Turnen: TS Germersheim wird in Lüneburg Deutscher Meister im Rope Skipping bei den Open Teams

Beherrscht sein Metier: Das Team 1 des TV Oberstein mit (v.l.) Katrin Ryan, Maike Preuß und Peri Ann Houk. Foto: B. PohlChristina Heinrichs, Simone und Bianca Illing, Pascal Bär und Dominik Walter von der TS Germersheim waren bei den Deutschen Teammeisterschaften im Rope Skipping in Lüneburg in der AK 1 der gemischten Teams nicht zu schlagen. Mit 120 Punkten Vorsprung erreichten sie den Titel und damit die Qualifikation für die WM Ende Juli in Shanghai/China. In den beiden Double Dutch Disziplinen belegte das Team jeweils Platz eins – dies war ausschlaggebend für den Titelgewinn in der Gesamtwertung. Die beiden Speeddisziplinen gingen an das Team 2 vom TV Oberstein in der Besetzung mit Vicky Risch, Lena Dutkiewicz, Kimberly Conradt und Max Polenske. In der Gesamtwertung gab es einen überraschenden zweiten Platz und ebenfalls die WM-Quali. Das zweite Team aus Germersheim in der Besetzung Fabienne Metzger, Luisa Münzer, Annalena Stoll, Sarah Wolf und Mark Maurer kam auf Rang vier. Bei den Frauen in der AK 1 waren gleich vier Teams aus Rheinland-Pfalz am Start. Für das Team 1 des TV Oberstein erwies sich Lüneburg, wie bereits vor zwei Jahren, als gutes Pflaster. Zum dritten Mal in Folge belegten Katrin Ryan, Julia Kannengießer, Caroline Weinz, Maike Preuß und Peri Ann Houk hinter den Überfliegern aus Neutraubling den zweiten DM-Platz in der Gesamtwertung, wobei die Mädels das Kunststück fertig brachten, im Double Dutch Pair Freestyle Platz eins vor Neutraubling zu belegen. In allen anderen Einzeldisziplinen gab es Platz zwei. Damit war die Qualifikation für die WM geschafft.

Was man allerdings auch feststellen kann: Der Abstand zu Neutraubling ist kleiner geworden. Vom TV Kübelberg gingen Selina und Denise Tynek, Annalena Penk und Arlinda Qoroviqi an den Start. Die Speeddisziplinen liegen den Mädels nicht so. Mit guten Double Dutch Freestyles arbeiteten sie sich noch auf Platz sieben vor. Das Team von der TG Oberlahnstein mit den Schwestern Pia, Jutta und Britta Wöhner sowie Sarah Jaeger und Luca-Marie Rittel traute sich erstmals ebenfalls in die AK 1 und wurde mit einem guten neunten Platz unter den teilnehmenden 20 Mannschaften belohnt. Im Double Dutch Pair Freestyle überzeugte man besonders und qualifizierte sich als Spezialisten in dieser Disziplin ebenfalls für die WM. Anna Busley, Chiara Jungblut, Leonie Kossmann, Katharina Scheidgen und Esther Zwick vom TV Rheinbrohl hatten nicht ihren besten Tag erwischt und mussten sich mit Position 17 zufrieden geben.