DJK: DJK-Ehrenpräsident Volker Monnerjahn erhält Verdienstkreuz am Bande

DJK-Ehrenpräsident Volker Monnerjahn mit Ehefrau Michaela Monnerjahn. Foto: DJKDJK-Ehrenpräsident Volker Monnerjahn hat das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz am Bande erhalten. Bei der Feier in Mainz wurden die Verdienste des langjährigen DJK-Präsidenten für den Sport und sein Engagement bei der DJK „Rheinwacht“ 1924 Oberwesel gewürdigt. Monnerjahn erhielt vom Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, das Verdienstkreuz am Bande. „Volker Monnerjahns sportliche Heimat ist die DJK „Rheinwacht“ 1924 Oberwesel. Seit der Kindheit ist er dort als Sportler, aber insbesondere auch als Übungsleiter, Organisator und Ide-engeber aktiv“, betonte der Minister. Es gebe kaum ein Amt im Verein, dass er nicht schon einmal ausgeführt oder mitgestaltet habe. Seit 40 Jahren sei er als Übungsleiter tätig, von 1986 bis 1996 sei er Vorsitzender gewesen. „In dieser Zeit haben sich die Mitgliederzahlen von 450 auf 1150 mehr als verdoppelt“, würdigte Lewentz. Nach seiner Tätigkeit als Vorsitzender in Oberwesel führte er von 1997 bis 2005 die DJK im Bistum Trier. Besonders hervorzuheben in dieser Zeit ist das DJK-Bundessportfest 2001 in Koblenz mit fast 7.000 Teilnehmern. In 19 Sportarten präsentierte die DJK ihre Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll am Deutschen Eck. Von 1998 bis 2006 gehörte Monnerjahn dem Präsidium des DJK-Landesverbandes an, von 1998 bis 2002 als Vizepräsident. „Auch auf Bundesebene hatte Volker Monnerjahn über 35 Jahre lang zahlreiche Funktionen inne. Hervorheben möchte ich die Zeit ab dem Jahr 2000 als Vizepräsident und von 2004 bis 2015 als Präsident des DJK-Bundesverbands“, sagte Lewentz. Stets sei ihm die Jugend- und Bildungsarbeit ein besonderes Anliegen gewesen. Sein großartiges Engagement, seine Leidenschaft und Begeisterung, seine zupackende Art, seine Verbindlichkeit und sein konsequenter Einsatz werden mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik gebührend gewürdigt.

Weiterlesen

Eis- und Rollkunstlauf: Fiona Wiens (FUN ON ICE Neuwied) gewinnt in Dortmund DM-Gold

Deutsche Meisterin: Fiona Wiens (2.v.l.) mit Trainerin Ludmilla Zimmer (l.), Preisrichterin Anke Schultheiß und RPERV-Präsident Thomas Rücker. Foto: RPERVDer Eiskunstlaufverein FUN ON ICE Neuwied hatte zwei Läuferinnen zur Deutschen Nachwuchsmeisterschaft im Eiskunstlaufen nach Dortmund entsandt. Mit großem Erfolg: In der Wettkampfkategorie Mädchen A errang Fiona Wiens unter 23 Läuferinnen aus zehn Bundesländern den ersten Platz mit 90,85 Punkten. Damit ist die Zwölfjährige Deutsche Meisterin im Nachwuchsbereich und hat die stärkste deutsche Konkurrenz hinter sich gelassen. Die Trainingsbedingungen für den Eiskunstlauf in Rheinland-Pfalz sind durch die wenigen Eishallen und ohne Leistungszentrum nicht ideal. Daher freut sich der Rheinland-Pfälzische Eis- und Rollsportverband (RPERV) umso mehr über dieses Ergebnis, da seine Läuferinnen bundesweit aufgefallen sind – und dass Ilona Schindler, Bundestrainerin im Nachwuchsbereich, persönlich nach dem Wettkampf mit den Läuferinnen die Küren analysiert hat.

Behindertensport: Top-Erfolge für Albrecht, Breitenberger und Tödter bei Tennis-Team-WM

Voll konzentriert: Heike Albrecht. Foto: DGS-ArchivVergleichbar mit dem Davis-Cup findet alle vier Jahre im Gehörlosensport der Dresse & Maere Tennis-Cup statt. Der prestigeträchtige Sportevent wurde diesmal im türkischen Antalya ausgetragen. Im Dresse Cup, dem Herren-Wettbewerb, starteten für Deutschland Urs Breitenberger, Hans Tödter (beide GSV Neuwied) und Sebastian Schäffer (GBF München). Für die Damen traten im Maere Cup Heike Albrecht (GSV Neuwied), Verena Fleckenstein (GTSV Frankfurt) und Vanessa Krieg (GBF München) an. Die deutschen Herren kamen mit drei Siegen und einer Niederlage als Gruppenzweite aus einer ausgewogenen ersten Runde. Sie schlugen die Teams aus Indien, Ungarn und Österreich und unterlagen den Briten. Das Halbfinale gegen Frankreich brachte die spannende Begegnung zwischen Breitenberger und Vincent Novelli, das Breitenberger nach hart umkämpftem ersten Satz gewann (6:7, 6:3, 6:0). Tödter holte mit einem 6:0 und 6:1 über Samuel Cazaux im zweiten Einzel schon die Entscheidung. Im Finale trafen die Deutschen erneut auf Großbritannien, gegen das sie in der Vorrunde verloren hatten. Auch die Einzel spiegelten hier die Vorrundenmatches wider: Breitenberger schlug Lewis Fletcher mit 6:3 und 6:0, Tödter unterlag Esah Hayat 0:6 und 2:6. Im Doppel setzten die Deutschen sich aber durch. Nach dem 6:4 im ersten Satz gerieten Breitenberger/Tödter in Bedrängnis, Fletcher/Hayat wollten sich nicht kampflos geschlagen geben. Ergebnis war ein 7:5 für das DGS-Team – und damit nach 15 Jahren erstmals wieder der WM-Titel für Deutschland.

