Turnen: Gymmotion in Koblenz begeistert

2013 gymmotion competition Athletik, Kraft, Ästhetik und Schnelligkeit: Bei der Gymmotion reihte sich ein Höhepunkt an den nächsten. Foto: TVMVor ausverkauftem Haus erlebten die Zuschauer bei der 22. Gymmotion des Turnverbandes Mittelrhein in der CONLOG ARENA Koblenz eine der abwechslungsreichsten Turnshows der vergangenen Jahre.

Die Protagonisten überzeugten mit einem rasanten Feuerwerk aus Athletik, Kraft, Ästhetik und Schnelligkeit. Ein Highlight reihte sich an den nächsten Kraftakt und gelegentlich stockte einem der Atem, weil man als Zuschauer um die Gesundheit der Athleten fürchtete. Im Vorprogramm präsentierte Reiner Meutsch, Gründer der Stiftung FLY & HELP,  einen mitreißenden Live-Vortrag mit Auszügen seiner Tätigkeit und atemberaubenden Bilder aus aller Welt. Schon bei der Eröffnung der Gymmotion mit allen Stars bekam man einen Eindruck von der beeindruckenden Lichtshow. Nach dem Regionalprogramm, das von der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) der Sportfreunde Höhr-Grenzhausen und der Coblenzer Turngesellschaft sowie dem Junioren-Rhönrad-Weltmeister Luca Christ vom VfL Lahnstein gestaltet wurde, wartete die Einzelperformance mit der Deutschen Schülermeisterin der RSG, Alina Diakov, mit der Shownummer „Great Final“ auf die Zuschauer. Weiter ging es mit einer Kraftperformance des Artistik-Showteams der KTG Heidelberg, die mit „Weightless“ eine Kombination aus Kraft und Dynamik und vereinte Partnerakrobatik mit dem Minitrampolin zeigte.

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Turnen: LTV-Pokal – Deutsche Meisterschaften der Landesturnverbände

2013 trampolin ltv mdels 1In der Altersklasse 16 bis 18 Jahre schaffte die MTV-Mannschaft mit Anna Platzek, Ann-Katrin Fuchs, Tabea Komaromi und Aylin Theis für den Turnverband Mittelrhein mit 378,70 Punkten Rang fünf. Foto: TVMDrei Mannschaften starteten für den Turnverband Mittelrhein (TVM) bei den Deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände in Dillenburg. Der TVM ist einer der kleinsten Turnverbände in Deutschland. Im Trampolinturnen bedient fast ausschließlich der MTV Bad Kreuznach den Leistungssport im TVM. Nur zwei Turner aus Koblenz und eine Turnerin der KTV Niederwörresbach, die am Bad Kreuznacher Bundesstützpunkt trainieren, ergänzen die Teams. Diese Umstände machen es dem TVM schwer, anderen großen Verbänden wie Hessen, Niedersachsen oder Bayern Paroli zu bieten. Dort ist die Auswahl an Vereinen, die Leistungssport betreiben, deutlich größer.

Die weibliche TVM-Mannschaft der Altersklasse 12 bis 13 Jahre bestand aus drei MTV-Mädchen und einer Turnerin der KTV Niederwörresbach. Hannah Edinger, Helena Lautenbach, Kea Pressmann und Jennifer Rauschenbach (KTV) verfehlten nur knapp den Finaleinzug und belegten mit 228,735 Punkten den siebten Platz. In der Altersklasse 16 bis 18 Jahre schaffte die reine MTV-Mannschaft bestehend aus Anna Platzek, Ann-Katrin Fuchs, Tabea Komaromi und Aylin Theis mit sicheren Übungen den Sprung ins Finale. Hier platzierten sie sich mit 378,70 Punkten auf Rang fünf. Beste Einzelturnerin der Mannschaft war Aylin Theis. Insgesamt fielen die Mädchen durch konstante und sichere positiv Übungen auf.

Das männliche Team des TVM startete in der Altersklasse 16 bis 18 Jahre. Hier war die Mannschaftsaufstellung gleichmäßig auf zwei Vereine aufgeteilt. Jan-Niklas Witt und Moritz Best aus Koblenz turnten mit Sebastian Matthes und Damian Iturri vom MTV Bad Kreuznach für den TVM. Sie machten es den Mädchen nach, bewiesen sich in einem starken Teilnehmerfeld und erreichten das Finale der besten fünf Mannschaften. Im Finale war gegen die starke Konkurrenz vom Schwäbischen TB, Hessen, Niedersachsen und Bayern nichts auszurichten. Somit belegte das TVM-Quartett den fünften Rang.  Insgesamt kann der Turnverband Mittelrhein mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein.

 

Turnen: Trampolinfrauen des MTV Bad Kreuznach zum siebten Mal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister

2013 mtv damen neuEine Klasse für sich der DM: Die Frauen des MTV Bad Kreuznach. Foto: MTV Bad KreuznachBei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen in Dillenburg haben die Frauen des MTV Bad Kreuznach ihre langjährigen Erfahrungen gegenüber der Konkurrenz selbstsicher ausgespielt. Das Team bestehend aus Carina Baumgärtner, Sarah Eckes, Jessica Simon und Alexandra Kohler turnte gewohnt sichere Übungen und setzte sich bereits in der Pflicht deutlich ab. Auch im ersten Kürdurchgang kamen die MTV-Damen ohne größere Schwächen durch. Somit zog das Team an Position eins ins Finale ein. Für Jessica Simon war dies ein perfekter Widereinstieg nach ihrer Erkrankung der Schilddrüse. Ein hoch konzentrierter Finalauftritt brachte mit vier tollen Übungen den verdienten Sieg mit elf Punkten Abstand zum zweitplatzierten Team der Frankfurt Flyers.

Erstmals seit einigen Jahren ging auch wieder eine Nachwuchsmannschaft in der Schülerinnen-Klasse mit Kea Pressmann, Helena Lautenbach, Hannah Edinger und Jennifer Rauschenbach an den Start. Für alle vier Mädchen war es der erste Start bei einer DM. Sie machten ihre Sache gut und qualifizierten sich für das Finale der besten Fünf. Dort begannen die Mädels sehr angriffslustig und Helena Lautenbach legte als konstanteste Turnerin mit einer gelungenen Kür einen Grundstein für ein spannendes Finale. Doch leider konnten Hannah Edinger und Jennifer Rauschenbach trotz guten Kürbeginns ihre Übungen nicht komplett fertig turnen. Kea Pressmann war im Finale beste MTV Turnerin mit 43,440 Punkten. Insgesamt fielen die vier Turnerinnen bei ihrer ersten Meisterschaft sehr positiv auf und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung – auch wenn es am Ende nur zum fünften Platz reichte.

Tennis: 210 Grundschulkinder in Höhr-Grenzhausen beim Vielseitigkeitswettbewerb

2013 tvr aufwrmen neu210 Grundschulkinder hatten ihren Spaß beim Vielseitigkeitswettbewerb – und das fing schon mit dem Aufwärmen an. Foto: TVRDer Grundschul-Vielseitigkeitswettbewerb des Tennisverbandes Rheinland (TVR) entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. „Der Landesverband Rheinland-Pfalz hat das Projekt begeistert angenommen“, freute sich Initiatorin Anke Wardjawand, im TVR-Präsidium für Schultennis zuständig, über die positive Resonanz. Was demnächst in Rheinhessen und in der Pfalz auf die Beine gestellt werden soll, ist in Koblenz und jetzt auch im Westerwald bereits praxiserprobt. „Mit diesem Ansturm hatten wir nicht gerechnet“, sagte TVR-Mitarbeiterin Simone Werneke, die zusammen mit Wardjawand, Landestrainer Sebastian Mastalerz, dem Jüngstenreferent des rheinland-pfälzischen Verbandes, Jens Rothenmeier, sowie 22 Sportstudenten und -innen von der Uni Koblenz als Helfer die zweitägige Veranstaltung in der Halle der internationalen Tennisakademie BASE in Höhr-Grenzhausen organisierte.

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Tennis: Ziel ausgegeben, Ziel erreicht - tolle Entwicklung von Anna-Lena Friedsam

28 Turnierstarts, 51 gewonnene Einzel auf der Tour, vier Turniersiege, erste Viertelfinalteilnahme bei einem WTA-Turnier, insgesamt 380 gesammelte Punkte für die Weltrangliste abzüglich 174 Punkten aus dem Vorjahr, ein Sprung um 72 Positionen auf Platz 122 im WTA-Ranking: Das sind die Zahlen für Anna-Lena Friedsam als Profispielerin im Tennisjahr 2013. Aber diese Eckdaten verraten nur die halbe Wahrheit.

Der Weg in die (erweiterte) Weltspitze des Tennissports besteht aus vielen Bausteinen. Die junge Rheinland-Pfälzerin war in diesem Jahr so viel unterwegs wie nie zuvor. Und dabei über Wochen so weit weg von zu Hause wie noch nie. Lange Flüge, Zeitverschiebungen, klimatische Umstellungen inklusive. Neue Rahmenbedingungen, an die Körper und Kopf sich gewöhnen müssen. Hinzu kommen spielerische Feinheiten, die Persönlichkeit wächst mit. Ansätze werden hinterfragt, Krisen bewältigt, Überzeugung und Stärke neu erarbeitet. Profitennis ist eine komplexe Angelegenheit. Für den Tennisverband Rheinland-Pfalz (TVRP) blicken Anna-Lena Friedsam und ihr Trainer Bijan Wardjawand sportlich auf das vergangene Jahr zurück.

Nach ihrem ersten Jahr auf der Profitour 2012 inklusive dem Sprung unter die Top 200 in der WTA-Rangliste zog Friedsam ein durchweg positives Fazit. Diesmal fällt die Bilanz filigraner aus. Die erste Jahreshälfte sei durchwachsen verlaufen, die zweite sehr gut. Friedsam: „Unterm Strich war das ein gutes Jahr für mich.“ Der Einstieg in die zweite Profisaison gestaltete sich schwierig. Im April überraschte Friedsam in der Qualifikation des Porsche-Tennis-Grand-Prix in Stuttgart, einem WTA-Premier-Turnier, per Zwei-Satz-Erfolg über die Chinesin Shuai Peng, in der Weltrangliste zu dem Zeitpunkt an Position 34 geführt. Aber die Ausreißer nach oben blieben zunächst die Ausnahme. Auch die Konstanz fehlt (noch). Im Juni wird die Spielerin aus dem Porsche Talent Team Deutschland an Position 164 in der Weltrangliste geführt.

„Ich war anfangs überhaupt nicht zufrieden“, gestand Friedsam in der Rückschau. „Ich muss noch konsequenter arbeiten und darf nicht so schnell klein beigeben. Im Match, aber auch im Training muss ich noch mehr die Zähne zusammenbeißen.“ Ein Knackpunkt in der jungen Karriere. Im Training wurden neue Inhalte angesteuert. Die Regionalligaspielerin des Andernacher TC flog im August nach Russland. Beim 50.000-Dollar-ITF-Turnier in Kazan waren die Veränderungen unübersehbar. Mit durchweg klaren Zwei-Satz-Siegen feiert Friedsam dort ihren achten Einzeltitel auf der Tour. Der Turniersieg in Kazan war der Auftakt zu einem imposanten Finish 2013. Friedsam feiert innerhalb von fünf Wochen drei Turniersiege, steht im französischen Limoges im Halbfinale und erreicht bei den Nanjing Ladies Open in China, ihrer ersten Hauptfeld-Teilnahme in einem WTA-Turnier, auf Anhieb das Viertelfinale. Zum Schluss dieser Serie packt die 19-Jährige in Taipei noch eine Finalteilnahme im Doppel mit Alison Van Uytvanck/Belgien drauf. „Diese Wochen haben richtig Spaß gemacht“, so Friedsam. Und sie machen Lust auf mehr. Ins neue Jahr startet Friedsam mit zwei WTA-Turnieren, erst in China dann in Australien, bevor es erstmals nach Melbourne geht. Für 2014 setzen sich Spielerin und Trainer ambitionierte Ziele. Ende des Jahres will Friedsam zu den besten 70 Tennisspielerinnen in der Welt zählen.

Tennis: 32. Meisterehrung des TV Rheinland – Viel Beifall für Friedsam und Choinski

2013 tvr meisterehrungGefragte Interview-Partnerin: Anne-Lena Friedsam im Gespräch mit Verbandspräsident Ulrich Klaus (l.) und TVR-Jugendwart Michael Montada. Foto: TVRWer gut aufgepasst hat, kann jetzt etwas chinesisch. Als zum Schluss der Meisterehrung des Tennisverbandes Rheinland (TVR) in der Kulturhalle Ochtendung Anna-Lena Friedsam ausgezeichnet wurde, war ihr Name in schwer zu deutender Schreibweise auf der Bühnen-Leinwand zu lesen. So, wie sie ihn vom Tableau des Turnieres in Nanjing abfotografiert hatte.

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Taekwondo: Thomas Sommer gewinnt Gold bei Poomsae-WM

2013 taekwondo thomas sommeGold bei der Poomsae-WM: Thomas Sommer (Mitte). Foto: TURPBei der 8. WTF Taekwondo Poomsae-Weltmeisterschaft in Bali/Indonesien schrieb Thomas Sommer vom Taekwondo-Verein Koryo Kaiserslautern Geschichte. Mit einer außergewöhnlichen Leistung gewann er im „Einzelwettbewerb bis 29 Jahre“ vor Korea, Iran und Indonesien den WM-Titel. Damit gelang es Thomas Sommer als erstem Nicht-Koreaner in dieser Klasse ganz oben auf dem Treppchen zu landen. Zudem war es der erste Weltmeister-Titel, den ein deutscher Sportler in einem Poomsae-Einzelwettbewerb gewinnen konnte. Die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz gratuliert Thomas Sommer zu dieser sensationellen Leistung.

Segeln: Axel Fischer wird auf dem Tegernsee Deutscher Meister

2013 segeln foto privatAxel Fischer und Michael Skotzki sind Internationale Deutsche Meister in der Kielzugvogel-Klasse. Foto: privatExakt vier Wochen, nachdem er in Berlin Deutscher Vizemeister bei den Schwertzugvögeln geworden war, gelang Axel Fischer, der für die Segelabteilung im Ruderclub Traben-Trarbach startet, mit seinem Vorschoter Michael Skotzki vom Hannoverschen Yachtclub der große Wurf.
Bei der vom Yachtclub am Tegernsee ausgerichteten Internationalen Deutschen Meisterschaft der Kielzugvögel gelang es ihm, in 8 Läufen bei Kaiserwetter – blauer Himmel und Dank der Thermik 3 bis 5 Windstärken – die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen. Mit den Plätzen 2., 4., 1., 2., 4., 2., 9. und 14. verwies er seine schärfsten Konkurrenten Thomas Schiffer/Heinz Lenz vom SKBUe und Alex Morgenstern/Oli Püthe vom DUYC um 4 bzw. 5 Punkte auf die Plätze. Wie dicht die Spitze bei den Kielern ist, zeigt die Tatsache, dass es in den 8 Läufen 8 verschiedene Tagessieger gab. Umso höher ist der Erfolg des Seglers von der Mosel zu bewerten.
Die zweite RCTT-Mannschaft mit Ulrich Brach am Steuer und Christoph Hausmann an der Vorschot, die zum ersten Mal in einer Wettfahrtserie vom Schwertzugvogel in den Kieler gewechselt waren, mussten Lehrgeld bezahlen, waren aber mit ihrem 19. Gesamtrang mehr als zufrieden.

Rettungsschwimmen: Deutscher Meistertitel und drei deutsche Rekorde für DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt

2013 dlrg-gruppenfoto ak131In der 4 x 50 Meter-Rettungsstaffel unterbot die Mannschaft der AK 13/14 den seit 2003 bestehenden deutschen Rekord um fast vier Sekunden. (V.l.) Anne Sorowka, Paula Boos, Kira Kreutzer, Julia Fritz , Leonie Neuhaus und Trainerin Anja Parota. Foto: DLRGDie besten Schwimmer der 18 DLRG-Landesverbände, darunter auch 31 Sportler der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt, trafen bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Bamberg zusammen.
Die Mannschaft der Altersklasse 13/14 weiblich mit Anne Sorowka, Julia Fritz, Kira Kreutzer, Leonie Neuhaus und Paula Boos unterbot in der 4x50m Rettungsstaffel den seit 2003 bestehenden Deutschen Rekord um fast vier Sekunden. Die Freude wurde allerdings getrübt, weil Anne Sorowka sich verletzte und danach ausfiel.
Ebenfalls seit 2003 stand der Deutsche Rekord in der 4x25m Puppenstaffel, doch Leonie zeigte sofort, wie gut sie Anne ersetzen konnte. Die Mannschaft unterbot den alten Rekord um zwei Sekunden. In der 4x50m Gurtretterstaffel ließ man den seit 2010 bestehenden Rekord um eine halbe Sekunde hinter sich. Den Rheinhessinnen gelang damit das bislang einmalige Kunststück, drei neue Rekorde bei Deutschen Meisterschaften zu schwimmen. In der 4x50m Hindernisstaffel lag man nur eine Sekunde über dem aktuellen Rekord. Somit ging neben den neuen Rekorden seit vielen Jahren der erste deutsche Meistertitel nach Nieder-Olm/Wörrstadt.
Die Mannschaft der AK 17/18 weiblich schwamm sauber und extrem schnell. Alicia Brahm, Elena Brück, Laura Hißler und Mareike Kröhl sicherten sich die Bronzemedaille.

Tanzen: 250. Sonderklassen-Sieg und Deutschlandpokal-Hattrick für Ehepaar Kiefer vom TC Rot-Weiss Casino Mainz

2013 tanzen kiefers f helmuBernd und Monika Kiefer vom Tanz-Club Rot-Weiss Casino Mainz haben zum dritten Mal den Deutschlandpokal der Senioren III S-Klasse gewonnen. Foto: H. KerschsieperDieses Jahr hatten die Paare der Senioren III S-Standard des Tanz-Clubs Rot-Weiss Casino Mainz keinen weiten Weg zu ihrem Deutschlandpokal. Der benachbarte Tanz-Club Blau-Orange Wiesbaden richtete das Turnier in der Sporthalle am Elsässer Platz aus. 86 Paare hatten sich schon um 13 Uhr zur Vorrunde eingefunden. Um 20.30 Uhr stand der Sieger fest. Monika und Bernd Kiefer vom Tanz-Club Rot-Weiss Casino Mainz gewannen das Turnier mit allen 35 Wertungen auf Platz eins und somit den Deutschlandpokal.

Zum dritten Mal hintereinander holten sie diesen Titel nach Mainz. Gleichzeitig war es ihr 250 Sieg in der S-Klasse ihrer Turnierkarriere. TPR-Sportwart, Michael Gewehr sowie der Seniorenbeauftragte des DTV, Jürgen Schwedux, ehrten sie für diese besondere Leistung. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigten die Gewinner, Monika und Bernd Kiefer, nochmals wunderschönes Tanzen mit einem Slowfox als Siegertanz. Alle Finalpaare verabschiedeten sich vom Publikum mit einem Wiener Walzer.

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Leichtathletik: Silber und Bronze bei der Marathon-DM in München für Konrad Branse (LG Kreis Ahrweiler) und Andreas Bock (PST Trier)

Im Rahmen des 28. Münchner Marathons wurden zum zweiten Mal in Folge die Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Konrad Branse (LG Kreis Ahrweiler) und Andreas Bock (PST Trier) freuten sich über Silber und Bronze in ihren Altersklassen.

Rund 90.000 Zuschauer verfolgten den 28. München Marathon zwischen dem Deutschen Museum und dem Olympiapark. Im Rahmen des Spektakels suchte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zum zweiten Mal in Folge die Deutschen Meisterinnen und Meister.

Vom Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) waren zahlreiche gute Läuferinnen und Läufer am Start. Für die besten Platzierungen sorgten dabei Konrad Branse von der LG Kreis Ahrweiler, der in der Bayern-Metropole auf den Silberrang in der Altersklasse M60 lief. Bei strahlendem Sonnenschein überquerte er nach 2:53:59 Stunden im Olympia-Stadion die Ziellinie. Über die Bronzemedaille freute sich „Nachmelder“ Andreas Bock. Der Athlet des PSV Trier lief 2:42:55 Stunden und belegte in seiner Altersklasse M50 den hervorragenden dritten Platz.

Leichtathletik: Gold für Nicole Hörl bei Geher-DM in Gleina

Bei den Deutschen Meisterschaften der Geherinnen und Geher in Gleina (Sachsen-Anhalt) konnte Nicole Hörl bei den Seniorinnen W40 den Titel erobern. In neuer persönlicher Bestzeit verwies sie die Konkurrenz deutlich auf die Plätze.

Knapp zwei Minuten schneller als ihre bisherige persönliche Bestzeit war die Athletin des Diezer TSK Oranien auf der Zehn-Kilometer-Strecke. Bei den westdeutschen Meisterschaften im Straßengehen im April in Ahlen benötigte sie noch 57:28 Minuten, jetzt verbesserte sich ihre persönliche Bestmarke auf 55:36 Minuten.

Kunstradsport: Tolle Bilanz der Rheinhessen bei der DM in Baunatal

Mit zwei Titeln und zwei zweiten Plätzen kehren die Kunstrad-Artisten aus Rheinhessen größtenteils hochzufrieden von den Deutschen Hallenrad-Meisterschaften in Baunatal zurück. Die Glücklichsten unter den Glücklichen dürften dabei Julia und Nadja Thürmer vom RV Mainz-Finthen sein. Zwei Wochen zuvor hatten sie noch die bittere Pille schlucken müssen, sich nicht für die WM in Basel qualifiziert zu haben. Jetzt triumphierten sie beim – nach der WM - wichtigsten Wettkampf des Jahres und man braucht kein Prophet zu sein, sich festzulegen, dass sie dabei nicht nur die amtierenden, sondern auch die kommenden Weltmeisterinnen geschlagen haben. Dies verdeutlicht noch einmal drastisch, wie eng es an der Spitze dieser Kunstrad-Disziplin zugeht. Die Thürmer-Sisters können ihre Saison nun mit hoch erhobenem Haupt ausklingen lassen und mit dem Rückenwind des DM-Titels motiviert in die kommende Saison starten.

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Kunstradsport: Goldene Pokale und gelungene Formtests beim Rheinhessen-Pokal

In Klein-Winternheim trafen sich Kunstradfahrerinnen und -fahrer aller Altersgruppen zum dritten und letzten Turnier des Jahres um den Rheinhessen-Pokal. Während der Nachwuchs um den Tages- und den Gesamtsieg kämpfte, war der Wettkampf für die Spitzenleute des Verbandes ein willkommener letzter Formtest für die Deutschen Meisterschaften in Baunatal. Mehr als gelungen verlief dieser Test vor allem für André und Benedikt Bugner vom ausrichtenden Radsportverein Klein-Winternheim.

Die 164,20 Punkte, mit denen die Kür der beiden bewertet wurde, hat noch kein anderes Paar in der offenen Klasse jemals erreicht. In dieser Form sind sie sowohl für DM wie auch für die WM Ende November in Basel eine Bank.

Dies könnten auch die fünffachen Weltmeisterinnen Sandra Sprinkmeier und Katrin Schultheis von RSV Mainz-Ebersheim schaffen, die sich vor ihrer Haustür ebenfalls in guter Form präsentierten. In Klein-Winternheim waren die beiden konkurrenzlos, bei den Deutschen Meisterschaften werden sie sich aber nicht nur mit den Vizeweltmeisterinnen Soika/Wurster, sondern im Nachbarschaftsduell auch wieder mit Nadja und Julia Thürmer aus Mainz-Finthen einen spannenden Titelkampf liefern. Die Fintherinnen waren in Klein-Winternheim nicht am Start, werden aber versuchen, die Scharte der Nichtnominierung für die WM in Basel auszuwetzen. Dass sie es können, haben sie zuletzt vor einer Woche bewiesen, als sie im Vorkampf der German Masters als bestes der drei deutschen Weltklassepaare von der Fahrfläche rollten.

Aufsteigender Form zeigte auch wieder Lisa Hattemer vom RSV Gau-Algesheim. Sie stand nicht nur die Höchstschwierigkeit des Maute-Sprungs, sondern zeigte sich auch in allen anderen Kürelementen bereit für das Duell mit der Weltmeisterin Corinna Hein. Bei der Siegerehrung zum Ausklang der Veranstaltung blieben die Stars nicht alleine: 15 Pokale konnte Verbandspräsident Marcus Klein an die Gesamtsieger der dreiteiligen Rheinhessen-Pokal-Reihe überreichen. Die Kunstradhochburg Rheinhessen weiß, warum es gut ist, ihren Nachwuchs zu pflegen.

Kunstradsport: Zweifacher Weltrekord für Bugners bei den German Masters III

Das 3. German Masters-Turnier im Kunstradfahren im nordrhein-westfälischen Willich bildete den Abschluss der German Masters-Serie, gleichzeitig bildete er aber auch Runde 5 und 6 der Qualifikation zu den Weltmeisterschaften vom 22. bis 24. November in Basel. Die Kunstrad-Elite aus Rheinhessen konnte sich in der Gemeinde vor den Toren von Krefeld erneut sehr gut in Szene setzen. Herausragend war dabei der zweifache Weltrekord von André und Benedik Bugner in der offenen Klasse. Aber auch die fünffachen Weltmeisterinnen Sandra Sprinkmeier und Katrin Schultheis krönten ihre tolle Leistung mit dem Gesamtsieg bei den German Masters.

Golf: Erstaunliche Erfolgsquote bei den Landesmeisterschaften der Jugend

2013 golf tim schollLandesmeister der Jungen in der Altersklasse 14: Tim Scholl. Foto: MGC Bad EmsGolf und Jugend passt zusammen. Was auf den Unbefangenen vielleicht etwas befremdlich wirken mag, wird bei den Landesmeisterschaften der Jungen und Mädchen auf der Golfanlage des Mittelrheinischen Golfclubs Bad Ems in den Altersklassen 14, 16 und 18 schnell relativiert. Begeisterung und Hingabe war bei den Jugendlichen erkennbar. 103 Jungen und Mädchen aus 24 Vereinen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland nahmen an Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften teil.

Das größte Starterfeld bei den Mädchen wie auch bei den Jungen wurde durch die Jugendlichen bis Altersklasse 16 gestellt. Die Runden dauerten etwas mehr als vier Stunden. Viele Zuschauer konnten die Leichtigkeit der Schwünge und die Präzision der Schläge bewundern. Dabei waren gerade bei den jüngeren Golferinnen und Golfern Verbesserungen auszumachen, die auf das intensive Training der letzten Wochen zurückzuführen sind.

In der Altersklasse 14 Mädchen gewann Chantal Weber (MGC Bad Ems) vor Lisa Bauer (GC Bostalsee) und Michelle Weber (MGC Bad Ems). In der Altersklasse 14 Jungen setzte sich Tim Scholl (MGC Bad Ems) vor Lars Kafitz (GC Pfälzerwald) und Niclas Heinz (GC Domtal Mommenheim) durch. In der Altersklasse 16 Mädchen siegte Pia Limbourg (GC Rheinhessen) vor Chantal Weber (MGC Bad Ems) und Constanze Sieker (GC Nahetal), in der Altersklasse 16 Jungen Max Schmitt vor Malte von Blankenfeld (beide GC Rheinhessen) und Deniz Sari (MGC Bad Ems). In der Altersklasse 18 Mädchen landete Pia Limbourg (GC Rheinhessen) vor Ann-Katrin Wandrey (GC Rheinhessen) und Marie Limbourg (GC Rheinhessen) ganz oben auf dem Treppchen, in der Altersklasse 18 Jungen Max Schmitt vor Thomas Höher und Malte von Blankenfeld (alle GC Rheinhessen). Mannschaftsmeister der Mädchen wurde der GC Rheinhessen (463 Schläge) vor dem MGC Bad Ems (508 Schläge) und dem GC Nahetal (531 Schläge). Auch bei den Jungen hatte der GC Rheinhessen (434 Schläge) die Nase vorne vor MGC Bad Ems (464 Schläge) und GP St. Wendel (473 Schläge).

Kunstradsport: Bei German Masters II in Kirchdorf stellen Sprinkmeier/Schultheis einen neuen Weltrekord auf

2013 schultheis sprinkmeierFantastisch: Sandra Sprinkmeier und Katrin Schultheis vom RSV Mainz-Ebersheim (hier in Jubelpose nach dem Gewinn ihres fünften WM-Titels vor knapp einem Jahr in der Aschaffenburger Unterfrankenhalle) stellten in Kirchdorf einen neuen Weltrekord auf. Foto: E. Willwacher/ArchivWay to Basel, so lautet der Titel einer Internetseite, mit der die besten sieben rheinhessischen Kunstradsportlerinnen und Kunstradsportler auf ihr Saisonziel hinweisen. Die Metropole im Norden der Schweiz ist im November Schauplatz der Hallenrad-WM und alle Sieben dürfen sich Hoffnungen auf eine Nominierung machen. Vorher aber gilt es, die Mühlen der Qualifikation zu bestehen, was im Mutterland des Hallenradsports härter sein kann, als bei der WM aufs Treppchen zu kommen. Zu den sieben Qualifikationswettkämpfen gehören neben den Deutschen Meisterschaften im Oktober drei German Masters, die in jeweils zwei Runden ausgetragen werden. Die German Masters II in Kirchdorf bildeten also Runde drei und vier der WM-Qualifikation. Entsprechend hart wurde gekämpft. Die Bilanz der Top-Athletinnen und -Athleten des Radsportverbandes Rheinhessen kann sich sehen lassen. Für Lisa Hattemer (RSV Gau-Algesheim), André und Benedikt Bugner (RSV Klein-Winternheim), Sandra Sprinkmeier und Katrin Schultheis (RSV Mainz-Ebersheim) sowie Nadja und Julia Thürmer (RSV Mainz-Finthen) sprangen tolle Ergebnisse heraus, gekrönt vom Weltrekord im 2er Kunstfahren der Frauen.

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American Football: TSV Schott Mainz Golden Eagles sind AFV RLP/Saarland-U16-Oberligameister

2013 american football f r Lars Kindl (Nummer vier) von den Golden Eagles blockt den Weg frei für Darius Kranz (Nummer 59) gegen die Defensive der Kaiserslautern Pikes. Foto: R. KindlDie Jugendteams der TSV Schott Mainz Golden Eagles gewannen schon einige Titel, aber was die diesjährige U16 vollbracht hat, gab es in der langen Geschichte der Eagles noch nicht. Erstmals gewann eine Mainzer Jugendmannschaft alle ihre Ligaspiele. Doch vor dem grenzenlosen Jubel stand ein ganz hartes Stück Arbeit.

Beim abschließenden Spieltag in Bad Kreuznach ging es im ersten Spiel gegen den Gastgeber. Unterstützt von zahlreichen Fans und einem überragenden Lukas Roß (26 Punkte) zeigten die Thunderbirds ihre beste Saisonleistung und hatten die Golden Eagles am Rande der ersten Saisonniederlage. Eben jener Roß tankte sich nach einem Pass zwei Minuten vor Schluss durch die Mainzer Verteidigung in die Endzone zur 26:24-Führung. Eine ungewohnte, schwierige Situation für das junge Mainzer Team. Kickoff Bad Kreuznach, Return Tak Ho Wai, Touchdown Mainz. Einmal mehr entschied der überragende Spieler der Saison ein Spiel. Mit einem 60 Yards Return Touchdown zum 30:26-Endstand, schraubte er seine Saisonbilanz auf 56 Punkte hoch und sein Team der Perfect Season einen Schritt näher.

Im letzten Spiel der Runde gegen die Kaiserslautern Pikes merkte man der U16 ihre Nervosität an. Pausenstand: 0:6. Anders als im ersten Spiel hatte die Offense Probleme ins Spiel zu finden. Besonders Ruben Hamacher auf Seiten der Pikes stoppte immer wieder das sonst so starke Mainzer Laufspiel. Ganz anders die zweite Hälfte. Die Defense ließ nichts mehr zu, sorgte immer wieder für Ballverluste der Pikes und in der Offense zeigte sich die Stärke der U16. Wenn es zu Fuß nicht klappt, geht halt durch die Luft. Quarterback Tristan Cooper bediente Jermaine Stützel und Lars Kindl mit je einem Touchdown-Pass und Lisa Elmaari ebenfalls auf Lars Kindl für eine Two-Point-Conversion zum 14:6-Endstand. Riesen Freude bei den Jungs und Mädels um Headcoach Jörg Seyß, der die obligatorische Gatorade-Dusche abbekam. Famose Saisonfazit: Sechs Siege und 152:56 Punkte.

Leichtathletik: Staffeln der OLF Mainz holen in Regensburg DM-Medaillen

Zwei der sieben angetretenen Staffeln der Orientierungslauffreunde Mainz (OLF Mainz) liefen bei den Deutschen Meisterschaften in Regensburg bei besten äußeren Bedingungen in die Medaillenränge.

Die beiden Seniorenstaffeln Team 175 waren für die OLF Mainz besonders erfolgreich: Die Damenstaffel mit Hilde Bader, Anne Kreft und Galina Krassowizkaja konnte mit etwas über drei Minuten Rückstand hinter den Goldmedaillen-Gewinnerinnen vom USV TU Dresden den zweiten Platz und somit den Vizemeister-Titel erringen. Bei den Herren gelang es dem Schlussläufer Torsten Kleipa, mit der schnellsten Zeit aller Läufer dieser Altersklasse die Staffel der Mainzer Orientierer auf den dritten Platz zu bringen. Gemeinsam mit seinen Mitstartern Achim Bader und Frank Czioska freuten sie sich bei der Siegerehrung über Bronze. Anne Kreft und Hilde Bader erreichten beim Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz vordere Plätze: Anne Kreft errang den dritte Platz, Hilde Bader musste sich nur Elfi Coppik vom OLV Steinberg geschlagen geben.

Die Jugendarbeit der rheinhessischen Orientierungslaufvereine trug auch erste Früchte. Zwei Staffeln belegten Top-Ten-Plätze. Und das, obwohl die meisten der Jugendlichen mit diesen Meisterschaften absolutes Neuland betraten.

Leichtathletik: LVR mit Top-Platzierungen im Berglauf

Die Berglaufspezialisten aus Westdeutschland trafen sich in Nephten-Deuz zu den Westdeutschen Meisterschaften. Zahlreiche Läufer und eine Läuferin aus dem Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR) erzielten Top-Platzierungen in den Einzel- und Mannschaftswertungen.

Insgesamt starteten 139 Läuferinnen und Läufer auf der 7,5 Kilometer langen Strecke, die etwa 360 Höhenmeter beinhaltete. Bester Rheinländer war Steffen Uebel (LAZ Birkenfeld) im Gesamtlauf, der nach 29:42 Minuten auf den dritten Rang lief. Auf den ersten Platz in der AK M55 lief nach 33:39 Minuten Jürgen Schmissek von der LG Sieg. Ebenfalls Rang eins in seiner Altersklasse konnte Stefan Pulger (LG Rhein-Wied) nach 31:34 Minuten in der M45 erzielen. Einzige Starterin aus dem Rheinland in Nephten-Deuz war Margit von Kitzing (LG Maifeld-Pellenz). Sie musste lediglich einer Läuferin in der W50 den Vortritt lassen und belegte nach 39:50 Minuten den zweiten Platz. Die Silbermedaille gewann auch Alwin Nolles von der LG Meulenwald Föhren (M50) nach 33:54 Minuten. In der MJU23 konnte sich von der LG Sieg Marco Groth den Vizetitel nach 31:26 Minuten sichern. Jeweils Bronze ging an: Markus Mockenhaupt (LG Sieg/M30/Gesamt Platz 6) in 30:38 Minuten. 34:05 Minuten benötigten Vereinskollege Christopher Pfeifer in der M45 und von der LG Lahn-Aar-Esterau Oswald Schmidt (M75/58:09 Minuten).

Die LG Sieg war gleich viermal mit den Mannschaften erfolgreich: bei den Senioren M50/55 wurden sie Erster. Auf Platz drei in der Männer-Gesamt-Wertung liefen Markus Mockenhaupt, Marco Groth und Jürgen Schmissek. Bronze sicherten sich Bernd Brenner, Werner Böcking und Frank Höfer (SVS Emmerzhausen) bei den Senioren M30/35.

Leichtathletik: Gold, Silber und Bronze für den LVR bei der Senioren-DM im Wurf-Fünfkampf

In Zella-Mehlis im thüringischen Wald fanden die Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf statt, bei denen auch die Deutschen Senioren-Meister in den Langstaffeln gesucht wurden. Neuer und alter Deutscher Meister im Wurf-Fünfkampf ist mit 3.761 Punkten Wolfgang Baum von der LG Wittlich-Bernkastel. Mit fünf persönlichen Bestleistungen konnte er im Gesamtergebnis eine neue persönliche Punktbestleistung im Wurf-Fünfkampf aufstellen (bisher 3.372 Punkte). Den sechs Kilogramm schweren Hammer schmiss er starke 46,67 Meter weit, mit der Sechs-Kilogramm-Kugel kam er auf 12,76 Meter, der Speer landete nach 43,15 Metern und am Ende des Diskus-Wettbewerbs standen 43,33 Meter und eine Steigerung zum Vorjahr um fast vier Meter gab es mit 15,78 Metern beim Gewichtswurf.

Bei den Seniorinnen W65 musste Monika Geister (LG Bitburg-Prüm) lediglich zwei Athletinnen den Vortritt lassen. Über Bronze freute sie sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3.474 Punkten. Beim Kugelwettbewerb stieß sie mit 8,50 Metern die zweitbeste Weite. Der Diskus flog 19,45 Meter, beim Hammerwurf kam sie auf 24,01 Meter, die Speer-Entscheidung ging mit 22,66 Metern an sie und abschließend kam sie beim Gewichtswurf auf 10,52 Meter. Siegerin wurde Eva Nohl (4.010 Punkte/TV Langenzenn) vor Ute Mackenroth (3.659 Punkte/RKV Athletics Bebra).

Die 3x1000-Meter Langstaffel der LG Sieg lief mit einer Zeit von 9:37,10 Minuten zum Deutschen Vizetitel der Senioren M50. Jürgen Schmissek, Thomas Heck und Andreas Lautner mussten lediglich der LAG Wesertal (9:16,35 Minuten) den Vortritt lassen.

Leichtathletik: „Mocki“ holt Gold bei der Militär-EM

2013 mocki f gerd linnartzMilitär-Europameisterin über die 5.000 Meter-Distanz: Sabrina Mockenhaupt. Foto: LSB-Archiv/G. LinnartzObwohl Sabrina Mockenhaupt mitten in den Vorbereitungen auf den New York-Marathon steckte, ließ sie es sich nicht nehmen, bei der Militär-EM in Warendorf zu starten. Souverän schnappte sich „Mocki“ über die 5.000 Meter in 15:58,92 Minuten den Sieg und sicherte sich die Goldmedaille.

