Tanzen: Elisabeth und Nikita Yatsun (TSC Bad Kreuznach) verteidigen DM-Titel souverän

Die alten und neuen Deutschen Meister: Nikita und Elisabeth Yatsun vom TSC Crucenia Bad Kreuznach. Foto: C. ReichenbachIm Hofwiesenzentrum in Heilbronn fand die Deutsche Meisterschaft der Jugend über zehn Tänze statt. Von den ursprünglich 44 gemeldeten Paaren gingen nur 29 an den Start, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Durch die für April unüblich sommerlichen Temperaturen heizte sich die Halle immer mehr auf. Turnierleiter Daniel Reichling beim Paso Doble: „Es ist so heiß wie in einer spanischen Stierkampfarena, nur unblutig." Nach jeder Runde mussten 20-minütige Pflichtpausen eingehalten werden, weshalb sich der Tag sehr in die Länge zog. Elisabeth und Nikita Yatsun vom TSC Crucenia Bad Kreuznach verteidigten absolut verdient ihren DM-Titel.

Weiterlesen

Tennis: Delegiertenversammlung des TVRP konstruktiv, kollegial und kompakt

Konstruktiv, kollegial, kompakt: Der Tennisverband Rheinland-Pfalz (TVRP) setzt bei seiner Delegiertenversammlung zum Start in die Saison 2018 weiterhin auf starke Strukturen und klare Signale. Das Präsidium des TVRP zog gegenüber den Delegierten der Vereine und Bezirke in Gensingen ein positives Fazit des vergangenen Jahres und bekam einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Versammlung bekam zudem bundesweite Einblicke zum DTB. Eine beim Deutschen Tennisbund online geführte Umfrage zum LK-System durch das Nielsen Sports Forschungs- und Beratungsunternehmen sprach für eine grundsätzliche Zufriedenheit zu den Leistungsklassen. Der Landesverband spricht sich gegen eine Reform, lediglich für marginale Korrekturen aus. TVRP-Präsident Dieter Kirschenmann richtete den Blick zunächst auf den sportlichen Bereich. Das Förderkonzept und dessen Finanzierung wurden umgesetzt. Die individuelle Förderung von Nachwuchsathleten im Spitzensport verteilt sich auf die Standorte Ludwigshafen und Koblenz des TVRP-Landesleistungszentrums unter intensiver Einbeziehung von Eltern und der Landestrainer in den Stützpunkten. Auch der Jüngstenbereich (U9 bis U11) ist auf einem guten Weg. Tennis ist primär ein Turniersport. Landesweit fanden 2017 800 Turniere in allen Altersklassen statt, zusammen mit den Mannschaftsmeisterschaften im Frühjahr hat sich der Tennissport zu einem „Ganzjahresbetrieb“ entwickelt. Immer problematischer stellt sich das dafür notwendige Vorhandensein von ausreichenden Sporthallen/Schulturnhallen dar. Kirschenmann wies darauf hin, dass bereits Gespräche mit dem Innenministerium stattgefunden haben, mit dem Institut für Sportstättenentwicklung soll eine Bedarfsanalyse erstellt werden.

Weiterlesen

Schach: Hans Jürgen Fleuch Rheinlandmeister im Schnellschach

Siegerehrung (v. l.): Valeri Melnikov (Vierter), Andreas Back (Vorsitzender Schachbezirk Rhein-Nahe), Boris Buzov (Gewinner des Nestorenpokals), Klaus Gawehns (Zweiter), Hans Hürgen Fleuch (Rheinlandmeister), Karsten Loof (Vorsitzender Schachverband Rheinland), Heinz Ningel (Turnierleiter), Wolfgang Cleve-Prinz (Dritter), Florian Best (Vorsitzender Schachbezirk Rhein-Westerwald). Foto: Schachverband RheinlandBei der zum elften Mal vom Schachverein Güls 1956 ausgerichteten Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft des Schachverband Rheinland sicherte sich Hans Jürgen Fleuch vom SV Urmitz mit 5,5 Punkten aus sieben Runden erstmals den Turniersieg. Hans Jürgen Fleuch wurde damit Rheinlandmeister 2018. Dahinter folgten punktgleich – nur durch die Feinwertung getrennt – mit ebenfalls 5,5 Punkten drei weitere Spieler. Zweiter wurde Klaus Gawehns von der SG Rheinbreitbach-Linz vor Wolfgang Cleve-Prinz vom SK Altenkirchen und Valerie Melnikov vom VfR-SC Koblenz. Den fünften Rang erreichte mit 5,0 Punkten Jürgen Kaster vom TC Grafschaft, punktgleich vor Winfried Mross vom SC Cochem. Boris Buzov vom VfR-SC Koblenz-Karthause, mit 86 Jahren zweitältester Teilnehmer, gewann den Nestorenpokal für den punktbesten Spieler über 75 Jahre – eine bemerkenswerte Leistung.

