Kultur des Hinsehens

Gewalt im Sport ist nach wie vor ein gesell­schaftliches Thema, das vielfach verschwiegen und verharmlost wird. Ganz nach dem Motto „So etwas kommt doch bei uns nicht vor“, werden präventive Maßnahmen schnell im Keim erstickt.

Es ist wünschenswert, dass Sportvereine und Verbände die Möglichkeit von Gewaltvorfällen in ihren eigenen Reihen offen ansprechen und sich auf allen Ebenen – eventuell auch mit der Unterstützung von Fachkräften – damit auseinan­dersetzen. 

Es sollte eine Kultur der Aufmerksamkeit entwickelt und gelebt werden. Dies ist die grundlegendste Art der Prävention. Informiert eure Mitglieder und die Öffentlichkeit darüber, dass ihr euch für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Das kann ein positives Signal für Eltern (hier wird mein Kind sorgsam betreut) und zugleich ein negatives Signal für Täter*innen (hier laufe ich Gefahr, enttarnt zu werden) sein. Nur wenn es gelingt, das Thema nach innen und außen zu enttabuisieren, kann zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen beigetragen werden.

Intensiver mit den Themen auseinandersetzen

Der Online-Kurs Safe Clubs unterstützt euch mit Informationen und Arbeitshilfen zu den Schwerpunkten Analyse, Prävention und Intervention.

Slogan Safe Clubs

Kinderschutz Saarland bietet umfassende E-Learning-Angebote im Theemenfeld an.

 

Slogan Kinderschutz Saarland

 

 

Die Sportjugenden der Sportbünde

bieten Präventionsschulungen an.

 

Wichtig ist: Eine Kultur des Hinsehens kann nicht von einzelnen Personen im Verein / Verband vorgegeben werden, sondern muss im Miteinander entwickelt und gelebt werden.

Die Erstellung eines Schutzkonzeptes und einer voranstehenden Risikoanalyse für einen Verein ist dringend zu empfehlen. Hier erfahrt ihr mehr dazu und erhaltet Unterstützung.

Unterstützung vom Landessportbund

Portrait von Oliver Kalb
Oliver Kalb

Ansprechperson Prävention Gewalt im Sport - Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik

Portrait von Elsa Meurer
Elsa Meurer

Referentin Gewalt im Sport