Nach ihrem Triumph schrieb die 32-Jährige auf Facebook: „Ganz glücklich über Platz eins (…) mit einem schnellen letzten Kilometer in 2:58 Minuten und das aus einer Trainingswoche mit fast 160 Kilometern… Aber noch mehr hat mich gefreut, dass mir Ralf Röntgendorf nach meinem Lauf gratuliert hat, den ich zuvor über 1500 Meter bewundert habe! Er hat sein Augenlicht 2010 im Einsatz verloren und hat hier Gold und Silber geholt! Es war toll, dass die Kriegsversehrten auch mit dabei waren! Wir sind ein Team bei der Bundeswehr!“

Taekwondo: Medaillenregen für TURP-Asse

Ein sensationeller Erfolg gelang dem Team der Deutschen Taekwondo Union (DTU) bei der Poomsae-Europameisterschaft im spanischen La Nucia. Mit neunmal Gold, zweimal Silber und sechsmal Bronze gewann das deutsche Team überlegen vor Spanien und der Türkei die Nationenwertung. Jana Abt (Koryo Kaiserslautern), Jennifer Weis (Taekwondo Club Bingen), Cyra De Rama (Koryo Kaiserslautern/Taekwondo-Verein Walluf), Adrian Wassmut (Taepung Rheinhessen), Patrick Bogusch (Koryo Kaiserslautern), Roger Kesternich (Taepung Rheinhessen) und Thomas Sommer (Koryo Kaiserslautern) aus dem Formenkader der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz (TURP) trugen mit vier Goldmedaillen sowie je einer Silber- und einer Bronze-Medaille maßgeblich zum tollen Erfolg des deutschen Teams bei.

Klein, aber effektiv präsentierte sich das siebenköpfige Poomsae-Team der TURP bei der German Open. Mit sechs Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewann die TURP nicht nur die meisten Goldmedaillen, sondern belegte auch den zweiten Platz in der Länderwertung. Die Vereinswertung ging an Koryo Kaiserslautern.

Im Paarwettbewerb bis 29 Jahre gingen Gold und Silber an das TURP-Team. Überzeugend gewannen Cyra De Rama und Thomas Sommer, gefolgt von Jennifer Weis und Patrick Bogusch auf Platz zwei. Patrick Bogusch, Roger Kesternich und Adrian Wassmuth, die amtierenden Weltmeister, gewannen ebenfalls souverän im Teamwettbewerb bis 29 Jahre Gold. Für eine Überraschung sorgten im Teamwettbewerb bis 29 Jahre Jana Abt, Cyra De Rama und Jennifer Weis. Bei ihrem ersten gemeinsamen Start schnappte sich das Trio direkt Silber. Bei ihrem ersten Start in der WTF-Klasse Jugend 14 bis 18 Jahre ließ Jana Abt die Konkurrenz hinter sich und gewann Gold. Der Lohn für die harte Arbeit in den vergangenen Monaten. Im Einzelwettbewerb bis 29 Jahre platzierten sich gleich drei TURP-Sportler in den Medaillenrängen. Thomas Sommer gewann souverän Gold. Bronze ging an Patrick Bogusch und Roger Kesternich. Cyra de Rama, die im Einzel für ihren Heimatverein – den Taekwondo-Verein Walluf – startete, zeigte eine starke Leistung, die von den Kampfrichtern mit Silber belohnt wurde. Mit viel Spaß präsentierten Cyra, Jennifer, Roger, Thomas und Adrian ihre selbst kreierte Freestyle-Poomsae, die mit variantenreichen Kombinationen und einfallsreichen Formationswechseln gespickt war. Leider musste das TURP-Team in der wohl publikumswirksamsten Kategorie ohne Konkurrenz an den Start gehen. Eine sensationelle Performance zeigte Roger Kesternich im Freestyle-Einzelwettbewerb. Vor allem mit seinen anspruchsvollen Kickkombinationen überzeugte er die Punktrichter und setzte sich so mühelos durch.

LSB-Sporthilfe Kurator "Weingut Anselmann" bleibt Wein-Partner des DOSB

Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi und 2016 in Rio wird wieder rheinland-pfälzischer Wein getrunken

2013 weingut-werner-anselmaDie Geschwister Anselmann freuen sich gemeinsam mit Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte und dem Geschäftsführer der DSM, Axel Achten, über die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit.Viele Jahre schon vertraut der Landessportbund Rheinland-Pfalz #lsbrlp und seine Sporthilfe bei zahlreichen Veranstaltungen auf die Weine des Weingut Anselmann. Auch war es die Sporthilfe des Landes, die das Weingut vor den Olympischen Spielen 2000 mit der Deutschen Sportmarketing GmbH (DSM) zusammengebracht hat. Infolgedessen wird das „Deutsche Haus“ nach 2000 (Sydney), 2004 (Athen), 2008 (Peking) und 2012 (London) nun auch bei den Winterspielen nächstes Jahr in Sotschi und den Sommerspielen 2016 in Rio bereits zum fünften bzw. sechsten Mal mit rheinland-pfälzischen Weinen versorgt.

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Kunstradsport: Weltrekord für die Bugners bei German Masters im Kunstradfahren

2013 bugners f andre bugnerNeue Weltrekordinhaber: André Bugner (unten) und Benedikt Bugner. Foto: A. BugnerDer neue Weltrekord von André und Benedikt Bugner in der offenen Klasse verlieh den German Masters der Kunstradfahrer in Mergelstetten besonderen Glanz. Die dreiteilige German Masters-Serie ist zusammen mit den Deutschen Meisterschaften zugleich Qualifikationswettkampf für die WM in Basel Ende November.

Der Kurs der Brüder vom RSV Klein-Winternheim verläuft derzeit schnurgerade Richtung WM. Mit ihrer Bestleistung von 156,62 Punkten lagen sie um rund 40 Punkte vor der Konkurrenz, die freilich durch die verletzungsbedingte Absage der amtierenden Weltmeister Benedikt und Luisa Bassmann dezimiert war. „Die beiden sind derzeit kaum zu schlagen“, freute sich Verbandschef und -trainer Marcus Klein, „sie haben sogar – so komisch das nach einem Weltrekord klingt – noch Luft nach oben.“

Überhaupt dürfte der Präsident des kleinen rheinhessischen Radsportverbandes derzeit viel Spaß an seinen Athletinnen und Athleten haben, denn im Kampf um die WM-Krone hat er noch weitere ganz heiße Eisen im Feuer. So zum Beispiel die Gau-Algesheimerin Lisa Hattemer, die ihre derzeit blendende Verfassung in Mergelstetten mit einer rundum souveränen Leistung untermauerte und die Einer-Konkurrenz der Damen in beiden Durchgängen klar im Griff hatte. Mit 177,27 Punkten setzte sie schon im Vorkampf eine Marke, an die auch die amtierende Weltmeisterin Corinna Hein nicht heran kam. Diese musste im Finale mit Adriana Mathis überraschend sogar noch eine weitere Konkurrentin vorbeiziehen lassen.

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Der Sport präsentiert sich auf dem 10.Ehrenamtstag am 29.September in Speyer

2013 ehrenamtstag plakat10. Landesweiter Ehrenamtstag am 29. September in Speyer

Die Vorbereitungen laufen für den am Sonntag, den 29. September ab 10 Uhr in Speyer geplanten 10. Landesweiten Ehrenamtstag. Er steht erstmals unter der Schirmherrschaft der neuen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, wird von der Staatskanzlei organisiert und läuft in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Das Ehrenamt in Rheinland-Pfalz - sozial und nachhaltig“. Fast jeder zweite Rheinland-Pfälzer engagiert sich ehrenamtlich – sei es im Sportverein, im Umweltschutz, in der Kultur oder im Bildungswesen. Mit dieser Zahl liegt Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Verlässlicher Partner ist seit Jahren der Landessportbund Rheinland-Pfalz, als größter Träger von ehrenamtlichem Engagement. Gemeinsam mit dem Stadtsportverband Speyer, dem JSV Speyer und weiteren Partnern des Sports vor Ort präsentiert sich der rheinland-pfälzische Sport in einem „SPORTZELT“ den Besuchern. „Der Ehrenamtstag ist eine hervorragende Gelegenheit, um den Sport in seiner breiten Vielfalt darzustellen“,  betont LSB-Präsidentin Karin Augustin. Neben Informationen zu Themen wie Freiwilliges Soziales Jahr im Sport, Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten des LSB, der Sportjugenden und der regionalen Sportbünde können die jüngeren Besucher auch sportlich aktiv werden. Im Anschluss an die Veranstaltung wird die SWR-Fernsehsendung „Ehrensache in der Landesschau Rheinland-Pfalz“ ab 18.05 Uhr live vom Ehrenamtstaggelände von der Bühne vor der Alten Münz übertragen. Weitere Infos zum landesweiten Ehrenamtstag unter www.wir-tun-was.de

Athletenkommission und Top-Athleten wie Miriam Welte unterstützen Bach

Wahl zum 9. IOC-Präsidenten findet am Dienstag (16 Uhr MESZ) in Buenos Aires statt 

2013 dr thomas bach olympiaDie Athleten stehe hinter ihm: Dr. Thomas Bach (l.), hier an der Seite von Tischtennis-Weltstar Timo Boll bei der Olympia-Einkleidung 2012 in der Mainz-Hechtsheimer Kurmainz-Kaserne. Archivfoto: M. HeinzeDie Athletenkommission des DOSB hat Thomas Bach für die in Buenos Aires anstehende Wahl des 9. IOC-Präsidenten alles Gute gewünscht. „Thomas Bach hat nicht nur die deutsche Athletenvertretung als Aktiver aufgebaut, sondern war vor über 30 Jahren Mitbegründer der IOC-Athletenkommission. Die Sportlerinnen und Sportler müssen zukünftig noch stärker in den Mittelpunkt der Olympischen Bewegung rücken. Thomas Bach verkörpert dieses Anliegen als einziger Kandidat. Wir wünschen ihm, dass ihn die internationale Sportwelt bei der Präsidentenwahl unterstützt und er der neue IOC-Präsident wird“, sagte der Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission, Christian Breuer, in Frankfurt/Main.

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Golf: Bundestrainer zu Gast beim MGC Bad Ems

2013 golf mgc bad emsJugendliche des MGC mit Bundestrainer Sebastian Rühl (l.), Anna Krass (r.) und MGC-Jugendwart Bernd Hochhuth. Foto: MGC Bad EmsDer Mittelrheinische Golfclub Bad Ems erhielt Anfang des Jahres den Bundespreis 2012 für vorbildliche Jugendarbeit. Verbunden mit dieser Auszeichnung war ein Sonderpreis, der dieser Tage vor Ort auf der Denzerheide eingelöste wurde. Angereist waren Sebastian Rühl, Bundestrainer des Junior Teams Germany Mädchen sowie Anna-Verena Krass, Physio- und Athletiktrainerin vom Elite Team Germany, National Team Germany und Junior Team Germany Mädchen.

Begonnen wurde die Veranstaltung mit einer Einweisung ins Training des Nationalkaders sowie dessen Ziele. Danach ging es in den praktischen Teil über. Rühl hatte mit Krass vier Stationen aufgebaut, an denen die zehn Jugendlichen des MGC getestet werden sollten. Beim langen Spiel wurde neben der angewandten Technik auch das Schlägermaterial geprüft. Beim kurzen Spiel und Putten kam es darauf an, durch hohe Konzentration Zielgenauigkeit zu zeigen und den Ball mit möglichst wenigen Schlägen in das Loch zu bringen. Krass testete die Fitness der jugendlichen Golfer und gab wertvolle Tipps für das persönliche Aufwärmtraining vor dem Spiel.

Insgesamt war es ein erfolgreicher Nachmittag auf der Denzerheide. Die Jugendlichen bekamen wichtige Anregungen, die jetzt im Training und im Wettkampf angewendet werden sollen.

Judo: Jasmin Külbs (JC Zweibrücken) belegt bei ihrer ersten WM Platz sieben

Einen guten Auftritt hat Judoka Jasmin Külbs bei ihrer ersten Weltmeisterschaft der Aktiven in Rio de Janeiro hingelegt. Am Ende reichte es für die Schwergewichtlerin des Judoclubs Zweibrücken für den siebten Platz. „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was sie hier gezeigt hat“, kommentierte JCZ-Trainer und -Vorsitzender Stephan Hahn.

In der ersten Runde hatte Külbs ein Freilos, „das sie sich durch die guten Ergebnisse über das Jahr erarbeitet hat“. Im Achtelfinale traf die gebürtige Böhl-Iggelheimerin auf Maryna Slutskaya. Külbs ließ ihre Gegnerin nicht in den Kampf kommen. Diese wurde folgerichtig für ihre Passivität bestraft und unterlag. „Es war wichtig, diesen Kampf zu gewinnen, denn sonst wäre Jasmin gleich ausgeschieden“, erklärt Hahn. So ging es ins Viertelfinale. Doch dort wartete keine geringere als die amtierende Olympiasiegerin Idalys Ortiz. Über die vollen fünf Minuten lieferte sich die Kubanerin mit der 21-jährigen Deutschen einen Kampf auf Augenhöhe. Am Ende entschieden die Kampfrichter mit 2:1-Bestrafungen gegen Külbs. In der Trostrunde traf sie auf die Koreanerin Jung Eun Lee. Durch ihre Athletik und Schnelligkeit „eine unangenehme Gegnerin“. Külbs unterlag. „Somit hat Jasmin gegen die Weltmeisterin und die Dritte verloren – wir hätten ihr sicher mehr gewünscht, aber angesichts der Kämpfe sind wir sehr zufrieden.“

Mit der Mannschaft zog Külbs gegen Gastgeber Brasilien in der ersten Runde mit 1:4 den Kürzeren. Wobei sich die Top-Athletin des JC Zweibrücken in ihrem Kampf gegen die Nummer eins der Welt, Maria-Suelen Altheman, sehr gut verkaufte und nur knapp unterlegen war.

Para-Dressurreiten: Lotto Rheinland-Pfalz ehrt Europameisterin Hannelore Brenner

2013 brenner empfang f lottLSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram (l.) und Lotto-Prokurist Dirk Martin (r.) gratulieren Hannelore Brenner zu ihren Erfolgen in Dänemark. Foto: Lotto RLPBei den Dressur-Europameisterschaften im dänischen Herning war Hannelore Brenner gleich dreimal erfolgreich. Mit ihrer Stute „Women of the world“ holte die Wachenheimerin und Lotto-Mitarbeiterin eine Gold- und zwei Silbermedaillen. Gold und Silber im Einzel, dazu noch eine Silbermedaille mit der Mannschaft.

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Zweimal WM-Silber für rheinland-pfälzische Ruderer

Moos/Osborne Vize-Weltmeister mit dem leichten Doppelvierer / Silber für den Deutschland-Achter mit Richard Schmidt / Koch Fünfter im Leichtgewichts-Einer

2013 moos osborne aktuell mMit großem Applaus empfangen: Jason Osborne (l., mit seiner Silbermedaille) und Moritz Moos, seit ein paar Tagen amtierende Vize-Weltmeister im Doppelvierer. Foto: M. HeinzeNach einem Katapult-Start hat sich der leichte Doppelvierer des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Chungju in 6:05,55 Minuten die Silbermedaille hinter den hoch überlegenen Griechen (6:03,44) gesichert. Mit im Boot saßen neben Jonas Schützeberg (Berlin) und Julius Peschel (Hannover) auch Schlagmann Jason Osborne und Moritz Moos, die beiden Youngsters vom Mainzer Ruder-Verein (MRV). Beeindruckend war, wie das DRV-Quartett den finalen Angriff der Italiener abwehrte. „Das war meine erste A-WM, da bin ich mit der Silbermedaille absolut zufrieden“, wurde Osborne hernach in der Allgemeinen Zeitung Mainz zitiert. „Die Griechen waren stärker.“ Bugmann Moos sprach von einem „super guten Rennen von uns, besser hätten wir nicht fahren können“.
Am Dienstagabend wurden die beiden Top-Talente vom MRV für ihre tollen Erfolge geehrt. Bei dem Empfang am Bootshaus des Mainzer-Rudervereins (Victor-Hugo-Ufer) zählte auch Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, zu den Gratulanten. Die LSB-Präsidentin nannte die Darbietungen der jungen Ausnahmeathleten "grandios". Mainz sei zurecht zum Bundesstützpunkt ernannt worden. 

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Ski: Erste DM im Rollski-Berglauf im Skiverband Rheinhessen ein voller Erfolg

2013 rollski dm start f wolUnd ab geht die Post: Nach dem Startschuss geben die Teilnehmer der DM im Rollski-Berglauf alles. Foto: W. SchmidtDer jüngste Skiverband Deutschlands richtete erstmals eine Deutsche Meisterschaft im Rollski-Berglauf aus. In Boppard, im schönen Mittelrheintal, fanden spannende Wettkämpfe auf einer anspruchsvollen Strecke statt. Diese führte in Serpentinen über zehn Kilometer vom Rhein auf die Hunsrückhöhen mit einem Höhenunterschied von 470 Metern. Für die spektakulären Ausblicke ins Tal hatten die Läufer aber keine Zeit. Vom Rheinniveau bis zum Ziel auf der Fleckertshöhe gab es spannende Positionskämpfe. Insgesamt waren 90 Läufer am Start.

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Tischtennis: TTC Grenzau jetzt mit Riesentalent Yoshida

2013 yoshida action f dr stDynamisch: Der erst 18 Jahre alte Japaner Masaki Yoshida gilt als eines der größten internationalen Talente überhaupt. Foto: S. RoscherDie Tischtennis-Asse des TTC Zugbrücke Grenzau treten auch in dieser Runde wieder in Europas Topliga an. Wobei sich das Niveau der Bundesliga aus Expertensicht nochmals gesteigert haben dürfte. Natürlich sind die Play-off-Teilnehmer der letzten Spielzeit allesamt wieder heiße Kandidaten für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. So auch Borussia Düsseldorf, dem die Grenzauer zum Saisonauftakt vor 1.100 Zuschauern im restlos ausverkauften ARAG CenterCourt über weite Strecken auf Augenhöhe begegneten und am Ende mit 1:3 unterlagen. Den einzigen Sieg für die Westerwälder holte Andrej Gacina durch ein überraschend klares 3:0 gegen den aus dem rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim stammenden Weltranglisten-21. Patrick Baum. Der mit Spannung erwartete erste Auftritt des erst 18 Jahre alten japanischen Riesentalents Masaki Yoshida im Dress des TTC Zugbrücke Grenzau endete mit einer 1:3-Niederlage gegen den Weltranglisten-Fünften Timo Boll.

Behindertensport: Urs Breitenberger bei den Deaflympics erfolgreich

Mit drei Goldmedaillen und einmal Bronze haben Heike Albrecht und der Andernacher Urs Breitenberger (beide GSV Neuwied) die Bilanz des Deutschen Gehörlosen-Sportverbands (DGSV) bei den Deaflympics in Sofia erheblich aufpoliert. Bei den Weltspielen der Gehörlosen trafen Albrecht/Breitenberger im Mixed-Finale auf die US-amerikanischen Geschwister Emily und Daniel Hangstefer. Albrecht/Breitenberger waren zu stark, nahmen Daniel Hangstefer im ersten Satz alle drei Aufschlagspiele ab und setzten sich mit 6:3 durch. Auch im zweiten Satz unterliefen dem Neuwieder Duo beim 6:3 so gut wie keine Fehler – der Lohn war eine weitere Goldmedaille. Damit krönte sich Urs Breitenberger, der in der Oberliga im Trikot des Andernacher TC agiert, zum erfolgreichsten deutschen Sportler der Deaflympics 2013. Zuvor hatte der 25-Jährige in der bulgarischen Hauptstadt mit seinem Doppelpartner Hans Tödter auch schon die erste Goldmedaille für die deutsche Gehörlosen-Mannschaft gewonnen.

Prävention vor sexualisierter Gewalt im Sportverein

Befragung zeigt, organisierter Sport ist auf dem richtigen Weg

2013 bilanzbericht missbrauDer Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, hat Ende August im Zuge seines Bilanzberichts den Zwischenbericht zur 2. Befragungswelle des bundesweiten Monitorings veröffentlicht. Das Resümee des Unabhängigen Beauftragten lautet: „Keine Entwarnung. Kein Schlussstrich. Trotz wachsender Sensibilität: Nach der Bundestagswahl  braucht sexueller Kindesmissbrauch höheren politischen Stellenwert“. Gerade in Bezug auf Prävention und Intervention bestehe weiterhin erheblicher Investitionsbedarf. Erfreulich: Fast 40 Prozent der Sportvereine, die sich an der Befragung beteiligt haben und die über Sportangebote für Kinder und Jugendliche verfügen, setzen einzelne Präventionsmaßnahmen um oder haben ein umfassendes Präventionskonzept erarbeitet.

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Vereine aufgepasst: Änderungen im Bildungs- und Teilhabepaket

Gegen soziale Ausgrenzung im Sport Bildungs- und Teilhabepaket: Änderungen ab dem 1. August 2013

Oft lässt es die finanzielle Situation von armutsbetroffenen Familien nicht zu, dass Kinder und Jugendliche Sportvereine besuchen oder an gemeinschaftlichen Schulaktivitäten teilnehmen können. Durch die Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets erhalten solche Familien seit 2011 vielfältige Unterstützungen durch den Staat.

In den vergangenen zwei Jahren ist die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets auf viel Gegenwind gestoßen. Kritiker sind der Auffassung, dass das Antragsverfahren mit großem Verwaltungsaufwand verbunden sei und dadurch die Inanspruchnahme erschwert wird. Der Gesetzgeber hat nun auf die Kritik reagiert und ab dem 1. August 2013 einige Änderungen in Kraft gesetzt, die die Verwaltung vereinfachen und die Entscheidungsspielräume zugunsten der Antragssteller und der Vereine vergrößern sollen.

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Medaillenregen für rheinland-pfälzische Para-Dressurreiterinnen bei der EM in Dänemark

Hannelore Brenner, Dr. Angelika Trabert und Britta Näpel legen in Herning überzeugende Auftritte hin

2012 brenner f paGold und Silber in den Einzelwettbewerben, Silber mit der Mannschaft: Hannelore Brenner (hier nach ihrem Triumph bei den Paralymics in London) stellte bei den Europameisterschaften in Dänemark ihre Klasse unter Beweis. Foto: LSB/ArchivTolle Ausbeute für die rheinland-pfälzischen Para-Dressurreiterinnen bei den Europameisterschaften im dänischen Herning: Die in Wachenheim beheimatete Hannelore Brenner vom Reitclub Hofgut Petersau sicherte sich Gold und Silber in den Einzelwettbewerben sowie die Silbermedaille mit der deutschen Mannschaft. „Ich bin unglaublich stolz auf Hanne, wie sie diese Prüfung gemeistert hat“, lobte Bundestrainer Bernhard Fiegl Hannelore Brenner für ihren Goldritt unter schwierigsten Bedingungen. Dr. Angelika Trabert, ebenfalls vom Reitclub Hofgut Petersau, trat die Heimreise aus Skandinavien dreifach silberdekoriert an, hinzu kamen noch zwei Einzel-Bronzemedaillen für Britta Näpel, die für die IG Therapeutisches Reiten Rhein-Main startet und mit der Mannschaft ebenfalls "Silber" holte.

Tennis: Rheinland-Meisterschaften der Jugend: Gute Qualität, wenig Quantität

2013 jelena vucic f tvrEine Klasse für sich: Jelena Vucic (TC Mülheim-Kärlich) dominierte die Konkurrenz der Mädchen U 14. Foto: TVR„Gute Qualität bei schwacher Quantität“, fasste TVR-Jugendwart Michael Montada die Jugendmeisterschaften in Traben-Trarbach zusammen. Bei den Jüngsten setzten sich die Titelverteidiger erneut durch, in der Jungen-Klasse U16 gab es einen englischen Sieg, im Finale der Mädchen U16/18 standen sich die topgesetzten Spielerinnen gegenüber und im ältesten Jungen-Jahrgang machten gerade mal vier Teilnehmer in Gruppenspielen den Titel unter sich aus. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir bei den Jungen U18 schon mal so schwach besetzt waren“, kommentierte Montada das überschaubare Feld.

65 Spielerinnen und Spieler (Vorjahr: 83) hatten für die Freiplatzmeisterschaften 2013 gemeldet, die wie im Vorjahr vom TC Traben-Trarbach organisiert wurden. Bei trockenem Wetter verfolgten 60 Zuschauer die Finalspiele. Mit zwei Meisterschafts-Gewinnen bei den Jungen hatte Ausrichter TC Traben-Trarbach auch sportlich die Nase vorn. Das lag zum einen an der erfolgreichen U14-Titelverteidigung von Yannick Floer, der sich in einem engen Finale mit 6:4, 7:6 gegen Raphael Weiler (Andernacher TC) durchsetzte. Im Halbfinale waren die Top-4-Gesetzten unter sich gewesen, dabei musste Floer gegen den Trierer Max Bohl harten Widerstand überwinden (6:7, 6:3, 10:4), während es Weiler mit Felix Einig (Andernacher TC) beim 6:0, 6:3 deutlich leichter hatte. Auch in der Mädchenklasse U14 setzte sich die Favoritin durch, wobei Jelena Vucic vom TC Mülheim-Kärlich bei der Wiederholung ihres Vorjahressieges insgesamt nur fünf Spiele abgab. „Da machte sich der Altersunterschied bemerkbar“, stellte Jugendwart Montada fest: Die Gegnerinnen der „jungen Dame“ Vucic seien eher noch „kleine Mädchen“ gewesen. Im Halbfinale gegen die zwei Jahre jüngere Nele Weber (SV Altenahr) musste Vucic nur einen Spielverlust hinnehmen, im Endspiel gegen die Andernacherin Muriel Hertert (die in der Vorschlussrunde Anna Palamarenko vom gastgebenden Verein Traben-Trarbach mit 6:4, 6:2 bezwungen hatte) gab es gar eine Doppel-Null.

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6.April: "Internationaler Tag des Sports"

Der 6. April wird zum „Internationalen Tag des Sports“.

Diesen einstimmigen Beschluss fasste die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) am Freitag in New York. Dabei fiel die Wahl nicht zufällig auf den 6. April: Im Jahr 1896 begannen an diesem Tag die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen.

„Die Ausrufung des Tages des Sports sind mehr als Worte auf einem Stück Papier. Es ist ein Aufruf zum Handeln, um das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verändern. Sport ermöglicht einen Zugang zu kultureller Verständigung, Bildung, Gesundheit sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Wir haben den wahren Wert des Sports schon häufiger gesehen. Er hilft jungen Menschen Werte wie Selbstdisziplin, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Er trotzt Stereotypen und liefert Auswege aus Streit und Kriminalität. Sport kann Menschen in Notlagen Hoffnung bringen“, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge in New York, nachdem er der Verabschiedung der Resolution beigewohnt hatte.

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Segeln: Erfolgreiche Sportler von der Mittelmosel

2013 segelnDeutscher Vizemeister der Schwertzugvogel-Klasse: Axel Fischer von der Segelabteilung des RC Traben-Trarbach. Foto: privatAxel Fischer von der Segelabteilung des RC Traben-Trarbach konnte mit seinem Vorschotmann Michael Skotzki vom Hannoverschen Yachtclub den Titel eines Deutschen Vizemeisters der Schwertzugvogel-Klasse erringen. Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft, die in Berlin auf der Havel vom Akademischen Seglerverein ausgerichtet wurde, wurde er mit zwei ersten, zwei dritten und einem vierten Platz nur von dem überragend segelnden Team „Shorty“ Thomas Schiffer/Heinz Lenz vom Segelclub Bayer Uerdingen geschlagen. Den Erfolg der Moselsegler rundete ein siebter Gesamtplatz der zweiten RCTT-Crew Ulrich Brach/Christoph Hausmann ab.

Turnen: It’s Showtime und PTB Show-Contest 2013

2013 ptb showtime f ptbWer gerne Turnen in Verbindung mit farbenprächtigen Kostümen und Showelementen mag, der ist bei der Veranstaltung in Rodalben genau richtig. Foto: PTBVon Freitag, 25. Oktober, bis Sonntag, 27. Oktober, wird die TSR-Sporthalle in Rodalben zum Mekka der Showgruppen aus der ganzen Pfalz, wenn es wieder heißt „It’s Showtime“. Rund 1.000 Teilnehmer werden zu den Events "It‘s Showtime" und "PTB Show-Contest" erwartet. Die Zuschauer dürfen sich auf tolle Vorführungen aus den Bereichen Show, Tanz und Akrobatik freuen. Mit diesen Wettbewerben hat der Pfälzer Turnerbund seine Angebotspalette erweitert.

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DLRG: Sieben frischgebackene Einsatztaucher im Bezirk Vorderpfalz

2013 dlrg letzte absprache Letzte Absprache vor der Einsatztaucherprüfung. Foto: DLRGDas Einsatztauchen bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat mit dem Sporttauchen nichts zu tun. Das weiß niemand besser als die sieben jüngsten Absolventen der Prüfung zum DLRG-Einsatztaucher vor dem Prüfungsausschuss des Bezirkes Vorderpfalz an der „Schlicht“ bei Neuhofen. Alle waren am Schluss der Prüfung erfolgreich.

Bis zu 25 Meter tief ist der Baggersee bei Neuhofen. Ein ideales Übungsrevier für die Taucher der DLRG zur Ausbildung und Prüfung. Um die Ausbildung als Taucher zu beginnen, sind einige Voraussetzungen erforderlich. Neben der gesundheitlichen Eignung sind dies die Basisausbildungen im Wasserrettungsdienst und Schnorcheltauchen.

Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit in ihren Ortsgruppen galt es für die Prüflinge Sven Heinstein und Stephan Killus aus Ludwigshafen-Oggersheim, Sascha Neff aus Wörth und Dana Biebinger, Claudia Kaub, Rolf Polke sowie Stefan Uhlig zuerst einen theoretischen Prüfungsteil – unter anderem in den Bereichen Tauchphysik, Tauchmedizin, Geräte- und Knotenkunde – zu bestehen. „Stoßen die Anwärter schon in der Theorie immer wieder an ihre Grenzen, so stellt die Praxis die eigentliche Herausforderung an den Körper und Teamgeist dar“, so Wolfgang Schöpf, Leiter der Prüfungskommission zusammen mit Bernhard Diehl, Prüfungstauchlehrer der DLRG, Vorderpfalz.

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Ski: Deutsche Meisterschaften im Rollski-Berglauf am 31. August in Boppard

In Zusammenarbeit mit der Stadt Boppard präsentiert der Skiverband Rheinhessen die erste Deutsche Meisterschaft in Rollski-Berglauf in Rheinland-Pfalz im Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal in Boppard. Unterstützt von der TG Boppard und unseren Partnern im Sport werden auch Spitzenathleten der deutschen Biathlon- und Skilangläufer-Szene erwartet. Die anspruchsvolle Strecke mit Start in der Bopparder Rheinallee und dem Ziel auf der Fleckertshöhe (Ortsteil von Boppard) weist eine Länge von 10 Kilometern bei einem Höhenunterschied von etwa 470 Höhenmetern auf. Schüler und Jugend laufen 4,4 Kilometer mit 230 Höhenmetern. Starts sind jeweils um 10.30 Uhr (4,4 km) und 11.30 Uhr (10 km). Schirmherrin der Veranstaltung ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Rollkunstlaufen: Claudia Pfeifer (ERC Diez) holt in Weil den DM-Titel

Als die Sportlerinnen und Sportler des ERC Diez nach der Landesmeisterschaft Ende Juni in die Sommerferien entlassen wurden, fing für zwei Inline-Artistinnen des ERC das intensive Training für die Höhepunkte des Sommers erst richtig an: Für Claudia Pfeifer und Johanna Müller, die als einzige aus Rheinland-Pfalz für die Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften nominiert wurden, galt es jetzt, sich gut vorzubereiten.

Mit Erfolg: In Winnenden zeigte Claudia Pfeifer, dass so schnell niemand an ihr vorbeikommen würde. Mit ihrer Ausdrucksstärke und ihrem hohen Tempo in den Sprüngen und Pirouetten überzeugte sie und wurde nach 2012 erneut souverän Süddeutsche Meisterin. Aber auch ihre Mitstreiterin Johanna Müller präsentierte sich gut und scheiterte aufgrund einer 3:2-Entscheidung der Wertungsrichter knapp am zweiten Platz. Ein erster und ein dritter Platz bei einer Süddeutschen Meisterschaft für zwei Sportlerinnen des ERC Diez – keine ganz schlechte Ausgangsbasis für die Deutschen Meisterschaften.

Mit gutem Gefühl ging es so zwei Wochen später auf die DM nach Weil am Rhein. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer Rollsporthalle, die fast einer Sauna glich, galt es für Johanna Müller und Claudia Pfeifer, die Platzierungen von den „Süddeutschen“ zu wiederholen: Pfeifer zauberte den Wertungsrichtern ein fehlerfreies Kurzprogramm aufs Parkett und führte bereits zu diesem Zeitpunkt mit einem deutlichen Abstand von 15 Punkten zur Zweitplatzierten. Für Müller lief es in der Kurzkür nicht ganz so gut. Sie musste sich durch zwei Patzer mit Rang vier zufrieden geben. In der Kürentscheidung ging Johanna Müller als zweite von fünf Teilnehmerinnen an den Start, konnte aber ihre Leistung aus Winnenden nicht ganz wiederholen – es blieb beim vierten Platz im Endergebnis. Claudia Pfeifer musste als letzte Läuferin an den Start: Dies konnte sie nicht daran hindern, auch in der Kür ihre Topform unter Beweis zu stellen. Trotz des Sturzes bei der Höchstschwierigkeit Doppelaxel baute sie ihren Vorsprung auf insgesamt 30 Punkte aus. Überglücklich sicherte sie sich erstmals den Sieg bei einer DM.

Bis dato ist Claudia Pfeifer in dieser Saison sowohl national als auch international ungeschlagen und man darf gespannt sein, wie sie sich im Oktober beim Europacup in Frankreich präsentieren wird. Auch die Nominierung zu den Weltmeisterschaften rückt in greifbare Nähe. „Die Teilnahme an einer WM“, betont Claudia Pfeifer, „ist mein großes Ziel.“

Tag der Qualifizierung im FVR: Mit Fußball zur Persönlichkeit

2013 tag der qualifizierungEine Szene vom Tag der Qualifizierung 2013 – hier in Alpenrod (Kreis Westerwald/Sieg). Foto: FVRDer diesjährige Tag der Qualifizierung im Fußballverband Rheinland (FVR) stand unter dem Motto „Mit Fußball zur Persönlichkeit – Kinder stark machen“. In zehn Veranstaltungsorten schulten die Referentinnen und Referenten der Kommission Lehrstab insgesamt 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Der Zuspruch war sehr unterschiedlich“, sagte FVR-Vizepräsident Alois Stroh. „Während in einigen Fußballkreisen rund 20 Trainer und Betreuer oder mehr kamen, war die Teilnehmerzahl in drei Lehrgangsorten leider nicht sehr zufriedenstellend. Hier werden wir intern nachforschen, woran das lag. Möglicherweise fanden zu viele andere Veranstaltungen wie Turniere in der näheren Umgebung statt. Das ist eigentlich nicht erwünscht. Denn den Tag der Qualifizierung sehen wir als eine Leuchtturmveranstaltung zur Bewerbung weiterer Qualifizierungsmaßnahmen. Und dann wollen wir auch eine breite Masse an Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen. Im nächsten Jahr werden wir uns aber einem fußballpraktischen Thema widmen.“ Welches Thema das sein wird, steht noch nicht fest – der Termin indes schon: Aufgrund der spät beginnenden Sommerferien findet der Tag der Qualifizierung bereits am 19. Juli 2014 statt.

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Ringen: Robin Ferdinand (ASV Boden) wird Fünfter bei Junioren-WM

Der Wunsch nach einer internationalen Medaille hat sich nicht erfüllt, dennoch zeigte Robin Ferdinand (ASV Boden) bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Sofia eine starke Leistung und wurde in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm im freien Stil guter Fünfter. Insgesamt waren 27 Sportler in dieser Gewichtsklasse am Start.

Ferdinand startete gleich mit einem Paukenschlag in die Weltmeisterschaften. In seinem Auftaktkampf gegen den Polen Mateusz Filipczak lag er nach der ersten Runde mit 0:4 hinten, in der zweiten Runde konnte er seinen Gegner aber schultern. Keine Chance ließ er in der zweiten Runde dem Chinesen Wurenbilige, den er ebenfalls auf Schultern besiegte. Im Viertelfinale folgte ein klarer 9:1-Punktsieg gegen Alexis Kaouslidis.

Doch im Halbfinale, das über den Einzug in das Finale entschied, fand Ferdinand gegen den US-Amerikaner Kyle Snyder, der später auch Weltmeister werden sollte, nicht in seinen Kampf und unterlag deutlich mit 0:8-Punkten. Und auch das kleine Finale gegen den Russen Yusup Malachmagomedov verlor er mit 0:7, so dass am Ende der fünfte Platz blieb. Damit wiederholte Robin Ferdinand sein Ergebnis von der Junioren-WM vor einem Jahr in Pattaya in Thailand.

Sportfischen: Pommerner Otmar Balles holt elf Medaillen bei der Senioren-DM

2013 casting f privatLauter strahlende Gesichter: Otmar Balles (in der Mitte sitzend auf dem Siegerpodest) und die anderen erfolgreichen rheinland-pfälzischen Starter bei der Casting-DM der Senioren. Foto: privatBei den 43. Deutschen Senioren-Meisterschaften im Castingsport im thüringischen Bad Blankenburg erhöhte der Pommerner Otmar Balles, der für den Anglerclub Karden startet, seine DM-Titelsammlung auf 137. Elf von zwölf möglichen Deutschen Meistertitel gingen auf das Konto des erfolgreichsten Senioren-Casting-Sportlers auf dem Globus.

Damit gelang es dem 63-Jährigen, seine überragende WM-Form zu bestätigen. „Man kann sein Training so steuern, dass man punktgenau zum richtigen Zeitpunkt seine Höchstform erreicht“, weiß Balles. „Vorausgesetzt, man bleibt gesund.“ Acht Einzeldisziplinen sowie den Fünfkampf, den Siebenkampf und den Neunkampf gewann Balles in überlegener Manier. Nur die Disziplin „Gewicht Ziel 7,5 g“ gab er ab, gewann hier aber noch Bronze.