Weiterlesen

Tennis: Beim Bambini-Cup des TVR verraten die Talente ihre Erfolgsrezepte

Siegerin bei den U12-Mädchen: Jil Hassinger (TC Mülheim-Kärlich). Foto: TVRAm Ende wurde es spannend beim Bambini Cup, die letzten beiden Finalspiele der Jüngsten-Meisterschaften des Tennisverbandes Rheinland (TVR) gingen in den Matchtiebreak. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn schlagen kann“, gestand Henri Luft vom SV Föhren, der den Entscheidungssatz Jungen U 9 gegen Clemens Müller (TC Hattert) nach 8:9-Rückstand noch zum 11:9 drehte. Fast gleichzeitig beendete auf dem benachbarten Platz Jil Hassinger (TC Mülheim-Kärlich) ihre Aufholjagd gegen die Neuwiederin Ana Hirth im entscheidenden Gruppenspiel der Mädchen U 12 mit einem 10:7-Matchtiebreak. „Nach dem 7:5 im ersten Satz ging bei mir die Konzentration nach unten“, erklärte Hirth. Die beiden Finalistinnen kennen und mögen sich, „wir treffen uns schon mal zu einem Trainingsspiel“, erzählte Hassinger, die auch gleich ihr Erfolgsrezept verriet: „Als ich den zweiten Satz mit weniger risikovollem Spiel 6:3 gewinnen konnte, habe ich mir in der Pause vor dem Tiebreak das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen.“ Das mache sie häufig, „um mich wach zu machen“, und es half auch diesmal. Mit 55 Meldungen lag die Teilnehmerzahl beim Bambini Cup im Andernacher Tennistreff auf ähnlichem Niveau wie vor einem Dreivierteljahr. TVR-Präsident Ulrich Klaus zeigte sich zufrieden mit der Quantität und „beeindruckt von der Qualität“ dieser Titelkämpfe. „Es ist sehr erfreulich, dass es für alle Teilnehmer in jeder Klasse die Möglichkeit gab, mindestens zwei Spiele zu bestreiten“, hob er hervor. „In der Nebenrunde Jungen U 12 sind alle Verlierer noch einmal angetreten.“

Weiterlesen

Tennis: 37. Meisterehrung des TVR in Ochtendung / Viel Beifall für Titel-Team des TC Siershahn

Als Deutscher Mannschaftsmeister beendete die Herren75-Mannschaft des TC Siershahn die Tennissaison 2019 (v.l.): Michael Hanusch, Hans-Dieter Schmitt, Werner Ogrzall, Dieter Roth, Heinz Wagner, Gordon Waygood, Hans-Erich Hess. Glückwünsche gab’s von TVR-Präsident Ulrich Klaus (l.) und TVRP-Seniorenreferentin Katrin Spanke. Foto: TVREinen „anderen Modus“ kündigte Ulrich Klaus an, als er die 37. Meisterehrung des Tennisverbandes Rheinland (TVR) in der Ochtendunger Kulturthalle eröffnete. Und dann las der DTB- und TVR-Präsident den Anwesenden die Leviten. Das Verbandspräsidium, so Klaus, habe beschlossen, diesmal auf die traditionelle Begrüßungsrede des Präsidenten zu verzichten. „Lärmpegel und Unaufmerksamkeit“ im Publikum hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass „nicht mehr richtig zugehört“ wurde, stellte der ehemalige Gymnasiallehrer fest und sorgte damit für gespannte Ruhe in der gute besetzten Halle. Und dann wurde es doch eine Ansprache, wenn auch kürzer als gewohnt. „Ich habe mich dazu hinreißen lassen“, so „Sepp“ Klaus später. Von einem ereignisreichen Jahr berichtete er, mit „viel Engagement“, obwohl die Zahl der Aktiven „leider rückläufig“ sei. „Die Wirkung des LK-Systems hat nachgelassen, aber es wird renoviert“, kündigte Klaus an. Der Ranglisten-Ausschuss wird sich mit dem „dicken Bauch“ des Bereiches LK 18 bis 23 befassen, ebenso mit der Anerkennung der Doppelspiele und der Einbeziehungen der U10. Dann gab der Verbandspräsident „Feuer frei“ für die Ehrung, die zahlreiche Tennisfreunde angelockt hatte und die von Anneliese Schönberg in bewährter charmanter wie bestimmter Manier („Für jeden nur ein Nikolaus“) dirigiert wurde. 79 Namen tauchten auf der Meisterliste auf, insgesamt wurden 36 Vereinsmeister und 43 Einzelsieger geehrt.

Weiterlesen