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Behindertensport: Für Wackernheimer Voltigierer wird bei Special Olympics in Kiel ein Traum wahr

Viele neue Impressionen sammelte das Wackernheimer Voltigier-Team in Kiel: Foto: L. GresserSpecial Olympics Deutschland veranstaltet im jährlichen Wechsel die Nationalen Sommer- und Winterspiele. In diesem Jahr wurden die Spiele in Kiel ausgetragen. Das integrative Förderzentrum in Wackernheim hatte die Ehre, dort an den Start gehen zu dürfen. Nachdem die Mannschaft um Sigrid Wolf und Norikerwallach Aragon im vergangenen Jahr bei den regionalen Olympics in Neuss/Nordrhein-Westfalen überraschend die Goldmedaille gewonnen hat, wurde sie direkt für den bundesweiten Vergleich in Kiel nominiert. „Fünf Tage Begeisterung, Spannung, Mitfiebern, Daumen drücken, voltigieren und neue Menschen kennen lernen untermalen unsere Teilnahme in Kiel“, freute sich Pia Honig, ehemalige FSJlerin beim IFZ Wackernheim. Mit 19 Sportarten, 4.600 Sportlern und 27.000 Zuschauern waren die Spiele eine der größten Sportveranstaltungen Deutschlands diesen Jahres. „Wir waren Teil einer tollen Veranstaltung“, schwärmte Honig.

Fußballer, Reiter, Voltigierer, Judo-Kämper, Gewichte-Heber, Schwimmer, Radfahrer und weitere Sportarten waren dicht beieinander im Olympischen Dorf zu finden. „So konnten wir viele andere Athleten kennen lernen und deren Wettkämpfe mit verfolgen“, berichtete Honig. „Durch diese enge räumliche Verknüpfung, war es uns möglich, unsere Sportart gut repräsentieren zu können und Begeisterung zu verbreiten. Vormittags hatten wir viele Zuschauer aus Schulklassen, die Exkursionen durch das Olympische Dorf machten und uns und den anderen Voltigierern viel Beifall klatschten. Wir haben unseren Auftakt mit unserem Unified Team durch unsere Doppel Julia Reichert und Lenchen Gresser sowie Julius Neufang und Filip Mohr erweitert, Marcel von Zwehl turnte als Einzelstarter auf Aragon.“ Bei beiden Pflicht- und Kürdurchläufen behielten Alexandra Beier, Lina Daniel, Filip Mohr, Marcel von Zwehl, Schieba Nasiri, Julius Neufang, Susanne Dietz, Lenchen Gresser und Julia Reichert Nerven, Konzentration und Freude. „Die Gestaltung unserer Küren begeisterte die Richter, die uns mehrfach aufs Treppchen gesetzt haben“, sagte Pia Honig. „Gold, Silber und Bronze – das kann sich sehen lassen.“ Das Team gewann gegen starke Konkurrenz Platz zwei, Gresser und Reichert kamen auf den ersten Platz, Mohr und Neufang auf den Rang drei und von Zwehl auf Rang vier. Auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Worms wurde das Team für seine sportlichen Leistungen in Kiel geehrt.