Auch die anderen Sportler aus Rheinland-Pfalz verbuchten Erfolge. Friedrich Buhmann aus Idar-Oberstein gewann viermal Bronze, sein Klubkamerad Horst Schäfer einmal Silber und einmal Bronze – genauso wie auch Gerhard Dimmerling aus Bingen. Die Mannschaft Balles/Dimmerling sicherte sich die Bronzemedaille. Bei brütender Hitze mit Temperaturen bis zu 38 Grad im Schatten war es nicht ganz einfach zu werfen. Manchmal mussten die Protagonisten gegen die Sonne werfen und teils auch gegen den Wind, der bedingt durch die Wetterlage ständig drehte. „Bis zu sieben Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken ist man auch nicht gewohnt“, kommentierte Balles. „Die Kohlefaser-Ruten mussten wir im Wasser abkühlen, damit sie nicht zu weich wurden.“

„Wir sind mächtig stolz auf diese großartigen Leistungen“

Landessportbund und seine Sporthilfe empfangen Spitzensportler in Mainz / Motto: "Auf dem besten Weg nach Rio"

2013 empfang spitzensportler f d sonndagAuf dem besten Weg nach Rio: Die geehrten Spitzensportler um Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte (unten ganz rechts) und Deutschlands beste Freiwasserschwimmerin Angela Maurer (unten, 2.v.l.) gemeinsam mit den LSB-Vorstandsmitgliedern Werner Schröter, Lothar Westram, Ulrich Kroeker (hintere Reihe v.l.) sowie LSB-Präsidentin Karin Augustin (hintere Reihe ganz rechts). Foto: D. SonndagAuch im nacholympischen Jahr hat der rheinland-pfälzische Spitzensport sowohl bei den Aktiven als auch im Nachwuchs herausragende Erfolge vorzuweisen. Insgesamt 22 Sportlerinnen und Sportler haben 2013 bei Welt- und Europameisterschaften des Nachwuchses die Farben des Bundeslandes vertreten und dabei nicht weniger als 21 Medaillen mit nach Hause gebracht. Und das Jahr ist ja noch nicht vorbei. „Wir sind mächtig stolz auf diese großartigen Leistungen“, betonten LSB-Präsidentin Karin Augustin und Werner Schröter, LSB-Vizepräsident Leistungssport, beim Empfang, den der Landessportbund und seine Sporthilfe für die Spitzensportler im Haus des Landessportbundes in Mainz ausrichteten.

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Leichtathletik: Christian Herrmann siegt bei den WDM der U16

Bei den Westdeutschen Meisterschaften der Jugend U16 in Hagen konnten zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) tolle Platzierungen erzielen. Den Titel des Westdeutschen Meisters sicherte sich Christian Herrmann vom SSC Koblenz-Karthause beim Speerwurf.

Ein Titel, drei Vizetitel, sowie ein dritter Platz – das ist die Bilanz der männlichen Jugend des LVR. Mit 50,70 Metern im Speerwurf nennt Christian Herrmann den Westdeutschen Titel 2013 ab sofort sein Eigen. Dicht gefolgt von einem weiteren Athleten aus dem Rheinland, Anton Sturm von der LG Lahn-Aar-Esterau, der den Speer auf 49,34 Meter schmiss und den Vizetitel erreichte. Zudem wurde er Siebter mit der Kugel (12,73 Meter) und dem Diskus (38,84 Meter). Silber über 3.000 Meter gab es für Paul Lichtenthäler von der LG Westerwald. Er benötigte für die Strecke 9:32,18 Minuten. Charbin Kleemann (SSC Koblenz-Karthause) lief über die 80-Meter-Hürden nach 11,25 Sekunden als Zweiter über die Ziellinie (geteilter zweiter Platz), im 100-Meter-Finale erreichte er nach 11,62 Sekunden den vierten Platz. Über Bronze freute sich im Hammerwurf Jakob Schell von der TG Konz. Seine Weite: 45,50 Meter.

Für die weibliche Jugend lief es hingegen nicht ganz so gut. Emma Wörsdörfer (LG Westerwald) etwa verpasste mit 38,12 Metern ganz knapp das Podest. Sie landete auf dem vierten Rang.

Minigolf: Manuel Szablikowski vom 1. MGC Mainz holt EM-Gold mit der deutschen Jugendnationalmannschaft

2013 manuel szablikowski f EM-Gold mit dem Team: Manuel Szablikowski vom 1. MGC Mainz. Foto: privatBei den Jugend-Europameisterschaften im portugiesischen Portel hat sich das große Talent Manuel Szablikowski vom 1. MGC Mainz mit der deutschen Jugendnationalmannschaft die Goldmedaille gesichert. In einem dramatischen Finale siegte Deutschland knapp vor Schweden und Tschechien. Nach relativ verhaltenem Beginn steigerte sich Szablikowski und legte mit seiner ersten Doppelrunde von 22 und 31 mit den Grundstein zu einem kleinen Vorsprung vor dem Dauerrivalen aus Schweden. Vor dem letzten Spieler schrumpfte der deutsche Vorsprung auf schmale drei Schläge zusammen. Doch Schlussspieler Thomas Sieber sicherte seinem Team mit einer famosen Runde von 28 Schlägen auf Filz den Sieg.

Im Einzel belegte Manuel Szablikowski zweimal den undankbaren vierten Platz – nämlich im „Strokeplay“, dem Schlagzahlspiel, sowie im „Matchplay“, dem Spiel Mann gegen Mann. Da die Nachwuchshoffnung des MGC allerdings noch niemals zuvor bei einer Welt- oder Europameisterschaft teilgenommen hatte, verdienen Szablikowskis Leistungen in Portugal hohen Respekt und sind als toller Erfolg zu bewerten.

Raphael Holzdeppe erster deutscher Stabhochsprung-Weltmeister

Leichtathletik-WM in Moskau: 23-Jähriger vom LAZ Zweibrücken setzt sich in Moskau mit 5,89 Metern vor dem favorisierten Olympiasieger Renaud Lavillenie durch / Bei den Frauen wird Lisa Ryzih Achte und Kristina Gadschiew Zehnte

2013 raphael holzdeppe titeVöllig losgelöst von der Erde: Raphael Holzdeppe hatte nach seinem Sprung über 5,89 Meter bereits eine Medaille sicher. Weil der Franzose Renaud Lavillenie mehr Versuche benötigte, wurde der stille Star vom LAZ Zweibrücken Weltmeister. Foto: GettyRaphael Holzdeppe ist der erste deutsche Weltmeister im Stabhochsprung. Der 23-Jährige vom LAZ Zweibrücken setzte sich bei der Leichtathletik-WM im Moskauer Luschniki-Stadion am Montagabend mit 5,89 Metern vor dem favorisierten Olympiasieger Renaud Lavillenie aus Frankreich durch. Bronze ging an den deutschen Rekordhalter  Björn Otto aus Köln mit 5,82 Metern. Im Frauen-Finale belegte Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen) mit 4,55 Metern den achten Platz und Kristina Gadschiew (LAZ Zweibrücken) mit 4,45 Metern Rang zehn.

 "Ich wollte Bronze holen und wusste, dass ich jeden schlagen kann", sagte Raphael Holzdeppe hernach der "Rheinpfalz". "Aber Gold kann man nicht planen." Holzdeppe schaffte es, sich auf den Punkt zu konzentrieren. Sein Plan, den französischen Olympiasieger Renaud Lavillenie, den er bereits Mitte Juni in Rom geschlagen hatte, mit wenigen gültigen Versuchen unter Druck zu setzen, ging voll auf.

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Ringen: Rheinland-Pfalz und Saarland bilden zwei gemeinsame Ligen

Die Ringer im Saarland und in Rheinland-Pfalz setzen in den Mannschaftswettbewerben auf Zusammenarbeit. Ab der neuen Saison, die am 7. September startet, bilden die vier beteiligten Landesfachverbände – der Saarländische Ringerverband, der Ringerverband Pfalz, der Schwerathletikverband Rheinhessen und der Schwerathletikverband Rheinland – eine gemeinsame Regional- und eine gemeinsame Oberliga.

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Leichtathletik: Titel über Titel für die LVR-Asse bei der Senioren-DM

6 x Gold, 15 x Silber und 15 x Bronze – und weitere 47 Platzierungen in den Top 8: Dass die Seniorinnen und Senioren aus den Vereinen des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) sehr erfolgreich sind, haben sie bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren I+II in Mönchengladbach erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Erfolgreichste Leichtathletin aus LVR-Sicht war Jennifer Schmelter von der LG Westerwald (W35). Die Höhr-Grenzhausenerin verwies die Konkurrenz auf den 100 Metern in 13,01 Sekunden klar auf die Plätze. 14,89 Sekunden reichten ihr über die 100 Meter-Hürden zum zweiten deutsche Meistertitel. Silber hieß es nach den 200 Metern, hier überquerte sie knapp hinter Daniela Kliche in 26,76 Sekunden die Ziellinie.

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Leichtathletik: Florian Neuschwander holt bei Ultratrail-WM die Silbermedaille

Der Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR) hat einen Vize-Weltmeister. Florian Neuschwander vom Trierer Stadtlauf e.V. musste sich bei der Ultratrail-WM in Nordwales über 77 Kilometer nur dem Briten Ricky Lightfoot geschlagen geben. Mit dem deutschen Team holte der aus dem Saarland stammende Läufer, der in Trier lebt, außerdem die Bronzemedaille.

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Behindertensport: Mathias Mester Weltmeister im Speerwurf

2013 mathias mester f bsv rWeltmeister Mathias Mester beim Kugelstoßen. Foto: BSV RLPMathias Mester, der seit Jahresbeginn für den 1. FC Kaiserslautern startet, hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Lyon in der Startklasse F41 den Weltmeistertitel im Speerwurf gewonnen. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 41,26 Meter gewann der nur 1,41 Meter große Athlet deutlich vor Kyron Duke (36,03 Meter) aus Großbritannien und dem Russen Ivan Bogatyrev, der 30,41 Meter erzielte. Die Arbeit mit seiner Trainerin Steffi Nerius hat den erhofften Erfolg gebracht und Mester konnte damit seinen Erfolg der WM 2006 wiederholen, als er mit 34,00 Meter Weltmeister in der Startklasse F40 geworden war.

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Kegeln: Fachverband Kegeln im Sportbund Rheinhessen wählt neuen Vorstand

Der Fachverband Kegeln im Sportbund Rheinhessen lud seine Mitgliedsvereine zu seiner Jahreshauptversammlung in das Vereinshaus des Post-SV Mainz ein, an der die Vertreter von 13 Vereinen teilnahmen. Der seitherige Erste Vorsitzende Albert Birkheimer (MKV) gab das Amt aus gesundheitlichen Gründen nach über zwei Jahrzehnten ab. Dank und Anerkennung wurde ihm in großem Maße vom Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Magnus Schneider, ausgesprochen. Schneider dekorierte Birkheimer mit der Goldenen Ehrennadel.

Zum neuen Ersten Vorsitzenden wurde Reinhard Dautenheimer vom Post-SV Mainz gewählt, der von Magnus Schneider die Ehrenplakette des Landessportbundes Rheinland-Pfalz für seine jahrelange aktive Vorstandstätigkeit beim Postsportverein und nicht zuletzt für den Kegelsport überreicht bekam. Dautenheimer zur Seite stehen der Zweite Vorsitzende Heinz Bächstädt (TSV Schott Mainz), Geschäfts- und Rechnungsführerin Signe Traub (BV Moguntia Mainz), Damenwartin Karin Bertram (ESV Mainz), Jugendwartin Birgit Nessler (SVW) und Beisitzer Karl Dindorf (SG Worms).

Im Fachverband Kegeln blickt man mit Sorge in die Zukunft, denn der Anteil der Jugendlichen im Bereich Sportkegeln in Rheinhessen hat sich bei vielen Vereinen nicht wie erhofft erhöht. Zwar kann man auf gute Ergebnisse verweisen, doch fehlt es in Rheinhessen in der Breite der Jugendarbeit – und zwar in allen Kegelsportvereinen.

Turnen: Marlene Görg und Ralf Starzmann mit tollen Erfolgen bei der Indiaca-Heim-WM

Bei den 4. Indiaca-Weltmeisterschaften Ende Juli im baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen hat Marlene Görg als einzige Rheinland-Pfälzerin im Nationalteam der Ü40-Frauen mitgespielt. Görg und Co. erreichten das Finale und unterlagen dort Estland in zwei Sätzen. Marlene Görg kommt vom Turnverband Mittelrhein (TVM) und ist aktiv bei der GV Salz. Im Deutschen Turnerbund (DTB) agiert sie als Vorsitzende des TK Indiaca.

Mit Ralf Starzmann vom VfL Kirchen war ein weiterer Vertreter des TVM bei den Weltmeisterschaften mit von der Partie – als Co-Trainer der Nationalmannschaft der Männer in der Offenen Klasse. Diese deutschen Männer konnten nach einem spannenden Endspiel über drei Sätze den WM-Titel in der Königsklasse erringen.

Ringen: Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe) im D/C-Bundeskader

Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe ist im Rahmen der turnusmäßigen Kaderregulierungen zur Jahresmitte vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) in den Bundeskader im Freien Stil in der Gewichtsklasse bis 54 Kilogramm aufgenommen worden. Er gehört dem D/C-Kader an. Der Kreuznacher Ringer ist in diesem Jahr Deutscher Meister bei der A-Jugend im freien Stil geworden, bei der Kadetten-EM in Bar in Montenegro erreichte er bei seinem ersten internationalen Start einen guten zehnten Platz. Vladislav Wagner ist damit neben Robin Ferdinand vom ASV Boden der zweite Ringer aus dem Schwerathletikverband Rheinland, der aktuell dem DRB-Bundeskader angehört. Der Westerwälder Ringer, der schon mehrfach an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen hat und bereits fünf Mal Deutscher Meister wurde, steht derzeit im C-Kader im Freien Stil in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm.

„Flutlicht“ wird verlängert und startet mit neuer Sendezeit

Ab 11. August 2013 sport im fernsehen f lDie Sendung „Flutlicht“ des SWR-Fernsehens wird verlängert und startet mit neuer Sendezeit. LSB-Präsidentin Karin Augustin begrüßt die längere Sendezeit am Sonntagabend. Foto: LSB/Thinkstocksonntags um 22.05 Uhr im SWR Fernsehen / LSB äußert sich positiv

75 statt 60 Minuten – mehr als eine Stunde Sport erwartet künftig die Zuschauer des SWR Fernsehens am Sonntag. Ab dem 11. August 2013 startet der „sportliche“ Abend um 21.45 Uhr mit der „Sportschau – Die Bundesliga am Sonntag“, die mit den Spielen vom Nachmittag für alle dritten Programme in Köln gestaltet wird. Nahtlos geht es dann bei „Flutlicht“ von 22.05 Uhr bis 23 Uhr aus Mainz mit Analysen und Geschichten rund um die Ereignisse des Wochenendes weiter. Zum Auftakt am 11. August sind DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und der ehemalige Nationalspieler Karl-Heinz Förster im Studio. Der frühere VfB-Profi wird sicherlich am Nachmittag auch „seine“ Stuttgarter im Spiel bei Mainz 05 beobachtet haben.

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Neue Broschüre zum Ehrenamt im Sport

Die Bedeutung von Ehrenamt & freiwilligem Engagement für den Sport

Diese Broschüre soll dazu beitragen, die Bedeutung der unzähligen freiwilligen Leistungen im Sport sichtbar zu machen und für eine Beteiligung bzw. Unterstützung zu werben. Sie ist deshalb besonders für die Sportvereine ein nützliches Instrument für die Kommunikation und Außendarstellung.

Mehr als 8,85 Mio. Mitglieder - in Rheinland-Pfalz rund 450.000 - engagieren sich ehrenamtlich und freiwillig in deutschen Sportvereinen. Davon 1,85 Mio. in Aufgaben und Funktionen (also als Übungsleiter/in, Trainer/in und Vorstandsmitglied) und über 7 Mio. Mitglieder als freiwillige Helferinnen und Helfer. Damit ist der Vereinssport unter dem Dach des DOSB einer der größten Akteure der Zivilgesellschaft. 

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Internationale Praktikanten beim LSB

Sommerzeit ist Praktikumszeit – auch beim Landessportbund Rheinland-Pfalz

2013 franz praktikantenImmer häufiger bietet der LSB auch ausländischen Studenten Praktikumsplätze an. Derzeit arbeiten Myriam Sethom und Corentin Puvilland in der LSB-Abteilung "Internationales"Schüler, Studenten, FSJler, Auszubildende, BuFDis, Wiedereinsteiger,… Die Nachfrage nach einer zeitlich begrenzten Mitarbeit in den unterschiedlichen Abteilungen des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) erfreut sich einer immer größeren Nachfrage und Beliebtheit. Durch das umfangreiche internationale Engagement des LSB (u.a. in Frankreich, Tunesien, Ruanda, Ungarn, Spanien) sind immer häufiger auch Bewerbungen aus den Partnerregionen des Landessportbundes dabei. Derzeit absolvieren gleich zwei ausländische Studenten aus Tunesien und Frankreich ein Praktikum in den Büros des LSB. Nachfolgend stellen sie sich kurz selbst vor…

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ÜL B Ausbildung „Sport im Ganztag“ in Koblenz erfolgreich abgeschlossen

Daumen hoch für den Einsatz in der Ganztagsschule

„Es ist beeindruckend so tolle Menschen kennenzulernen. Soviel Motivation und Qualifikation!“, begeisterte sich Carl Bonn, Teilnehmer der ÜL B- Ausbildung „Sport im Ganztag“. „Ich bin dankbar dafür, dass ich das erleben darf.“, so der erfahrene Pädagoge.

spielklassikerSpielklassiker: „Katz und Maus“, Referent, Dr. Michael Bieligk als schlaue Katze

Spielklassiker: „Katz und Maus“, Referent, Dr. Michael Bieligk als schlaue Katze

21 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 56 Jahren bildeten sich in Koblenz für den Einsatz in der Ganztagsschule weiter.  Sie alle brachten bereits verschiedenste Erfahrungen aus der sportlichen Vereinsarbeit mit. Schüler und Schülerinnen nach einem anstrengenden Schulvormittag am Nachmittag noch für den Sport zu begeistern, dies stellt höchste Anforderungen an die Übungsleiter, wie Wolfgang Stolte,  Mitbegründer dieser Ausbildung und erfahrener Lehrgangsleiter  betonte. „Was Kinder und Jugendliche für ihre Entwicklung brauchen, das müssen wir in der Planung unserer Übungsstunden im Ganztag berücksichtigen!“, forderte Stolte und plädierte sowohl für klare Strukturen als auch für ausreichende  Freiräume für Bewegung. Die Herausforderung für die Übungsleiter besteht darin, motivierende Angebote auf die Bedürfnisse der oft sehr heterogenen Zielgruppe auszurichten.

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SWR-Sendung „Flutlicht“ künftig ab 22.05 Uhr

SWR-Flutlicht geht sonntags in die Verlängerung und dehnt Berichterstattung neben Fußball auch auf andere Sportarten aus!

Mehr als eine Stunde Sport erwartet künftig die Zuschauer des SWR Fernsehens am Sonntag. Ab dem 11. August 2013 startet der „sportliche“ Abend um 21.45 Uhr mit der „Sportschau – Die Bundesliga am Sonntag“, die mit den Spielen vom Nachmittag für alle dritten Programme in Köln gestaltet wird. Direkt im Anschluss richtet von 22.05 bis 23 Uhr „Flutlicht“ aus Mainz den ausführlichen Blick auf die jeweiligen heimischen Vereine in Rheinland-Pfalz. Der ‪Landessportbund‬ begrüßt die längere Sendezeit. Karin Augustin, Präsidentin des LSB: "Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich 'Flutlicht' durch die Verlängerung der Sendezeit in der Berichterstattung neben Fußball auch zahlreichen anderen Sportarten widmen kann, begrüßen wir die neue Konzeption".

Durch das aktuelle Sonntagsspiel des 1. FSV Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart gibt es am 11. August gleich zu Beginn ausreichend Gesprächsstoff. Das SWR Fernsehen zeigt die Tore und wichtigsten Spielszenen ab 21.45 Uhr, bevor es dann ins Studio geht. Denn „Flutlicht“ bleibt eine Live-Sendung mit Publikum, die im Mainzer SWR-Funkhaus produziert wird. Wie gewohnt können die Zuschauer in Rheinland-Pfalz hier detaillierte Nachberichte zu den Spielen des 1. FSV Mainz 05 und des 1. FC Kaiserslautern sehen. Durch die Sendezeitverlängerung bis 23 Uhr besteht nun zusätzlich die Möglichkeit, regelmäßig über andere Sportarten zu berichten und entsprechende Gäste ins Studio einzuladen. Das Spektrum reicht vom Handball über Ringen bis zum Fechten, Schwimmen oder der Leichtathletik. Berichte von Großereignissen wie den Olympischen Spielen oder Welt- und Europameisterschaften rücken damit genauso wie andere internationale und nationale Events zu gegebener Zeit ins Programm.

 

Beim Baden kühlen Kopf bewahren

Die DLRG warnt vor Leichtsinnund Risikofreude

2013 dlrgBei den heißen Sommertemperaturen warnt die DLRG vor LeichtsinnDie Meteorologen haben für dieses Wochenende und die kommenden Tage viel Sonne und warmes Wetter vorhergesagt. Tausende von Menschen werden dann auf der Suche nach Abkühlung an die Strände der Badeseen und die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz strömen. „Sonnenschein hat sehr viele positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. Er erzeugt Wohlbefinden und sorgt für gute Stimmung. Zuviel davon kann aber ins Gegenteil umschlagen, Leichtsinn und Selbstüberschätzung können im Wasser dann fatale Folgen haben und lebensgefährlich werden“, sagt Bernd Schmidt, Medienreferent der Deutschen Lebens-Gesellschaft (DLRG) Bezirk Vorderpfalz.

Die DLRG rät allen Wasserratten und Wassersportlern bei hohen Temperaturen kühlen Kopf zu bewahren. Nach einem Sonnenbad heißt die Devise, erst abkühlen und dann langsam ins Wasser gehen.

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40.000 Rheinland-Pfälzer spielen Lotto im Internet

 

Die Zahl der Online-Kunden des Partnerunternehmens des Sports wächst kontinuierlich

 

Fast jeder kennt sie, die Lotto-Annahmestelle um die Ecke. Dort macht Lotto Rheinland-Pfalz, Partner des Landessportbundes, den Großteil seines Geschäftes. Doch auch im Zukunftsmarkt Internet ist das Unternehmen aus Koblenz aktiv: Dieser Tage hat sich der 40.000ste Kunde auf www.lotto-rlp.de registriert.

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Heute starten die World Games: 3 Sportler aus Rheinland-Pfalz sind in Cali am Start

Trampolinturner Martin Gromowski und Kyrylo Sonn vom MTV Bad Kreuznach und Karateka Jonathan Horne vom Teikyo Karate Team fliegen nach Kolumbien / 31 nichtolympische Sportarten bei den ersten Weltspielen in Südamerika

2013 martin gromowski kyrylTatendurstig: Martin Gromowski (l.) und Kyrylo Sonn peilen bei den World Games in Cali eine Medaille im Synchron-Wettbewerb der Trampolinturner an. Foto: LSB/ArchivDie Qualifikation ist abgeschlossen, die deutsche Mannschaft für die 9. World Games, die Weltspiele der nichtolympischen Sportarten, in Cali in Kolumbien steht fest. Mit von der Partie sind vom 25. Juli bis 4. August mit den Trampolinturnern Martin Gromowski und Kyrylo Sonn vom MTV Bad Kreuznach sowie Karateka Jonathan Horne (Teikyo Karate Team) auch Sportler aus rheinland-pfälzischen Vereinen.

Inklusive Offiziellen und Betreuern, Trainern, Ärzten und Physiotherapeuten wird die deutsche Delegation 220 Mitglieder umfassen. Nur fünf von 23 möglichen Verbänden im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) werden keine Sportler entsenden. Zwei Sportarten dieser Weltspiele, Frisbee und Raquetball, sind nicht Mitglied im DOSB.

„Auch diesmal geht die deutsche Mannschaft mit guten Aussichten in die Wettkämpfe. Ziel ist es, das Ergebnis der World Games von 2009 in Kaohsiung wieder zu erreichen”, sagt der Chef de Mission Jörg Bügner, im DOSB Ressortleiter nichtolympischer Spitzensport.

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Empfang für zwei Koblenzer Mehrkämpfer

2013 empfangkazmireklefflerNoch nie konnte eine Sportlerin oder ein Sportler aus dem Leichtathletikverband Rheinland auf internationalem Boden eine Gold-Medaille bei einer U18- oder U23-Meisterschaft gewinnen. Am vergangenen Wochenende schafften gar zwei Athleten innerhalb weniger Stunden das Unmögliche. Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) siegte im Siebenkampf bei der U18 WM in der Ukraine mit neuer deutschen U18-Bestleistung. Kai Kazmirek  von der LG Rhein-Wied gewann ebenfalls mit neuer Bestleistung den Zehnkampf bei der U23 EM in Finnland. Gestern nun der große Bahnhof für die beiden rheinland-pfälzischen Nachwuchshoffnungen für Rio 2016. Für den Landessportbund Rheinland-Pfalz überbrachte LSB-Vizepräsident Werner Schröter die Glückwünsche des Präsidiums. Unter anderem lud Schröter die beiden Athleten für den Landessportball am 5. Oktober in Koblenz ein. Das Bild zeigt Werner Schröter mit Athleten und deren Trainern.

Neuer Sportentwicklungsbericht erschienen

Neuer Sportentwicklungsbericht mit Analyse zur Situation der Sportvereine im Land

Programme zur Gesundheitsförderung sind im Kommen / Vereine fühlen sich in ihrer Existenz bedroht / Mehr Kooperationen von Vereinen und Schulen / 450.000 Freiwillige im Einsatz

sportentwicklungsberichtDer neue Sportentwicklungsbericht zur Situation der Sportvereine im Land ist veröffentlicht wordenDie 6.300 Sportvereine in Rheinland-Pfalz mit ihren 1,5 Millionen Mitgliedschaften stehen für ein vielfältiges gesellschaftspolitisches Leistungsspektrum. Der Mitte Juli veröffentlichte Sportentwicklungsbericht hat diesen Mehrwert des Politikfeldes Sport und der Vereine eindrucksvoll analysiert und belegt: der Sportverein erbringt eine Vielzahl unverzichtbarer Leistungen für die Gesellschaft. Oder anders ausgedrückt: Sportvereine fördern den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. "Unsere Sportvereine sorgen für ein breites und vielfältiges Sportangebot. Sport in der Gemeinschaft ist und bleibt die Kernkompetenz unserer Vereine. Rund 450.000 Menschen engagieren sich in ihnen freiwillig und stellen als Vorstände, Übungsleiter oder Trainerinnen ein breites Angebotsspektrum sicher“, kommentierte LSB-Präsidentin Karin Augustin den jüngsten SEB.

Die rund 6.300 Sportvereine unter dem Dach des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und der regionalen Sportbünde bleiben mit großem Abstand die Sportanbieter Nr. 1 im Land und gestalten die gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv mit. So kooperieren fast 1.100 Vereine mit Schulen, mehr ein Drittel der Vereine bieten Programme zur Gesundheitsförderung und Prävention an, was einer signifikanten Zunahme im Vergleich zum letzten Sportentwicklungsbericht 2009 entspricht und zudem deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Diese und viele andere Zahlen mehr finden sich im neuen Sportentwicklungsbericht (SEB), der von Prof. Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln vorgelegt worden ist. Auf 906 Seiten beschreibt der Wissenschaftler darin die gesellschaftspolitische Bedeutung der Sportvereine. Breuer hat dafür zusammen mit seinem Team die Situation der Sportvereine in Deutschland analysiert. Auftraggeber der Studie, die nun zum vierten Mal durchgeführt wurde, sind das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, der DOSB und die Landessportbünde. Die Daten des Sportentwicklungsberichts 2011/2012 wurden mithilfe einer Online-Befragung im Herbst 2011 von Sportvereinen in Deutschland gewonnen, an der sich aus Rheinland-Pfalz knapp 1.000 Sportvereine beteiligt haben.

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„Ich versuche, den anderen immer einen Schritt voraus zu sein“

Carolin Hingst im Interview über verbrauchte Gelenke, ihr Fernziel Rio und dem Traum vom eigenen Stabhochsprungmeeting

2013 carolin hingst2 f t saHat gut lachen: Carolin Hingst hat sich bei den Deutschen Meisterschaft in Ulm für die WM qualifiziert. Foto: T. SannerstigHinter das für sie suboptimal verlaufene Olympia-Jahr 2012 hat Carolin Hingst längst einen Haken gemacht. Inzwischen hat die 32 Jahre alte Stabhochspringerin ihre Achillessehnenprobleme im Griff („Ich mache jeden Tag Spezialübungen dafür“) und befindet sich in der Form ihres Lebens. Seit Wochen bewegt sie sich auf Weltklasseniveau. Im Interview mit SportInForm vor den Deutschen Meisterschaften am 6. Juli in Ulm hat die Athletin über ihre ungeklärte Vertragssituation, ihre berufliche Weiterentwicklung und ihr Engagement für Hilfsprojekte gesprochen.

Hey Caro, zunächst Glückwunsch zu Deinem Sieg in Göteborg mit übersprungenen 4,70 Metern. Weißt Du schon, was Du am 13. August machst?
Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke zurzeit nur von Woche zu Woche. Aber ich kann mir vorstellen, dass da das Stabhochsprung-Finale bei den Weltmeisterschaften im Moskauer Olympiastadion stattfindet.

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EYOF: Die Jugend Europas trifft sich in Utrecht

Am 14. Juli beginnt in den Niederlanden das European Youth Olympic Festival / Auch drei Handballer aus rheinland-pfälzischen Vereinen dabei / Motto „High Five!“

2013 eyofDas Maskottchen des European Youth Olympic Festivals in Utrecht passt zum Motto der Spiele: „High Five!“ Foto: OK Utrecht 2013Für 49 Athletinnen und 49 Athleten der deutschen Mannschaft im Alter von 13 bis 18 Jahren bedeuten die zwölften europäischen Jugendsommerspiele den ersten Schritt in die olympische Familie. Mit von der Partie sind mit Handballerin Elisa Burkholder vom SV 64 Zweibrücken sowie den Handballern Jerome Müller (SV 64 Zweibrücken) und Dominik  Claus (TSG Ludwigshafen-Friesenheim) auch drei Talente aus rheinland-pfälzischen Sportvereinen.

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„Sport und Ernährung als Sprungbrett für ein gesundes Leben“

Förderpreis des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland ist mit 12.000 Euro dotiert / Bewerbungsschluss: 19. Juli

2013 sport und ernhrung f Sportliche Betätigung in Kombination mit gesunder Ernährung ist Gold wert. Foto: LSB/ThinkstockDer Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. schreibt für das Jahr 2013 einen Förderpreis aus, der mit 12.000 Euro dotiert ist. Das Motto des diesjährigen Förderpreises lautet „Sport und Ernährung als Sprungbrett für ein gesundes Leben“. Es werden ehrenamtlich tätige Einzelpersonen, Gruppen und Vereine/Sportvereine in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefördert, die sich auf dem Sektor Sport und Ernährung mit ehrenamtlichem Engagement für benachteiligte Kinder engagieren. Hierzu zählt beispielsweise die Integration von behinderten Kindern oder auch die Förderung von sozial benachteiligten Kindern. Weitere Infos und die Ausschreibungsunterlagen zum Download gibt es im Internet unter www.arzneimittelfonds.de.

Aussagefähige Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 19. Juli per Post oder per E-Mail an den Fonds der Arzneimittelfirmen gesendet werden an:

Fonds der Arzneimittelfirmen
Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
z Hd. Sula Lockl
Mainzer Landstr. 55
60329 Frankfurt
Tel.: 069 / 2556 1430
Fax: 0 69 / 2556 1619
Internet: www.arzneimittelfonds.de
E-Mail: lockl [AT]vci [PUNKT]de

Bewerber werden bis zum 7. August darüber informiert, ob ihre Bewerbung erfolgreich war. Die Preisverleihung wird am Sonntag, 25. August, um 14.30 Uhr im Rahmen des Ursapharm-Sportfests in der Hermann Neuberger Sportschule, Hermann Neuberger Sportschule 4, 66123 Saarbrücken, stattfinden.

DLRG: Hinweise für sicheres Badevergnügen

2013 dlrg wachgnger am badestrand f dlrgBei der Freizeit an den Badeseen gibt es viele Gefahren und Unannehmlichkeiten. Foto: DLRGBei den momentan anhaltenden heißen Temperaturen informieren die Lebensretter der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) im Bezirk Vorderpfalz über die wichtigsten Regeln am und im Wasser, um Risiken eines Badeunfalls zu vermeiden. Bei der Freizeit an den Badeseen gibt es viele Gefahren und Unannehmlichkeiten. Hier zusammengefasst ein paar einfache und wichtige Regeln für die eigene Sicherheit, die Wasserfreizeit mit Vernunft zu genießen:

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„Born to Run“: Anti-Doping-Organisationen veröffentlichen Spiel für sauberen Sport

Über spielerischen Zugang soll Doping bei Jugendlichen zum Thema gemacht und Wissen über die Gefahren und Folgen von Leistungsmanipulation im Sport gefördert werden

2013 anti doping f lsb thinDoping hat im Sport nichts zu suchen. Foto: LSB/ThinkstockDie Anti-Doping-Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben das weltweit erste „Mobile Game“ für einen sauberen Sport online gestellt. Das Sportspiel „Born to Run“ ist Kern einer gemeinsamen Präventionskampagne, die auf spielerische Art über verbotenen Substanzen sowie deren Risiken und Folgen informiert.

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„Ab 2.000 Meter war es ein einsames Rennen gegen die Uhr, den Wind und die Wärme"

Leichtathletik-DM in Ulm: „Mocki“ holt Gold über 5.000 Meter, Silber für Holzdeppe im Stabhochsprung und Seiler im Dreisprung

2012 mockenhauptWieder einmal die strahlende Siegerin: Sabrina Mockenhaupt sicherte sich in Ulm ihren zwölften DM-Titel über die 5.000 Meter. Foto: LSB/ArchivInsgesamt vier Medaillen – das ist die Ausbeute der 15 Sportlerinnen und Sportler aus rheinland-pfälzischen Vereinen bei den Deutschen Meisterschaften im Ulmer Donaustadion. Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg schnappte sich ihren zwölften DM-Titel über die 5.000 Meter-Distanz in 15:32,73 Minuten. „Silber“ ergatterten Martin Seiler vom ABC Ludwigshafen mit 15,86 Metern im Dreisprung und Stabhochspringer Raphael Holzdeppe vom LAZ Zweibrücken mit 5,75 Metern. Die Bronzemedaille sicherte sich Patrick Schoenball vom ABC Ludwigshafen, der über die 800-Meter-Distanz in 1:48,80 Minuten die Ziellinie überquerte.

„Ich hätte mit einem ganz anderen Rennverlauf gerechnet – aber es kommt doch immer alles anders als man denkt“, schrieb „Mocki“ nach ihrem Triumph auf ihrer Facebook-Seite. „Ab 2.000 Meter war es ein einsames Rennen gegen die Uhr, gegen den Wind und gegen die Wärme und dafür bin ich super zufrieden mit meiner Siegerzeit…“

Holzdeppe derweil, mit 5,91 Metern der jahresbeste Deutsche, war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. Einen Tag vor der DM war in Paris mit 5,60 Metern unter seinen Möglichkeiten geblieben. In Ulm stieg er bei 5,70 Metern ein, weil er wusste, dass er mit 5,60 Metern keinen Blumentopf gewinnen würde. Holzdeppe sprang 5,75 Meter im ersten Versuch, ließ 5,80 Meter aus – die aber der spätere Deutsche Meister Björn Otto überquerte – und riss die 5,85 Meter dreimal. „Es ist ärgerlich“, äußerte sich Holzdeppe hernach im Interview mit der „Rheinpfalz“. „5,85 Meter waren von der Höhe her kein Problem, aber mir fehlte die Spritzigkeit. Drei Wettkämpfe in vier Tagen sind nicht ohne.“

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Tolle Erlebnisse sorgen für leuchtende Augen

Integrationsprojekt „Balance/Equilibre“ des LSB im Rahmen des 50. Geburtstags des Deutsch-Französischen Jugendwerks begeistert den Nachwuchs

2013 integrationsprojekt f Völkerverständigung in ihrer besten Form: Der Sport half beim Strett-Soccer-Turnier, sprachliche Barrieren zu überwinden. Foto: J. BleuelIm Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Amicale Bourguignonne des Sports in Zusammenarbeit mit dem Haus Burgund sowie den Vereinen FSV Alemannia Laubenheim, TSG Hechtsheim, TSV Schott Mainz, Association sportive de la Fontaine d'Ouche, Jeunes Dijon foot 21 ein Jugendprojekt organisiert, das von 7. bis 9. Juni in Mainz und von 28. bis 30. Juni in Dijon stattfand. Teilnehmer waren junge Fußballerinnen und Fußballer aus den oben genannten Vereinen. Sie traten in beiden Regionalhauptstädten auf.

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Pilotprojekt: „Deutsch-Französischer Pierre de Coubertin Preis 2013“

Landessportbund organisiert gemeinsam mit französischen Partnern ein Seminar rund um den Fair Play-Gedanken für zehn Preisträger in Evian am Genfer See

2013 pdc bsteDie Büste von Pierre de Coubertin. Foto: LSB/ArchivDer Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und seine französischen Partner, die Amicale Bourguignonne des Sports (ABS), l’Union pour la Coopération Bourgogne Rhénanie-Palatinat (UCBRP) und das Regionalolympische Sportkomitee von Burgund (CROS) führen vom 6. bis 10. Juli in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Pierre-de-Coubertin-Komitee (CIPC) und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) das Pilotprojekt „Deutsch-Französischer Pierre de Coubertin-Preis“ durch. Aufgrund der beiden Sprachen, der unterschiedlichen Kulturen, der verschiedenen Bildungssysteme der beiden Partnerländer und der angepassten Bewertungskriterien hebt sich dieser Preis vom „Deutschen Pierre de Coubertin-Abiturpreis für besondere Leistungen im Sport“ ab.

Das Projekt wird 2013 als Pilotprojekt vorerst mit ausgewählten burgundischen und rheinland-pfälzischen Gymnasien gestartet und soll anschließend, 2014, an allen burgundischen und rheinland-pfälzischen Gymnasien angeboten werden. Das DFJW hat im Rahmen des 50. Jubiläums der Unterzeichnung des Elysées-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich zahlreiche Aktionen ins Leben gerufen, bei denen Vereine, Organisationen, Schulen, Verbände die Möglichkeit haben, ein Teil der Feierlichkeiten der 50-jährigen Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich zu sein. Die Aktion „50 Jahre – 50 Projekte“ zählt dazu. Der LSB ist stolz darauf, dass das DFJW sein Pilotprojekt in diese Aktion aufgenommen hat. „Wir bieten somit insgesamt zehn engagierten Schülern aus Burgund und Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, gemeinsam eine Woche in Evian-Les-Bains zu verbringen und an einem Seminar zum Thema ´Sport, Ethik und die Olympische Erziehung – der Fair Play-Gedanke´ teilzunehmen“, sagt Helmut Loenenbach, Vorsitzender des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Bernard Ponceblanc, Vorstandsmitglied des Internationalen Pierre de Coubertin-Komitees, an diesem Montag die Preisverleihung im Olympia-Museum in Lausanne vornehmen. Evian-les-Bains liegt am Genfer See gegenüber von Lausanne.

