Turnen: TV Braubach sichert sich Rheinland-Pfalz-Mannschaftsmeisterschaft

Leichtfüßig: Judith Eich gewann mit dem TV Braubach die rheinland-pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften. Foto: TV BraubachMit 155,00 Punkten hat der TV Braubach in der Besetzung Lara Witzky, Annalisa Smolders, Judith Eich, Maja Walter und Katharina Mölich die Landesmeisterschaften im Gerätturnen in Plaidt in der Kür modifiziert LK 2 jahrgangsoffen gewonnen. „Das haben wir unnötig spannend gemacht“, resümierte Anja Seegler, Trainerin der Braubacher, im Anschluss an die Siegerehrung. „Nach einem vollkommen verturnten Schwebebalken haben die Mädchen ihren Kampfgeist ausgepackt und an den verbliebenen drei Geräte gute Leistungen gezeigt. Aber im ersten Moment war die Frustration groß.“

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Handball: Rheinhessischer Doppelerfolg beim Walter-Laubersheimer-Gedächtnisturnier

Der HVR-Nachwuchs (blaue Trikots) schwang in Idar-Oberstein den Taktstock – bei den Mädchen wie auch bei den Jungen. Foto: D. WaidnerEinen Doppelerfolg feierte der Handballverband Rheinhessen (HVR) beim 10. Walter-Laubersheimer-Gedächtnisturnier, das an Allerheiligen in Idar-Oberstein ausgetragen wurde. Sowohl die weibliche HVR-Auswahl des Jahrgangs 2005 als auch die männliche 2004er Auswahl blieben in jeweils drei Spielen gegen die benachbarten Landesverbände aus der Pfalz, dem Rheinland und dem Saarland ohne Punktverlust und sicherte sich den Sieg. „Ein Novum. Noch nie haben wir beide Konkurrenzen gewonnen, in den meisten Jahren sind wir gar deutlich hinterher gelaufen“, war HVR-Präsident Klaus Kuhn begeistert ob des starken Auftritts. „Beide Teams haben hervorragend gespielt und unseren Verband toll vertreten. Besonders die Mädchen haben große Fortschritte gemacht, nachdem sie 2017 in Ingelheim noch Letzter geworden sind.“ Die rheinhessischen Jungen hatten zwar schon im Vorjahr das Turnier gewonnen, damals aber nur wegen des besseren Torverhältnisses. Diesmal ließ der HVR-Nachwuchs keine Zweifel an seiner Überlegenheit.

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Leichtathletik: Kader trifft sich zur Saisonvorbereitung

Am 20./21. Oktober fand der Kadereröffnungslehrgang der rheinland-pfälzischen Leichtathletik-Verbände in Saarbrücken statt. Die LSB-Kaderathleten waren zum gemeinsamen Lehrgang geladen und durften am vielseitigen Trainings- und Workshop-Programm teilnehmen. 45 Sportler aus dem Rheinland, der Pfalz und Rheinhessen folgten der Einladung und verbrachten ein intensives Trainingswochenende an der Hermann-Neuburger-Sportschule in Saarbrücken. Insgesamt standen drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Diese wurden von den Verbandstrainern in den unterschiedlichen Disziplingruppen durchgeführt. Dazu kamen Workshops mit externen Referenten der NADA, Physio-Betreuung sowie Einzelgespräche mit den Athleten. Zeit zum besseren Kennenlernen fand sich ebenfalls.

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Leichtathletik: Aus für den „Pokal der Freundschaft“

Schon im Vorfeld des jährlichen Treffens des Gremiums zum „Pokal der Freundschaft“ hatten die französischen Verbände Elsass, Lothringen und Champagne ihre Mitgliedschaft aufgekündigt. So stellte sich einmal mehr die Frage, ob der Pokal überhaupt noch eine Zukunft habe. Für den Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR) waren Klaus-Dieter Welker (Vizepräsident Sport) und Ellen Mesloh (Vorsitzende Beirat Wettkampforganisation) anwesend, dazu kamen Vertreter aus den Landesverbänden Pfalz und Rheinhessen sowie Abordnungen aus Luxemburg und Saarland. Für den französischen Teil war Gerard Bourg aus Lothringen dabei. Ausgiebig diskutierten die Teilnehmer, ob es noch eine Chancen gebe, die Traditionsveranstaltung beizubehalten. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder versucht, die Attraktivität durch Anpassungen und Reduzierungen des Wettkampfprogramms zu steigern, und zuletzt wurden sogar noch Prämien für die besten Leistungen ausgelobt. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos: Die Verbände standen jedes Jahr vor der schwierigen Aufgabe, überhaupt genügend Athleten für die Mannschaften zu finden. Auch der Grundgedanke eines friedlichen und freundschaftlichen Miteinanders im Sport, das im Anschluss an den Krieg ein besseres Miteinander über die Ländergrenzen hinweg etablieren sollte, hat an Bedeutung verloren. Somit beschloss das Gremium schließlich einstimmig das Ende des „Pokals der Freundschaft“.

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Turnen: Aerobicturner der TG 1847 Nieder-Ingelheim sichern sich bei Heim-DM vier von sechs Titeln

Die deutschen Meister demonstrieren ihr ganzes Können: Paul Engel und Patricia Steinjan bei einer Hebefigur. Foto: TG Nieder-IngelheimDer Deutsche Turnerbund (DTB) suchte seine Deutschen Meister im Aerobicturnen und fand sie in Ingelheim. In der Rotweinstadt trafen sich rund 250 Athleten des höchsten Levels, um die Besten ihres Faches zu küren, das eine Mischung aus Tanz, Turnen und Akrobatik ist und bei Grazie, Dehnfähigkeit und jede Menge Leidenschaft gefragt sind. Es entstand eine ganz besondere Atmosphäre in der Sporthalle der Kaiserpfalz-Realschule, die das Organisationsteam der TG Nieder-Ingelheim mit ihrem Bühnenaufbau vorbereitet hatte. Brummende Bässe, helles Scheinwerferlicht und ein modernes Bühnenbild ließen die Aerobicturner im wahrsten Sinne des Wortes scheinen und die Damen mit ihren Strasssteinen auf den Trikots glitzern. Was das Organisationsteam um die TG-Abteilungsleiterin Katrin Engel für die DM auf die Beine gestellt hatte, war beeindruckend. Neben der Wettkampffläche wurde eine sogenannte Kiss-and-Cry-Area eingerichtet, in der die Turner nach ihrem Auftritt die Wertungen sehen konnten – und die Zuschauer die Emotionen der Athleten über Veröffentlichung ihrer Ergebnisse. Parallel dazu wurde die Veranstaltung zum ersten Mal in der Geschichte einer DM im Aerobicturnen live gestreamt und bei sportdeutschland.tv übertragen, sogar in diese Kiss-and-Cry-Zone, wo sich dann die Wettkämpfer im TV selbst zuwinken konnten. Und abgerundet wurde das Arrangement des Wettkampfes durch die Siegerehrungszone, in der hinter einem eigens für dieses Event gebauten Podest die Fahnen der Bundesländer vor einem LED-Meer erstrahlten. Die Qualifikationsrunde wurde von Detlef Mann eröffnet, dem Präsidenten des Rheinhessischen Turnerbundes, und Anita Kühne sang mit ihrer exorbitanten Stimme die Deutsche Nationalhymne. Die TG 1847 Nieder Ingelheim konnte bei den Erwachsenen mehr als nur punkten. Sechs Deutsche Meistertitel wurden vergeben und vier davon blieben in der Rotweinstadt.

 

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