Handball: Ehrenamt steht im Mittelpunkt bei HVR-Abschlussfeier

Ehrungen bei der HVR-Abschlussfeier (v.l.): Günter Beck (Mainzer Sportdezernent), Reinhard Schmitt (TV Nieder-Olm), Peter Tullius (HSG Rhein-Nahe Bingen), Klaus Kuhn (HVR-Präsident), Mathias Solms (TV Nieder-Olm), Alfred Knab (HVR-Vizepräsident Spieltechnik), Helmut Graf von Moltke (Präsident Sportbund Rheinhessen) und Jürgen Blaschke (Vorsitzender Ehrenausschuss des HVR). Foto: HVRDas Ehrenamt und seine herausragende Bedeutung für Gesellschaft und Vereine stand im Mittelpunkt bei der Jahresabschlussfeier des Handballverband Rheinhessen (HVR). Abgesehen davon, dass alle Anwesenden alleine schon durch die Einladung zur Feier für ihre Arbeit gewürdigt wurden, gab es auch wieder einige Ehrungen für besonders verdiente und langjährige Mitarbeiter des Verbands und seiner Vereine. So wurden Mathias Solms und Reinhard Schmitt vom TV Nieder-Olm durch HVR-Präsident Klaus Kuhn und den Vorsitzenden des Ehrenausschusses, Jürgen Blaschke, mit der silbernen Ehrennadel des HVR ausgezeichnet. Peter Tullius von der HSG Rhein-Nahe Bingen erhielt vom Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Helmut Graf von Moltke, die SBR-Ehrennadel in Silber. Die SBR-Ehrennadel in Gold überreichte Graf von Moltke an Klaus Kuhn, der beim SBR sein Vize-Präsident ist und beim nächsten Verbandstag Ende August 2019 das Amt als Präsident des HVR niederlegen wird. Auch für den Landessportbund nahm Graf von Moltke eine Ehrung vor: Den langjährigen Vizepräsidenten Spieltechnik des HVR, Alfred Knab, zeichnete er mit der LSB-Ehrenplakette in Silber aus. Thema des Abends war auch einmal mehr die Großsporthalle, von der Kuhn nicht nur als HVR-Präsident, sondern auch als Sportkreisvorsitzender der Stadt Mainz schon lange träumt. „Wir brauchen keine Machbarkeitsstudie, sondern Leute, die es machen“, meinte Graf von Moltke zu dieser Angelegenheit, die durch den Mainzer Sportdezernenten Günter Beck neue Nahrung erhielt: „Am Europa-Kreisel wird eine IGS gebaut, die eine Drei-Feld-Sporthalle braucht. Warum soll das keine Großsporthalle werden? Wir arbeiten daran und werden das Thema weiterhin positiv begleiten.“

Für gute Laune bei Kuhn sorgte nicht nur diese Äußerung, sondern auch der Rückblick auf die vergangenen Wochen, die ihm aufzeigten, „dass der HVR in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet hat“. Zum einen verwies er dazu auf den Doppelsieg des männlichen und weiblichen HVR-Nachwuchses beim Walter-Laubersheimer-Turnier. Zum anderen auf eine Reihe von rheinhessischen Spielern, Schiedsrichtern und Offiziellen, die regelmäßig in der Bundesliga ihre Auftritte haben. Als „Stern von Rheinhessen“ hob Kuhn in dieser Reihe Meike Schmelzer hervor, die mit dem Thüringer HC bereits mehrere DM-Titel gewonnen hat.