Schwerathletik: Rheinlandseiche Büdesheim hat in Ringer-Oberliga die Nase vorn

Rheinlandseiche Büdesheim ist neuer Meister der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz. In einer wenn auch kurzen, so doch durchaus spannenden Runde setzten sich die Sportler von der Nahe gegen die zweite Mannschaft von Bundesligist Mainz 88 durch, die punktgleich Vizemeister wurde. Ausschlaggebend war am Ende der direkte Kampfvergleich, der zu Gunsten von Büdesheim entschied.

Nur fünf Mannschaften hatten in diesem Jahr ein Team gemeldet, so dass es lediglich zehn Kampftage gab und die Verbandsrunde bereits Anfang November beendet war. „Aber trotzdem wurden doch sehr starke Einzelkämpfe ausgetragen und es war insgesamt eine sehr gute Saison mit schönen Kampftagen und einem verdienten Meister“, freute sich Klassenleiter Jürgen Hoffmann, der Sportreferent der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz. Lediglich dreimal wurden Wettkämpfe mit 40:0 gewertet, weil zu wenige Ringer am Start waren oder die ausreichende Anzahl an Deutschen in der Mannschaft nicht erreicht wurde. Fast 1.400 Zuschauer verfolgten die 20 Wettkämpfe, wobei Mainz 88 den größten Zuspruch verzeichnete. Hier waren im Schnitt 120 Fans in der Halle. Die wenigsten Zuschauer hatte die WKG Metternich/Rübenach/Boden, wo im Schnitt 43 Fans die Kämpfe verfolgten. Bei Meister Büdesheim verfolgten im Schnitt 63 Zuschauer die Heimkämpfe in Bingen, bei der WKG Untere Nahe waren es im Schnitt auch 63 Zuschauer, beim VfK Schifferstadt kamen 45 Fans in die Halle.


Dominiert wurde die Runde von den beiden rheinhessischen Teams aus Büdesheim und Mainz. Beide verloren jeweils nur einen Kampf und landeten mit großem Vorsprung ganz vorne. Dritter wurde die WKG Untere Nahe aus dem Schwerathletikverband Rheinland, die auch im vergangenen Jahr in der damals noch einheitlichen Rheinland-Pfalz-Liga Rang drei belegte. Den vierten Platz erreichte der pfälzische Traditionsverein VfK 07 Schifferstadt vor der WKG Metternich/Rübenach/Boden aus dem Schwerathletikverband Rheinland, die vor einem Jahr noch Vizemeister der Rheinland-Pfalz-Liga geworden war, in dieser Saison aber nur einen Kampf gewinnen konnte. Insgesamt 85 Sportler gingen für die fünf Teams auf die Matten. Gleich vier Ringer konnten dabei alle acht Kämpfe gewinnen: Shota Tutberdize und Ustaev Dzhambulat von Mainz 88 sowie Gevorkian Arsen Amen von der Rheinlandseiche Büdesheim und Rahimi Safiullah von der WKG Metternich/Rübenach. Die beiden Mainzer Ringer holten dabei 32 Punkte und waren damit die erfolgreichsten Sportler in dieser Verbandsrunde.