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Golf: Rheinhessen-Mannschaften in der Zweiten Bundesliga auf Kurs

2013 valerie sternebeckEine Klasse für sich: Valerie Sternebeck vor dem Schlag aufs Grün. Foto: GC RheinhessenSeit diesem Jahr präsentiert sich das Wettkampfsystem des Deutschen Golf Verbandes (DGV) in neuer Form. Es wird in einer zweigeteilten 1. Bundesliga (Nord/Süd) und in einer vierzügigen 2. Bundesliga (Nord/West/Mitte/Süd) gespielt. In jeder Liga spielen fünf Mannschaften und es sind jeweils fünf Spiele vorgesehen, ein Heimspiel und vier Auswärtsspiele. In der Einführung eines solchen durchgängigen Ligasystems liegt für den Golfsport in Deutschland als neue olympische Sportart die Chance, die Weiterentwicklung der Leistungssportförderung voranzutreiben. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft des GC Rheinhessen spielen in der 2. Bundesliga Gruppe Mitte.

Die rheinhessischen Damen stehen im Wettbewerb mit den Mannschaften vom GC Hof Hausen vor der Sonne, GC Neuhof, GC Schloß Liebenstein und GC Heddesheim. Die Herren vom Wißberg müssen gegen die Konkurrenten vom GC am Reichswald/Nürnberg, GC Neuhof, GC St. Leon-Rot und GC Schloß Monrepos ran. Nach zwei Spieltagen liegen die Herren auf dem dritten Platz hinter Reichswald und Neuhof. Wichtig ist es, diesen Tabellenplatz zumindest zu halten, da die Teams auf den Rängen vier und fünf absteigen müssen. Trainer Jan Pelz sieht das Potential, die Zweite Liga zu halten. Die Damen vom GC Rheinhessen führen das Tableau an. Bereits der erste Spieltag im GC Neuhof wurde souverän gewonnen. Am zweiten Spieltag im GC Hof Hausen vor der Sonne konnten die Rheinhessinnen ihren Vorsprung ausbauen. Neben der guten Teamleistung ist die Einzelleistung von Ausnahmespielerin Valerie Sternebeck hervorzuheben, die im Einzel ein Ergebnis von 5 unter Par spielte und der Mannschaft so zu einem ordentlichen Vorsprung verhalf.

Badminton: Lukas Resch (BSC Güls) schnappt sich in der U13 gleich zwei DM-Titel

2013 lukas resch2Überragend: Lukas Resch zeigte der der U13-DM, was er drauf hat. Foto: BVRIn Bonn-Beuel fand die erstmals in der Geschichte des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) ausgetragene Deutsche Badminton-Meisterschaft der Altersklasse U13 statt. Neben den Einzeldisziplinen wurden auch im Doppel und Mixed die Deutschen Meister ermittelt. Als Mitfavorit ging dabei Lukas Resch vom BSC Güls an den Start. Dank seiner herausragenden Leistungen bei den Deutschen Ranglistenturnieren startete der Nachwuchsmann sowohl im Jungeneinzel wie auch im Jungendoppel (mit Benjamin Witte aus Thüringen) und Mixed (mit Miranda Wilson aus Baden-Württemberg) auf Platz eins der Setzliste. Im Jungendoppel schaffte Lukas Resch den Einzug ins Halbfinale. Dort mussten er sich mit seinem Partner nach drei hart umkämpften Sätzen den späteren Siegern aus Nordrhein-Westfalen Chenyang Jiang/Marvin Datko geschlagen geben. Jedoch waren so der dritte Platz und die Bronzemedaille im Doppel gesichert.

Noch besser lief es für Lukas im Mixed. Hier konnte er mit Partnerin Miranda Wilson die Konkurrenz klar dominieren und zog ohne Satzverlust ins Finale ein. Dort konnten sie ihre aus Bayern stammenden Gegner Monika Weigert/Samuel Gnalian deutlich mit 21:8 und 21:14 auf Platz zwei verweisen und sich somit überlegen den Titel sichern.

Eindeutiger Höhepunkt war jedoch das Jungeneinzel. Ebenfalls ohne Satzverlust spielte sich Lukas Resch hier bis ins Halbfinale vor. Dort traf er auf den für Bonn-Beuel spielenden Leonard Johnson, den er in einem spannenden Spiel mit 21:15,15:21 und 21:18 bezwang. Im Finale wartete mit Chenyang Jiang die Nummer eins der Deutschen Rangliste. Konnte Lukas den ersten Satz mit 21:15 für sich entscheiden, ging der zweite Satz mit 21:17 an Jiang. Der entscheidende dritte Satz war an Dramatik und Spannung kaum zu übertreffen. Nachdem Lukas Resch einen Matchball gegen sich abgewehrt hatte, konnte er seinen dritten Matchball verwandeln und das Finale in der Verlängerung mit 24:22 für sich entscheiden.

Am Ende stand für den Badminton Verband Rheinland (BVR) somit der dritte Platz im Jungendoppel sowie die beiden Titeln des Deutschen Meisters im Jungeneinzel und Mixed.

DOSB vergibt Grünes Band für den Nachwuchsleistungssport

Jury schaut bei der Auswahl nicht nur auf sportliche Erfolge / Großartiger Erfolg für rheinland-pfälzische Vereine

2013 jsv speyer david riedlAuch die erfolgreichen Judoka des Vorzeigeklubs JSV Speyer werden mit dem Grünen Band ausgezeichnet. Foto: JSV SpeyerSeit 1986 fördern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank AG mit der Verleihung des „Grünen Bandes“ den Nachwuchsleistungssport in Deutschland. Mit der Finanzspritze von je 5.000 Euro für 50 besonders engagierte Vereine soll herausragende Nachwuchsarbeit belohnt und gefördert werden. Besonders erfreulich aus Sicht des Landessportbundes Rheinland-Pfalz: Von den 50 ausgewählten Vereinen stammen in diesem Jahr sechs aus Rheinland-Pfalz.

Die Jury schaut bei der Auswahl nicht nur auf sportliche Erfolge. Das „Grüne Band“ legt sein Augenmerk ebenso auf pädagogische Aspekte der Leistungsförderung, wie die Vermittlung von gesellschaftlich wichtigen Werten wie Fairplay oder Teamgeist, aber auch Präventionsarbeit in Bezug auf Doping oder Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Zudem wird die Integration von sozial schwachen Kindern und Jugendlichen oder jungen Sportlern aus anderen Kulturen beim „Grünen Band“ groß geschrieben.

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Ringen: Denis Kudla holt bei Junioren-EM Gold im 84-Kilo-Greco

2013 denis kudla f b kunzGold-Junge: Denis Kudla (oben) hat bei der Junioren-EM in Skopje die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Foto: LSB-Archiv/B. KunzDenis Kudla vom Erstliga-Aufsteiger VfK 07 Schifferstadt hat seinen Ruf als eines der größten Ringer-Talente der Republik eindrucksvoll unterstrichen: Bei dem Junioren-Europameisterschaften im mazedonischen Skopje schnappte sich der 18-Jährige die Goldmedaille in der Kategorie bis 84 Kilogramm. Im Finale setzte sich Kudla gegen den ein Jahr älteren Rumänen Dorian Parvan mit 3:1 durch. Im Halbfinale hatte Kudla gegen den Russen Ilia Gudiew einen Disqualifikationssieg gefeiert. Im Jahr 2011 hatte der Schifferstädter Siegringer als Kadetten-Weltmeister geglänzt.Gold im 84-Kilo-Greco
Denis Kudla vom Erstliga-Aufsteiger VfK 07 Schifferstadt hat seinen Ruf als eines der größten Ringer-Talente der Republik eindrucksvoll unterstrichen: Bei dem Junioren-Europameisterschaften im mazedonischen Skopje schnappte sich der 18-Jährige die Goldmedaille in der Kategorie bis 84 Kilogramm. Im Finale setzte sich Kudla gegen den ein Jahr älteren Rumänen Dorian Parvan mit 3:1 durch. Im Halbfinale hatte Kudla gegen den Russen Ilia Gudiew einen Disqualifikationssieg gefeiert. Im Jahr 2011 hatte der Schifferstädter Siegringer als Kadetten-Weltmeister geglänzt.

Ausschreibung DOSB-Innovationsfonds 2013

Schwerpunkte sind die Themen „Lernen und Lehren mit digitalen Medien“ und „Sportentwicklung ab dem mittleren Erwachsenenalter. Weiterentwicklung fitness- und sportartbezogener Angebote vor allem für Männer“

2013 dosb innovationsfonds Der DOSB-Innovationsfonds zur Förderung der Arbeit der Mitgliedsorganisationen im Handlungsfeld Sportentwicklung wird fortgeführt. Foto: LSB/ThinkstockDie Mitgliederversammlung des DOSB hat am 8. Dezember 2012 im Rahmen des DOSB-Haushaltes 2013 die Mittel für die Fortführung des Innovationsfonds zur Förderung der Arbeit der Mitgliedsorganisationen im Handlungsfeld Sportentwicklung bewilligt. Der Fonds ist 2013 mit 140.000 Euro ausgestattet. In seiner Sitzung am 9./10. März 2012 hat der Präsidialausschuss Breitensport/Sportentwicklung die Schwerpunktthemen für die Ausschreibung beschlossen. Schwerpunkte der Ausschreibung sind in diesem Jahr die Themen „Lernen und Lehren mit digitalen Medien“ und „Sportentwicklung ab dem mittleren Erwachsenenalter. Weiterentwicklung fitness- und sportartbezogener Angebote vor allem für Männer“.

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Outdoor-Event der Pfälzer Turnerjugend (PTJ) am Samstag, 13. Juli, 11 bis 16 Uhr – Es gibt noch freie Plätze

1. Wind- und Wettertag rund ums Turnerjugendheim in Annweiler für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren / Barfußpfad erleben, Slackline überwinden und Schätze suchen

2013 outdoor f lsb thinkstoMitten in der Natur Abenteuer erleben und gemeinsam Spaß haben: Darum geht es beim Outdoor-Event der Pfälzer Turnerjugend rund ums Turnerheim Annweiler. Foto: LSB/ThinkstockDie Pfälzer Turnerjugend (PTJ) bietet am Samstag, 13. Juli, 11 bis 16 Uhr, einen sportlich-kreativen Mitmachtag für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren an. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Grillhütte vor dem Turnerjugendheim Bildungsstätte Pfälzer Turnerbund, Turnerweg 60, 76855 Annweiler. An der Grillhütte endet das Outdoor-Event auch wieder um 16 Uhr.

Unter dem Motto „Kommt und erlebt gemeinsam die Natur!“ sind die Jungen und Mädchen dazu eingeladen, einen Barfußpfad zu erleben, eine Slackline zu überwinden, mit Hilfe eines Steinmetzes ihren eigenen Speckstein zu gestalten oder gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Außerdem ist ein gemeinsames Grillen angesagt. Auch eine Hüpfburg und ein Luftballonwettbewerb zählen zu den Highlights des rundum attraktiven Programms.

Für die Verpflegung der Kinder sorgt das PTJ-Team um Cheforganisatorin Nadine Fleischmann. Das Outdoor-Event findet auch bei schlechtem Wetter statt, daher empfiehlt es sich, an geeignete Kleidung zu denken.

Die Kosten für den Wind- und Wettertag belaufen sich auf neun Euro pro Kind. Die Verpflegung der Kinder (Grillen und Getränke) ist im Preis inbegriffen. Für die Eltern wird Kaffee und Kuchen zu einem kleinen Unkostenbeitrag angeboten. Für das Mittagessen ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Der Erlös aus Kaffee und Kuchen wird dem Turnerjugendheim als Spende gut geschrieben.

Anmeldungen bitte Post an Nadine Fleischmann, Mittelkämmerstr. 28, 67346 Speyer, oder per Mail an jugend [AT]pfaelzer-turnerbund [PUNKT]de.

Fluthilfe jetzt auch für vereinseigene Sportstätten möglich

Landessportbund begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages

2013 hochwasser sportplatz Unerbittliche Wassermassen: Zahlreiche Sportstätten im gesamten Bundesgebiet sind vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Foto: LSB/ThinkstockDer Landessportbund Rheinland-Pfalz begrüßt, dass der Deutsche Bundestag neben den Kommunen jetzt auch vereinseigene Sportstätten ins Aufbauhilfegesetz aufgenommen hat.

In der ursprünglichen Fassung hätte sich die Aufbauhilfe nur auf öffentliche Stellen und an Unternehmen im Sinne des Arbeits- und/oder Umsatzsteuerrechts bezogen. Durch die Einfügung der Worte „sowie für andere Einrichtungen“ nach dem Wort „Unternehmen“ in § 2, Abs. 2, Satz 1, Nr. 1 sei „quasi in letzter Minute“ im parlamentarischen Verfahren klargestellt worden, dass auch andere private oder öffentliche Einrichtungen, und zwar insbesondere auch Vereine, zum Adressatenkreis der Regelung gehören, erklärte Michael Vesper: „Mit anderen Worten: Nicht nur kommunale, sondern auch vereinseigene Sportstätten sind von der Aufbauhilfe erfasst.“

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Ringen: Olympia-Kandidat William Harth (ASV Mainz 88) gewinnt beim Großen Preis von Deutschland

Leistungsträger des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 setzt sich in Dortmund in der Kategorie bis 96 Kilo Freistil unter 13 Teilnehmern durch / Gute Chancen auf WM-Nominierung

2013 william harth f mhHat sein persönliches Triple perfekt gemacht: Der DMM und der DEM ließ der Mainzer William Harth (rechts) jetzt den Sieg beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund folgen. Foto: M. HeinzeToller Erfolg für Ringer-Star William Harth vom ASV Mainz 88: Nach seinen DM-Titeln im Einzel und mit der Mannschaft hat Harth auch beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund – bei dem 27 Nationen vertreten waren – den ersten Platz belegt.
„Damit ist William sein persönliches Triple gelungen“, freute sich Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, der selbst vor Ort in Westfalen war. In der Kategorie bis 96 Kilo Freistil setzte sich Harth gegen 13 Teilnehmer durch. Wobei er gleich in der ersten Runde mit dem Kasachen Likhan Dzhumayev den härtesten Brocken mit einem knappen Punktsieg aus dem Weg räumte. Im Halbfinale schaffte Harth ebenfalls einen Punktsieg gegen den jungen Rumänen Michael Manea, ehe er sich im Finalkampf relativ ungefährdet gegen den Kanadier Sandhu Manjot durchsetzte. „Es freut uns sehr, dass William sehr engagiert und mutig gerungen hat und seine positive Entwicklung weiter fortführt“, kommentierte 88-Cheftrainer David Bichinashvili, der Harth gemeinsam mit Freistil-Bundestrainer Sven Thiele coachte.
William Harth hat nun gute Karten, was eine Nominierung für die Mitte September in der ungarischen Metropole Budapest stattfindenden Weltmeisterschaften anbelangt. Denn sein Haupt-Konkurrent Oldrik Wagner, der von der RWG Mömbris-Königshofen zum Erstliga-Aufsteiger KSV Schriesheim gewechselt ist, wurde in Dortmund nur Fünfter. Bundestrainer Thiele will nach AZ-Informationen noch zwei internationale Turniere im Juli abwarten, ehe er sich spätestens Anfang August entscheiden wird, ob er Harth oder doch lieber Wagner mit zur WM nimmt.
Mit dem bärenstarken Odenwälder Pascal Eisele konnte ein weiterer 88-Leistungsträger, der als aussichtsreicher Kandidat für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gilt, wegen einer Erkältung in Dortmund nicht mittun. Im 84-Kilo-Freistil kam für den 88er Stefan Gheorghita, der im der ersten Runde seinen ASV-Kollegen Konstantin Völk knapp besiegt hatte, im Viertelfinale das Aus.

Tischtennis: Kurt Sturm beim PTTV-Verbandstag in Germersheim als Präsident bestätigt

Kurt Sturm wird für weitere drei Jahre als Präsident die Geschicke des pfälzischen Tischtennis-Verbandes (PTTV) leiten. Beim 43. ordentlichen Verbandstag in Germersheim wurde der 65-Jährige aus Wörth einstimmig in seinem Amt bestätigt. Sturm ging mit seiner Kritik nicht geizig um. Unter anderem sorgte er sich um die Zukunftsfähigkeit des Tischtennissports. In den Augen von Sturm sind nicht zuletzt die Vereine gefordert, um Tischtennis nicht zur Randsportart werden zu lassen. LSB-Vizepräsident Dieter Krieger überraschte Sturm mit einer Ehrung. Für sein jahrzehntelanges Wirken für den Sport gab es die silberne Ehrenplakette des LSB. Peter Baumann aus Waldfischbach wird künftig als Vizepräsident Sport im PTTV fungieren. Er löst Walter Dreßler aus Höhfröschen ab, der zuletzt zwei Jahre kommissarisch das Sportressort geleitet hatte. Wie Baumann wurde auch der für das Finanzressort zuständige Vizepräsident Walfried Hutter aus Otterstadt einstimmig gewählt. Den pfälzischen Schiedsrichtern steht künftig Markus Pfliegensdörfer aus Germersheim als Obmann vor. Er folgt auf Matthias Reichert aus Hauenstein, der aber auch künftig als Beisitzer im Schiedsrichterausschuss fungieren wird. Abschied zu nehmen galt es von Achim Wapner aus Kaiserslautern. Die Nachfolge des bisherigen Lehrwartes tritt Achim Krämer aus Merzalben an. Verbandsjugendwart Heiner Kronemayer (Obrigheim), der Beauftragte für Breiten- und Freizeitsport Ingo Schmidt (Landau-Nußdorf) und Verbandspres-sewart Heinz Lambert (Burrweiler) komplettieren den Gesamtvorstand. Das Amt des Seniorenwartes übernimmt Matthias Magin aus Dannstadt-Schauernheim, der Ralf Weber (Haßloch) ablöst. Nach vielen Jahren als Beauftragter für den Schulsport zog sich auch Hans-Jürgen Stumm zurück. Sein Nachfolger: Rainer Korb aus Brücken. Mit der Verbandsehernnadel in Gold wurde Conny Falk aus Annnweiler ausgezeichnet, der nach 15 Jahren an der Spitze des Kontrollausschusses ausschied.

Leichtathletik: Kai Kazmirek mit 8.350 Punkten beim Zehnkampf in Ratingen

2012 kai kazmirek f wolfganStolze 8.350 Punkte in Ratingen: Zehnkämpfer Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied. Foto: LSB-Archiv/W. BirkenstockKai Kazmirek, der Zehnkämpfer der LG Rhein-Wied, hat beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen erneut bewiesen, welches Talent in ihm steckt. Am Ende des ersten Tages übernachtete er auf Platz eins, der zweite Tag brachte ihm dann ein Weltklasse-Resultat von 8.350 Punkten, Platz vier und das Ticket für die U 23-EM in Tampere/Finnland. Doch der Wind, der Wind – er machte am Ende einige Träume zunichte.

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Tischtennis: Auf dem RTTV-Verbandstag nehmen Vereine Passus gegen Gewalt und Missbrauch in Satzung auf

"Ein ernst zu nehmendes Thema"  / Sportwart Joachim Lautebach (Bingen) im Amt bestätigt

Fast alle Vereinsvertreter der rund 130 Klubs aus den vier Kreisen konnte Präsident Markus Baisch (Gensingen) zum 65. Verbandstag des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) in der Sport- und Kulturhalle in Bubenheim begrüßen. Der 36-Jährige widmete sich intensiv dem Thema Kindeswohl im Sport ein, für das der Sportbund Rheinhessen seinen Fachverbänden eine Broschüre des Landessportbundes zur Verfügung gestellt hatte. Wegen der zunehmend angezeigten Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern sei dies „ein ernst zu nehmendes Thema“. Daher habe der Beirat des RTTV in die Satzung und Rechtsordnung einen entsprechenden Passus aufgenommen, der jegliche Form von Gewalt und Missbrauch verurteilt. Die Delegierten stimmten diesen Anträgen durch die Bank zu. Baisch hofft, „dass wir bald einen Ansprechpartner, eine Vertrauensperson finden, die dieses Thema auch konzeptionell betreut“. Im Falle eines Falles reagiere der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) mit vorläufigen Lizenzentzügen und Suspendierungen, bis die Vorwürfe endgültig geklärt seien. Beim RTTV wolle man auch eine solche Möglichkeit schaffen. Einmütig bestätigten die Delegierten für die nächsten zwei Jahre Sportwart Joachim Lautebach (Bingen), Seniorenwart Horst Scheel (Nieder-Olm), Schiedsrichterobmann Rudolf Bretz (Oberdiebach) und Yves Besier (Bretzenheim) in ihren Ämtern. Die Nachfolge des auf eigenen Wunsch ausscheidenden Vizepräsidenten Michael Scheller (Gimbsheim) tritt Franz-Josef Streit (Sörgenloch) an.

„Auch der WM-Titel ist sicher möglich“

Raphael Holzdeppe im Bit-Interview über sein neues Leben als Profi-Sportler in der Großstadt München, seine neue Trainingsgruppe und seine Saisonziele

2013 holzdeppe f  iris hensHoch konzentriert: Raphael Holzdeppe beim Anlauf. Foto: Iris HenselÜberzeugend ist der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe in die Freiluft-Saison gestartet. In Doha legte der Olympia-Dritte von London gewissermaßen eine Punktlandung hin. Mit 5,70 Meter konnte er auf den Zentimeter genau die geforderte WM-Norm für die Weltmeisterschaften in Moskau abhaken und belegte damit Platz drei im ersten Diamond League Meeting der noch jungen Saison. In Eugene/Oregon schaffte der gebürtige Kaiserslauterner ebenfalls Rang drei – mit stolzen 5,84 Metern. Im Bit-Interview vor dem ersten Freiluft-Wettkampf in Düsseldorf spricht der 23-Jährige vom LAZ Zweibrücken über den Wegzug von seiner pfälzischen Heimat, sein neues Leben in der Münchener Innenstadt, seinen Motorradführerschein und die Liste mit den Dingen, die er noch gerne erreichen will.

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Karate: 17 Jahre alte Triererin Sophia Graf holt ihren vierten DM-Titel

2013 sophia graf f dkvKampfeslustig: Vor imposanter Zuschauerkulisse und mit absolutem Siegeswillen bezwang Sophia Graf ihre Kontrahentin Lena Mayer (Goju-Ryu Karate Club Vaihingen-Enz) im Finale mit einem deutlichen 5:0 und konnte sich über ihren vierten DM-Titel freuen. Foto: DKVBereits zum vierten Mal hat sich die Sophia Graf vom Karate- und Sportverein Trier (KSV) die Deutsche Meisterschaft geschnappt. Die 17 Jahre alte Bundeskaderathletin überzeugte in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle einmal mehr in ihrer Paradedisziplin Kata.

30 Athletinnen kämpften aufgeteilt in 4 Pools (Gruppen) um den Meistertitel in der Disziplin Kata. Die Auftaktbegegnung gewann Graf gegen ihre Kontrahentin Lena Bergmann (TSV Binswangen) mit 5:0 Kampfrichterstimmen. Auch in Runde zwei dominierte die Triererin mit 5:0 Kampfrichterstimmen ihre Gegnerin Regina Funk aus Niedersachsen. Im Poolfinale präsentierte sich Sophia Graf erneut in Topform, gewann auch diese Begegnung gegen Hanna Kübler (TSV Binswangen) mit 5:0 und zog somit hochverdient ins abendliche Finale ein. Vor imposanter Zuschauerkulisse und mit absolutem Siegeswillen bezwang sie ihre Kontrahentin Lena Mayer (Goju-Ryu Karate Club Vaihingen-Enz) mit einem deutlichen 5:0 und konnte sich über ihren vierten DM-Titel freuen.

Beeindruckend war für Sophia Grafs Heimtrainer Thomas München die mentale Stärke seines hoch talentierten Schützlings. Jetzt ist das Ticket für Weltmeisterschaften der Jugend/Junioren im November in Spanien für die Teenagerin in greifbarer Nähe.

Im nächsten Jahr muss die Schülerin des Humboldt-Gymansiums in Trier bei den Senioren ran.

Der Radsport im Verband Rheinland lebt

2013 radsport jugend f birgHoffnungsvolle Talente: Die Jugend der Altersklasse U13 bis U19 beim Canyon Eliminator Sprint in Koblenz. Foto: B. JungNach ein paar mageren Jahren mit wenig jungen Nachwuchsfahrern geht es mit den Anmeldezahlen in einigen Vereinen im Radsportverband Rheinland wieder bergauf. Beim von Kurt Werheit ins Leben gerufenen Nachwuchs-Rheinland Cup stehen in diesem Jahr erstmals in den Altersklassen U11 bis U17 viele Teilnehmer in der Ergebnisliste. Man kann sicherlich nicht davon ausgehen, dass all diese Jugendlichen auf Dauer dem Radsport treu bleiben oder Leistungssportler werden, jedoch ist die steigende Zahl an interessierten Kindern ein Lichtblick.

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Kegeln: Reinhard Dautenheimer tritt Nachfolge von Albert Birkheimer an

Fachverband Kegeln im Sportbund Rheinhessen wählt neuen Vorstand / Nachwuchssorgen im Bereich Sportkegeln

Der Fachverband Kegeln im Sportbund Rheinhessen lud seine Mitgliedsvereine zu seiner Jahreshauptversammlung in das Vereinshaus des Post-SV Mainz ein, an der die Vertreter von 13 Vereinen teilnahmen. Der seitherige Erste Vorsitzende Albert Birkheimer (MKV) gab das Amt aus gesundheitlichen Gründen nach über zwei Jahrzehnten ab. Dank und Anerkennung wurde ihm in großem Maße vom Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Magnus Schneider, ausgesprochen. Schneider dekorierte Birkheimer mit der Goldenen Ehrennadel.
    
Zum neuen Ersten Vorsitzenden wurde Reinhard Dautenheimer vom Post-SV Mainz gewählt, der von Magnus Schneider die Ehrenplakette des Landessportbundes Rheinland-Pfalz für seine jahrelange aktive Vorstandstätigkeit beim Postsportverein und nicht zuletzt für den Kegelsport überreicht bekam. Dautenheimer zur Seite stehen der Zweite Vorsitzende Heinz Bächstädt (TSV Schott Mainz), Geschäfts- und Rechnungsführerin Signe Traub (BV Moguntia Mainz), Damenwartin Karin Bertram (ESV Mainz), Jugendwartin Birgit Nessler (SVW) und Beisitzer Karl Dindorf (SG Worms).

Im Fachverband Kegeln blickt man mit Sorge in die Zukunft, denn der Anteil der Jugendlichen im Bereich Sportkegeln in Rheinhessen hat sich bei vielen Vereinen nicht wie erhofft erhöht. Zwar kann man auf gute Ergebnisse verweisen, doch fehlt es in Rheinhessen in der Breite der Jugendarbeit – und zwar in allen Kegelsportvereinen.

Turnen: Deutschlands schnellste Rope Skipperin kommt aus Rheinland-Pfalz

2013 luisa weisner rope freIn ihrem Element: Luisa Weisner vom TuS Mackenrodt bei ihrer Freestylekür. Foto: Thomas RolandFür positive Schlagzeilen haben Katrin Ryan (TV Oberstein) und Luisa Weisner (TuS Mackenrodt) bei den Deutschen Meisterschaften im Rope Skipping gesorgt, die im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankenthal über die Bühne gingen, bei dem erstmals auch neben dem Mehrkampf die Einzeldisziplinen Speed und Freestyle ausgezeichnet wurden.

Ryan wurde mit 2.016 Punkten Deutsche Jugendmeisterin in der Altersklasse 15-17 Jahre im Mehrkampf. Mit ihrem dritten nationalen Titel qualifizierte sie sich auch für die EM von 25. bis 31. Juli in Dänemark. Gleiches Kunststück gelang ihrer Obersteiner Vereinskameradin Peri Ann Houk. Sie wurde mit 1.711 Punkten bei den Deutschen Schülerinnenmeisterschaften (Altersklasse 12-14 Jahre) Sechste und fährt mit der deutschen Delegation nach Aalborg.

Deutsche Jugendmeisterin in der Einzeldisziplin Speed wurde Luisa Weisner. Nach der 30 Sekunden Disziplin bestätigte das Kampfgericht Luisa einen Wert von 89, also 178 Seildurchschläge. Im Durchschnitt berührte ihr rechter Fuß dreimal pro Sekunde den Boden. Das Ergebnis nach 180 Sekunden war 440. Über alle Altersgrenzen hinweg war dies die beste Speed-Leistung des Tages und ihr damit der inoffizielle Titel „schnellste Rope-Skipperin in Deutschland“ sicher.

Turnen: Auszeichnung für Rebecca Matzon von der TTS Bodenheim

2013 rebecca junior team f Nominiert: Rebecca Matzon gehört dem „Junior Team Deutschland“ an. Foto: privatRebecca Matzon von der TTS Bodenheim wurde bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen, die im Rahmen des Deutschen Turnfestes in der Metropolregion Rhein Neckar stattfanden, ins „Junior Turnteam Deutschland“ berufen.

Dabei handelt es sich um die Nationalmannschaft der Juniorinnen der Altersklasse 13 und 14. Aus ganz Deutschland wurden für dieses Team zehn Turnerinnen von Bundestrainern Ulla Koch nominiert. Für Rebecca Matzon, die wegen der besseren Trainingsbedingungen im Bundesnachwuchsstützpunkt Mannheim trainiert, ist dies eine tolle Auszeichnung.

2012 war die Zwölfjährige bereits bei einem Länderkampf in der Junioren-Nationalmannschaft eingesetzt worden.

Neben Rebecca Matzon, die aufgrund ihrer sehr guten Leistungen bereits für den C-Kader nominiert wurde, konnte sich dieses Jahr auch Hanna Lipp (ebenfalls TV Bodenheim) für den D/C-Kader qualifizieren.

Turnen: SRC Heimbach-Weis 2000 sorgt bei Nordic Walking-WM für Furore

Julian Puderbach vom SRC Heimbach-Weis 2000 hat sich bei der 1. offiziellen Nordic Walking Halbmarathon Weltmeisterschaft im oberpfälzischen Roding den Titel des Vize-Weltmeisters in der Jugend 20 gesichert. Auch die anderen Teammitglieder konnten bei aufgeweichtem Boden sehr gute Platzierungen erzielen.

Durch ein perfekt organisiertes Kampfrichterteam wurde das Wertungsreglement ähnlich wie beim olympischen Gehen für die richtige Nordic Walking-Technik der Teilnehmer vom Veranstalter genauestens an der Strecke kontrolliert. Neben den internationalen Teams aus Spanien, Äthiopien, Österreich, Schweiz, Litauen, Slowenien, Slowakei oder Italien nahmen aus Deutschland starke Formationen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg teil. 240 Teilnehmer warfen ihren Hut in den Ring, der SRC Heimbach-Weis war das größte Team aus Rheinland-Pfalz. Mit Julian Puderbach stellte der Verein seinen ersten Vizeweltmeister in der Jugend 20. Sein Vereinskamerad Marco Dielentheis errang den dritten Platz. Der SRC hatte außerdem Nico Dielentheis und Viktor Gruhn an den Start geschickt, damit er in der Männerklasse eine Mannschaft mit fünf Startern ins Rennen schicken konnte. Birgit Wolter (W 55) und Stefan Puderbach (M45) schafften in ihren sehr stark besetzten Altersklassen jeweils einen zehnten Platz. Auch die anderen SRC-ler erzielten bei heißen Temperaturen auf anspruchsvoller Strecke – der Boden war vom Regen aufgeweicht – tolle Leistungen: Rosi Muscheid etwa wurde Vierzehnte in der Kategorie W50, Eberhard Wolter 21. in der M60, obwohl in ihren Altersklassen jeweils sehr viele versierte Teilnehmer aus der ganzen Welt vertreten waren. Durch die starke Präsenz als Vereinsteam konnte der SRC in der Mannschaftswertung noch den tollen sechsten Platz bei den Herren erzielen.

Der SRC ist bestrebt, in Zukunft quer durch alle Altersklassen allen Interessenten gelenkschonenden Nordic Walking-Wettkampfsport anzubieten – vom Gesundheitskurs über den Volkslauf bis hin zur WM. Der Verein wird sein Training speziell für Nordic Walking-Sporttechnik neben Nordic Walking-Gesundheitssport ausweiten. Momentan findet das Training donnerstags um 18 Uhr in Heimbach-Weis am Sportplatz statt. Weitere Infos unter Telefon 0152/728926702 oder per E-Mail unter rpuderba [AT]rz-online [PUNKT]de.

LSB beteiligt sich am Solidaritätsfonds des DOSB für die Hochwasserschäden

Landessportbund Rheinland-Pfalz ruft Vereine, Verbände, Unternehmen sowie Privatpersonen zu Spenden auf – und geht selbst mit gutem Beispiel voran

2013 hochwasser f lsb thinkErschreckende Bilder: Nicht wenige Vereine sind durch das Hochwasser in ihrer Existenz bedroht. Foto: LSB/ThinkstockDas Hochwasser hat weite Teile unseres Landes überflutet und in mindestens acht Bundesländern erhebliche Schäden verursacht – auch bei Sportstätten und Sportvereinen. Die Bilder aus den Hochwassergebieten sind erschreckend. Viele Sportvereine sind in ihrer Existenz bedroht. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird sich daher einerseits für eine Verankerung des Sports im Nationalen Aufbaufonds einsetzen, andererseits aber auch Eigenverantwortung wahrnehmen und in Härtefällen schnell und unbürokratisch helfen. Hierzu hat der DOSB einen Solidaritätsfonds bei seiner Stiftung Deutscher Sport eingerichtet. Die Konzeption dieses Fonds soll auf unbürokratische Hilfen für besonders geschädigte Vereine abstellen, die durch pauschalierte Kleinbeträge bis etwa 5.000 Euro unterstützt werden. Der Landesportbund Rheinland-Pfalz ruft seine Vereine, Verbände, Privatpersonen und Unternehmen auf, sich an diesem Hilfsfonds zu beteiligen. Selbst ist er mit gutem Beispiel vorangegangen und hat 5.000 Euro in den Fonds eingezahlt.

Wer in den Hilfsfond einzahlen möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung tun:

Stiftung Deutscher Sport
Kontonummer: 00 96 18 26 00
Bankleitzahl: 500 800 00
IBAN: DE 17 500 800 0000 961 826 00

Turnen: TV Ober-Olm überzeugt bei Indiaca-Senioren-DM in Emden

2013 indiaca seniorenVersiert im Spiel mit der schnellen Feder: Die Routiniers vom TV Ober-Olm (rote Trikots). Foto: privatIndiaca ist das Spiel mit der schnellen Feder. Bei den Deutschen Meisterschaften in den Altersklassen 35+, 45+ und 55+ für Frauen-, Männer- und Mixed-Mannschaften beim ISV Emden waren die Meister und Vizemeister der einzelnen Turnverbände teilnahmeberechtigt. Aus Rheinland-Pfalz schafften drei Teams des Rheinhessischen Turnerbundes (RhTB) den Sprung aufs Siegerpodest. Der TV Ober-Olm holte den Titel bei den Männern 55 und im Mixed 55 sowie einen dritten Platz bei Frauen 45 und war damit der erfolgreichste Verein aus Rheinland-Pfalz.

Turnen: MTV Bad Kreuznach dominiert Landesmannschaftsmeisterschaften im Trampolin

Der TuS Rot Weiß Koblenz war Ausrichter der Landesmannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen. Je zwei Mannschaften von Bad Kreuznach und Koblenz kämpften um die Meisterschaft. Leider stellte sich wie in den vergangenen Jahren kein anderer Verein der Konkurrenz. Die Vereine Höhr-Grenzhausen und Bernkastell planten eine gemeinsame Mannschaft, mussten dann aber doch verletzungsbedingt zurückziehen. Die Mannschaft MTV Bad Kreuznach I mit Damian Iturri, Helena Lautenbach, Sebastian Matthes, Kea Pressmann und Aylin Theis siegte mit deutlichem Vorsprung (Pflicht: 95,2/1.Kür 100,3/2. Kür 116,3 Punkte). Aylin Theis konnte mit dem höchsten Gesamtwert (25,1/30,9/30,8) 86,8 die meisten Punkte beisteuern. Sebastian Matthes erreichte mit 31,3 Punkten in der Kür Tageshöchstnote. Trainer Heiko Berger freute sich nicht nur über den Titel, sondern auch über die Silbermedaille des MTV Bad Kreuznach II, denn der Nachwuchs erzielte im Finale 0,7 Punkte mehr als die Konkurrenz aus Koblenz. Antonio Iturri, Nadia Iturri, Marla Maus, Jana Theis, Hannah Edinger und Leon Vollrath sicherten sich den zweiten Platz.

Turnen: RhTB-Sommerfest 2013 mit Meisterehrung und Showtanzturnier

2013 rhtb sommerfestAn Hinguckern mangelte es nicht auf der Bühne beim RhTB-Sommerfest. Foto: RhTBDas vierte Sommerfest des Rheinhessischen Turnerbundes (RhTB) bei Löhr Automobile Toyota in Mainz-Hechtsheim war ein voller Erfolg. 20 Gruppen mit fast 300 Teilnehmern sorgten mit einem bunten Programm für Begeisterungsstürme bei den Zuschauern.

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Kegeln: Für Karl Heinz Bachmann und Uwe Göhlich wird ein Traum wahr

2013 kegeln seniorenEin Traum ging in Erfüllung: Karl Heinz Bachmann (r.) gewann den DM-Titel bei den Männern Ü60, Uwe Göhlich freute sich über die Silbermedaille. Foto: privatKarl Heinz Bachmann von der SG Fortuna Rodalben hat bei der ersten Einzelmeisterschaft der Deutschen Classic Kegler-Union in Kelsterbach in der Disziplin Männer Ü60 die Goldmedaille gewonnen, Uwe Göhlich vom Post SV Ludwigshafen holte Silber. Die beiden Rheinland-Pfälzer feierten als Meister und Vizemeister ihre ersten nationalen Erfolge.

Kegeln: U14-Mädels des KV Pirmasens schnappen sich DM-Titel

2013 kegeln jugend dmStolz wie Oskar: Die U14-Mädels des KV Pirmasens sind Deutscher Meister geworden (v.l.): Betreuerin Marie Luise Weinkauf, Marie Scherer, Luisa Marie Neu, Alisha Striehl, Juliana Citaku und Linda Kaiser. Foto: privatRiesenerfolg für die weibliche U14-Mannschaft des KV Pirmasens. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Kegelcenter Villingen-Schwenningen schnappte sich das Team aus der Westpfalz den DM-Titel. In den Einzeldisziplinen ergatterten Janine Wolf (KG Heltersberg/Gold), Juliana Citakun (KV Pirmasens/Silber) und Alisha Striehl (RV Rodalben/Bronze) bei der U 14 weiblich sowie Jennifer Hense (KG Heltersberg/Bronze) bei de U 18 weiblich Edelmetall.

Kegeln: Alena Bimber gewinnt zweimal Silber bei der U18-WM

Doppelerfolg für Alena Bimber: Bei den U18-Weltmeisterschaft im ungarischen Zalaegerszeg setzte die 15 Jahre alte Pirmasenserin mit dem Gewinn von zwei Silbermedaillen mit der Mannschaft und im Sprint ihre internationale Erfolgsserie nahtlos fort. Alena Bimber hatte schon 2012 bei der U14-WM in Bautzen mit der Mannschaft und im Mixed Gold geholt.

