Kultur des Hinsehens
Es ist wünschenswert, dass Sportvereine und Verbände die Möglichkeit von Gewaltvorfällen in ihren eigenen Reihen offen ansprechen und sich auf allen Ebenen – eventuell auch mit der Unterstützung von Fachkräften – damit auseinandersetzen.
Es sollte eine Kultur der Aufmerksamkeit entwickelt und gelebt werden. Dies ist die grundlegendste Art der Prävention. Informiert eure Mitglieder und die Öffentlichkeit darüber, dass ihr euch für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Das kann ein positives Signal für Eltern (hier wird mein Kind sorgsam betreut) und zugleich ein negatives Signal für Täter*innen (hier laufe ich Gefahr, enttarnt zu werden) sein. Nur wenn es gelingt, das Thema nach innen und außen zu enttabuisieren, kann zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen beigetragen werden.
Wichtig ist: Eine Kultur des Hinsehens kann nicht von einzelnen Personen im Verein / Verband vorgegeben werden, sondern muss im Miteinander entwickelt und gelebt werden.
Die Erstellung eines Schutzkonzeptes und einer voranstehenden Risikoanalyse für einen Verein ist dringend zu empfehlen. Hier erfahrt ihr mehr dazu und erhaltet Unterstützung.
Unterstützung vom Landessportbund
Ansprechperson Prävention Gewalt im Sport - Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik
- o.kalb@lsb-rlp.de
- Telefon
- 06131 2814-411
- Standort
- Geschäftsstelle Mainz
Referentin Gewalt im Sport
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- Standort
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