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Mainzer City gab auch der rheinland-pfälzische Sport – vertreten durch Landessportbund und Sportbund Rheinhessen – seine Visitenkarte ab. Und zwar mit einer Sportmeile inklusive Fitnessparcours. Trotz des eher durchwachsenen Wetters war der Auftritt des Sports ein voller Erfolg.

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