Deutsches Sportabzeichen kommt in den ZDF-Fernsehgarten

Großer Bundesländercontest am Sonntag auf dem Mainzer Lerchenberg / 1. FC Kaiserslautern vertritt die Farben von Rheinland-Pfalz

2013 sportabzeichen-goldFür Teams aus 16 Bundesländern und das Deutsche Sportabzeichen machen sich Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner, Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler und Ausnahme-Siebenkämpferin Jennifer Oeser stark: Sie stehen am kommenden Sonntag den Mannschaften der Sportvereine beim großen Bundesländercontest des ZDF-Fernsehgartens als Paten mit Rat, Tat und sicher viel Spaß zur Seite.

In der von Andrea Kiewel moderierten Live-Sendung treten fünfköpfige Teams aus allen 16 Bundesländern an, um sich im ZDF-Fernsehgarten auf dem Mainzer Lerchenberg den Prüfungen des Deutschen Sportabzeichens zu stellen. Viele Vereine aus ganz Deutschland hatten innerhalb der achtwöchigen Bewerbungsfrist ein Bewerbungsvideo eingereicht. Eine Jury aus ZDF und DOSB kürte dann die besten Bewerbungen und wählte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus.

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Tennis: Talente mit viel Ehrgeiz beim Bambini-Cup 2013 in Montabaur

Titel gehen an Hüttner, Palamarenko, Kasche, Berrendorf, Gotzes und Kohler

2013 tennisnachwuchs f tvrAnna Palamarenko (TC Traben-Trarbach) siegte bei den Mädchen U 12. Foto: TVRDie Tennistalente aus dem Rheinland bleiben in der Erfolgsspur, das zeigte sich beim Bambini-Cup 2013 in Montabaur, wo „ab dem Halbfinale auf gutem Niveau gespielt wurde“, wie Verbandstrainer Sebastian Mastalerz feststellte. Zum Beispiel Simon Hüttner: Im Vorjahr noch Sieger in der Klasse U10, setzte sich der Andernacher an gleicher Spielstätte auch in der höchsten Bambini-Altersstufe souverän durch. Oder Anna Palamarenko, 2012 im Endspiel geschlagen, diesmal beste U12-Spielerin. Und die U9-Halbfinalpaarung vom letzten Jahr wiederholte sich im U10-Endspiel, und wieder gewann Henry Kasche gegen Oliver Levi.

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Schach: Svetushkin bei Haßlocher Schachtagen im fünften Versuch am Ziel

Die 28. Internationalen Haßlocher Schachtage 2013 haben von ihrer Attraktivität nichts eingebüßt. Das Open zählt zu den größten Schachturnieren der Region und zieht Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an. Dank der vielen Teilnehmer – 355 Spieler im Alter von 7- 85 Jahren – konnte der garantierte Preisfond von 6.000 Euro wieder auf knapp 9.000 Euro aufgestockt werden. Besonderes Augenmerk bei der Preisvergabe galt den Jugendlichen, den Damen und den Senioren, die in eigenen Sonderwertungen Preisgelder bis Platz vier erhielten. Die Preisgelder in der Mannschaftswertung B wurden sogar bis zum sechsten Platz ausgedehnt. Nicht nur die Profis kamen damit in den Genuss attraktiver Preisgelder, sondern auch die Amateure, die in Haßloch mehr sein sollen als zahlende Gäste. Allen jugendlichen Teilnehmern wurde darüber hinaus noch ein Jonglierball-Set geschenkt. Jonglieren stellt eine gute Konzentrationsübung da. Und ist deshalb eine gute Ergänzung zum Schachtraining. Es verbindet die linke logische mit der rechten emotionalen Gehirnhälfte und hilft dem Schachspieler, die strenge Logik mit seinem Bauchgefühl zu verbinden.

Bei seinem fünften Anlauf konnte es GM Dmitry Svetushkin endlich schaffen: Nach drei dritten und einem sechsten Platz holte er sich 2013 den Titel im A-Turnier. Dank der besseren Feinwertung verwies er den dreimaligen Open Sieger GM Sergey Ovsejevitsch auf Platz zwei. Der Norweger IM Torstein Bae landete als wertungsbester von insgesamt fünf Spielern mit je 5,5 Punkten auf Platz drei. Stärkste Mannschaft war wie schon 2012 der Schachclub Pirmasens, bester Senior erneut IM Yuri Boidman. Der achtplazierte Ferdinand Xiong vom SC Vatterstetten sicherte sich mit einer herausragenden Leistung den Jugendspieler-Titel. Der Damenpreis ging an die norwegische WIM Silje Bjerke. Timothy Herbst – im Vorjahr ungeschlagener Sieger des B-Turniers – versuchte sich diesmal im A-Turnier. Er war mit seiner Leistung selbst nicht zufrieden und belegte mit zwei Punkten Platz 116.

Bei seiner 15. Teilnahme sicherte sich Fritz Klicker aus Riegelsberg mit einem glatten Durchmarsch (7 Punkte aus 7 Partien) erstmals den B-Turnier-Titel, nachdem er 2011 auf dem dritten Platz gelandet war. Sein Gegner in der letzten Runde, Richard Böhme aus Schwegenheim, setzte alles auf eine Karte und überzog. Er landete in der Schlusswertung damit nur auf Platz 7. Zweiter wurde der erst 15 Jahre alte Marius Birg vom SC Herxheim dank der besseren Wertung vor den punktgleichen Frank Prskawetz und dem B-Turnier Sieger von 2007, Mustafa Pitic. Beste Mannschaft war erneut der SK 1946 Mannheim, beste Dame Alëna Romanova, ebenfalls vom SK 1946 Mannheim.

Schach: Yuri Boidman Rheinlandmeister 2013 im Schnellschach

Bei der vom Schachverein Güls 1956 ausgerichteten „6. Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2013“ des Schachverband Rheinland sicherte sich der IM Yuri Boidman vom SC Heimbach Weis/Neuwied erneut den Turniersieg.

Boidman gewann ohne Partieverlust mit 6,5 Punkten aus sieben Runden. Knapp dahinter – ebenfalls ohne Partieverlust – errang stark aufspielend Ronald Denda vom VfR-SC Koblenz mit 6 Punkten den zweiten Platz. Friedhelm Freise vom gleichen Verein erreichte mit 5,5, Punkten den dritten Rang. Punktgleich mit jeweils 5 Punkten folgten – nur durch die Feinwertung getrennt – Boris Buzov ebenfalls vom VfR-SC Koblenz, Rolf Kohlei vom SV Mendig-Mayen, Klaus Henrich von der SG Boppard/Bad Salzig/Werlau vor Valeri Melnikov VfR-SC Koblenz. Boris Buzov (81 Jahre) als Viertplatzierter gewann zudem den Nestorenpokal. Sieger ihrer Schachbezirke wurden: Yuri Boidman (Schachbezirk Rhein-Westerwald), Ronald Denda (Schachbezirk Rhein-Nahe) und Rolf Kohlei (Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel).

Erneut 44 Teilnehmer bedeuteten wieder eine Rekordbeteiligung. Am Turnier nahmen Senioren-Schachspieler (60 Jahre und älter) aus allen vier Schachbezirken des Schachverband Rheinland teil. Sieben Runden wurde mit großen Engagement und Ehrgeiz um Sieg und Titel gekämpft. Bei verkürzter Bedenkzeit wurden interessantes Schach und oftmals im Spielverlauf überraschende Partien geboten.

Das von Heinz Ningel vom Schachverein Güls 1956 organisierte und geleitete Schachturnier wurde im „Schweizer System“ ausgetragen Die Bedenkzeit betrug 20 Minuten je Spieler pro Partie. Dabei liegt der besondere Reiz dieser verkürzten Bedenkzeit darin, dass ein noch nicht entschiedenes Spiel für den Spieler als verloren gilt, dessen Bedenkzeit abgelaufen ist. Dies gilt auch dann, wenn der Spieler, dessen Bedenkzeit abgelaufen ist, auf dem Schachbrett auf Gewinn steht. Tatsächlich war wieder zu beobachten, dass die Nerven eine nicht unerhebliche Rolle spielten. Bei einigen Partien kam es zu „Fehlzügen“ und Zeitüberschreitungen, die – bis zur Zeitüberschreitung – gehegte Hoffnungen zerrinnen ließen.

Alle Teilnehmer waren vom Turnierverlauf und der Turnieratmosphäre begeistert. Einhelliger Tenor: Sie wollen im nächsten Jahr bei der „7. Senioren-Schnellschach-Rheinlandmeisterschaft 2014“ wieder teilnehmen. Der Termin: Sonntag, 18. Mai 2014.

Taekwondo: Tolle Medaillenausbeute für TURP bei der EM

Ein sensationeller Erfolg gelang dem Team der Deutschen Taekwondo Union (DTU) bei der Poomsae-Europameisterschaft in La Nucia/Spanien. Mit neunmal Gold, zweimal Silber und sechsmal Bronze gewann das deutsche Team überlegen vor Spanien und der Türkei die Nationenwertung. Jana Abt (Koryo Kaiserslautern), Jennifer Weis (Taekwondo Club Bingen), Cyra De Rama (Koryo Kaiserslautern/Taekwondo-Verein Walluf), Adrian Wassmut (Taepung Rheinhessen), Patrick Bogusch (Koryo Kaiserslautern), Roger Kesternich (Taepung Rheinhessen) und Thomas Sommer (Koryo Kaiserslautern) wurden von der Deutschen Taekwondo Union für dieses Event nominiert. Diese sieben Sportlerinnen und Sportler gehören dem Formenkader der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz (TURP) an. Mit vier Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille trugen sie maßgeblich zum tollen Erfolg des deutschen Teams bei.

Badminton: Rheinländer gewinnen dreimal Edelmetall bei Deutschen Altersklassenmeisterschaften

2013 badminton dm akDeutsche Vizemeister im Herrendoppel O 65: Dieter Prax (BSG Unkel-Linz) mit seinem Doppelpartner Trevor Stewart (TuS Geretsried, Bayern), Foto: B. PraxZwei Vizemeisterschaften (Dieter Prax und Thomas Knaack), ein dritter Platz (Brigitte Prax) und acht Mal Platz fünf – dies ist das sehr gute Ergebnis der Altersklassenaktiven des Badminton-Verbandes Rheinland bei der Deutschen Altersklassenmeisterschaft 2013 im Sportforum Berlin. Dieter Prax (BSG Unkel-Linz) spielte sich mit seinem neuem Partner Trevor Stewart (Bayern) im Herrendoppel O 65 bis ins Endspiel gegen die Titelverteidiger vor, wo ihnen nach gewonnenem erstem Satz der Matchball nicht gelingen wollte. Doch auch die Vizemeisterschaft ist als großer Erfolg zu werten. Im Mixed der Altersklasse O 45 setzte Thomas Knaack (BC Remagen) mit seiner neuen Partnerin Ute Böttcher (Hessen) das Highlight des Abschlusstages mit der Vizemeisterschaft. Brigitte Prax (BSG Unkel-Linz) erspielte sich den Bronzeplatz im Dameneinzel O 60. Sie schlug im Viertelfinale die an Platz drei gesetzte westdeutsche Meisterin Rotraud Ehm und unterlag im Halbfinale knapp in zwei Sätzen der späteren Meisterin Christa Zeiß (Thüringen). Durch ihre guten Platzierungen konnten sich Thomas Knaack, Brigitte und Dieter Prax direkt für die WM in Ankara im September qualifizieren.

Rollstuhlbasketball: Erfolge beim Junioren-Länderpokal

Riesiger Erfolg im Rollstuhlbasketball für die Junioren des Landesverband Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz: Das Juniorenteam mit drei Spielern der Dolphins aus Trier (Valeska Finger, Marc Schmitz und Niklas Kimmlingen) erkämpfte sich den Titel des deutschen Länderpokalsiegers der Junioren 2013.

In der gut besuchten Scharrena Stuttgart konnte sich das Team des hiesigen Landesverbandes bereits in den Spielen gegen den Landesverband Nord, das Team aus NRW sowie die Mannschaft aus Hessen in teilweise hochklassigen Spielen von jeweils 4x7 Minuten Spielzeit durchsetzen. Nach einem weiteren Sieg gegen die Vertretung aus Bayern kam es zum Finale gegen Nordrhein-Westfalen, die bis dahin nur das Spiel gegen die Mannschaft von Trainer Kai Frank, auch ein ehemaliger Trierer Bundesligaspieler, verloren hatte. Schnell konnten sich die NRW-Junioren vor allem durch die fast hundertprozentige Chancenverwertung der ehemaligen Trierer Junioren Oliver Hoffmann und Matthias Güntner, die inzwischen für Bonn spielen, weit absetzen und führten zur Halbzeit mit 21:11. In einer wahren Aufholjagd – begleitet vom frenetischen Publikum – kämpfte sich das Gastgeberteam wieder heran und übernahm im letzten Viertel kurz vor Schluss erstmals die Führung. Riesiger Jubel dann beim Team Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz, als der Schlusspfiff beim Spielstand von 32:38 ertönte und man sich damit den Siegerpokal sicherte. Hessen, im vergangenen Jahr noch Turniersieger, unterlag der Mannschaft aus dem Norden im Spiel um Platz drei.

Für die Trierer Valeska Finger, Marc Schmitz und Niklas Kimmlingen bedeutet der Sieg gleichzeitig den ersten nationalen Titel. Dass neben Trainer Kai Frank gleich fünf aktuelle bzw. ehemalige Junioren der Trier Dolphins im Finale standen, zeigt die Qualität im Nachwuchsbereich, mit der beim RSC-Rollis Trier seit Jahren gearbeitet wird.

Turnierwurfsport: Otmar Balles und Co. bei der DM erfolgreich

2013 turnierwurfsportAuf dem Podest: Otmar Balles (Mitte) als Deutscher Meister im Turnierwurfsport der Binnenfischer und Manfred Mohr (l.) als Vizemeister. Foto: privatBei den Deutschen Meisterschaften im Turnierwurfsport der Binnen- und Meeresfischer waren die Sportler des LFV Rheinland-Pfalz wieder sehr erfolgreich und kehrten gleich mit fünf DM-Titeln nach Hause.

Die Senioren-Mannschaft gewann die Titel bei den Binnen- und bei den Meeresfischern mit den Teilnehmern Otmar Balles, Gerhard Dimmerling, Manfred Mohr, Horst Schäfer, Jürgen Laloi und Josef Hunsinger. Auch die Meister-Klasse-Mannschaft war erfolgreich und holte Bronze.

In den Einzelwertungen gingen die DM-Titel an Gerhard Dimmerling im Meeres, Otmar Balles im Binnen und Marika Laloi-Sachitzki im Binnen. Jeweils Vizemeister wurden noch Manfred Mohr, Horst Schäfer, Marika Laloi-Sachitzki und Otmar Balles. Bei den Binnenfischern 18 g machte Otmar Balles mit 86 Metern den weitesten Wurf und bei den Meeresfischern 200 g Gerhard Dimmerling mit 186 Metern.

Judo: 25-mal Edelmetall für den JSV Speyer bei den RLP-Meisterschaften

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der U15, U18 und U23 in Weilerbach bestätigte der JSV Speyer mit einem beeindruckenden Ergebnis die Spitzenposition des Vereins im Lande. Bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der U15 machte der JSV ebenfalls seine Vormachtstellung mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und neunmal Bronze deutlich.

Sehr stark präsentierte sich der JSV Speyer bei den rheinland-pfälzischen Titelkämpfen in Weilerbach sowohl in der U 15 als auch in der U18 und U 23. Leonard Scholz (U15 -40 kg), Michael Bantle (U15 -60 kg); Jana Förtsch (U15 - 57 kg) Leon Stepper (-43kg), Julian Richter (-46 kg), Philipp Janto (-50 kg), Willy Martens (-66 kg), Paul Schall (-73 kg), Meta Lu Jülicher (-44kg/alle in der U18) sowie Nico Tsimakuridse (-90 kg) und Benjamin Hofäcker (-81 kg/beide in der U 23) können sich nun Rheinland-Pfalz-Meister nennen. Silber gewannen Philipp Schmid (-37 kg), Christopher Hofäcker (-43 kg), Marco Zimmermann (-66 kg), Anne Rheude (-63 kg), Alexandra Nußbaum (-57 kg) und Stefan Bantle (-73 kg). Einen guten dritten Platz erreichten Leon Lichtmannegger (-34 kg), Erik Seith (-40 kg), Jan Goerlich (-43 kg) und Max Hampel (-46 kg), Lukas Stepper (-43 kg), Sebastian Hofäcker (-60 kg), Sebastian Schmitt (-66 kg), Florian Bantle (-81kg) und Robin Krug (-73kg).

In der U15 starteten 13 Wettkämpfer, davon konnten sich neun auf die Ränge eins bis drei vorkämpfen und drei auf Rang fünf – einer musste nach dem ersten Kampf verletzungsbedingt aufgeben. Cheftrainer Ferenc Nemeth war sehr zufrieden, weil der JSV Speyer vor allem in der U18 männlich deutlich zeigte, dass er der stärkste in dieser Altersklasse ist. Von zehn möglichen Goldmedaillen gewann der JSV fünf. Dazu muss gesagt werden, dass nur in sieben dieser zehn Gewichtsklassen JSV-Kämpfer am Start waren.

Fußball: Bernd Augustin als „Schiedsrichter des Jahres“ im FVR ausgezeichnet

2013 bernd augustin f fvrVerbandsschiedsrichterobmann Erich Schneider (r.) mit dem Schiedsrichter des Jahres im FVR, Bernd Augustin. Foto: FVRBernd Augustin wurde vom Verbandsschiedsrichterausschuss des Fußballverbandes Rheinland (FVR) als „Schiedsrichter des Jahres“ ausgezeichnet. Der 41-jährige Mainzer, der für den SV Laudert-Wiebelsheim (Kreis Hunsrück-Mosel) pfeift, ist seit 1988 Schiedsrichter und leitet Spiele in der Rheinlandliga. In der vergangenen Saison kam er zudem als Schiedsrichter-Assistent in der Regionalliga an der Seite von Markus Wingenbach, Marcel Gasteier und Benedikt Kempkes zum Einsatz. Dort war er mit seiner langjährigen Erfahrung eine wahre Unterstützung für die Spielleiter, was letztendlich auch mit ein Grund für den Verbandsschiedsrichterausschuss war, Bernd Augustin die Auszeichnung für die Saison 2012/2013 zuzusprechen. Die Laudatio hielt Verbandsschiedsrichterobmann Erich Schneider im Rahmen des Qualifikationslehrgangs der Rheinland-Schiedsrichter in der Sportschule Koblenz. „Bernd Augustin ist seit Jahren ein guter und zuverlässiger Schiedsrichter in der Rheinlandliga. Darüber hinaus war er besonders in diesem Jahr nicht nur ein sehr guter Schiedsrichter, sondern zudem als Schiedsrichter-Assistent ein Garant für sehr gute Spielleitungen in der Regionalliga. Erwähnenswert ist auch seine uneingeschränkte Einsatzbereitschaft und die kurzfristige Übernahme von Spielleitungen", sagte Schneider.

Fechten: Peter Joppich Europameister mit dem Florett

In Zagreb erfüllt sich der 30-Jährige von der Coblenzer Turngesellschaft 1880 einen Traum / "Der absolute Siegeswille"

2012 peter joppich f kunzFreude pur: Florettfechter Peter Joppich hat sich Zagreb erstmals den EM-Titel im Herren-Einzel geschnappt. Foto: B. KunzDer deutsche Florett-Topstar Peter Joppich von der Coblenzer Turngesellschaft 1880 ist neuer Europameister im Herrenflorett. Zum allerersten Mal in seiner Karriere holte sich „Peter der Große“ den Kontinental-Titel.

Bei der Fecht-EM in Zagreb gewann der 30-Jährige das Finale gegen den russischen Titelverteidiger Alexej Tscheremisinow mit 15:11. „Das hätte ich nicht gedacht“, sagte der viermalige Einzel-Weltmeister, der mit einer Sprunggelenksverletzung angereist war und davon deutlich behindert wurde.

„Er hatte Schmerzen, aber er hat sie ausgeblendet“, kommentierte Bundestrainer Ulrich Schreck: „Und er war heute sensationell nervenstark.“ Der Russe hatte vor einem Jahr im italienischen Legnano den mittlerweile zurückgetretenen Benjamin Kleibrink im EM-Finale besiegt.

Im zweiten Jahrzehnt seiner großartigen Laufbahn hatte es der viermalige Weltmeister Joppich schon vor dem Gold-Gefecht zu einer späten Premiere gebracht: Mit dem Einzug in das Halbfinale war ihm die erste Einzelmedaille bei einem Europachampionat sicher. „Der Peter wollte diese Medaille unbedingt. Das hat man ihm den ganzen Tag über angemerkt“, meinte der deutsche Verbands-Vizepräsident Dieter Lammer und lobte den Koblenzer für dessen vorbildhaften Einsatz: „Das ist der absolute Siegeswille.“

Zwischendurch war es allerdings eine einzige Zitterpartie. „Zweimal war es ganz schön eng“, gab der überglückliche Joppich hinterher zu.

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Fußball: Walter Desch beim FVR-Verbandstag in Bitburg einstimmig als Präsident wiedergewählt

2013 fvr verbandstag f jellDer neue FVR-Vorstand (v.r.): Herbert Kommer (Vizepräsident), Dr. Theo Zwanziger (Ehrenpräsident), Alois Stroh (Vizepräsident), Norbert Weise (Rechtswart), Dirk Janotta (Schatzmeister), Walter Desch (Präsident), Ina Hobracht (Vorsitzende Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball), Martin Hausen (Vizepräsident), Walter Kirsten (Vertreter der Kreise), Peter Lipkowski (Vorsitzender Jugendausschuss), Erich Schneider (Vorsitzender Schiedsrichterausschuss) und Armin Bertsch (Geschäftsführer). Foto: FVRDie Entscheidungen im Rahmen des 27. Ordentlichen Verbandstags im Fußballverband Rheinland (FVR) in Bitburg sind gefallen: Präsident Walter Desch ist ohne eine Gegenstimme und Enthaltung einstimmig wiedergewählt worden. Des Weiteren setzt sich das Präsidium in den kommenden drei Jahren wie folgt zusammen: Alois Stroh (Vizepräsident für Qualifizierung, Vereinsberatung und Freizeit- & Breitensport; Wiederwahl), Herbert Kommer (Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben; Neuwahl), Martin Hausen (Vizepräsident für Fußballentwicklung und Talentförderung; Neuwahl), Dirk Janotta (Schatzmeister; Wiederwahl), Norbert Weise (Rechtswart; Wiederwahl), Hans Christmann (Vorsitzender Spielausschuss; Wiederwahl), Ina Hobracht (Vorsitzende Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball; Wiederwahl), Erich Schneider (Vorsitzender Schiedsrichterausschuss; Wiederwahl) und Walter Kirsten (Vertreters der Fußballkreise im Präsidium; Neuwahl). Der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses, Peter Lipkowski, war bereits im Rahmen des Verbandsjugendtages am 25. Mai wiedergewählt worden und wurde durch den Verbandstag bestätigt. Verabschiedet wurde der bisherige 1. Vizepräsident Josef Hens, der nach nunmehr 56 Jahren im Ehrenamt nicht mehr kandidierte, zum Ehrenmitglied des FVR gewählt wurde und mit der Dankurkunde mit Plakette ausgezeichnet wurde – zu seinem Nachfolger wurde Herbert Kommer gewählt. Dessen bisherigen Vizepräsidentenposten übernimmt der bis dato als Jugendbildungsbeauftragte des Verbands fungierende Martin Hausen.

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Behinderte Schüler betreuen behinderte Sportler

39. Landesjugendspiele des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbands Rheinland-Pfalz (BSV) in Nieder-Olm

2013 ljs f Gelebte Inklusion: Für jeden Grad der Behinderung gibt es bei den Landesjugendspielen des BSV RLP die angemessenen Wettkämpfe. Foto: BSV RLPEs ist die traditionsreichste Veranstaltung des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbands Rheinland-Pfalz (BSV)  – doch in diesem Jahr gab es neben Bewährtem auch Neues. Bei den 39. Landesjugendspielen für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung in Nieder-Olm konnten die Teilnehmer erstmals auch das Sportabzeichen für Behinderte ablegen. Und auch bei der Helferschar gab es ein Novum: Auch Behinderte betreuten die Sportler.

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Judo: Barbara Bandel vom JSV Speyer Fünfte beim Grand Slam in Baku

Nominiert vom Bundestrainer Michael Bazynski startete Barbara Bandel auf ihrem ersten Grand Slam in Baku – und dies sehr erfolgreich. Nach einem Auftaktsieg über Marija Zgalin aus Bulgarien musste sich die Speyererin nach voller Kampfzeit ganz knapp Kelita Zupancic aus Kanada geschlagen geben. In der Trostrunde punktete Bandel zum Einzelsieg über Nadia Merli aus Brasilien. Im „kleinen“ Finale stand die JSV-lerin Sally Conway aus Großbritannien gegenüber. Nach 4:30 Minuten ging die Engländerin als Siegerin von der Matte, doch Barbara Bandel konnte mit ihrem fünften Platz bei diesem großen Turnier sehr zufrieden sein.

DOSB eröffnet Hilfsfonds für hochwassergeschädigte Vereine

Spendenaufruf: Dach des Deutschen Sports zahlt 100.000 Euro ein / "Viele Sportvereine sind in ihrer Existenz bedroht"

2013 hochwasser sportplatz Unerbittliche Wassermassen: Zahlreiche Sportstätten im gesamten Bundesgebiet sind vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Foto: LSB/ThinkstockDas Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat einen Hilfsfond für hochwassergeschädigte Sportvereine beschlossen. Dies gab DOSB-Präsident Thomas Bach am Samstag zusammen mit Rainer Brechtken, dem Sprecher der 62 im DOSB organisierten Spitzenverbände, in Berlin bekannt. Hier hatte seit Freitag die Konferenz der Spitzenverbände stattgefunden.

Die Stiftung Deutscher Sport des DOSB werde 100.000 Euro für die Soforthilfe bereitstellen, kündigte Bach an. Darüber hinaus riefen der DOSB und die Konferenz der Spitzenverbände die Sportorganisationen auf, ebenfalls in den Hilfsfond einzuzahlen.

„Die Bilder aus den Hochwassergebieten sind erschreckend. Viele Sportvereine sind in ihrer Existenz bedroht. Wir wollen in Härtefällen schnell und unbürokratisch helfen und appellieren an die Solidarität des deutschen Sports“, sagten Thomas Bach und Rainer Brechtken unisono.

Wer in den Hilfsfond einzahlen möchte, kann dies mit folgender Bankverbindung tun:
Stiftung Deutscher Sport
Kontonummer: 00 96 18 26 00
Bankleitzahl: 500 800 00
IBAN: DE 17 500 800 0000 961 826 00

Judo: Jasmin Külbs gewinnt Silber bei den European Open in Lissabon

Jasmin Külbs vom 1. Judo Club Zweibrücken hat bei den European Open. In der Gewichtsklasse +78kg gewann Sie nach zwei gewonnenen und einem verlorenen Kampf die Silbermedaille. Die von Bundestrainer Michael Bazyniski nominierte und betreute Athletin kämpfte im ersten Kampf gegen Joana Costa aus Portugal. Schon mit ihrer ersten fulminanten Fußtechnik konnte sie die Portugiesin nach nur elf Sekunden besiegen. Im zweiten Kampf traf sie auf die erfahrene Russin Ekaterina Sheremetova. Auch hier gelang Jasmin ein vorzeitiger Sieg. Nach ungefähr zwei Minuten der Kampfzeit bezwang sie ihre Gegnerin mit einem Innenschenkelwurf. Im Finale kam es dann zu einer innerdeutschen Begegnung zwischen der jungen Zweibrückerin und ihrer erfahrenen Konkurrentin aus Berlin Franziska Konitz. Nach einem langen ausgeglichenen Kampf musste sich Jasmin nach vier Minuten der Kampfzeit durch einem Haltegriff geschlagen geben. Viel Zeit zum Ausruhen hat die junge Judokämpferin des 1. JC Zweibrücken momentan nicht. Gleich am Mittwoch fliegt sie für eine Woche nach Miami (USA), wo sie am Wochenende beim IJF Judo Grand Prix für Deutschland auf die Matte geht. Anschließend nimmt sie an einem einwöchigen internationalen Trainingscamp in Paris teil.

Frauenfußball: SC 07 Bad Neuenahr bittet Fans um Hilfe

Vorstand startet Spendenaufruf / Insbesondere Jugendarbeit soll gesichert werden

2013 sc 07 spendenaufrufIn den letzten Tagen hat uns eine Welle von Solidaritätsbekundungen erreicht. Auch die tolle Fanaktion beim Freundschaftsspiel der U 17 ist hier zu nennen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Zusätzlich hat es uns bestärkt weiterhin mit aller Kraft für unseren Verein zu kämpfen. Um insbesondere unsere Jugendarbeit zu sichern, haben wir uns entschlossen einen Spendenaufruf zu starten. Als kleines Dankeschön erhält jede Spenderin/jeder Spender kostenlosen Eintritt zum ersten Saisonspiel der neuen Saison. Bitte bringen Sie als Nachweis zum ersten Saisonspiel einfach einen Überweisungsbeleg der Spende mit. Wir freuen uns über jede Spende, da jeder Euro hilft!

SC 07 Spendenkonto: 20 97 67
BLZ: 577 513 10
(Kreissparkasse Ahrweiler)

Alle Spenden können grundsätzlich von der Steuer abgesetzt werden. Bei Beträgen bis 200,00 EUR reicht dafür ein einfacher Überweisungsbeleg aus. Auf Wunsch stellt Ihnen unsere Geschäftsstelle aber gerne eine entsprechende Spendenquittung aus. Senden Sie dazu bitte Ihren Überweisungsbeleg mit ihren persönlichen Daten per E-Mail an geschaeftsstelle [AT]sc07badneuenahr [PUNKT]de. Zusätzlich kann man auch direkt in der offiziellen Vorverkaufsstelle des SC 07 (im Ladenlokal von Bilder Express Becker, Kreuzstr. 11) persönlich spenden. Noch ein wichtiger Hinweis: Sollte die Sanierung und somit der Fortbestand des Vereins wieder erwartend nicht gelingen, erhalten alle Spender Ihre Beträge komplett zurück! Vielen Dank!

Das geschäftsführende Präsidium des SC 07 Bad Neuenahr

Sportakrobaten küren ihre Landesmeister

2013 senioren gruppeKraft gepaart mit Eleganz: Die erstmals in der Altersklasse der Senioren (ab 13 Jahre) startenden Damengruppe des KKSV Mainz-Finthen mit Annika Ketterer, Christina Hahn und Isabel Wiesbach konnte sich trotz Abzügen über den Titelgewinn freuen. Foto: privatZufrieden kann das Organisations- und Helferteam auf die in Mainz-Laubenheim ausgetragenen „Offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften“ zurückblicken. Nicht zuletzt der vom Rheinhessischen Turnerbund ausgeliehene und von Ingelheim herantransportierte 12x12 Meter große Schwingboden sorgte für hervorragende Wettkampfbedingungen. So konnte Andreas Wenkel als Vorsitzender des ausrichtenden Vereins KKSV Mainz-Finthen 1954 96 Sportlerinnen und Sportler aus 13 Vereinen begrüßen, welche im Tagesverlauf die fachkundigen Zuschauer immer wieder mit ihrer extravaganten Turnierkleidung, mitreißenden Choreographien sowie artistischen Pyramiden und Wurfelementen beeindruckten.

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Sportakrobatik: Paulina Haas und Nisha Virmani zweimal Deutsche Vizemeister

2013 sportakrobatik neu f s„Wir wollten unbedingt die Qualifikation für die EM in Portugal im Herbst erreichen – und das ist uns wohl gelungen“, strahlten die beiden Damenpaare vom SAV Laubenheim nach den erfolgreichen Finalkämpfen am Pfingstmontag. Zweimal Silber und dreimal Bronze sind eine stattliche Ausbeute.

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Leichtathletik: Celina Leffler überragt bei den Koblenzer Mehrkampftagen

17 Jahre alte Abiturientin im Trikot des SSC Koblenz-Karthause startet mit sechs persönlichen Bestleistungen in die Saison

Bei den Koblenzer Mehrkampftagen im Stadion Oberwerth startete die amtierende Deutsche Hallenmeisterin im Fünfkampf der U18, Celina Leffler vom SSC Koblenz-Karthause, mit einem überragenden Siebenkampf in die noch junge Saison. Sechs persönliche Bestleistungen und DM-Normen, drei Rheinland-Pfalz-Rekorde, zwei deutsche U18-Jahresbestleistungen und eine erste internationale Duftmarke setzte die 17 Jahre alte Abiturientin, die vom Landessportbund Rheinland-Pfalz auch mit dem Pierre-de-Coubertin-Abiturpreis 2013 ausgezeichnet wurde und derzeit ein Praktikum beim Sportbund Rheinland in Koblenz absolviert.

Besser als mit vier persönliche Bestleistungen und drei DM U18-Einzelnormen (außer Hochsprung) kann man den ersten Tag im Siebenkampf kaum absolvieren. Celina Leffler stieg bei leichtem Gegenwind (-0,4) mit 14,16 Sekunden über 100 Meter Hürden in den Wettkampf ein. Es folgten 1,68 Meter im Hochsprung, 14,19 Meter mit der Drei-Kilo-Kugel und 12,50 Sekunden (-0,3) über 100 Meter. Damit erreichte sie 3.452 Punkte am ersten Tag und stellte einen neuen Rheinland-Pfalz-Rekord auf.

Am zweiten Tag folgten 5,81 Meter (+1,2) im Weitsprung, persönliche Bestleistung im Speerwurf mit 37,97 Meter und 2:31,52 Minuten bei böigem Wind über 800 Meter. Dies bedeutet am Ende eine überragende Punktzahl von 5.546 Punkten im Siebenkampf. Natürlich Rheinland-Pfalz-Rekord, aber auch Deutsche U18-Jahresbestleistung und fast 350 Punkte über der WM-Norm. Gemeinsam mit Theresa Pötz (4.747 Punkte), die ihre beste Leistung im Speerwurf mit 43,43 Meter hatte, und Viktoria Müller (4.535 Punkte) – Einzelnorm für die U18-DM mit 14,66 Sekunden über die Hürden – verbesserte Celina Leffler auch den Rheinland-Pfalz-Rekord in der Siebenkampf-Mannschaft. Das Team von Trainer Holger Klein erreichte 14.828 Punkte. Die national beste Mannschaft 2012, der LAC Quelle Fürth, hatte 14.206 Punkte, allerdings wurde im vergangenen Jahr noch mit dem 600 Gramm schweren Speer geworfen. Pötz und Müller erfüllten auch die Einzelnorm für DM-Mehrkampf U18.

„Stärke zeigen gegen Gewalt“ – LSB-Aktionstag für Senioren am 2. Juli in Saulheim

Ziel: Ältere Menschen in Sachen gewaltpräventive Maßnahmen sensibilisieren / Umgang mit Stress in kritischen Situationen

2013 saulheim neuStärke zeigen gegen Gewalt: Wie das auch im fortgeschrittenen Alter noch funktioniert, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LSB-Aktionstags für Senioren am 2. Juli in Saulheim. Foto: K. WehnerDie Angst vor und die Folgen von Gewalttaten wiegen bei älteren Menschen schwerer als bei jüngeren Opfern. Untersuchungen bestätigen, dass Senioren deshalb stärker zum Rückzug aus dem öffentlichen Leben neigen. Der Landessportbund und die Lokale Agenda 21 Wörrstadt möchten bei ihrem Aktionstag am Dienstag, 2. Juli, 10 bis 14.45 Uhr, im rheinhessischen Saulheim zum Zuhören und Mitmachen gewaltpräventive Maßnahmen für Senioren in den Fokus rücken. Ältere Menschen sollen im Hinblick auf dieses Thema sensibilisiert werden.

Inhalte des Aktionstages sind unter anderem Ursachen und Erscheinungsformen von Gewalt, Wahrnehmung von Konfliktsituationen, Umgang mit Stress in kritischen Situationen, Sinn und Zweck von Selbstschutz- und Abwehrwaffen und eine kleine Einheit zur Selbstbehauptung. Abgerundet wird der Tag durch das VHS-Seniorentheater „Die Antiquitäten“ aus Koblenz, die in kurzen Szenen Themen wie Enkeltricks, Scheckbetrug oder Heiratsschwindler aufbereiten.

Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus in Saulheim, Am Westring 4, 55291 Saulheim. Gäste sind nach Voranmeldung bei h [PUNKT]gunnemann [AT]lsb-rlp [PUNKT]de oder per Tel: 06131/2814371 herzlich willkommen. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich. Die Veranstaltung ist gebührenfrei und beinhaltet einen kleinen Mittagsimbiss.

Ziel bleibt eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Vollversammlung des Aktionsbündnisses Schulsport in Mainz / Rahmenvereinbarung zwischen LSB und Bildungsministerium soll weiterentwickelt werden

2013 vv aktionsbndnis schuJens Schug, Vorsitzender der SFG Bernkastel-Kues, lieferte dem Plenum einen Erfahrungsbericht aus der Praxis. Foto: C. PalmDie Rahmenvereinbarung zwischen dem Landessportbund und dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium muss im Sinne einer einfacheren Vertragsgestaltung sowie einer Partnerschaft auf Augenhöhe weiterentwickelt werden: Das ist eines der Ergebnisse der Vollversammlung des Aktionsbündnisses Schulsport, die mit mehr als 70 Teilnehmern – darunter Vertreter von Landtag, Bildungsministerium, Deutschem Sportlehrerverband, TU Kaiserslautern sowie aus dem organisierten Sport – unter dem Motto „Sport im Ganztag – Bestandaufnahme und Perspektiven“ im Haus des Sports in Mainz stattfand.

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Ringen: Robin Ferdinand siegt bei FILA-Turnier in Bukarest

Hervorragende Leistung auf internationaler Bühne: Robin Ferdinand vom ASV Boden hat beim Internationalen Ringer-Turnier der Junioren in Bukarest in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm den ersten Platz belegt. Im Finale des FILA-Turniers in der rumänischen Hauptstadt besiegte der Westerwälder Ringer, der mit der DRB-Auswahl der Junioren in Bukarest war, den amtierenden rumänischen Meister und EM-Dritten bei den Kadetten von 2011, Vlad Caras, in zwei Runden.

Das Turnier in Rumänien, an dem Ringer aus 25 Nationen teilnahmen, gehörte zu den Vorbereitungsturnieren auf die Europameisterschaften der Junioren Anfang Juli in Skopje in Mazedonien. Und in Bukarest konnte Robin Ferdinand mit guten Leistungen aufwarten. In der ersten Runde besiegte er den Ungarn Timor in zwei Runden, im Halbfinale folgte ein Sieg gegen den Bulgaren Yumelov, ebenfalls in zwei Runden. Der amtierende Deutsche Meister Gennadij Cudinovic (Riegelsberg), gegen den Robin Ferdinand bei den Deutschen Meisterschaften Anfang April in Waldkirch im Halbfinale verloren hatte, schied in Bukarest in der zweiten Runde aus.

