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Ringen: Martha Frank (ASV Koblenz-Karthause) gewinnt bei DM-Premiere Bronze bei der weiblichen Jugend

Strahlende Drittplatzierte: Martha Frank vom ASV Koblenz-Karthause (rechts). Foto: SVRMartha Frank vom ASV Koblenz-Karthause hat bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend im Limit bis 35 Kilogramm in Berlin die Bronzemedaille gewonnen. Im kleinen Finale siegte die Koblenzerin auf Schultern gegen Elisabeth Siegel vom AC Werdau. Es war die erste Medaille überhaupt, die eine Sportlerin aus dem Schwerathletikverband Rheinland (SVR) bei nationalen Titelkämpfen der weiblichen Jugend gewinnen konnte. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, meinte SVR-Frauenreferent Udo Grieß. „Es war Marthas erster Auftritt auf der nationalen Bühne, vielleicht war sie dadurch etwas zu nervös im ersten Kampf, so dass es dann letztlich nicht zum großen Finale und dem Griff nach Gold gereicht hat.“ In ihrem ersten Kampf unterlag Martha Frank gegen Victoria Rein vom 1. Luckenwalder SC, die später Silber gewann, nach Punkten. Die Luckenwalderin verlor später ebenfalls einen Kampf, hier entschied dann der direkte Vergleich über den Einzug ins Finale – und damit gegen die Sportlerin des ASV Karthause. Martha Frank hatte die folgenden Kämpfe gegen Margarethe Scheu (SC Unterföhring) nach Punkten und Gina-Maria Wilhelm (RWG Mömbris-Königshofen) auf Schultern gewonnen. „Dass es mit dem großen Finale nicht geklappt hat, kann ihr niemand zum Vorwurf machen, es war auf jeden Fall eine großartige Leistung“, macht der Frauenreferent deutlich.

Auch die beiden anderen SVR-Starterinnen wussten bei ihrer DM-Premiere zu überzeugen. Valerie Boutov (ASV Karthause/bis 58 Kilo) wurde Sechste unter sechs Startern, ihre Vereinskameradin Susanna Opaez (bis 52 Kilo) Zehnte von Elf. Beide blieben sieglos. In der Verbandswertung belegte der SVR bei 14 teilnehmenden Landesverbänden des Deutschen Ringer-Bundes Platz Das Rheinland hatte erstmals seit 2016 wieder Sportlerinnen zu Deutschen Meisterschaften entsandt.