Minigolf: Sechster Pokalsieg für 1. MGC Mainz

Nervenstark in Wanne-Eickel: Die Minigolf-Asse des 1. MGC Mainz mit (v.l.) Lukas Neumann, Marcel Noack, Ole Biegler, Roman Kobisch, Michael Bamberg (Coach) und Sebastian Piekorz. Foto: 1. MGC MainzZwei spannungsgeladene Wettkampftage auf der Filzanlage in Wanne-Eickel endeten mit dem sechsten Pokalsieg der Minigolfer des 1. MGC Mainz – genau 30 Jahre, nachdem dieser Coup erstmals gelungen war. Bereits im Halbfinale trafen die Mainzer auf den vermeintlich stärksten Gegner Dormagen-Brechten. Das vorgezogene Endspiel hielt alles, was man sich davon versprochen hatte. Hochklassige Leistungen, umkämpfte Partien und eine Entscheidung, die erst mit den letzten beiden Akteuren fallen sollte. Das von Michael Bamberg gecoachte MGC-Team ging mit Lukas Neumann, Roman Kobisch, Sebastian Piekorz, Ole Biegler und Marcel Noack an den Start. Nach vier Spielen stand es 4:4, Neumann und Piekorz hatten ihre Partien gewonnen, Kobisch und Biegler zogen den Kürzeren. Die Entscheidung musste also zwischen der Dormagenerin Vanessa Peucker und Marcel Noack fallen. Noack hatte den besseren Start, holte nach Runde eins einen 5-Punkte-Vorsprung (26:31) heraus. In Runde zwei lief beim Mainzer aber nicht viel zusammen, mit einer 39 gab er genau diese fünf Punkte wieder ab. Die Schlussrunde musste entscheiden, und hier besann sich Noack auf sein Spiel aus Runde eins, brachte eine weitere 26 aufs Tableau und sicherte seinem Team damit den knappen, aber aufgrund der gezeigten Konstanz verdienten 6:4-Sieg. Wer glaubte, dieses Halbfinale sei der Spannungshöhepunkt gewesen, sah sich am Finaltag getäuscht. Das Endspiel Mainz gegen den MSK Neheim-Hüsten sollte noch einmal für echte Hochspannung sorgen. Die schwierigen Filzbahnen sowie der Pokalmodus – gewertet werden die fünf einzelnen Spiele – ließen von vornherein keine Prognose über den Ausgang zu, obwohl das MGC-Team von der Papierform her Favorit war. Nach zwei Partien sah alles nach einem deutlichen Sieg des fünfmaligen Pokalsiegers aus.

Neumann legte mit 80 Schlägen das beste Gesamtresultat des Wochenendes hin, holte damit gegen René Springob nicht nur zwei Punkte sondern auch 28 Schläge Vorsprung heraus. Mit 89:103 Schlägen gelang auch der Nummer zwei Kobisch ein deutlicher Sieg gegen den Neheimer Florian Becker. Danach wendete sich das Blatt. Piekorz zog gegen Robin Dickes mit 95:92 den Kürzeren, Biegler unterlag der Nationalspielerin Annika Dellmann mit 94:90 Schlägen. 4:4 also auch diesmal der Stand vor der letzten Partie zwischen Noack und dem Youngster im Neheimer Team, Lauro Klöckener. Runde eins ging mit 29:32 an den Mainzer, Runde zwei holte sich Klöckener mit ebenfalls 29:32. Gleichstand also vor der entscheidenden letzten Runde. Und der hielt bis zur Schlussbahn, beide Spieler verließen den Parcours mit einer 32, so dass die Punkte zum 5:5-Endstand geteilt wurden. Die bessere Gesamtschlagzahl von 451:486 Schlägen gab schließlich den Ausschlag zugunsten des nun sechsmaligen Pokalsiegers 1. MGC Mainz.