Ringen: Vladislav Wagner für Kadetten-EM nominiert

Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe), amtierender Deutscher A-Jugend-Meister, ist von Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe ins Aufgebot des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) für die Europameisterschaften der Kadetten vom 18. bis 23. Juni in Bar in Montenegro berufen worden. Es ist der erste Start des jungen Bad Kreuznachers bei internationalen Titelkämpfen. Vladislav Wagner wird in der Gewichtsklasse bis 54 Kilogramm im freien Stil bei der EM starten.

Wagner gehört ebenso wie sein Vereinskamerad Justin Eich und Robin Ferdinand vom ASV Boden zu den drei Ringern aus dem Schwerathletikverband Rheinland (SVR), die vom 3. bis 6. Juni am EM-Vorbereitungs-Lehrgang der Kadetten und der Junioren des DRB in Leipzig teilnehmen. Insgesamt wurden für diesen Lehrgang, den Bundestrainer Jürgen Scheibe leitet, 30 Sportler aus ganz Deutschland nominiert. Für den kleinen SVR ist es ein großer Erfolg, gleich mit drei Athleten dabei zu sein.

Fußball: Zwei Kantersiege beim Regionalentscheid des Schulfußball-Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" der Mädchen

In Ingelheim fanden auf dem Kunstrasenplatz im Stadion im Blumengarten die SWFV- Endspiele im Regionalentscheid des Schulfußball-Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ der Mädchen statt.

Die Ergebnisse:

WK II: Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim - IGS Mainz Bretzenheim 1:6

WK III: Sebastian-Münster-Gymn. Ingelheim - Otfried-von-Weißenburg-Gymn. Dahn 8:0

WK IV: Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken - Frauenlob-Gymnasium Mainz 2:1

Ringen: Am 25. Mai Aktionstag in Koblenz-Metternich

Seit Wochen läuft der Protest der Ringer gegen ihren drohenden Ausschluss aus dem Programm der Olympischen Spiele. Zahlreiche Unterstützer haben sich für die Sportart gefunden, mehr als 100.000 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion für den Erhalt der Sportart Ringen im olympischen Programm ausgesprochen, im Deutschen Bundestag wie auch in vielen Landtagen gab es entsprechende Beschlüsse. Der Weltringerverband FILA hat den Mai zum „Internationalen Monat des Ringens“ ausgerufen, um vor der wichtigen Sitzung der IOC-Exekutive Ende Mai in St. Petersburg nochmals für den Ringersport zu werben.

Der 25. Mai ist dabei der Aktionstag des Deutschen Ringer-Bundes. An diesem Tag wollen die Ringer überall im Land für diesen Sport werben. Mit dabei ist auch Koblenz. Dort werden am 25. Mai in der Sporthalle der Grundschule Metternich-Oberdorf, wo sonst die Athleten der WKG Metternich/Rübenach ihre Wettkämpfe austragen, Sportler aus anderen Sportarten, so beispielsweise Fußballer oder Kickboxer, an einem öffentlichen Training der Ringer teilnehmen und den Sport auch auf der Matte ausprobieren. Das öffentliche Training ist am Samstag, 25. Mai, von 11 bis 14 Uhr.

„Wir wollen an diesem Tag zeigen, wie faszinierend das Ringen ist“, so Marion Pangsy, die Präsidentin des Schwerathletikverbandes Rheinland. Gleichzeitig soll damit aber auch für den Erhalt des Ringens als olympische Sportart geworben werden. „Natürlich geht es uns auch darum, neue Freunde für das Ringen zu finden, die ihrerseits wieder für diesen Sport werben“, unterstreicht Marion Pangsy.

Sie freut sich über die große Unterstützung, die die Ringer in den vergangenen Monaten in ihrem Protest erhalten haben. „Es ist schön, zu sehen, dass die Landesregierung, der Landessportbund, Abgeordnete aus dem Landtag und dem Europäischen Parlament, aber auch viele Sportinteressierte uns helfen wollen und sie nicht verstehen können, wie ein solch traditionsreicher Sport dem Kommerz geopfert werden kann“, sagt die Verbandspräsidentin.

Der Schwerathletikverband Rheinland hofft angesichts der großen weltweiten Solidarität mit den Ringern, dass das IOC seine Meinung doch noch ändert und Ringen weiterhin Teil der Olympischen Spiele bleibt. „So wie es seit der Antike der Fall ist“, so Marion Pangsy.

Spitzensport trifft Smoking: Landessportball erstmals seit 15 Jahren wieder in Koblenz

Am 5. Oktober werden zur 38. Auflage fast 2.000 Besucher in der Rhein-Mosel-Halle erwartet / Stargast: Thomas Anders / Kartenvorverkauf läuft seit 3. Juni

2013 lsb ball f lsbVorfreude pur: Die Sänger Django Reinhardt und Thomas Anders, Laufstar Sabrina Mockenhaupt vom Team Rheinland-Pfalz, LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram und Marc Mutuert, Leiter Kommunikation bei Radio RPR1 (v.l.), fiebern dem 38. LSB-Ball am 5. Oktober in Koblenz entgegen. Foto: LSBEr gilt als das gesellschaftliche Sportereignis in Rheinland-Pfalz schlechthin: Erstmals seit 15 Jahren findet der Landessportball wieder in Koblenz statt. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer erwarten die Organisatoren – der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und seine Sporthilfe – zur 38. Auflage des Balls in der Rhein-Mosel-Halle am Samstag, 5. Oktober, ab 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) fast 2.000 Besucher – 840 Gäste im Ballsaal und etwas mehr als 1000 zur gemeinsamen After-Show-Party, der Groove-Night, von LSB und bigFM.

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Richtfest für neue Zentrale des Sportbundes Pfalz

Auf dem Campus der Technischen Universität Kaiserslautern entsteht neue Geschäftsstelle / 20 Büroräume und ein multifunktionaler Seminarbereich

2013 sportbund pfalzDie Rückseite des Neubaus. Foto: Sportbund PfalzHeute feierte der Sportbund Pfalz das Richtfest für den Neubau seiner Geschäftsstelle in Kaiserslautern. Die neue Zentrale des pfälzischen Dachverbandes, dem derzeit 2.110 Mitgliedsvereine angehören, entsteht auf dem Campus der Technischen Universität Kaiserslautern und wird ein Baustein des Sportzentrums Pfalz. Mit einziehen werden auch der Tennisverband und der Leichtathletikverband Pfalz sowie der Sportärztebund Rheinland-Pfalz. Seit seiner Gründung 1949 hat der Sportbund Pfalz seinen Sitz in Kaiserslautern.

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„Tolle Atmosphäre macht jedes Mal wieder Spaß“

Bei der achten Auflage des LSB-Partnerlaufs auf dem Ingelheimer Westerberg haben die beiden Teenager Lara Brune und Erik Barzen die Nase vorne 

2013 ingelheimer partnerlauAuf los geht´s los: Bei Temperaturen um 14 Grad und wolkenverhangenem Himmel gab LSB-Vizepräsidentin Claudia Altwasser den Startschuss zum beliebten LSB-Partnerlauf. Foto: M. Heinze20 Paare waren am Samstag bei der achten Auflage des Ingelheimer Partnerlaufes mit von der Partie, zu der der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) in Zusammenarbeit mit der TSG 1848 Heidesheim auf den Ingelheimer Westerberg geladen hatte. Das Rennen machten am Ende die beiden 16 Jahre alten Teenager Lara Brune und Erik Barzen von der Heidesheimer Leichtathletik-Abteilung, die für die knapp neun Kilometer lange Stecke mit leichten Steigungen 37:20 Minuten benötigten.

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Fußball: Bei SFWV-Endspielen von "Jugend trainiert für Olympia" dominieren Eliteschulen aus Mainz & Kaiserslautern

2013 hhg f swfvSieger im WK III der Jungen: Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern. Foto: SWFVIn Eisenberg sowie einen Tag später in der Sportschule Edenkoben fanden die SWFV-Endspiele des Schulfußball-Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ um die Teilnahme am Landesentscheid statt. Bei den Spielen der Jungen in Eisenberg dominierten hierbei die Eliteschulen des Fußballs im SWFV aus Mainz und Kaiserslautern.

Die Ergebnisse:
WK IV: IGS Mainz-Bretzenheim - Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern 2:0

WK II: IGS Mainz-Bretzenheim - Hugo-Ball-Gymnasium Pirmasens 4:1

WK III: IGS Mainz-Bretzenheim - Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern 0:3

In der Sportschule in Edenkoben fanden im Rahmen der jährlichen Schulfußball-Konferenz folgende Spiele statt:

WK I Jungen: BBS Rodalben – BBS Frankenthal 2:1 n.V.

WK I Mädchen: Pamina Schulzentrum Herxheim – Schloß-Gymnasium Mainz 10:0

Turnen: TVM präsentiert seine Fitness: Aerobic-Convention 2013

Fitness- und Aerobic-Convention 2013 des TVM war eine gelungene Veranstaltung / Planungen für 2014 laufen bereits an

2013 tvm convention mai f tTolle Resonanz: Mehr als 200 Teilnehmer besuchten 16 Workshops zu den verschiedensten Themen aus den Bereichen Gesundheitssport, Fitness, Aerobic und Dance. Foto: TVMMülheim-Kärlich war wieder einmal das Fitness- und Gesundheits-Mekka im Verbandsgebiet des Turnverbandes Mittelrhein (TVM). Mehr als 200 Teilnehmer besuchten 16 Workshops zu den verschiedensten Themen aus den Bereichen Gesundheitssport, Fitness, Aerobic und Dance. Neu in diesem Jahr im Programm war die Aufnahme der Workshop-Schiene, die sich ausschließlich mit dem Trendthema „Pilates“ beschäftigte und der Workshop-Schiene „Best Age“ mit gezielten Themen für Trainer und Übungsleiter, die sich mit dem Thema „Ältere Menschen und Sport“ beschäftigte.

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Prominente motivieren fürs Sportabzeichen

Zur Top-Form mit der rheinland-pfälzischen Top-Team-Athletin Lilli Schwarzkopf

schwarzkopf2Motivatorin in Sachen Sportabzeichen: Lilli Schwarzkopf, Olympia-Zweite im Siebenkampf. Foto: Lucas Sebastian.

Für Kraft und Koordination sorgt die Olympia-Zweite Lilli Schwarzkopf, Tipps für Schnelligkeit und Ausdauer kommen vom Olympia-Silbermedaillengewinner Frank Busemann und zum launigen Schwimmtraining taucht Stunt-Model Miriam Höller ins Wasser ein: Mit fünf neuen Filmen zeigt der DOSB zusammen mit seinen Partnern, der Sparkassen-Finanzgruppe, kinder+Sport sowie Ernsting's family, wie sich Sportlerinnen und Sportler in Sportvereinen am besten auf das Deutsche Sportabzeichen vorbereiten können.

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Gertalis-Schohs-Preis für Bärbel Petzold

Vielseitig talentierte Sportfunktionärin aus Alzey ausgezeichnet / Lange Liste ehrenamtlichen Engagements

2013 gertalis schohs preis Preisträgerin Bärbel Petzold (3.v.l.) freut sich mit den Gratulanten (v.l.): LSB-Präsidentin Karin Augustin, Vizepräsidentin Claudia Altwasser und Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Foto: T. RichterEine ganz lange Liste ehrenamtlichen Engagements steckt hinter einer hohen Auszeichnung, die jetzt an Bärbel Petzold verliehen wurde. Die rührige Funktionärin bekam während der Hauptausschuss-Sitzung des Sportbundes Rheinhessen den Gertalis-Schohs-Preis verliehen, der einmal im Jahr an besonders engagierte Frauen vergeben wird.

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Hockey: Verbandstag des Bezirksverbandes Rheinland in Bad Kreuznach

2013 vorstand hbv rheinlandDer neue Vorstand (v.l.): Stefan Tullius, Juliane Romberg, Harald Annemaier, Albert Sohni und Karlheinz Hannus. Foto: HBVAnlässlich des 100-Jährigen Jubiläums des Kreuznacher Hockey-Clubs (KHC) wurde der Ordentliche Verbandstag des Hockey-Bezirksverbandes Rheinland im Haus des Sports in Bad Kreuznach durchgeführt.

Nach Totengedenken und Vorlage bzw. Aussprache zu den Berichten der einzelnen Ressortleiter wurde der Vorstand einstimmig vom Plenum entlastet. Breiten Raum nahm die Neukonzeption des Regionalen Stützpunktes für unter zwölfjährige Mädchen und Jungen des Bezirksverbandes ein. Künftig wird abwechselnd in Bad Kreuznach und Koblenz in „Blockform“ Stützpunktarbeit mit Schwerpunkt der Grundlagentechnik im männlichen und weiblichen Bereich durchgeführt. Stützpunktleiter Alex Dehmer wird durch die ehemalige Landestrainerin Nicole Schleider bei der Schulung der Talente unterstützt.

Der Vorstand wurde komplett wiedergewählt, so dass er sich nach der Wahl wie folgt zusammensetzt: Vorsitzender ist weiterhin der Koblenzer Harald Annemaier, Beisitzer sind Juliane Romberg, Trier, (Geschäftsstelle) Stefan Tullius, Bad Kreuznach (Jugend), Albert Sohni, Idar-Oberstein (Kasse) und Karlheinz Hannus, Mayen (Presse). Harald Annemaier, stellvertretender Vorsitzender der TuS Rot-Weiß Koblenz und Vizepräsident des Hockey-Verbandes Rheinland-Pfalz/Saar, führt nunmehr seit fast 20 Jahren den Bezirksverband.

Kostenfreie Infoveranstaltungen: „Wie pflege ich unseren Sportplatz richtig?“

Fußballverband Rheinland lädt alle Platzwarte und sonstige Interessenten der Vereine und Kommunen ein / Termine: 1. Juni in Winningen und 8. Juni in Kordel

2013 sportplatzpflege f lsbWie man Rasen- und Tennenplätze richtig pflegt, erfahren die Teilnehmer bei zwei Veranstaltungen des FVR in der ersten Juni-Hälfte. Foto: LSB/ThinkstockDer Fußballverband Rheinland (FVR) lädt alle Platzwarte und sonstige Interessenten der Vereine und Kommunen zu zwei kostenfreien Informationsveranstaltungen zum Thema Sportplatzpflege ein. Die erste der beiden Veranstaltungen findet am Samstag, 1. Juni, ab 10 Uhr (Ende ca. 13 Uhr) auf der Sportanlage des TV Winningen, Marktstraße, 56333 Winningen, statt. Die zweite Veranstaltung folgt am Samstag, 8. Juni, ab 10 Uhr (Ende ca. 13 Uhr) auf der Sportanlage des SV Kordel, Zum Sportplatz, 54306 Kordel.

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Behindertensport: Rekordbeteiligung beim Wandertag für Menschen mit geistiger Behinderung

2013 wandertag f bsv rlpIdyllisch, aber auch ganz schön anspruchsvoll: Die lange Strecke führte auch durch steile Weinberge. Foto: BSV RLPDas traumhafte Frühlingswetter war nicht unbedingt erwartet worden – und so sorgten Kurzentschlossene dafür, dass der traditionelle Wandertag für Menschen mit geistiger Behinderung am Kloster Ebernach eine Rekordbeteiligung verzeichnete: Noch am Morgen meldeten sich einige Gruppen an: Mehr als 1.300 Wanderer gingen dann auf eine der drei Strecken – so viele wie noch nie in der fast 30-jährigen Geschichte des Wandertages.

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Judo: Jasmin Külbs wird Fünfte bei den Europameisterschaften in Budapest

2012 judo1Fünfte bei der Judo-EM in Budapest: Jasmin Külbs (l.) vom 1. JC Zweibrücken. Foto: ArchivNach zwei verlorenen und einem gewonnenen Kampf hat sich Jasmin Külbs vom 1. JC Zweibrücken bei den Europameisterschaften in Budapest Platz fünf in der Gewichtsklasse über 78 Kilogramm geschnappt.

In einem Starterfeld von nur acht Teilnehmerinnen musste Külbs gleich zu Beginn gegen die Slowenin Lucija Polavder auf die Matte. Nach 4:21 Minuten unterlag die 21-Jährige der späteren Europameisterin und Olympia-Dritten von 2008 vorzeitig. In der Trostrunde gewann die in Köln stationierte Sportsoldatin gegen die Bosnierin Larisa Ceric, amtierende U23-Europameisterin und Junioren-Weltmeisterin aus dem Jahr 2009, nach 3:34 Minuten. Im anschließenden Kampf um Platz drei musste Jasmin Külbs gegen die Olympia-Fünfte von London, Iryna Kindzerska aus der Ukraine, antreten und hatte das Nachsehen. In diesem Kampf setzte sich die erfahrenere Athletin durch.

Jasmin Külbs fand an diesem Tag nicht richtig in den Wettkampf und wurde ein wenig unter Wert geschlagen. Insgesamt aber ist Platz Fünf bei ihrer ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft der Frauen kein schlechtes Ding, insbesondere unter Berücksichtigung der Qualität der Gegnerinnen. Man sieht eine deutliche Weiterentwicklung bei der Sportsoldatin, aber auch Defizite, an denen sie künftig weiterhin arbeiten muss. Beim Mannschaftswettkampf der Frauen am Folgetag gewann das Team Deutschland die Bronzemedaille.

„Wenn alle mit anpacken, dann schaffen wir das auch“

Große Resonanz bei LSB-Gesprächsrunde „Inklusion im Sport“ in Mainz / Symposium am 25. September richtet sich an Vereine und Übungsleiter

2013 gesprchsrunde inklusiGeballte Fachkompetenz im LSB-Haus: Die Vertreter aus Sport und Politik, Vereinen und Verbänden beim angeregten Gedankenaustausch. Foto: C. PalmDer Startschuss für einen intensiveren Erfahrungsaustausch und eine bessere Vernetzung der Protagonisten aus den Bereichen (Behinderten-)Sport und Politik war die Gesprächsrunde „Inklusion im Sport“, zu der der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) am Montag ins „Haus des Sports“ in Mainz geladen hatte.

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Vereine für DOSB-Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ gesucht

Beim Auftaktworkshop am 1. Juli in Frankfurt können Interessierte Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen

2013 hansi wernerÄltere Menschen – unser Bild zeigt den Ehrenvorsitzenden Hansi Werner senior vom traditionsreichen SVW Mainz – für das Ehrenamt gewinnen, ist Ziel des neuen DOSB-Projektes. Foto: LSB-Archiv/M. HeinzeFür das neue DOSB-Projekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“, können sich Sportvereine, Kreis-/Stadtsportbünde zusammen mit Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros gemeinsam bewerben. In den Tandem-Projekten sollen beispielhaft Konzepte und Maßnahmen entwickelt werden, wie Ehrenämter attraktiv gestaltet und weiterentwickelt werden können, um Funktionsträger/innen in der zweiten Lebenshälfte für Sportvereine zu gewinnen und zu binden. Zum Start des Projektes sind alle Interessierten eingeladen, am Auftaktworkshop am 1. Juli 2013 in Frankfurt am Main teilzunehmen.

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Reiten: Heinrich Leikert und Empire triumphieren beim Frühlingsfestival

2013 heinrich leikertHeinrich Leikert und Empire waren unschlagbar in der Hauptprüfung beim Frühlingsfestival der Springreiter in Hattert. Foto: A. HeinrichHeinrich Leikert und Empire waren unschlagbar in der Hauptprüfung beim Frühlingsfestival der Springreiter in Hattert. Der erst neunjährige in Belgien gezogene Wallach ließ sich unter seinem starken Jockey zu einem Husarenritt in der Siegerrunde animieren - uneinholbar unter den 14 Finalisten. So blieb die Trophäe  in Rheinland-Pfalz - denn der Meckenheimer Reiterclub, Stammverein des Siegers, gehört seit etwa einem Jahr zum hiesigen Verbandsgebiet.

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Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband verzeichnet enormes Plus

Landesverband Rheinland-Pfalz freut sich über knapp 35.000 Mitglieder / 2012 ein Zuwachs um fast 20 Prozent / Gründe für den Erfolg sind vielschichtig

2013 hanne brenner kulinariPara-Dressurreiterin Hannelore Brenner, hier beim Kulinarischen Abend des LSB im Sterne-Restaurant „Zur Krone“ in Herxheim-Hayna, ist eines der Aushängerschilder des BSV RLP. Foto: LSBDer Behinderten- und Rehabilitationssport boomt im Land. Das lässt sich auch an der Entwicklung der Mitgliederzahlen ablesen: Im vergangenen Jahr konnte der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV) eine Steigerung um fast 20 Prozent verbuchen. In absoluten Zahlen heißt das: Die Mitgliederzahl wuchs von 28.962 auf 34.693. Für BSV-Präsident Karl Peter Bruch kommt dieser Erfolg nur bedingt überraschend: „Die gute Arbeit unserer Vereine und die des Verbandes insgesamt zieht die sportinteressierten Menschen immer mehr an, daher finden sie den Weg in unsere Mitgliedsvereine.“

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DLRG für Freibadsaison gut gerüstet

2013 dlrg flaggeWer sich an die Baderegeln der DLRG hält, der ist in allen Gewässern sicher unterwegs. Foto: DLRGMit Eröffnung der Freibadesaison ab den kommenden Wochenenden Mitte Mai bewachen die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) im Bereich des Bezirkes Vorderpfalz, von der Haardt bis zum Rhein, ab der elsässischen Grenze bis nach Rheinhessen, an Wochenenden und Feiertagen bei entsprechenden sommerlichen Temperaturen, die ihnen zugewiesenen öffentlichen Freibadestrände und Baggerseen. Die Rettungsschwimmerinnen und –schwimmer trainierten regelmäßig während der Wintermonate und haben sich fit und einsatzbereit gehalten. Die Lebensretter warnen die Badegäste dringend vor einem Sprung ins „kühle Nass“. Dies sollte jeder trotz Abkühlung unterlassen. Die Wassertemperaturen der Weiher in der Region sind bei warmen Außentemperaturen noch nicht für ein gefahrloses Bad geeignet. Die Seen befinden sich mit ihren Strömungen unter der Oberfläche im Umbruch, so dass Wassertemperaturen von unter zehn Grad Celsius an der Oberfläche der Gewässer keine Seltenheit sind. Ein etwaiger Badegang kann mit tödlichem Ausgang enden, so Bernd Schmidt, Medienreferent der DLRG Bezirk Vorderpfalz. Die DLRG Baderegeln können bei jeder Ortsgruppe und an den Wachstationen der DLRG in dieser Region kostenlos abgeholt oder im Internet unter www.dlrg.de/rund-um-die-sicherheit/baderegeln.html abgerufen werden.

Ringen: Justin Eich siegt bei „Brandenburg-Cup“

In hervorragender Verfassung präsentierten sich die drei Ringer des Schwerathletikverbandes Rheinland (SVR) beim „Brandenburg Cup“ in Luckenwalde, einem der renommiertesten Kadettenturniere. Justin Eich von der WKG Untere Nahe wurde Turniersieger, sein Vereinskamerad Vladislav Wagner belegte den dritten Platz und Marcel Eich, einer der jüngsten Starter in Luckenwalde, erreichte den 14. Platz. Insgesamt nahmen 151 Sportler aus 13 Ländern teil.

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Ringen: Robin Ferdinand wird Fünfter in Aserbaidschan, Vladislav Wagner scheitert bei den Kadetten in Runde eins

2012 robin ferdinandPlatz fünf beim internationalen Ringer-Turnier in Baku: Der Westerwälder Robin Ferdinand (in rot). Foto: LSB/ArchivRobin Ferdinand (ASV Boden) ist beim Internationalen Ringer-Turnier in Baku in Aserbaidschan in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm im freien Stil bei den Junioren Fünfter geworden. Im kleinen Finale unterlag der Westerwälder Ringer in einer Neuauflage des Bronze-Kampfes der WM von 2012 dem Kasachen Inkar Ermukhambet in zwei Runden.

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„Die Angst ist schon immer mitgelaufen“

Sabrina Mockenhaupt im LSB-Interview über den Terror-Anschlag beim Boston-Marathon, die riesige Laufbegeisterung in den USA und ihre Saisonziele

2013 mocki boston paLeichtfüßig: „Mocki“ lief beim Boston-Marathon in einem internationalen Klassefeld lange Zeit vorneweg. Foto: picture alliancePlatz zehn in 2:30,09 Stunden. Bei ihrem ersten Marathon-Start im Ausland lief die 35-fache Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt so stark wie selten zuvor bei einem internationalen Marathon. Bis Rennkilometer 30 hatte die Vorzeige-Athletin der LG Sieg in dem Weltklassefeld sogar immer mal wieder die Nase vorne gehabt. Doch kurz nach dem Zieleinlauf war das alles erst einmal nebensächlich. Zwei Bomben hatten drei Menschen in den Tod gerissen und mehr als 180 verletzt. Im LSB-Interview spricht die 32-Jährige über ihre Eindrücke vom Boston-Marathon, über die Marathon-Begeisterung in den USA und über ihre Ziele in den nächsten anderthalb Jahren.

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Leichtathletik: Die Hoffmanns sind Deutsche Meister im 100-km-Straßenlauf

2013 la hoffmanns f privatSchnell unterwegs: Norbert Hoffmann und seine Tochter Sigrid Hoffmann sicherten sich in ihren Altersklassen den DM-Titel im 100-Kilometer-Straßenlauf. Foto: privatSigrid Hoffmann und ihr Vater Norbert Hoffmann haben es geschafft: Die Athleten der LG Westerwald schnappten sich in Kienbaum südöstlich von Berlin im Landkreis Oder-Spree in ihren Altersklassen die Deutschen Meistertitel im 100-Kilometer-Straßenlauf.

Sigrid Hoffmann konnte mit 8:55:06 Stunden auf der Strecke im Bundesleistungszentrum in Kienbaum eine neue persönliche Bestleistung aufstellen und damit auch den Rheinland-Rekord (vorher 8:57:55) verbessern. Sie verwies die Konkurrenz in der AK W45 auf die Plätze. Im vergangenen Jahr holte Norbert Hoffmann mit 9:42:09 Stunden den Deutschen Meistertitel in der AK M70. In diesem Jahr schaffte er eine deutlich bessere Zeit. Nach 9:31:59 Stunden überquerte er die Ziellinie und kam seinem Rheinland-Rekord von 2010 – 9:28:51 Stunden – sehr nahe. Von 118 gestarteten Teilnehmer erreichten 87 das Ziel. Die Sieger hießen bei den Frauen Pamela Veith (8:10:53 Stunden), bei den Männern Andre Collet (6:56:22 Stunden).

Leichtathletik: Halbmarathon-Vizetitel gehen ins Rheinland

Bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Refrath konnte die U23-Mannschaft des Post-Sport-Verein Trier den Vizetitel holen. Ebenso schafft Jürgen Schmissek in der AK 55 den Sprung auf Platz zwei.

Beste Einzel-Starter aus Sicht des LVR waren: Christian Schmitz von der LG Maifeld-Pellenz in 1:08:23 Stunden (Platz 17 der Männer) und Nora Schmitz vom Post-Sportverein Trier in 1:26:24 Stunden (Platz 30 der Frauen), die in ihrer Altersklasse U23 den fünften Platz erreichte, sowie in der AK M55 Jürgen Schmissek von der LG Sieg, der die Ziellinie in Refrath nach 1:18:56 Stunden überquerte (Platz zwei). Uwe Honsdorf vom TuS Rot-Weiß Koblenz belegte in der M50 den vierten Platz nach 1:17:09 Stunden und Rang fünf bei den Männern M60 ging an Hans-Josef Leinen von der LG Bitburg-Prüm nach 1:30:36 Stunden.

Alexander Bock (Post-Sportverein Trier) konnte in der Klasse MU23 auf das Podest laufen. Für ihn stoppte die Zeit bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften nach 1:10:08 Stunden. Sein Lohn: die Bronzemedaille. Vereinskollege Andreas Theobald folgte auf dem siebten Platz mit 1:13:13 Stunden. „Mit der Endzeit von 1:12:35 Stunden bin ich total happy“, freute sich Dietmar Bier (Trierer Stadtlauf) über seinen vierten Platz in der M40. Den achten Platz belegte Patrick Heim von der LG Bernkastel/Wittlich mit 1:13:16 Stunden.

Die U23 Mannschaft des Post-Sportvereins Trier musste in diesem Jahr der LG Telis Finanz Regensburg den Vortritt lassen. Alexander Bock, Andreas Theobald und Lukas Theis benötigten insgesamt 3:39:21 Stunden und konnten sich über Silber freuen. Die Mannschaft der LG Vulkaneifel überzeugte mit Richard Luxen, Viktor Lieder und Franz Roitzheim. In der AK M50 benötigten sie 4:19:21 Stunden und liefen auf Rang vier. Der sechste Platz in der Mannschaftswertung der M40 ging an die LG Rhein-Wied mit Ingo Neumann, Markus Bielen und Stefan Pulger (4:02:07 Stunden). Einen siebten Platz im Gesamtfeld der Männer belegten Alexander Bock, Stefan Andoc und Andreas Theobald (alle PST).

Verbandstrainer Klaus Klaeren zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden: “Viele persönliche Bestleistungen zeigen, dass in den Vereinen wieder mal gute Arbeit geleistet wurde. Auf dieser Grundlage können wir aufbauen und nun die Bahnsaison vorbereiten.”

Fünfte Welle des Sportentwicklungsberichtes startet

LSB bittet Vereine um Unterstützung des Sportentwicklungsberichtes 2013

Im September 2013 startet die fünfte Welle des Sportentwicklungsberichts. Diese Untersuchung hat zum Ziel, die politische Lobbyarbeit für den Vereinssport sowie eine zeitgemäße Sportvereinsentwicklung zu unterstützen. Daher ist die Teilnahme möglichst vieler Vereine sehr wichtig. Mit Hilfe der Rückmeldungen und Längsschnittdaten – der erste Sportentwicklungsbericht wurde 2007 veröffentlicht – können belastbare Entwicklungen und Trends zur Zukunft der deutschen Sportvereine aufgezeigt werden. Das Vorhaben wird getragen vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und allen Landessportbünden sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Mit der Projektleitung ist Prof. Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln beauftragt. Alle Vereine werden per E-Mail über dieses Projekt informiert. Wir bitten alle Vereine, an dieser Studie mitzuwirken. Bereits 2009 und 2011 hatten rund 22.000 Vereine, darunter knapp 1.000 aus Rheinland-Pfalz, teilgenommen. Sie unterstützten damit aktiv die Sportvereinsentwicklung in Deutschland und ihre Grundlagen. Die Ergebnisse zur Situation der Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz können unter http://www.lsb-rlp.de/service/download-center/item/sportentwicklungbreitensport/sportentwicklungsbericht-20092010 nachgelesen werden. Weitere Informationen zum Thema Sportentwicklungsbericht 2011/2012 erhalten Sie auf der Homepage des DOSB unter http://www.dosb.de/de/sportentwicklung/strategieentwicklung-grundsatzfragen/sportentwicklungsbericht/2011-2012/

Weitere Informationen:
Deutsche Sporthochschule in Köln
Professor Christoph Breuer
Tel.: 0221 / 4982-6095 oder -6099
E-Mail: seb [AT]dshs-koeln [PUNKT]de

Wasserball: SC Neustadt schafft den Klassenverbleib in der Ersten Liga

Die Wasserballer des SC Neustadt spielen auch in der kommenden Spielzeit in der Eliteliga. In der ersten Runde gegen den Abstieg setzten sich die Pfälzer mit zwei Siegen in drei Spielen gegen den Duisburger SV durch.

Bereits am Samstag hätte der SCN für klare Verhältnisse sorgen können. Doch in einer Begegnung, die von beiden Seiten nicht besonders zimperlich geführt wurde, zogen die Stefan Ehrenklaus und Lukas Schneiders knapp mit 8:9 den Kürzeren. Im entscheidenden Match gewann der SC Neustadt am Sonntag mit 10:8 (3:1, 1:0, 3:2, 3:5). Basis für den Erfolg war eine stabile Defensive. SCN-Coach Janusz Gogola hatte die Abwehr im Vergleich zum Samstagsspiel umgestellt – der entscheidende taktische Schachzug für den Erfolg.

Zwei klangvolle Namen verlassen die große Bühne

Beim Kulinarischen Abend unter dem Motto „Spitzensport & Spitzenküche“ in Herxheim-Hayna verabschiedet der LSB Olympiasiegerin Anna Dogonadze und Sprintstar Marion Wagner

2013 kulinarischer abend1 fEin Leben für den Sport: Für ihre herausragenden Verdienste bekamen Ex-Sprintstar Marion Wagner (2.v.l) und die 2004er Trampolin-Olympiasiegerin Anna Dogonadze (3.v.l.) von LSB-Präsidentin Karin Augustin (l.) und LSB-Vizepräsident Werner Schröter (r.) die Verdienstmedaille des LSB überreicht.Den Spitzensport in Rheinland-Pfalz mit Unternehmern und anderen potenziellen Förderern zusammenzubringen, um so neue Unterstützer der Sporthilfe zu gewinnen: Darum ging es beim Kulinarischen Abend, zu dem der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und seine Sporthilfe am Freitagabend unter dem Motto „Spitzensport & Spitzenküche“ ins Sterne-Restaurant „Zur Krone“ in die Südpfalz nach Herxheim-Hayna geladen hatten.

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Fußball: Kostenfreier DFB-Info-Abend für Vereinstrainer am 6. Mai

2013 dfb-info-abend-20Zweimal im Jahr laden Jan Siewert, DFB-Stützpunktkoordinator des Fußballverbandes Rheinland, und die Trainer der insgesamt neun DFB-Stützpunkte im Rheinland zu einem Info-Abend ein – der nächste Termin steht am Montag, 6. Mai, an. „Torchancen variabel herausspielen und verwerten“: So lautet die Überschrift über jene kostenfreie Veranstaltung, die in allen neun Stützpunkten des Rheinlandes am Montag, 6. Mai, nicht jedoch zur selben Uhrzeit durchgeführt wird – detaillierte Informationen über die Uhrzeiten und die Austragungsorte finden Sie unten. Herzlich eingeladen sind alle Vereinstrainer, deren Kinder an einem DFB-Stützpunkt sind, aber ausdrücklich auch jene, deren Kinder nicht an einem DFB-Stützpunkt sind.

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Heinz Peter Volkert ist tot

2013 volkert heinz-peterdrDr. Heinz Peter VolkertDer rheinland-pfälzische Sport trauert um

Dr. Heinz Peter Volkert

* 22.10.1933  + 22.04.2013

Mit Dr. Heinz Peter Volkert verstarb eine herausragende Persönlichkeit des rheinland-pfälzischen Sports. Über Jahrzehnte wirkte er ehrenamtlich in höchsten Gremien, war aber auch der Basis immer verbunden, so seinem Heimatverein, dem TuS Rot-Weiß Koblenz. Für seine großen Verdienste hat er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen erhalten.

Weitsichtig und souverän, kompetent und geradlinig, so kannte man ihn als Präsidiumsmitglied des Sportbundes Rheinland, als Vorsitzenden des Bildungswerkes des Sports und als Mitglied im Präsidium des Landessportbundes. Besonders am Herzen lag Dr. Heinz Peter Volkert die deutsch-französische Verständigung.

Der Sport wird ihn vermissen, einen  Funktionär im besten Sinne. Er wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Karin Augustin
Präsidentin Landessportbund Rheinland-Pfalz

Fred Pretz
Präsident Sportbund Rheinland

Claudia Altwasser
Vorsitzende Bildungswerk Sport

Special Olympics 2013 in Kaiserslautern

Miriam Welte und Wojtek Czyz als prominente Botschafter

2013 special olympicsVorstellung des Veranstaltungsplakates (v.l.n.r.: Peter Kiefer (Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern), Sabine Flauaus (Schwimmerin der Westpfalz-Werkstätten), Wojtek Czyz (Paralympics-Sieger, Leichtathletik), Miriam Welte (Olympiasiegerin & Weltmeisterin Bahnrad), Karl-Heinz Thommes (Präsident Special Olympics RLP)In gut sechs Wochen beginnen in Kaiserslautern die Special Olympics Landesspiele 2013, das inklusive Sportevent für Menschen mit und ohne geistiger Behinderung. Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Special Olympics Rheinland-Pfalz über die Veranstaltung und stellte das Veranstaltungsplakat gemeinsam mit den Spitzensportlern Miriam Welte und Wojtek Czyz vor.
Vom 10. bis 12.06.2013 erwartet die Stadt Kaiserslautern insgesamt 2.500 Teilnehmer zur wohl in diesem Jahr größten Sportveranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung in Rheinland-Pfalz. Knapp 1.000 Sportler werden in 15 Sportarten an den Start gehen. Unterstützt werden sie von über 400 Trainern und Betreuern sowie 500 freiwilligen Helfern aus der Region. Neben den sportlichen Wettbewerben wird ein ereignisreiches Rahmenprogramm in der Innenstadt dargeboten, welches u.a. von Vereinen, Schulen und Einrichtungen der Region getragen wird.

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Golf: MGC Bad Ems Bundessieger des Förderpreises „Zukunft Jugend“

2013 golf mgc bad ems f-imgElitäres Feld: In diesem Jahr haben sich aus 158 Bewerbungen folgende zwölf Golfclubs mit herausragenden Golf- und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche innerhalb ihres Landesverbandes als Sieger durchgesetzt – in Rheinland-Pfalz/Saarland der MGC Bad Ems. Foto: MGC Bad EmsDer Mittelrheinische Golfclub Bad Ems ist Bundessieger 2012 des Förderpreises „Zukunft Jugend“. Während der Feierlichkeiten des 94. Ordentlichen Verbandstages in Frankfurt am Main zeichnete der Präsident des Deutschen Golf Verbandes, Hans Joachim Nothelfer, den Golfclub aus.

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Volleyball: TGM Gonsenheim erneut Südwest-Meister der U16

2013 volleyball u16Grund zum Jubel: Die männliche U16-Formation der TGM Gonsenheim mit (v.l.) Gerrit Jann, Hendrik Diwersy, Anh Duc Vu, Neels Paugels, Felix Carle, Yannik Schmitt, Onno Claassen, Mark Gumenjuk, Julius Becker, Tobias Krick, Tobias Brand und Swen Jabs. Foto: I. DiwersyZum zweiten Mal in Folge hat die männliche U16-Mannschaft der TGM Gonsenheim bei den Südwestdeutschen Volleyball-Meisterschaften gewonnen und sich damit für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

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Photovoltaik und Solarthermie lohnen sich trotz neuer Gesetze

Info-Forum „Öko-Check im Sportverein“ von  LSB und Sportbund Rheinhessen in Kooperation mit der Energieagentur RLP am 15. Mai in Mainz

2013 djk tennishalle photovEin Öko-Check kann sich für Sportvereine in barer Münze auszahlen. Foto: LSBHohe Anschaffungskosten, geringe Vergütung? In einem Forum nehmen sich Landessportbund und Sportbund Rheinhessen in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz den Themen Photovoltaik und Solarthermie an. Am Mittwoch, 15. Mai, kommen im Haus des Sports in der Rheinallee 1, 55116 Mainz, von 18 bis 20.30 Uhr Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen und stellen sich den Fragen der Teilnehmer.

