Tanzen: RLP-Paare auf nationalem und internationalem Parkett erfolgreich

Finalisten des Deutschlandpokals Hauptgruppe II S-Standard: Harald Rybka/Sarah Rybka-Schmidt. Foto: C. ReichenbachNikita und Elisabeth Yatsun waren die einzigen deutschen Vertreter bei der Europameisterschaft der Jugend über Zehn Tänze in Warschau/Polen. Sie erreichten das Viertelfinale und belegten unter den 24 besten Kombinierern der Welt den 19. Platz. Steven Korn/Katrin Domme reisten gemeinsam mit ihren Heimtrainern und Verbandstrainerin Manuela Faller zur WM der Jugend Latein ins südkoreanische Seoul. Das Turnier sollte eigentlich im spanischen Cambrills stattfinden, wurde jedoch kurzfristig abgesagt und nach Südkorea verlegt. 59 Paare gingen an den Start. Korn/Domme fehlten nur wenige Kreuze zum Erreichen des Viertelfinales. Die beiden beendeten ihre erste Jugend-WM mit dem 26. Platz. Ausrichter der Deutschlandpokal Turniere der Hauptgruppe II Standard und Latein war der Boston-Club Düsseldorf. Nach Platz zwölf im Vorjahr freuten sich Harald Rybka/Sarah Rybka-Schmidt, dass es diesmal mit dem Finale des Deutschlandpokals Hauptgruppe II S-Standard geklappt hat. „Wir haben gut getanzt", sagte Sarah. „Nach der Zwischenrunde wussten wir nicht, ob es zum Weiterkommen reicht." Umso größer war die Freude über die Finalteilnahme.

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Taekwondo: TURP-Asse überzeugen bei Croatia und Frech Open

Drei Medaillengewinnerinnen und ein Erfolgstrainer (v.l.): Lena Unrau, Viviana Valentino, Meike Unrau mit Sasan Dalirnejad. Foto: TCIBei den World Taekwondo-Weltranglistenturnieren in Kroatien und Frankreich gelang es den Sportlern der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz (TURP), acht Medaillen zu erkämpfen. Bei der Croatia Open in der Hauptstadt Zagreb schnappten sich die sechs Sportler eine Gold- und zwei Bronzemedaillen. Bei der French Open in der französischen Metropole Paris erreichten acht Teilnehmer eine Gold-, eine Silber und drei Bronzemedaillen.

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Fußball: SWFV-Aktion „Fair ist mehr“ würdigt besonderen Sportsgeist

Oliver Stekovits (l.) Melder des Monatssiegers Lion Huthmann (Mitte), gemeinsam mit SWFV-Schatzmeister Hans-Jörg Hoch (rechts). Foto: SWFVJährlich ehrt der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) mit der Aktion „Fair ist mehr“ Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre für besonders faire Gesten rund um Fußballspiele im Verbandsgebiet. Es geht dabei nicht um spektakuläre Aktionen, der Gedanke und die Tat zählen. In diesem Jahr fand die Ehrungsveranstaltung rund um das DFB-Pokalspiel zwischen Mainz 05 und Holstein Kiel in der Opel-Arena in Mainz statt. Unter allen Meldungen wird von der SWFV-Kommission „Gesellschaftliche Verantwortung“ je ein Monatssieger ausgewählt. Im Rahmen der Veranstaltung konnten sechs Monatssieger für ihre besonders fairen Gesten geehrt werden. Unter allen Monatssiegern wird dann der Jahressieger gewählt, in diesem Jahr war es ein prominenter Name, mit Marco Reich erhielt diese Auszeichnung erstmalig ein Ex-Profi. Ausgezeichnet wurde er für sein sportlich faires Verhalten im Bezirksligaspiel gegen den Bollenbacher SV. Nach erzieltem 2:0 gab er seinen Mannschaftskameraden das Kommando, den Gegner das Anschlusstor erzielen zu lassen, da dem Tor eine Verletzung voraus ging und die Gegenspieler davon ausgingen, dass der Ball ins Aus gespielt wird. Für ihn war das Verhalten selbstverständlich, denn so wolle er nicht gewinnen, erzählt Reich auf Nachfrage.

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Schwerathletik: Rheinland mit eher ernüchternder DM-Bilanz im Ringen

Es ist eher eine ernüchternde Bilanz, die der Schwerathletikverband Rheinland (SVR) zu den Deutschen Meisterschaften im Ringen ziehen konnte. „Die erfolgreichen Jahre sind wohl erst einmal vorbei“, befürchtet SVR-Präsident Thomas Ferdinand (Großholbach) im Verbandsvorstand, der sich in Bad Kreuznach mit der sportlichen Bilanz des Jahres beschäftigte.

Immerhin zwei DM-Bronzemedaillen konnten die SVR-Athleten erringen, Wlad Winkler von der WKG Metternich-Rübenach-Boden bei den Junioren und Arne Kornrumpf bei der A-Jugend. Es waren aber die einzigen Lichtblicke für das Rheinland. Mit lediglich acht Sportlern hatte das Rheinland das seit Jahren kleinste Team zur DM geschickt. Im vergangenen Jahr waren es noch 15 Ringer, die immerhin eine Gold- und eine Bronzemedaille gewannen. Kamen 2016 zehn dieser Sportler auf eine Platzierung unter den Top Ten, so schafften das diesmal vier Athleten. Neben Winkler und Kornrumpf kamen Biourn Mayer (WKG Untere Nahe) mit einem fünften Platz bei den Junioren und Wladimir Schäfer (WKG Metternich-Rübenach-Boden) mit einem zehnten Platz in die Punkteränge.

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Schach: Koblenzer Schulschach-Meisterschaft als Festival für die Jugend

Rauchende Köpfe: Der Koblenzer OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig bei der Demonstrationspartie gegen Jeroen van Harten (11) vom Eichendorff-Gymnasium Koblenz. Foto: Schachverein Güls 195688 Schüler spielten und kämpften in der Aula des Schulzentrums auf der Karthause bei der Offenen Koblenzer Schulschach-Meisterschaft 2017 um Meistertitel. Eröffnet wurde die Meisterschaft mit einer Demonstrationspartie zwischen Schirmherr OB Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und dem elf Jahre alten Jeroen van Harten. Nach wechselvollem Verlauf und einer hart umkämpften Partie gewann der Oberbürgermeister. Bei der Schulschachmeisterschaft wurden die Einzel- und Mannschaftsmeister der Grundschulen (Klassen 1 bis 4), der Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) und der Mittel- und Oberstufe (Klassen 7 bis 13) ermittelt. Einzelmeister bei den Grundschulen wurde erneut David Meuer von der Goetheschule Lahnstein mit hervorragenden fünf Punkten aus fünf Partien.

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