Weiterlesen

Rasenkraftsport: Besondere Auszeichnungen für Volker Strub und Rolf Schwabbacher

LSB-Vizepräsidentin Monika Sauer ehrte Rolf Schwabbacher (l.) und Volker Strub für ihr langjähriges Engagement an der Spitze des RTV Rheinland-Pfalz mit der LSB-Ehrenplakette. Foto: R. SchwabbacherDie sportliche Geschichte des Rasenkraftsport- und Tauziehverbandes Rheinland-Pfalz ist im Bereich des Rasenkraftsportes (Steinstoßen – Gewichtswurf – Hammerwurf) eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen in Rheinland-Pfalz sucht. Bis zum Jahr 2000 lag das Hauptaugenmerk im Verband beim Tauziehen. Hier waren nur Vereine aus dem Westerwald aktiv. Als diese Aktivitäten sich dem Ende näherten, stand der Verband vor der Auflösung. Beim Verbandstag im Jahr 2000 in Hamm/Sieg erklärte sich Volker Strub von der TSG Mutterstadt bereit, das Amt des Landesvorsitzenden zu übernehmen. Als sich beim nächsten Verbandstag im Jahr 2001 in Hahnenbach die Tauzieher auflösten und sich auch aus dem Vorstand zurückzogen, stand das Wort Auflösung im Raum. Doch schnell wurden neue Amtsträger gefunden. Bei den Neuwahlen wurde Volker Strub (Mutterstadt) Vorsitzender, Rolf Schwabbacher (Hahnenbach) Zweiter Vorsitzender, Ute Strub (Mutterstadt) Kassenwartin, Thomas Bertram (Hahnenbach) Schriftführer und Gerhard Zachrau (Mutterstadt) Fachwart-Rasenkraftsport. Da das Tauziehen in RLP zum Erliegen kam, freuten sich die Amtsinhaber umso mehr, dass sich der Rasenkraftsport prächtig entwickelte. Die Bilanz der letzten 18 Jahre – eine Erfolgsgeschichte. Da der RTV-Rheinland-Pfalz mit nur 13 Vereinen und 136 aktiven Mitgliedern der kleinste Fachverband im Bundesland ist, zeigen sich die Verantwortlichen besonders stolz. Denn auch 2017 erzielten die Rheinland-Pfälzer 35 DM-Titel, 29 DM-Vizetitel und holten 21 Bronzeplätze bei Deutschen Meisterschaften. Umgerechnet auf die gemeldeten Mitglieder im Landesverband ist eine solche Ausbeute kaum zu toppen.

Weiterlesen

Turnen: Aerobic-Duo Patricia Steinjan/Paul Engel von TG Nieder-Ingelheim holt Gold bei Slovak Open

Dynamik gepaart mit Eleganz: Die TG-Asse Patricia Stein und Paul Engel unterstrichen in der Slowakei ihre Klasse. Foto: TG Nieder-IngelheimEine überzeugende Vorstellung gaben die Turner der TG 1847 Corporation Nieder-Ingelheim bei den Slovak Open in der Slowakei ab. Sie wurden mit zwei Medaillen belohnt. Das Ingelheimer Aerobic-Duo Patricia Steinjan und Paul Engel sicherte sich mit 19,95 Punkten das beste Ergebnis und die höchste Wertung für die Delegation des Deutschen Turnerbundes (DTB). Steinjan und Engel gewannen mit einer überzeugenden Performance. Damit holten sie zum dritten Mal in der laufenden Saison auf der internationalen Bühne eine Medaille – nach dem Sieg beim Internationalen Clubmeeting in Eisenberg im Februar und der Silbermedaille bei der French Open im März. In der Finalrunde kam es zu einem Duell zwischen den Lokalmatadoren Frederika Sýkorová und Patrik Šarközi und den Rheinhessen. „Letztendlich konnten Patricia und Paul das internationale Kampfgericht von sich überzeugen und souverän und mit rund zwei Punkten Vorsprung Gold gewinnen“, resümierte der Ingelheimer Diplom-Sportlehrer und TG-Trainer Dirk Engel-Korus.

Weiterlesen