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Judo: Jasmina Külbs mit beiden Beinen auf der Matte und im Leben

Die nun in Köln wohnende Sportsoldatin startet als erste Pfälzerin bei einer Judo-Europameisterschaft


2012 judo1Kann kräftig zupacken: Judo-Kämpferin Jasmin Külbs (l.) vom JC Zweibrücken. Foto: JC ZweibrückenWenn Ende des Monats, vom 25. bis zum 28. April, im ungarischen Budapest die Europameisterschaften im Judo ausgetragen werden, geht mit der 21-jährigen Jasmin Külbs auch eine Pfälzerin für Deutschland auf die Matte. Ein Riesenerfolg der jungen Frau, die für den JC Zweibrücken startet und die sich bis zum Abitur an der Sporteliteschule am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) in Kaiserslautern unter Trainer Sergio Oliveira in der Jugend und bei den Junioren bereits bis in die Weltspitze vorgekämpft hatte.

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„Präsentieren im Unterricht der Aus- und Fortbildung“

Referentenfortbildung des LSB im pfälzischen Dannenfels / Kommunikationsexperte Dr. Klaus-Dieter Ziep gibt wertvolle Tipps zum Aufbau von Lehrvorträgen

2013 referentenfortbildung Dr. Klaus-Dieter Ziep (Gäufelden) ist bereits seit 2006 in der Schulung und im Coaching der LSB-Referenten tätig. Foto: I. KlempanWie werden Lehrvorträge erfolgreich? Um diese Frage drehte es sich bei der Referentenfortbildung unter dem Motto „Präsentieren im Unterricht der Aus- und Fortbildung“, zu der der Landessportbund ins Hotel Bastenhaus im pfälzischen Dannenfels geladen hatte.

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Kanu: Hohe Auszeichnung für die langjährigen Vorstände Klaus Anderweit und Karl-Peter Hartmann

2013 kanu auszeichnungBeim Verbandstag des Kanu-Verbandes Rheinhessen zeichnete Ehrenpräsident Werner Betz (Worms, M.) die langjährigen Vorstände Klaus Anderweit (Guntersblum, l.) und Karl-Peter Hartmann (Worms, r.) mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes aus. Foto: S. Sämmer

Die Sporthilfe zu Gast in der Lotto-Loge der Coface-Arena

2013 sporthilfe lottologeAuf Einladung von Lotto Rheinland-Pfalz und der Stiftung Sporthilfe waren zahlreiche Spitzensportler und Sponsoren zu Gast in der Lotto-Loge der Coface-Arena in Mainz„Die Stimmung hier ist genauso gut wie bei den Lakers“, meinte einer, der es wissen muss – Dimitri Colupaev, derzeit einer der erfolgreichsten und hoffnungsvollsten Schwimmer und Mitglied des Team Rheinland-Pfalz. Colupaev studiert und trainiert in Los Angeles und weilt während der Semesterferien in seiner Heimatstadt Mainz. Da kam die Einladung der LSB-Sporthilfe zum Bundesligaspiel von Mainz gegen Hamburg gerade recht. „Ich wollte schon immer mal bei einem Heimspiel der „05er“ im neuen Stadion dabei sein. Die Stimmung hier ist sensationell“, so Colupaev. Die Sache mit der Stimmung im Stadion hatte sich angesichts der Leistung der 05er relativ schnell erledigt. Umso mehr Zeit blieb den Spitzensportlern auch zum Gespräch mit einigen Sponsoren der Sporthilfe, die ebenfalls Gast in der Lotto-Loge sein durften und die Gelegenheit nutzten, das Netzwerk Sporthilfe weiter zu pflegen.
Mit dabei waren u.a.: stehend v.l.: Thomas Reitz, HiFi-KJlang;  Karl-Peter Bruch, ehemaliger Sportminister; Magnus Schneider, Vorsitzender der Lotto-Stiftung; Marion Wagner, ehemalige Sprinterin; Lisa Ryzih, Stabhochspringerin; Lothar Westram, LSB-Hauptgeschäftsführer; Jürgen v. Massow, EWR AG; Dirk Passiwan, Rollstuhl-Basketballer; Karin Augustin, LSB-Präsidentin; Maike Hausberger, Leichtathletin; Dimitri Colupaev, Schwimmer; sitzend v.l.: Jörg Weiß, Christof Palm (beide LSB) und Dirk Martin, Lotto Rheinland-Pfalz. Foto: C.Schäfer

Run for Children: Jetzt anmelden und mitlaufen

Laufevent findet auf Initiative und mit Unterstützung der Schott AG bereits zum achten Mal statt / Motto: "Helfen kann so einfach sein"

2013 run-for-children-2012 Hochbetrieb auf der Tartanbahn: Der Erlös des Benefizlaufs kommt auch in diesem Jahr wieder gemeinnützigen Kinderhilfsorganisationen zu Gute, die kranke, behinderte und sozial benachteiligte Kinder unterstützen. Foto: Schott AGAm Samstag, 29. Juni, findet im Stadion des TSV SCHOTT Mainz zum achten Mal der Zehn-Stunden-Benefizlauf „Run for Children“ statt. Schon jetzt haben sich über 40 Mannschaften angemeldet. Interessierte Läufer und Sponsoren können sich informieren und anmelden unter www.runforchildren-mainz.de. Getreu dem Motto „Helfen kann so einfach sein“ kommt es beim „Run for Children“ nicht auf sportliche Höchstleistungen an, sondern auf das soziale Engagement für einen guten Zweck. Wie in den vergangenen Jahren wird der Erlös wieder regionalen Kinderhilfsprojekten zu Gute kommen.

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Tennis: TVRP-Präsidium unter Vorsitz von Ulrich Klaus einstimmig wiedergewählt

2013 tvrp mgv f tvrpTVRP-Präsident Ulrich Klaus ehrt Christina Wolf. Foto: TVRPUlrich Klaus und seine Vorstandskollegen leiten weiterhin die Geschicke des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz (TVRP). Bei der Delegiertenversammlung in Bingen wurde Klaus als Präsident einstimmig wieder gewählt. Klaus, der mit seinem Präsidium seit zehn Jahren (2003) an der Spitze des TVRP steht, zog eine positive Bilanz. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit der Bezirksverbände und des Landesverbandes, die Einführung von TORP und der LK, die Überarbeitung der Ordnungen, insbesondere der Wettspielordnung mit einer erheblichen Angleichung der Regeln, die Belebung der Turnierlandschaft sowie die hohe Transparenz in allen Bereichen. Aktuell ging er auf mybigpoint – die gemeinsame Internetplattform des Deutschen Tennisbundes und der Landesverbände – ein und erläuterte, warum der TVRP hier teilnimmt.

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DSV Nordic AZ Skiverband Rheinland erweitert mit „Aqua Fitness -Aqua Nordic Walking mit der Poolnudel“ seine Gesundheitssportangebote

Zusammenarbeit mit DSV Nordic aktivtreff Vallendar

Um die Gesundheit nachhaltig durch effektives Ausdauer- und Kraft- bzw. Wirbelsäulentraining zu erhalten, hat sich das bundesweite DSV Nordic aktiv Ausbildungszentrum Skiverband Rheinland e.V. mit Sitz in Neuwied Heimbach-Weis dazu entschlossen, über den DSV nordic aktiv Treff Vallendar und in Zusammenarbeit mit der Gesundheitstrainerin Sport Pro Gesundheit Birgit Steinebach seine Nordic aktiv-Gesundheitskurse um das Thema Aqua Nordic Walking und Aqua-Fitnessangebote mit der Poolnudel in den nächsten Jahren bis hin zur Trainerausbildung zu erweitern.

Mit Bewegungsspaß und Entspannung unabhängig von Jahreszeiten bietet Aqua-Nordic Walking-Fitnesssport ein effektives Herz-Kreislauftraining mit Stärkung des gesamten Bewegungsapparates für alle Alters- und Leistungsgruppen – und dass auch gelenkschonend durch den Auftrieb des Wassers und die Aufhebung der Schwerkraft.

Informationen und Anmeldungen zwecks Anerkennung durch die Krankenkassen erteilt Birgit Steinebach, Kursleiterin „Sport pro Gesundheit“, Telefon 0261/66241 jeden Mittwoch von 16 Uhr bis 17 Uhr, Haus Wasserburg, Vallendar.

Boccia-Landesmeisterschaft der Behinderten: Pirmasenser kommen dem Jack am nächsten

2013 boccia bsvFreude über einen guten Wurf bei den für Frankenthal startenden Mannheimern. Foto: BSV RLPMöglichst nahe an den Jack – das war das Ziel der Sportler mit Behinderung, die in Budenheim bei der Boccia-Landesmeisterschaft antraten, die  vom Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV) ausgerichtet wurde. Der Jack ist die weiße Kugel, die als erste geworfen wird. Und dann müssen alle Spieler mit ihren weiteren roten und blauen Boccia-Kugeln versuchen, sich dem Jack so gut wie möglich anzunähern.

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Ski-WM der Gehörlosen in Nesselwang: Gold für den Koblenzer Max Pähler

2013 max phlerSchnell unterwegs: Max Pähler schnappte sich bei der Ski-WM der Gehörlosen-WM in Nesselwang die Goldmedaille in der Super-Kombination. Foto: GSV RLPUnter der Schirmherrschaft des ehemaligen Finanzministers Theo Waigel und seiner Frau Irene Epple-Waigel wurden die 1. Alpinen Skiweltmeisterschaften der Gehörlosen in Nesselwang/Allgäu ausgetragen, an denen  sich die SkisportlerInnen aus 13 Ländern angemeldet hatten. Für die deutsche Nationalmannschaft starteten fünf Herren, darunter ist auch der 18 Jahre alte so genannte Flachländer Max Pähler aus Koblenz, Mitglied im Gehörlosen-Sportverein Neuwied. Am ersten Wettkampftag belegte Max Pähler den beachtlichen elften Platz im Herren-Abfahrtsrennen. In der gesonderten Juniorenwertung gewann er die Silbermedaille – nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Sieger Thomas Menza aus Tschechien.

Am zweiten Wettkampftag stand das Super-G-Rennen auf dem Programm. Obwohl Max Pähler die letzte Startnummer 42 erwischte, erreichte er nach dem grandiosen Lauf den neunten Platz in der Gesamtwertung. Dieser bedeutete auch wieder den zweiten Platz, wieder zwei Zehntelsekunden hinter dem Tschechen Menza in der Juniorenklasse, somit holte er die zweite Silbermedaille bei dieser WM. Der dritte Wettkampftag bleibt Max Pähler unvergesslich, nachdem er endlich das Gold in der Super-Kombination gewann. Diese Kombination bestand aus einem Lauf im Super-G und einem Slalom. Am Vormittag belegte Max Pähler nach dem Super-G-Lauf der Herren den elften Platz beziehungsweise den zweiten Platz bei den Junioren. Dadurch hatte er gute Ausgangsposition vor dem Slalom inne. Am folgenden Abend unter dem Flutlicht wurde der Slalom gestartet. Mit seinem souveränen Slalomlauf von 42 Sekunden schaffte Max Pähler als bester Deutscher, sensationell Platz eins vor seinem Rivalen Menza zu erringen: Weltmeistertitel für Max Pähler, der in der Herrenwertung den achten Platz belegte. Am vierten Wettkampftag hatte Max Pähler im Riesenslalom nach dem ersten Lauf mit der besten Juniorenzeit gute Chancen auf die zweite Goldmedaille. Mit vollem Risiko im zweiten Lauf beging er unglücklicherweise den Torfehler, somit verpasste er die Medaille. Am letzten Wettkampftag holte Max Pähler ebenfalls keine Medaille mehr, nachdem er im mittleren Teil des ersten Slalomdurchganges gestürzt war.

Der Gehörlosen-Sportverband Rheinland-Pfalz und der GSV Neuwied waren stolz auf Max Pähler. Pähler selbst betonte nach dem WM-Titelgewinn in der Super-Kombination: „Das war ein Traum, ich habe so hart trainiert und gekämpft – jetzt bin ich überglücklich“. Max Pähler wurde über den Deutschen Gehörlosen-Sportverband in die Nachwuchsförderung der Deutschen Sporthilfe aufgenommen und wird somit auch finanziell unterstützt.

Rollstuhlrugby: Speedos wieder Meister

RSG Koblenz bleibt auch am letzten Bundesliga-Spieltag in München ungeschlagen

Die Speedos haben es wieder geschafft: Zum fünften Mal holte sich das Rugbyteam der Rollstuhl-Sportgemeinschaft (RSG) Koblenz den DM-Titel mit der beeindruckenden Bilanz von zwölf Siegen in zwölf Spielen. Auch am letzten Spieltag in Milbertshofen im Norden von München war die Mannschaft von Spielertrainer Jörg Holzem ungeschlagen geblieben, obwohl in Klaus Heimermann „ein ganz wichtiger Spieler“, so Holzem, aus privaten Gründen fehlte. Schwer taten sich die Speedos nur beim 45:43 gegen die erfahrenen Karlsruher Rebelows, „die liegen uns einfach nicht“, erklärte Holzem. So war es für Titelverteidiger Koblenz von Vorteil gewesen, sich im 53:38-Auftaktspiel gegen die weniger starke Konkurrenz aus Hamburg einspielen zu können, denn durch Heimermanns Ausfall musste Ersatz für die Stammformation gesucht werden.

In der entscheidenden Begegnung mit den München Rugbears (Holzem: „Unser größter Konkurrent“) war die RSG abgesehen von der Anfangsphase, in der man kurz hintereinander zwei Auszeiten nehmen musste, nie in Gefahr geraten. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Bedenken, dass unser Polster aus dem Hinspielsieg nicht reichen könnte“, schätzte Spedoos-Coach Holzem den 52:44-Erfolg gegen die Gastgeber ein, die mit drei Punkten Rückstand auf die RSG Vizemeister wurden. Zum Abschluss gab es dann noch ein Freundschaftsspiel mit 1:0-Wertung für den alten und neuen Meister, denn die schwach aufgestellten und durch einen Spielerausfall gehandicapten Kölner Alligators mussten sich den Koblenzer Nationalspieler Artur Bertram ausleihen, verloren aber trotzdem nach verkürzter Spielzeit (4 x 6 Minuten) mit 31:39. Für die RSG Koblenz waren Werner, Holzem, Albrecht, Janssen, Bertram, Schmitt sowie Menezla im Einsatz.

Ringen: Zwei Medaillen und sieben Sportler unter den Top Ten

Jugendreferent Oliver Eich vom Schwerathetlikverband Rheinland (SVR) zieht zufrieden Bilanz

Zwei Medaillen und sieben Sportler unter den Top Ten: So lautet die Bilanz des Schwerathletikverbandes Rheinland (SVR) bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ringen. Im vergangenen Jahr gab es drei Medaillen, allerdings kamen nur vier Athleten unter die besten Zehn. Insgesamt sammelten die 15 DM-Teilnehmer aus dem Rheinland in diesem Jahr 42 Punkte in der Verbandswertung – acht mehr als 2012. Deutscher Meister wurde Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe) bei der A-Jugend, Robin Ferdinand (ASV Boden) holte eine Bronzemedaille bei den Junioren.

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GlücksSpirale zeichnet Bürger für ehrenamtliches Engagement aus

In Edenkoben wurde erstmals „Preis der GlücksSpirale“ verliehen

2013 glcksspirale-edenk f Die Gewinner des Preises der GlücksSpirale aus dem Bereich des Sports, eingerahmt von Prominenz aus Sport und Sportpolitik wie Ex-Fußball-Nationalspieler Hans-Peter Briegel (l.), Sportbund-Pfalz-Präsident Dieeter Noppenberger (3.v.l.), LSB-Präsidentin Karin Augustin (5.v.l.), 54er-Weltmeister Horst Eckel (3.v.r.) und FVR-Präsident Walter Desch (2.v.r.). Foto: P. SeydelEhrenamtliches Engagement ist in unserer Gesellschaft wichtiger denn je. Das Glücksspielunternehmen und Partner des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Lotto Rheinland-Pfalz, hat diesen selbstlosen Einsatz engagierter Menschen geehrt – mit dem erstmals ausgeschriebenen „Preis der GlücksSpirale“. Verliehen wurde dieser im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Sportschule Edenkoben im Beisein des rheinland-pfälzischen Sozialministers Alexander Schweitzer und LSB-Präsidentin Karin Augustin.

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Westerwälder Ringer Robin Ferdinand gewinnt Bronze bei der Junioren-DM

2013 ringer junioren svr 20Die beiden erfolgreichsten Ringer aus dem Rheinland bei den Deutschen Meisterschaften 2013: Vladislav Wagner (links, Gold in der A-Jugend) und Robin Ferdinand (rechts, Bronze bei den Junioren). Foto: I. FerdinandDer Traum von der dritten Goldmedaille bei den Junioren ging nicht in Erfüllung, am Ende war es die Bronzemedaille, die Robin Ferdinand vom ASV Boden bei den Deutschen Meisterschaften im freien Stil in Waldkirch mit nach Hause nehmen konnte. Es ist immerhin bereits die siebte Medaille, die der Westerwälder Ringer bisher bei Deutschen Meisterschaften gewinnen konnte. Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe erreichte zudem bei seinem ersten Start bei den Junioren gleich einen guten vierten Platz.

Nach einem Freilos in der ersten Runde siegte Robin Ferdinand in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm im Viertelfinale überlegen gegen Nmasi Obiasov von der Rheinlandseiche Büdesheim. Im Halbfinale musste er sich dann allerdings dem Saarländer Gennadij Cudinovic (KV Riegelsberg) beugen. Die erste Runde hatte Cudinovic gewonnen, in der zweiten Runde siegte Ferdinand, doch die dritte Runde ging wieder an den Saarländer, der damit ins Finale einzog und später auch neuer Deutscher Meister wurde. Das kleine Finale gewann Robin Ferdinand, der in den beiden vergangenen Jahren Junioren-Meister geworden war, dann klar in zwei Runden gegen Patrik Fanderl vom SC Oberölsbach.

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Fast 600 Teilnehmer beim 82. Pfälzischen Schachkongress in Zweibrücken

2013 schachkongress f davidDie drei Erstplatzierten des Meisterturniers A nach der Siegerehrung (v.l.): Roland Ollenberger, Karl-Jasmin Muranyi und Torsten Dauenheimer. Foto: D. SemmetIn der Aula des Hofenfels-Gymnasiums in Zweibrücken fand der 82. Pfälzische Schachkongress statt. Mit 162 Teilnehmern in den sieben mehrtägigen Turnieren und mehr als 420 Startern bei den fünf Eintageswettbewerben kann der Schachklub 1905 Zweibrücken als Kongressausrichter auf eine sehr gute Bilanz verweisen.

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Leichtathletik: “Pokal der Freundschaft” 2013 mit neuem Regelwerk

Am Standardtermin Christi Himmelfahrt findet der 54. Internationale Länder-Vergleichskampf “Pokal der Freundschaft” statt. Ausrichter ist in diesem Jahr der Landesverband Pfalz, am Donnerstag, 9. Mai, in Kaiserslautern. Nach einem Jahr Pause ist der Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR) wieder mit von der Partie. Für die Pokalwertung haben die teilnehmenden Verbände einige Neuerungen beschlossen.

So gibt nur noch eine Wertung je Geschlecht. Also keine getrennte Wertung nach Aktiven und Jugend – für die männliche Jugend U20 werden die passenden Wurfgewichte und Hürdenhöhe angeboten. Pro Verband sind zwei Sportler/Staffeln pro Disziplin startberechtigt.

Der Beirat Leistungssport im LVR hat auf Vorschlag der Verbandstrainer Martin Schmitz (Sprint/Hürden), Klaus Klaeren (Lauf/Gehen), Wolfgang Bender (Wurf/Stoß) und Reinhold Schwarzkopf (Sprung/Mehrkampf) die vorläufige Mannschaft für den internationalen Länderkampf „Pokal der Freundschaft“ am Donnerstag, 9. Mai, in Kaiserslautern nominiert. Der Länderkampf „Pokal der Freundschaft“ mit den Ländermannschaften Elsass-Lothringen-Luxemburg-Saarland-Pfalz und dem Rheinland stellt für den LVR auf dem Weg zu den Saisonhöhepunkten bei diversen Deutschen Meisterschaften im Sommer eine wichtige Durchgangsstation dar. Wir sind davon überzeugt, dass die LVR-Auswahlmannschaft das Potenzial besitzt, sich mit einem guten Gesamtergebnis erfolgreich zu präsentieren. Mit dabei im vorläufigen Aufgebot sind natürlich viele Topathleten des Verbandes.

Sportabzeichen-Wettbewerb im ZDF-Fernsehgarten

Gesucht: Sportliche Bewerber aus Rheinland-Pfalz

2012 aktivDas Deutsche Sportabzeichen wird anlässlich seines 100-jährigen Geburtstages mit einer ganzen Themenwoche im ZDF geehrt. Zwischen dem 24. und 30. Juni 2013 sind Beiträge im Morgenmagazin, im Mittagsmagazin oder in Sendungen wie „Volle Kanne“ geplant. Höhepunkt und Abschluss der Themenwoche bildet der ZDF-Fernsehgarten, der am 30. Juni ganz im Zeichen des Deutschen Sportabzeichens stehen und in einem Bundesländercontest die Mannschaft mit der höchsten Sportabzeichen-Fitness gesucht wird.
Bei dem Contest tritt aus jedem der 16 Bundesländer eine fünfköpfige Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern stellvertretend für ihr Bundesland an. Dabei sollten in jeder Mannschaft möglichst alle Altersgruppen von Jung bis Alt und beide Geschlechter vertreten sein. Entsprechend sollte es in jeder Gruppe mindestens zwei Frauen oder zwei Männer geben.

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Initiative für Integration 2013

Mach dich big für Integration

Der Landessportbund unterstützt Integrationspreis von bigFM

Als größter deutscher Radiosender für Jugendliche und junge Erwachsene mit täglich über 2,4 Millionen Hörern verschiedener Herkunft hat bigFM ein unschätzbares Potenzial als Integrationsmedium. Mit der Initiative für Integration 2013 würdigt bigFM Menschen, die sich für Toleranz und kulturelle Vielfalt stark machen. Deshalb der Radiosender bereits zum dritten Mal vorbildlichen Ideen und Konzepte, die das gegenseitige Verständnis fördern und so einen wichtigen Beitrag zur Integration in Rheinland-Pfalz leisten. Als Unterstützer mit dabei: Der Landessportbund Rheinland-Pfalz.

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Mission Olympic: Sonderpreis für das Projekt „Sportpark Gau-Algesheim“

Rheinhessische Gemeinde freut sich über 1.000 Euro / Viel Lob von der Jury

2013 mission olympic gau alStolz wie Oskar: Ortsbürgermeister Dieter Faust bei der symbolischen Scheckübergabe durch Caroline Scholl von der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG. Foto: M. HeinzeDie Stadt Gau-Algesheim ist mit dem Projekt „Sportpark Gau-Algesheim“ beim bundesweiten Wettbewerb Mission Olympic mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Bei der Übergabe der schmucken Urkunde sowie des symbolischen Schecks in Höhe von 1.000 Euro im direkt am Marktplatz gelegenen Rathaus der rheinhessischen Gemeinde schlug das Herz des stolzen Stadtbürgermeisters Dieter Faust höher.

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Rheinland-Pfälzischer Spitzensport blickt auf erfolgreiches Jahr 2012 zurück

LSB-Meisterehrung: Staatssekretärin Heike Raab und LSB-Präsidentin Karin Augustin verleihen an mehr als 200 Sportlerinnen und Sportler die Meisterschaftsnadel in Gold

2013 meisterehrungEin Glanzpunkt bei der Meisterehrung in Stromberg: Der Auftritt der Showtanzgruppe der TSG 1861 Sprendlingen. Foto: Timo Schwarz/LSBAuch wenn die Olympia-Medaillengewinner um Miriam Welte und Richard Schmidt verhindert waren: Bei der traditionellen Meisterehrung, zu der der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) in die Deutscher-Michel-Halle nach Stromberg geladen hatte, gaben sich gut 200 Sportlerpersönlichkeiten die Klinke in die Hand. Rund 60 Medaillengewinnern bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften sowie mehr als 80 Deutschen Meistern sagte der LSB Danke dafür, dass sie im vergangenen Jahr auf nationaler und internationaler Ebene Top-Erfolge geholt hatten.

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Reiter starten große Petition gegen die Pferdesteuer

Deutschlands Pferdesportler protestieren weiter gegen die geplante Pferdesteuer. Seit 20. Februar appelliert eine von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gestartete Petition an alle Städte und Gemeinden, auf die Einführung der Pferdesteuer zu verzichten.
Ob Reitverein, gewerblicher Stallbetreiber, privater Pferdehalter, Züchter, Gnadenbrothof, Therapieeinrichtung, Turnier- oder Freizeitreiter – in ihrem „Nein“ zur Pferdesteuer seien sich alle einig, heißt es in der Mitteilung. „Die Abgabe würde nicht nur erstmals in der Geschichte eine Sportart besteuern, sondern auch die wichtige Kinder- und Jugend-arbeit in Reitställen gefährden sowie die landwirtschaftlichen Betriebe und Stallbetreiber in ihrer Existenz bedrohen.
Im vorigen November hatte Bad Soden-Allendorf als erste Gemeinde die Pferdesteuer eingeführt. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte am 6. Dezember in einem Beschluss die Einführung von kommunalen Pferdesteuern in Deutschland abgelehnt. Dabei hatte sie das DOSB-Präsidium beauftragt, gemeinsam mit der FN gegen die von der hessischen Stadt eingeführte Pferdesteuer sowie mögliche Bestrebungen in anderen Städten und Gemeinden geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach sagte: „Wir wollen viele Tausend Reiter und Pferdefreunde in dieser Petition mobilisieren. Denn wir alle wissen, wie ungerecht die Pferdesteuer ist und welch gravierende Auswirkungen sie auf unseren Sport, auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen und Betrieben und auf die Zucht und Haltung von Pferden und Ponys hätte.“

Wenn auch Sie die Pferdesteuer ablehnen, dann klicken Sie noch bis 31. März auf folgenden Link und unterschreiben digital die Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-pferdesteuer-denn-wir-sagen-ja-zu-unseren-pferden

 

Handball-Nationalteam am 10. März in Koblenz: Rabatt-Aktion für Sportvereine

Kartenvorverkauf für die Partie gegen die Eidgenossen läuft auf Hochtouren / Rabattierte Tickets über Bestellformular anfordern / Internet: www.conlog-arena.de

2013 handball lnderspielIm Aufwind: Die deutschen Handballer wollen mit Hilfe des begeisterungsfähigen Koblenzer Publikums gegen die Schweiz einen Sieg einfahren. Foto: DHBErstmals nach fünf Jahren kommt die Handball-Nationalmannschaft der Männer wieder nach Koblenz. Das sich im Aufwind befindende Nationalteam mit Spielern aus den deutschen Top-Vereinen wie THW Kiel oder Flensburg-Handewitt hat bei der WM in Spanien ein hervorragendes Bild abgegeben und den vormaligen Weltmeister und aktuellen Olympiasieger Frankreich sensationell in der Gruppenphase geschlagen sowie gegen den späteren Weltmeister Spanien nur knapp im Viertelfinale verloren.

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Diese Goldmedaille ist eine kleine Sensation

Miriam Welte und Kristina Vogel schnappen sich bei der Bahnrad-WM in Minsk trotz beträchtlichen Trainingsrückstands den Titel / Neuauflage des olympischen Finals

2012 miriam welteDie Erfolgsserie reißt nicht ab: Olympiasiegerin Miriam Welte verteidigte bei der Bahnrad-WM in Minsk gemeinsam mit ihrer Partnerin Kristina Vogel den WM-Titel. Foto: LSB/ArchivErst Polizeimeister, jetzt Weltmeister: Die Teamsprint-Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel haben sich bei der Bahnrad-WM in Minsk zum zweiten Mal nach 2012 das begehrte Regenbogentrikot geholt und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) einen glänzenden Auftakt beschert. Das Duo aus Otterbach bei Kaiserslautern und Erfurt besiegte in einer Neuauflage des olympischen Finals das Team aus China mit Gong Jinjie und Guo Shuang und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel von Melbourne.

Welte und Vogel schlugen die Chinesinnen im Finale in 33,053 Sekunden um drei Hundertstel und sorgten für eine kleine Sensation, denn die Goldmädels von London waren mit beträchtlichem Trainingsrückstand in die Titelkämpfe gegangen. In den letzten Monaten hatte die Polizeiausbildung Priorität und war der Lebensmittelpunkt. Vogel hatte ihre letzte Prüfung erst am Freitag gehabt, vor der Ankunft in Minsk hatten beide nicht einmal miteinander trainiert.

„Es ist unglaublich“, sagte die 26 Jahre alte Welte. „Mir fehlen die Worte. Ich kann's nicht erklären, ich kann's nicht beschreiben, ich freu' mich einfach wahnsinnig.“ Vogel, die sich nach der Siegerehrung eine Träne aus dem Auge wischte, fand es einfach nur „ein richtig geiles Gefühl“.

Welte und Vogel mussten sich in Minsk daher ganz auf ihre Intuition und die gewachsene Harmonie aus den Vorjahren verlassen. „Wir sind ja nicht das erste Jahr zusammen. Wir schleifen in Minsk den Diamanten einmal, dann passt das schon“, hatte Vogel im Vorfeld gesagt. Den Titel aus Melbourne zu verteidigen, das schien dennoch zu hoch gegriffen. „Zaubern können wir nicht“, hatte Welte gesagt, und auch Bundestrainer Detlef Uibel hatte keine „Riesendinge“ erwartet. Dass seinen Vorzeige-Athletinnen mit der Goldmedaille dann aber doch genau solch ein „Riesending“ glückte, freute den Coach sicherlich umso mehr.

Fortbildung im Rahmen des „Kooperationsprojektes Alteneinrichtung – Sportverein“

LSB fördert bereits im 3. Jahr das Projekt „Kooperation Alteneinrichtung – Sportverein“ zur Durchführung von Bewegungsangeboten durch Übungsleiter/innen aus Sportvereinen in Alteneinrichtungen

2013 schwungtuch-original-hSpaß am Schwungtuch: Moderate Bewegungsformen in der Gruppe sind gerade auch für Seniorinnen und Senioren sehr sinnvoll. Foto: Sportbund Rheinland/W. HöferDer demografische Wandel ist uns allen bekannt. Nur mit konkreten Maßnahmen hapert es noch hier und da – auch im Sportverein. Nutzen Sie die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und setzen Sie als Verein Ihr Knowhow auch außerhalb des Sportvereins ein. Werden Sie aktiv in einer Alteneinrichtung in Ihrer Nähe!

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Ringer fordern DOSB zum Handeln auf

"Keiner kann IOC-Beschluss nachvollziehen" / Dank an Sportminister Roger Lewentz und LSB-Präsidentin Karin Augustin

2013 ringen homepage f koppRingen muss olympisch bleiben: Das findet auch Freistil-Spezialist Davyd Bichinashvili vom ASV Mainz 88 (rechts, in Rückkampf um das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft gegen den Köllerbacher Ex-Weltmeister Ibragim Aldatov). Foto: S. KoppIn der Diskussion um die Zukunft des olympischen Ringens haben die Präsidenten der drei rheinland-pfälzischen Ringerverbände den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dessen Präsidenten Dr. Thomas Bach nachdrücklich aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Ringen weiterhin Teil des olympischen Programms bleibt und der Beschluss der IOC-Exekutive revidiert wird.

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Mission Olympic: Ein Scheck für Montabaur

12.400-Einwohner-Stadt im Westerwaldkreis erhält Anschubfinanzierung in Höhe von 20.000 Euro / „Finalevent wird das sportliche Highlight im Jahr 2013“

2013 montabaur f stadt montGrund zur Freude: Andrea Sucke (Mitte), verantwortlich für den Bereich Regionales Marketing des Verkaufsgebietes Rheinland der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, überreicht einen symbolischen Scheck an Stadtbürgermeister Klaus Mies und Monika Decker, Leiterin Stadtmarketing Montabaur. Foto: Stadt MontabaurMontabaur ist Finalstadt im Wettbewerb „Gesucht: Deutschlands aktivste Stadt“. Für die Ausrichtung dieses Events am 20. und 21. September erhielt die Stadt eine Anschubfinanzierung in Höhe von 20.000 Euro von Coca-Cola. In Form eines überdimensionalen, symbolischen Schecks überreichte Andrea Sucke, verantwortlich für den Bereich Regionales Marketing des Verkaufsgebietes Rheinland der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG am 13. Februar die Fördersumme an Stadtbürgermeister Klaus Mies und Monika Decker, Leiterin Stadtmarketing Montabaur.

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„Fortbestand des Ringens als olympische Kernsportart muss gesichert werden“

LSB-Präsidentin Karin Augustin schreibt Brandbrief an DOSB-Präsident Bach

2013 ringer action f koppDer archaische Kampf Mann gegen Mann (hier der Köllerbacher Timo Badusch in rot gegen den für den ASV Mainz 88 startenden Russen Ilyas Magamadov im DM-Final-Rückkampf am 26. Januar vor 2.500 Fans in der Saarbrücker Saarlandhalle) muss laut LSB-Präsidentin Karin Augustin auch über 2016 hinaus olympische Kerndisziplin bleiben. Foto: S. KoppMit Bestürzung und Unverständnis reagiert die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB), Karin Augustin, ob der Empfehlung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das Ringen ab dem Jahr 2020 aus dem olympischen Programm zu nehmen. Dadurch, so Augustin in Übereinstimmung mit zahlreichen weiteren Kritikern dieser seltsamen Entscheidung, werde eine der ältesten Sportarten der Welt dem Kampf um Fernseh- und Sponsorengelder geopfert.

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Handball-Länderspiel Deutschland gegen Schweiz am 10. März in Koblenz

Kartenvorverkauf für die Partie gegen die Eidgenossen hat begonnen / CONLOG-Arena bietet Platz für 4.000 Fans / Tickets unter www.conlog-arena.de

2013 handball nationalmannsDie deutsche Handball-Natonalmannschaft empfängt die Schweiz am Sonntag, 10. März, zu einem Freundschaftsspiel in der Koblenzer CONLOG-Arena. Foto: DHBDie EURO-Quali vor Augen, aber auch die Perspektive im Blick: Wenn die deutsche Handball-Nationalmannschaft zum ersten Mal nach der Weltmeisterschaft im internationalen Vergleich steht, muss Bundestrainer Martin Heuberger zugleich proben und testen. Gegen die Schweiz bietet sich am Sonntag, 10. März, 15 Uhr, in der CONLOG-Arena in Koblenz eine wertvolle Gelegenheit, um für die knapp vier Wochen darauf folgenden EURO-Qualifikationsspiele gegen Tschechien zu proben. Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Tickets sind über www.conlog-arena.de sowie die Hotlines 0261/9121107 und 0228/502010 erhältlich.

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Einsatz für aktiven Lebensstil wird belohnt

„Sportpark Gau-Algesheim“ erhält Mission Olympic-Sonderpreis

2013 aktiv f lsb thinkstockGau-Algesheim wurde für seinen „Sportpark Gau-Algesheim“ in der Kategorie „Sport überwindet Grenzen“ zum Gewinnerprojekt aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz gekürt. Foto: LSB/ThinkstockDie rheinhessische 6.500-Einwohner-Stadt Gau-Algesheim ist gemeinsam mit den Städten Niebüll, Nienburg (Saale), Wilsdruff, Herzogenrath, Lübz, Offenbach am Main, Kaufbeuren und Rottenburg am Neckar beim bundesweiten Wettbewerb Mission Olympic mit dem Sonderpreis ausgezeichnet worden.

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21 Sieger im LSB-Vereinszeitschriften-Wettbewerb geehrt

„TV Leesmich“ und „TSG im Fokus“ machen das Rennen

2013 vereinszeitschriften2Der Landessportbund ehrte anlässlich der 19. Auflage seines Vereinszeitschriften-Wettbewerbes 21 Vereine. Foto: Peter SeydelDie Koblenzer Lottozentrale platzte aus allen Nähten, als der Landessportbund Rheinland-Pfalz am 25. Januar die Sieger des landesweiten Wettbewerbs „Wir suchen die beste Vereinszeitschrift“ mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeldern auszeichnete. 21 Vereine wurden in den Kategorien „Vereine unter 500 Mitglieder“, „Vereine über 500 Mitglieder“, „Beste erstmals erschienene Vereinszeitschrift“ sowie „Beste Stadionzeitschrift“ von Walter Desch, Vorsitzender des LSB-Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit, und LSB-Vizepräsident Dieter Krieger geehrt.

Als beste Zeitschrift der Kleinvereine kürte die Jury den Turnverein 1891 Rammelsbach mit „TV Leesmich“, bei den Großvereinen gewann die TSG Kaiserslautern mit „TSG im Fokus“. Die Sonderpreise gingen an das erstmalig erschienene „Magazin“ des FC Andernach und die Stadionzeitschrift „Heimspiel“ der SG Eintracht Mendig/Bell.

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In Siebeldingen machen´s alle gemeinsam

Verein kämpft um Erhalt von 40 Jahre alter Turnhalle / Unterstützung durch Förderprogramm von LSB und Sparda-Bank-Stiftung

2013 siebeldingen f lsbWollen zusammen etwas bewegen: Vereinsvorsitzender Alfred Kappauf (Mitte links, mit dem Schild in der Hand), Verbandsbürgermeister Thorsten Blank (Mitte rechts, mit dem Schild in der Hand) sowie LSB-Abteilungsleiterin Hiltrud Gunnemann (2.v.l.) im Kreise der Ortsbürgermeister, Vorstandsmitglieder und Übungsleiter/innen. Foto: LSBDer „Verein zum Erhalt der Turnhalle in Siebeldingen“ war einer der ganz großen Gewinner bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Wir machen´s.Gemeinsam.“ für Sportvereine und Kommunen, den der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sparda-Bank Südwest veranstaltet hatten. Das Förderprogramm von LSB und Sparda-Bank-Stiftung hat 2012 für diesen Wettbewerb insgesamt 150.000 Euro für Vereinsprojekte zur Verfügung gestellt.

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„De Gaulle und Adenauer wären sehr zufrieden“

Deutsch-Französischer Tag 2013 mit Capoeira-Vorführung im Landtag

2013 sport im landtag f lsbRhythmus im Blut: Die Protagonisten der Capoeira-Darbietungen sorgten beim Publikum für Begeisterung. Foto: LSBDer Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und das Haus Burgund haben in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und dem Landtag aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages bereits zum neunten Mal ein Sportlertreffen organisiert, an dem junge Aktive des Vierer-Netzwerks der Regionalpartner Rheinland-Pfalz, Burgund, Mittelböhmen (Tschechische Republik) und Oppeln (Polen) teilnahmen. 2013 fiel die Wahl auf die brasilianische Kampfkunst Capoeira.

