Ringen: Bad Kreuznacher Jahnhalle bleibt Ringer-Landesstützpunkt

Die Jahnhalle des VfL Bad Kreuznach ist vom Landessportbund auch für die Jahre 2018/19 als Landesstützpunkt Ringen anerkannt worden. Den Bescheid erhielten der Schwerathletikverband Rheinland (SVR) sowie Oliver Eich, der Geschäftsführer der WKG Untere Nahe und Stützpunktleiter. Damit können auch weiterhin talentierte Nachwuchsringer hier gezielt gefördert werden. „Das ist für uns schon eine schöne Anerkennung unserer bisherigen Arbeit“, freut sich Oliver Eich, der auch SVR-Jugendreferent ist. Bad Kreuznach ist schon länger Landesstützpunkt gerade für die Ringer aus dem SVR. 2017 wurde die Ringerhalle in der Jahnhalle umfangreich, auch mit großem ehrenamtlichen Einsatz von Vereinsmitgliedern der WKG Untere Nahe, renoviert und modernisiert. Eine neue Matte wurde eingebaut, eine neue Prallschutzwand, zwei neue Trainingspuppen angeschafft, ein Beamer für die Videoanalyse. Dazu die Ausstattung der VfL-Halle, die von den Ringern genutzt werden kann. Es sind optimale Bedingungen für die Nachwuchsathleten. Nicht ohne Grund bezeichnete Steffen Oberst, Leiter des Olympiastützpunktes RLP/Saarland, den Landesstützpunkt Ringen als eine der besten Trainingsstätten für Ringen in Rheinland-Pfalz.

Mit Karl-Heinz Helbing, Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, verfügt der Stützpunkt zudem über einen erfahrenen und renommierten Trainer für die Nachwuchs-Athleten. Und dies durchaus mit Erfolg. Zahlreiche DM-Medaillen konnten Sportler, die im Landesstützpunkt in Bad Kreuznach trainieren, bereits erringen, so zuletzt Biourn Mayer von der WKG Untere Nahe im März mit einer Bronzemedaille bei den Titelkämpfen der Junioren. Seit 2005 haben Athleten aus dem Rheinland insgesamt 29 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften errungen, darunter 14 Goldmedaillen. Kaderathleten aus Bad Kreuznach waren auch schon bei internationalen Meisterschaften am Start. In der Stützpunkt-Anerkennung regt der LSB an, das Augenmerk auf eine Erhöhung der Anzahl der Kaderathleten, die dem Stützpunkt zugeordnet sind, zu legen, ebenso auch auf Talentsichtungsveranstaltungen. „Dies werden wir auf jeden Fall tun“, kündigt der Stützpunktleiter an. Landesstützpunkte sind laut LSB-Leistungssportkonzeption regionale Einrichtungen der Landesfachverbände, in denen talentierte Nachwuchssportler für den Bereich des Grundlagentrainings gesichtet werden. Potenzielle Kadermitglieder sollen in diesen Stützpunkten unter optimalen Voraussetzungen trainiert und auf das weiterführende leistungssportliche Training vorbereitet werden.