Taekwondo: TURP-Ass Madeline Folgmann holt Bronze bei Universiade in Taipeh

Die weite Reise hat sich gelohnt: Madeline Folgmann präsentiert ihre Bronzemedaille. Foto: @TCIDie für die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz (TURP) startende Nettetalerin Madeline Folgmann bleibt auf Erfolgskurs. Bei der Sommeruniversiade in der taiwanesischen Metropole Taipeh kämpfte sich die 20-Jährige von der Deutschen Sporthochschule Köln mit drei Siegen bis ins Halbfinale der Damenklasse bis 53 Kilogramm vor und münzte ihre Anstrengungen in bronzenes Edelmetall um.

Nach drei Vorrundensiegen musste sich die Kämpferin vom Taekwondo Club Ingelheim erst im Kampf um den Einzug ins Finale der koreanischen Weltmeisterin von 2015 geschlagen geben. Eine Medaille war das Ziel der jungen Sportstudentin, die in diesem Jahr bereits die Junioren-Europameisterschaft (U21) für sich entscheiden konnte, bei der WM den neunten Platz belegte und damit weitere wichtige Punkte für die Weltrangliste sammeln konnte, die sie wieder ein Stück näher an die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio bringen. Einen guten neunten Platz erkämpfte sich in Taipeh Lukas Winkler in der Kategorie bis 87 Kilo. Und Adrian Wassmuth landete mit dem deutschen Poomsae-Team auf einem tollen siebten Platz.

Alleine die Teilnahme an einer Veranstaltung wie der Universiade ist für jeden Athleten schon ein tolles Erlebnis. Insgesamt waren 13.000 Athleten aus über 20 Sportarten und 143 Nationen bei der Sommeruniversiade dabei, die nach den Olympischen Spielen das größte Sportereignis der Welt ist. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband war mit 126 Sportlern in 14 Sportarten vertreten. „Die Eröffnungsfeier, das Athletendorf, die 13.000 Aktiven – das kommt dem Feeling von Olympia schon sehr nahe“, weiß der für den Leistungssport verantwortliche TURP-Vize Waldemar Helm zu berichten, der in seiner Zeit als Bundestrainer selbst bei fünf Universiaden dabei war und auch das Olympiafeeling von Athen 2004 und Peking 2008 her kennt.