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Jetzt abstimmen: Sportliche Initiative des Monats gesucht

Mission Olympic: Auch für Projekte aus Gau-Algesheim und Bernkastel-Kues kann man noch bis zum 22. Januar sein Votum abgeben

2012 aktivBei Mission Olympic haben wieder zehn nominierte sportliche Initiativen aus ganz Deutschland die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ und Preisgelder zur Förderung ihres Projekts. Foto: LSB/ThinkstockBei Mission Olympic haben wieder zehn nominierte sportliche Initiativen aus ganz Deutschland die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ und Preisgelder zur Förderung ihres Projekts – darunter auch zwei aus Rheinland-Pfalz, nämlich aus dem rheinhessischen Gau-Algesheim sowie aus Bernkastel-Kues. Mit dem bundesweiten Projekt möchten die Initiatoren Coca-Cola Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sportliches Engagement im Land aktiv unterstützen. Gesucht werden „Deutschlands aktivste Stadt“ und „Deutschlands beste Initiativen für Bewegung und Sport“.

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„Leuchtende Vorbilder für uns alle“

Landessportlerwahl 2012: Lilli Schwarzkopf, Raphael Holzdeppe und Katrin Schultheis/Sandra Sprinkmeier machen das Rennen

2013 landessportlerwahlDas offizielle Siegerfoto: Bernhard Brenner (Vorsitzender des LAZ Zweibrücken, Verein des Sportler des Jahres Raphael Holzdeppe - der nicht persönlich anwesend sein konnte), Roger Lewentz (Sportminister), Lilli Schwarzkopf (Sportlerin des Jahres), Sandra Sprinkmeier (gemeinsam mit Katrin Schultheis vom RV Mainz-Ebersheim das Team des Jahres), Werner Schröter (LSB-Vizepräsident Leistungssport), Katrin Schultheis (gemeinsam mit Sandra Sprinkmeier vom RV Mainz-Ebersheim das Team des Jahres) und Karin Augustin (Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz). Foto: Timo Schwarz/LSBLilli Schwarzkopf bei den Frauen, Raphael Holzdeppe bei den Männern und Katrin Schultheis/Sandra Sprinkmeier bei den Mannschaften heißen die Gewinner der Landessportlerwahl 2012 des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand mit 250 Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Athleten am Sonntagabend im Foyer des Landesfunkhauses des SWR in Mainz statt. In der Sendung „Flutlicht“ wurden die Sieger hernach auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

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„Musik und Sport – Sport und Musik“

Ausstellung der Kölner Fotokünstlerin Jane Dunker ist noch bis Anfang März in der Mainzer Rathaus-Lobby zu sehen

2013 ausstellung sport und Die Fotokünstlerin Jane Dunker vor einer Vitrine in der Rathaus-Lobby. Foto: M. HeinzeNoch bis zum Samstag, 2. März, ist die Fotoausstellung „Musik und Sport – Sport und Musik“ der Kölner Fotokünstlerin Jane Dunker in der linken Lobby des Mainzer Rathauses zu sehen. Konzipiert und gestaltet wurde die Ausstellung als gemeinsames Projekt von Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und Landesmusikrat Rheinland-Pfalz mit Unterstützung der Stadt Mainz.

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Frohe Weihnachten 2012

weihnachtenDer LSB wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Zum Ende des Jahres möchten wir uns für Ihr Engagement im rheinland-pfälzischen Sport sehr herzlich bedanken. Lassen Sie uns uns in den Feiertagen Ruhe finden und Kraft tanken, um so die Herausforderungen 2013 mit frischem Elan angehen zu können. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr.

Die Geschäftstselle des Landessportbundes ist vom 24. Dezember bis  1. Januar geschlossen. Ab 2. Januar ist das Team des LSB wieder für Sie da!

Ihr Landessportbund Rheinland-Pfalz

Ein Scheck zur Förderung des Spitzensports

Lotto-GlücksSpirale überreicht 50.000 Euro an Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland

2012 scheckbergabe glckssDie offizielle Scheckübergabe mit (v.l.) LSB-Vizepräsident Werner Schröter, Kunstradfahrerin Sandra Sprinkmeier, Schwimmer Dimitri Colupaev, Stabhochspringerin Carolin Hingst, LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram, stellvertretender Lotto-Aufsichtsratsvorsitzender Walter Desch, der Weihnachtsmann, Gewichtheber Almir Velagic, Trampolinturnerin Anna Dogonadze, LSB-Präsidentin Karin Augustin, Gewichtheber Jürgen Spieß, Bahnradsprinterin Miriam Welte, Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt und LSB-Vizepräsidentin Claudia Altwasser. Foto: C. PalmSeit dem 1. Juli ist die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland sechster Destinatär - also Nutznießer - der GlücksSpirale. Im Rahmen der großen Weihnachtsfeier, zu der der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) knapp 300 Besucher in der Alten Lokhalle in Mainz begrüßte, fand nun in Anwesenheit zahlreicher Spitzensportler mit den Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Anna Dogonadze an der Spitze die offizielle Scheckübergabe statt. Walter Desch, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Rheinland-Pfalz, überreichte LSB-Präsidentin Karin Augustin einen Scheck in Höhe von stolzen 50.000 Euro.

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"Sportler des Jahres": Lilli Schwarzkopf und Richard Schmidt auf dem Treppchen

Siebenkämpferin von der LG Rhein-Wied landet bei der Wahl im Baden-Badener Kurhaus auf Platz drei bei den Frauen hinter Neuner und Kerber / Deutschland-Achter mit dem Trierer Ruderer Mannschaft des Jahres

2012 empfang2Lilli Schwarzkopf (l., beim Empfang der rheinland-pfälzischen Olympiateilnehmer bei EWR in Worms) landete bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ auf dem dritten Platz. Ruder-Olympiasieger Richard Schmidt aus Trier (r.) wurde gemeinsam mit seinen Kollegen vom Deutschland-Achter zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt. Archivfoto: EWR/Alica HaasZwei rheinland-pfälzische Olympioniken sind bei der traditionellen Wahl zu Deutschlands "Sportler des Jahres" vor rund 700 Gästen im Kurhaus in Baden-Baden ganz oben auf dem Treppchen gelandet.

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Surfsticks und Telefonguthaben als IT-Spende für Vereine

Windows 8, USB Sticks, Adobe Photoshop und vieles mehr – das bekommen Sportvereine als IT-Spende auf Stifter-helfen.de

2012 mobiles internet f lsbVereine können jetzt von den Produktbündeln für mobiles Internet und Mobiltelefone profitieren. Foto: LSB/ThinkstockInsgesamt 19 IT-Unternehmen stellen über das Online-Portal Software- und Hardwarespenden für Non-Profits in ganz Deutschland zur Verfügung. Fast alle fördern mit ihren Produktspenden auch Sportvereine. Darunter ist auch Telefónica Germany: Über www.stifter-helfen.de kann jeder Sportverein seit kurzem bis zu sieben Produktbündel und damit bis zu sieben USB Sticks bzw. mehr als 700 Euro Telefonie- bzw. Surfguthaben erhalten. Derzeit gibt es von Telefónica Produktbündel für Mobiltelefonie sowie Produktbündel für mobiles Internet. Dieses Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

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TV Laubenheim vertritt Rheinland-Pfalz bei Endausscheidung in Berlin

Volksbanken und Raiffeisenbanken verleihen gemeinsam mit dem Landessportbund in der Mainzer Staatskanzlei „Silberne Sterne des Sports“ / Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 7.000 Euro

2012 alle preistrger24_25_Alle_Preisträger mit BUZ: Freudestrahlend präsentieren sich die Preisträgern der ausgezeichneten rheinland-pfälzischen Vereine unserem Fotografen. Mit den Gewinnern freuen sich LSB-Vizepräsident Magnus Schneider (vordere Reihe, ganz rechts) und der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff (vordere Reihe, 4.v.r.). Foto: Marco Stepniak/RWGVAnd the winner is… TV Laubenheim. Der fast 130 Jahre alte Traditionsklub aus dem südlichen Mainzer Stadtteil darf sich in diesem Jahr über den „Silbernen Stern des Sports“ für das Bundesland Rheinland-Pfalz freuen, der von den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz und dem Landessportbund (LSB) verliehen wurde. Der TVL erhält diesen großen Preis des Breitensports für sein Projekt „Die Schule rollt!“. Übergeben wurde der mit 2.500 Euro dotierte Preis am Freitagabend von Jochen Hartloff, dem rheinland-pfälzischen Minister der Justiz und für Verbraucherschutz, in der Mainzer Staatskanzlei.

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Landessportlerwahl: Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2012?

Bis zum 6. Januar 2013 kann unter www.landessportlerwahl.de abgestimmt werden

2012 landessportlerwahlWer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2012? Der Landessportbund (LSB) Rheinland-Pfalz ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils sechs Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal sechs Punkten bewertet werden. Vom 21. November 2012 bis zum 6. Januar 2013 kann gewählt werden, die Siegerehrung am 13. Januar wird live in der SWR-Fernsehsendung „Flutlicht“ ab  21.45 Uhr übertragen.

Die Jury, bestehend aus LSB-Vertretern sowie Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

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In Niederhausen machen’s alle gemeinsam

Sportgemeinschaft kreiert Rundweg mit Aktionen / „Gemeinde Pracht in Bewegung“

2012 niederhausen1 f h gunnemannBegeistert vom Projektplan: Reiner Schulte (Betreuer Boule-Bahn), Rainer Buttstett (Verbandsgemeindebürgermeister), Hiltrud Gunnemann (LSB-Abteilungsleiterin Sportentwicklung/Breitensport), Udo Seidler (Ortbürgermeister), Peter Fuhrmann (Vorsitzender SG Niederhausen-Birkenbeul) und Christine Wendel (Projektinitiatorin). Foto: LSBDie Sportgemeinschaft Niederhausen-Birkenbeul war einer der ganz großen Gewinner bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Wir machen´s.Gemeinsam.“ für Sportvereine und Kommunen, den der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sparda-Bank Südwest zum ersten Mal veranstaltet hatten. Im Mai 2012 konnte sich SG-Vorsitzender Peter Fuhrmann für die Idee eines Rundwegs mit Aktionen neben zwei anderen Vereinen über den höchsten Förderbetrag von 10.000 Euro freuen. Das Förderprogramm von LSB und Sparda-Bank-Stiftung stellte insgesamt 150.000 Euro für Vereinsprojekte zur Verfügung.

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Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ in der nächsten Runde

Landessportbund und Sparda-Bank Südwest bilden in Mainz 59 Vereinsvertreter als „Vertrauenscoaches“ fort / Interview mit Armutsforscherin Gerda Holz

2012 vertrauenscoachesGemeinsam mit LSB und Sparda-Bank im Kampf gegen die Armut: Sozialwissenschaftler Dr. Herbert Fischer-Drumm (l.) und Dr. Gerda Holz, Politikwissenschaftlerin und Sozialarbeiterin. Foto: M. HeinzeDas Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ ist in die nächste Runde gegangen. Auch in Zukunft unterstützen der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sparda-Bank Südwest Vereine im Kampf gegen Armut. 59 „Vertrauenscoaches“ aus 39 Vereinen wurden jetzt in Mainz-Mombach im Rahmen einer Schulungsmaßnahme des LSB als so genannte „Vertrauenscoaches“ fortgebildet, um direkt vor Ort benachteiligten jungen Menschen zu helfen. Mit der Armutsforscherin Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt richteten die Übungsleiter, Jugendleiter und Vereinsvorstände einen Blick darauf, welche Aktivitäten sich für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche anbieten und wo die Grenzen ihrer Arbeit sind. In einem Interview nahm die Politikwissenschaftlerin und Sozialarbeiterin zu einigen zentralen Fragen Stellung.

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„Sportvereine & Ganztagsschulen“ im Fokus

Landesfachverbandstagung des LSB widmet sich auch den Themen „Prävention vor sexualisierter Gewalt“ sowie Bestandserhebung und Mittelzuweisung

2012 landesfachverbandstaguDie Sportvereine und -verbände dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen: Das betonte LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram (r.). In der Bildmitte sitzend LSB-Geschäftsführer Rudi Bernhard, links LSB-Präsidentin Karin Augustin. Foto: C. Palm„Sportvereine und Ganztagsschulen“ – das ist eines der Themen, die nach wie vor ganz weit oben auf der Agenda stehen beim organisierten Sport in Rheinland-Pfalz. „Wenn es nicht gelingt, den Transfer von der Schule in die Sportvereine hinein zu schaffen, dann werden die Vereine auf Dauer Schaden nehmen“, sagte Lothar Westram, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) bei der diesjährigen Landesfachverbandstagung des LSB im Haus des Sports in Mainz. „Deswegen müssen wir uns in die Schulen hineinorganisieren, wir müssen uns entwickeln – und dafür brauchen wir professionellere Strukturen, die man nicht zwangsläufig in Vereinen kleiner bis mittlerer Größe findet  – je nach Möglichkeiten der Vereine auch hauptamtliches Personal. Und für diese Rahmenbedingungen hätten wir gerne eine entsprechende Unterstützung.“ Westram wörtlich: „Es hat überhaupt keinen Zweck, wenn wir uns auch noch innerhalb des Sports auseinanderdividieren lassen, indem der eine oder andere Fachverband meint, er wäre ein bisschen klüger oder schneller als der andere – denn dann haben wir schon verloren. Nur wenn wir geschlossen auftreten, hat unser Wort das notwendige Gewicht und findet unser Anliegen maximales Gehör.“

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„Eine ganz besondere Ehrung“

Sportminister Roger Lewentz überreicht Sportplakette des Bundespräsidenten an 27 rheinland-pfälzische Sportvereine

2012 gruppenfoto sportplakeDie Vertreter der ausgezeichneten Vereine mit Sportminister Roger Lewentz (untere Reihe, 5.v.l.) und LSB-Präsidentin Karin Augustin (untere Reihe, 6.v.l.) sowie weiterer Prominenz aus Sport und Politik. Foto: C. PalmVon einer „ganz besonderen Ehrung des Landessportbundes und der Landesregierung“ sprach Sportminister Roger Lewentz am Dienstagabend, als er im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Oppenheim in festlichem Rahmen an die Delegierten von 27 rheinland-pfälzischen Vereinen die Sportplakette des Bundespräsidenten überreichte.

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„Kein Mensch sollte sich als Opfer fühlen“

LSB-Aktionstag für Senioren in Mainz-Gonsenheim unter dem Motto „Stärke zeigen ohne Gewalt“ stößt auf große Resonanz / Neuauflage im Frühjahr 2013 geplant

Bei der Aufführung des Seniorentheaters amüsierte sich das Publikum in den voll besetzten Stuhlreihen prächtig. Foto: M. HeinzeBei der Aufführung des Seniorentheaters amüsierte sich das Publikum in den voll besetzten Stuhlreihen prächtig. Foto: M. HeinzeDie Angst vor und die Folgen von Gewalttaten wiegen bei älteren Menschen schwerer als bei jüngeren Opfern. Wie man sich effektiv schützen kann, das erfuhren 95 Männer und Frauen beim LSB-Aktionstag „Stärke zeigen ohne Gewalt“ in Mainz-Gonsenheim, der sich in Kooperation mit den Turngemeinden Mainz-Gonsenheim und Budenheim an Senioren richtete.

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„Fotos mit dem gewissen bisschen Extraklasse“

Bildband „Olympische Momente 2012“ der LSB-Sporthilfe und Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz vorgestellt / Beeindruckende Impressionen von Bernhard Kunz

2012 olympiabuch neuLSB-Präsidentin Karin Augustin (4.v.l.) und LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram (6.v.r.) mit weiteren Sportfunktionären sowie Olympia- und Paralympics-Teilnehmern, die vier der Fotos aus dem neuen Olympiabuch mit dem auch unter Kollegen hoch geschätzten Fotografen Bernhard Kunz (ganz rechts) präsentieren. Foto: P. SeydelDie Olympischen Spiele 2012 in London sind zwar schon seit längerem Vergangenheit, aber sie wirken noch immer nach. Viele Bilder bleiben in nachhaltiger Erinnerung, Bilder von Triumphen und Tragödien, von Freud und Leid, von Dynamik und Athletik. Wer das ganz besondere Weihnachtsgeschenk für Sportfans sucht, kann jetzt fündig werden: Ab sofort ist „Olympische Momente 2012“, der neue Fotoband, den die Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland mit Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz herausgegeben hat, erhältlich.

Von einem „wundervollen Buch“ sprach Hans-Peter Schössler, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, bei der offiziellen Vorstellung des Bildbandes bei Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz. „Ich bin sehr froh, dass dieses Buch zustande gekommen ist.“ Auf 152 Seiten besticht der Fotoband mit dem renommierten Sportfotografen Bernhard Kunz aus dem pfälzischen Mutterstadt durch zahlreiche brillante Bilder mit stark rheinland-pfälzischem Bezug, ergänzt durch kluge und packende Texte bekannter Sportjournalisten. Ein wunderbarer Querschnitt durch alle Facetten der sportlichen Leidenschaften. Sämtliche Olympia- und Paralympics-Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz finden sich in dem Hardcover-Band ebenso wieder wie die internationalen Topstars der Spiele in London. Der Leser kann sich beim Durchblättern verzaubern lassen, noch einmal eintauchen in ganz spezielle olympische Momente sowie packende Wettkampfsituationen und nach Lust und Laune in Erinnerungen schwelgen – denn die nächsten Olympischen Spiele gibt es erst wieder 2016 in Rio. Komplettiert wird der faszinierende Bildband, in dem auch beeindruckende Fotos der Eröffnungs- und Schlussfeier nicht fehlen, durch interessante und launige Hintergrundgeschichten. Das Buch endet mit einer tabellarischen Übersicht aller Olympiateilnehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

„Grandios ist der passende Ausdruck für diese Bilder“, urteilte Karin Augustin, Präsidentin des LSB und Vorsitzende der Sporthilfe Rheinland-Pfalz. Schössler betonte voller Hochachtung, Bernhard Kunz sei in den vergangenen 40 Jahren „zu einem Fotografen gereift, der ohne jeden Zweifel zu den besten Fotografen Europas zählt, was Sport - aber auch andere Genres - betrifft“. Für Kunz waren es bereits die 13. Olympischen Spiele seiner Karriere, vergangene Woche erhielt der Pfälzer seine Akkreditierungszusage für die kommenden Winterspiele in Sotschi. „So Gott will, will ich in Rio den Abschluss machen“, verriet Bernhard Kunz. Zum neuen Bildband meinte der mit vielen nationalen und internationalen Preisen hoch dekorierte Pfälzer: „Für einen Fotografen ist es eine tolle Sache, zu zeigen, wie toll heutzutage Sport mit der entsprechenden Fotoausrüstung und dem entsprechenden Licht fotografiert werden kann.“ Solch ein Fotoband sei „die Kür und ein i-Punkt“, formulierte Bernhard Kunz. Volker Boch, Journalist bei der Rhein-Zeitung in Koblenz und Hauptautor des Buches, attestierte dem Meister-Fotografen „das gewisse bisschen Extraklasse“ transportieren zu können. „Bernhard Kunz ist wirklich einer der besten Fotografen, die es auf der Welt gibt“, resümierte Paralympics-Star Wojtek Czyz. „Was er für Emotionen aus den Bildern zieht, das ist ganz, ganz groß.“

Der Bildband „Olympische Momente 2012“ kostet 19,90 Euro und ist ab sofort zu beziehen bei der Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland, Anne Wüllenweber, Telefon (06131) 2814-473, E-Mail a [PUNKT]wuellenweber [AT]sporthilfe [PUNKT]org.

Montabaur im Finale um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt 2013“

Landessportbund Rheinland-Pfalz unterstützt 12.500-Einwohner-Stadt aus dem Westerwaldkreis / Großes Sportfest im Sommer 2013

2012 aktivMontabaur steht im Finale des aktuellen Wettbewerbs „Mission Olympic – Gesucht: Deutschlands aktivste Stadt 2013“. Foto: LSB/ThinkstockMontabaur steht im Finale des aktuellen Wettbewerbs „Mission Olympic – Gesucht: Deutschlands aktivste Stadt 2013“. Neben Montabaur hat die offizielle Jury auch Bocholt, Offenbach, Ibbenbüren, Rottenburg und Lübz in die Finalrunde nominiert. Alle sechs Kandidaten werden im Sommer 2013 als Finalstädte miteinander in den sportlichen Wettstreit um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt 2013“ treten. Die Initiatoren Coca-Cola Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) riefen im Mai dieses Jahres bereits zum sechsten Mal zum bundesweiten Wettbewerb auf, um Breitensport und Alltagsbewegung in Deutschland noch stärker zu fördern und möglichst viele Menschen für einen aktiven Lebensstil zu begeistern.

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Im Streitfall taugt auch der Sport zur Konfliktlösung

Ein neues Friedensprojekt des Landessportbundes für junge Multiplikatoren aus Ruanda und dem Kongo

2012 ruandaMittendrin statt nur dabei: Alois Stroh, Mitglied des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen (untere Reihe Mitte im roten T-Shirt) leitet die Schulungsmaßnahmen des neuen Friedensprojektes des Landessportbundes in Ruanda. Foto: privatDer Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) hat ein neues Friedensprojekt in Gisenyi, am oberen Kivu-See in Ruanda, ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt soll nicht der politische Konflikt zwischen dem rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda und dem Nachbarland Kongo im Vordergrund stehen. Vielmehr geht es um die zwischenmenschliche Dimension der Konflikte. Also beispielsweise um die Frage, wie zwei Jugendliche auf dem Sportplatz oder in der Schule mit Meinungsverschiedenheiten umgehen. Wenn solche Konflikte nicht vermieden werden können, sollten sie zumindest gewaltfrei gelöst und unter Umständen sogar konstruktiv genutzt werden. Die zu Grunde liegenden Werte wie Fair Play und Respekt gegenüber dem Gegner sind hier von entscheidender Bedeutung.

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"Den Nachwuchssportlerinnen und -sportlern ein großes Vorbild"

Ministerpräsident Kurt Beck verleiht aktiven Spitzensportlern sowie ehrenamtlich Engagierten im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei die Sportplakette des Landes

2012 sportplaketteZwölf Sportlerinnen und Sportler sowie ehrenamtlich Engagierte erhileten die Sportplakette des Landes. Foto: Stefan Sämmer/StaatskanzleiBei einer Feierstunde im Festsaal der Staatskanzlei hat Ministerpräsident Kurt Beck aktiven Spitzensportlerinnnen und -sportlern sowie ehrenamtlich Engagierten die Sportplakette des Landes überreicht. Die Sportplakette ist in Rheinland-Pfalz die höchste Auszeichnung, die im Bereich des Sports verliehen wird.

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Buch „Olympische Momente 2012“ erschienen

152-seitiger Bildband der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland mit beeindruckenden Fotos des pfälzischen Sportfotografen Bernhard Kunz kostet 19,90 Euro

2012_olympiabuch-umschlag_rDas besondere Weihnachtsgeschenk für Sport-Fans: Der BildbandWer das ganz besondere Weihnachtsgeschenk für Sportfans sucht, der kann jetzt fündig werden: Ab sofort ist „Olympische Momente 2012“, das neue Olympiabuch der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland, erhältlich. Auf 152 Seiten besticht der Fotoband mit dem international renommierten Sportfotografen Bernhard Kunz aus dem pfälzischen Mutterstadt durch brillante Bilder mit stark rheinland-pfälzischem Bezug. Alle Olympia- und Paralympics-Teilnehmer finden sich in dem Hardcover-Band ebenso wieder wie die internationalen Topstars der Olympischen Spiele in London. Der Leser kann sich beim Durchblättern verzaubern lassen, noch einmal eintauchen in ganz spezielle olympische Momente sowie packende Wettkampfsituationen und nach Lust und Laune in Erinnerungen schwelgen – denn die nächsten Olympischen Spiele gibt es erst wieder 2016 in Rio. Komplettiert wird der faszinierende Bildband, in dem auch beeindruckende Fotos der Eröffnungs- und Schlussfeier nicht fehlen, von Mark Weishaupts Einleitungskapitel über „London – Gesichter einer Olympiastadt“ und einer tabellarischen Übersicht mit allen Olympiateilnehmern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Der Bildband „Olympische Momente 2012“ kostet 19,90 Euro und ist zu beziehen bei der Sporthilfe Rheinland-Pfalz/Saarland, Anne Wüllenweber, Telefon (06131) 2814-473, E-Mail a [PUNKT]wuellenweber [AT]sporthilfe [PUNKT]org.

Tanzlaune und Partyfieber mit der großen Sport-Familie

37. Landessportball in der Mainzer Rheingoldhalle begeistert die 1.400 Besucher mit einer spektakulären Mixtur aus Show, Unterhaltung und jeder Menge Sport

2012_lsbballIn Feierstimmung (v.l.): Ministerpräsident Kurt Beck, LSB-Präsidentin Karin Augustin, Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte und Peter Joppich, der mit dem Team Olympia-Bronze in London geholt hat. Foto: LSB/Peter SeydelWenn sich die Creme de la Creme des rheinland-pfälzischen Sports in der Rheingoldhalle die Klinke in die Hand gibt, wenn die Tanzlaune an den festlich dekorierten Tischen keine Grenzen kennt und das Partyfieber hemmungslos um sich greift – dann ist wieder Landessportball in Mainz. Zum 37. Mal hatte der Landessportbund mit einer spektakulären Mixtur aus Show, Unterhaltung und jeder Menge Sport zum Feiern eingeladen – diesmal unter dem Motto „Very british…“.

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Startschuss für ein ebenso ambitioniertes wie notwendiges Projekt

Turngemeinde 1861 Mainz-Gonsenheim präsentiert Förderprogramm „Bewegungsspielräume“ für Demenzkranke und deren Angehörige
2012_demenzAmbitioniert und notwendig: Mit dem neuen Förderprogramm soll Betroffenen und Angehörigen wieder Spaß und Lebensfreude vermittelt werden. Foto: LSB/ThinkstockStartschuss für ein ebenso ambitioniertes wie notwendiges Projekt: Die Turngemeinde 1861 Mainz-Gonsenheim (TGM) stellte „Bewegungsspielräume“ vor, ein Förderprogramm für Demenzkranke und deren Angehörige.

„Ich freue mich, dass sich die TGM dieses brisanten Problems angenommen hat“, sagte die Gonsenheimer Ortsvorsteherin und Förderprogramm-Schirmherrin Sabine Flegel in ihrem Grußwort. Flegel nannte auch die entsprechenden Zahlen: 2030 werde Deutschland 7,3 Millionen über 60 Jahre alte Einwohner haben, eine Zunahme um 34,5 Prozent gegenüber 2009. Damit sei erwartungsgemäß auch eine sprunghafte Zunahme von Demenzkranken zu erwarten, von derzeit 1,2 Millionen auf 2,5 Millionen Menschen.

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Beim SV Lohrheim machen´s alle gemeinsam

Klub gestaltet brach liegenden Fußballplatz zum Mehrgenerationen-Breitensportgelände um / Landessportbund und Sparda-Bank Südwest fördern besonders gelungenen Projektplan mit 10.000 Euro

2012_seniorinnen_rollator_dKeine Berührungsängste: Zwei Seniorinnen mit einem jungen Downhill-Fahrer. Foto: H. GunnemannDer Sportverein 1929 Lohrheim war einer der ganz großen Gewinner bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Wir machen´s.Gemeinsam.“ für Sportvereine und Kommunen, den der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sparda-Bank Südwest erstmals veranstaltet haben. Bei der Preisverleihung im Mai 2012 konnte sich der SVL neben zwei anderen Vereinen über den höchsten Förderbetrag von 10.000 Euro freuen. Jetzt stellte der Klub seinen besonders gelungenen Projektplan vor.

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„Menschen wie Sie stärken den Gemeinsinn“

Ministerpräsident Beck verleiht in Mainz Landesverdienstmedaille an fünf Bürger

2012_landesverdienstmedaillMinisterpräsident Kurt Beck (3.v.l.) mit den neuen Trägern der Landesverdienstmedaille. Foto: Staatskanzlei/A. SellWährend einer Feierstunde im Festsaal der Staatskanzlei hat Ministerpräsident Kurt Beck fünf engagierten Bürgern die Verdienstmedaille des Landes verliehen. Mit der Verdienstmedaille werden langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten von Menschen gewürdigt, die sich in besonderem Maße um das gesellschaftliche Miteinander in Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben.

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Behinderte bewegen sich und die Gesellschaft

BSV Rheinland-Pfalz feiert sein 60-jähriges Bestehen / Festakt in Koblenz ist alles andere als eine trockene Veranstaltung

2012_talkrundeTalkrunde mit hohem Unterhaltungswert (v.l.): Stefan Kieffer, Traudel Weber, Christian Döring, Britta Näpel und Hagen Herwig. Foto: BSV RLPSelten trifft ein Buchtitel es so auf den Kopf: „Behinderte bewegen…“ heißt die Chronik, die der  Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz beim Festakt zu seinem 60-jährigen Bestehen vorstellte. Wenn Behinderte Sport treiben, dann bewegen sie nicht nur sich – sie bewegen auch viel für sich und viel in der Gesellschaft.

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„Sterne des Sports“ funkeln am Firmament

Jury wählt eindrucksvolle und innovative Projekte für hervorragendes gesellschaftliches Engagement auf Landesebene aus / Volksbanken Raiffeisenbanken und DOSB setzen Zeichen zur Vereinsförderung

2012_juryDie Jury von „Sterne des Sports“: Rainer Seitz (Sportbund Pfalz), Holger Kühner (SWR-Sportjournalist), Silke-Carolin Specht (Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband), Dirk Alexander Lude (Programmdirektor und Moderator des Radiosenders RPR1.), Udo Drechsel (Genossenschaftsverband) und Nurcan Anik (Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband/hinten v.l.) sowie Barbara Berg (Sportbund Rheinland), Heike Franke (Sportbund Rheinhessen), Walter Desch (Landessportbund Rheinland-Pfalz) und Sabrina Mockenhaupt (Langstreckenläuferin/sitzend v.l.). Foto: C. PalmZum neunten Mal haben sich in diesem Jahr insgesamt 191 Sportvereine aus Rheinland-Pfalz um die „Sterne des Sports“ beworben – eine Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in den Bereichen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung. Die Aktion wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Die Landesjury wählte aus vielen kreativen und interessanten Vorschlägen die Landessieger für Rheinland-Pfalz aus.

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DOSB bestätigt „Eliteschulen des Sports“

Freudige Nachricht für das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern und das Koblenzer Gymnasium auf der Karthause

2012_miriam_welteEx-Schülerin des Heinrich-Heine-Gymnasiums: Olympiasiegerin Miriam Welte. Foto: B. KunzFreudige Nachricht für das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern und das Gymnasium auf der Karthause in Koblenz: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit Sitz in Frankfurt hat im September die Ergebnisse des letzten Olympiazyklus evaluiert und den beiden Sportgymnasien erneut bestätigt, dass sie das Zertifikat „Eliteschule des Sports“ zurecht tragen.

Mit seiner Befragung verfolgte der DOSB das Ziel, die Einhaltung der Qualitätskriterien der Eliteschulen des Sports als einheitliche Grundlage für die Anerkennung durch das DOSB-Direktorium zu überprüfen und neue Impulse zur Qualitätsentwicklung zu setzen. Die Bewertung der Schulen für den Zeitraum 2006 bis 2010 wurde dabei anhand von sechs Qualitätskriterien vorgenommen:

• Bedingungen für die sportliche Ausbildung,
• Koordination und Management der Zeitbudgets,
• Regionale und überregionale Wirkungsmöglichkeiten,
• Abstimmungs- und Organisationsstruktur,
• Pädagogische Gesamtkonzeptionen unter leistungssportlichen Gesichtspunkten und
• Sportliche und bildungsbezogene Erfolge.

Die Sportförderung des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern wurde bei dieser Überprüfung unter den insgesamt 41 Schulen der Gruppe mit der höchsten Bewertung zugeordnet, das Gymnasium wurde bis 2016 als Eliteschule des Sports anerkannt. Dieser Spitzengruppe wurden insgesamt zehn Schulen aus sechs Bundesländern zugeordnet. Die übrigen 31 Schulen, darunter das Koblenzer Gymnasium auf der Karthause, wurden für einen kürzeren Zeitraum anerkannt und müssen für die endgültige Anerkennung individuell festgelegte Auflagen erfüllen. Für das Heinrich-Heine-Gymnasium wurde neben Badminton und Radsport zusätzlich Judo als neue Schwerpunktsportart festgelegt.


Vereinssport bleibt in Rheinland-Pfalz eine feste Größe

Bestandserhebung des Landessportbundes: 1.458.393 Mitglieder in 6.290 Vereinen / Sport für Ältere gewinnt mehr und mehr an Bedeutung
2012_seniorensport_tennisSport für Ältere ist weiter auf dem Vormarsch. Foto: LSB/ThinkstockDer Sport in Rheinland-Pfalz ist nach wie vor eine wichtige gesellschaftliche Größe und verfügt über eine starke Vereinsbasis– das zeigt die aktuelle Statistik des Landessportbundes (LSB), in der alle Vereinsmitgliedschaften im Jahr 2012 erfasst sind. In den 6.290 Vereinen in Rheinland-Pfalz gibt es 1.458.393 Sporttreibende – das heißt, fast jeder dritte Rheinland-Pfälzer ist Mitglied in einem Sportverein. „Die Bereitschaft der Rheinland-Pfälzer, sich in einem Verein zu engagieren, ist ungebrochen“, freut sich LSB-Präsidentin Karin Augustin.

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„Vorbilder für die vielen jungen Sportler“

Fair Play Preis des Deutschen Sports in der Kategorie Nichtbehindertensport geht an das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches vom Mainzer Ruder-Verein / Respekt und Mitgefühl gegenüber Sportlerkollegen gewürdigt

2012_arand_karches_f_mrvWissen, wie Fairplay geht: Charlotte Arand (l.) und Barbara Karches (2.v.l.) mit dem Rheingold-Achter. Foto: MRV Der Fair Play Preis des Deutschen Sports geht in diesem Jahr an das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches, Tischtennis-Paralympics-Sieger Jochen Wollmert sowie den Verein fairplayer. Die Preisträger werden im Rahmen des Festes der Begegnung der Stiftung Deutsche Sporthilfe am 12. Oktober in Bonn durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeminister des Innern, Dr. Christoph Bergner, DOSB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper und die nationale Botschafterin für Fair Play und Toleranz, Steffi Nerius, ausgezeichnet.

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„In diesem Projekt zeigt sich der echte Netzwerkcharakter“

SRC Heimbach-Weis 2000 präsentiert in der Filiale der Sparda Bank Südwest eG in Neuwied „Nordic Aktiv Gesundheitsnetzwerk Neuwied Rengsdorfer Land“

2012_spardaPräsentierten in Neuwied ein Vorzeigeprojekt: Gebietsleiter Rainer Klein von der Sparda Bank Südwest (l.), Michaela Hoffmann vom TV Rengdorf (3.v.l.), SRC-Vorsitzender Stefan Puderbach (4.v.l.), Lothar Puderbach vom TV Feldkirchen (5.v.l.) mit Lehrerinnen und Touristik-Expertinnen. Foto: LSBDer SRC Heimbach-Weis 2000 hat in der Filiale der Sparda Bank Südwest eG in Neuwied sein Projekt „Nordic Aktiv Gesundheitsnetzwerk Neuwied Rengsdorfer Land“ präsentiert. Das Projekt war im Frühjahr dieses Jahr mit 4.000 Euro beim Förderwettbewerb „Wir machen’s.Gemeinsam.“ der Sparda-Bank Südwest und des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) ausgezeichnet worden.

Andreas Manthe, Leiter Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Südwest sowie Hiltrud Gunnemann, Projektleiterin im LSB, überzeugten sich wie auch die Pressevertreter vor Ort von dem Fortschritt und der Umsetzung des gelungenen Netzwerkprojektes. Stefan Puderbach, Vorsitzender SRC Heimbach-Weis und federführend als Initiator und Trainer vor Ort, hatte zudem die Kooperationspartner aus der Kommune, die Touristikbüros und die beteiligten Schulen und Vereine mitgebracht. Manthe zeigte sich begeistert von den vielfältigen Ideen und dem „Zusammenhalt“ der beteiligten Partner. „In diesem Projekte zeigt sich der echte Netzwerkcharakter“, sagte Manthe und sprach von einem „Gewinn für die Bevölkerung vor Ort“.

„Den Gedanken der Inklusion einfach miteinander leben“

Behinderten- und Rehabilitatonssport-Verband und LSB empfangen Paralympics-Teilnehmer im Mainzer Landtag / Ministerpräsident Kurt Beck gratuliert persönlich
2012_empfang_paralympicsStolz auf die tollen Leistungen in London (hinten v.l.): Karl Peter Bruch (Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz), Karin Augustin (LSB-Präsidentin), Heinz-Hermann Schnabel (Landtags-Vizepräsident), Reinhold Bötzel, Maike Hausberger, Wojtek Czyz (Paralympics-Teilnehmer), Kurt Beck (Ministerpräsident), Werner Schröter (LSB-Vizepräsident Leistungssport). Vorne von links sind die drei Dressurreiterinnen Britta Näpel, Hannelore Brenner und Dr. Angelika Trabert sowie Rollstuhl-Tischtennis-Spieler Selcuk Cetin zu sehen. Foto: Klaus BenzEinen warmen Empfang bereiteten der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV), der Landessportbund (LSB) sowie das Land gestern den rheinland-pfälzischen Paralympics-Teilnehmern im Mainzer Landtag. "Es ist an uns allen, der Gesellschaft Strukturen zu geben, die es ermöglichen, dass Menschen mit Behinderungen die Chance haben, großartige Leistungen, zum Beispiel im Sport, zu erbringen", sagte Landtagspräsident Joachim Mertes. "Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass diese Leistungen der breiten Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben."

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„Große Werbeaktion für den Schulsport“

Schulsportwoche 2012 bringt unter dem Motto „Sei schlau – Beweg Dich“ mehr als 5.000 Jungen und Mädchen in Bewegung / 300 Pädagogen lassen sich fortbilden

2012_schulsportwochePlausch mit der Bildungsministerin: Doris Ahnen steht den Schülern des Theresianums Rede und Antwort. Foto: C. PalmMan muss dem Schulsport zu einer noch stärkeren Unterstützung verhelfen – aber man kann dabei auf einem soliden Fundament aufbauen: Das sagte Bildungsministerin Doris Ahnen bei der Eröffnung der achten Schulsportwoche, die der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Schulsport Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Sei schlau – Beweg dich“ veranstaltet. Noch bis zum Freitag sind mehr als 5.000 Schüler von 32 Schulen aus Mainz und Umgebung in Bewegung, ausrichtende Schule ist das Gymnasium Theresianum.

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Kooperation zahlt sich für Ganztagsschulen und Vereine gleichermaßen aus

Bildungsministerium und Landessportbund legen Studie zum Thema „Ganztagsschule und Sportvereine“ vor

Gemeinsam für die Zukunft der Vereine: Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann und Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) betonten im Rahmen der Vorstellung einer Studie zum Thema „Ganztagsschule und Sportvereine“, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und der LSB in Auftrag gegeben hatten und die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde, dass sie sich gemeinsam den Entwicklungen im Zuge der zunehmenden Einrichtung von Ganztagsschulen und den damit einhergehenden möglichen Auswirkungen auf die Sportvereine stellen werden. Niemandem könne daran gelegen sein, dass die Schüler und Schülerinnen aufgrund ihrer zunehmenden Belastung im Ganztagsschulbereich den Sportvereinen den Rücken kehren.

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