Fußball: Erfolgreicher Abschluss des Internationalen Trainerlehrgangs in Koblenz

Abschlussfoto vor der Lotto-Zentrale: Die Freude über ihre Zertifikate steht vielen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Foto: M. HeinzeDer Fußball verbindet die Welt: Einmal mehr zeigte das der Internationale Trainerlehrgang (International Coaching Course – ICC), der mit der feierlichen Übergabe der Teilnehmerzertifikate im Hause von Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz zu Ende ging. 20 Teilnehmer von vier Kontinenten haben in diesem Jahr an dem Kurs des Fußballverbandes Rheinland (FVR) teilgenommen. Drei Wochen war die internationale Gruppe aus elf Nationen (China, Deutschland, Irak, Kenia, Kosovo, Nepal, Ruanda, Palästina, Paraguay, Tansania und Tunesien) an der Sportschule Oberwerth zu Gast, um die Grundlagen des Trainerwesens im Jugend- und Seniorenbereich zu erlernen. Der Lehrgang unter der Leitung von Kilian Henrichs fand komplett in englischer Sprache statt. Die Teilnehmer wollen das erworbene Fachwissen rund um den Fußball nun in Projekten in ihren Heimatländern einsetzen. Für viele der Absolventen ist die Ausbildung ein wichtiger Schritt in ihrer Trainerkarriere. „Ein deutsches Zertifikat hat international einen hohen Stellenwert und kann den Teilnehmern auch in ihrem beruflichen Alltag neue Türen öffnen“, erklärte Henrichs. Zahlreiche Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, den Absolventen bei der Zertifikatsübergabe in Koblenz zur bestandenen Prüfung zu gratulieren.

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Tennis: „Etliche Kinder mit Potenzial“ bei den Jugend-Rheinlandmeisterschaften in Koblenz

In Spiellaune: Jil Hassinger (TC Mülheim-Kärlich) gewann die Kokurrrenz bei den Mädchen U12. Foto: TVRTristan Reiff vom HTC Bad Neuenahr und Anika Berrendorf (Andernacher TC) sicherten sich die Titel in der Altersklasse U18, der Königsklasse bei den Jugend-Rheinlandmeisterschaften, die beim VfR Koblenz-Karthause ausgetragen wurden. Als Nummer 1 des Feldes konnte sich Reiff vom ersten Spiel an durchsetzen und gelangte mit glatten Siegen gegen Louis Steudter (Herschbacher TC, 6:1, 6:1) und im Halbfinale gegen Victor Eveno (TC Trier, 6:0, 6:0) ins Finale, wo er den an zwei gesetzten Maximilian Sprenger vom TC Trier glatt mit 6:2, 6:3 bezwang. Auch bei den Mädchen U18 hatte die Topgesetzte Annika Berrendorf am Ende die Nase vorn. Aus dem Finale gegen die Nummer 2 des Feldes Mara Porcos vom TC Mülheim-Kärlich ging Berrendorf mit 1:6, 7:6, 10:1 als Gewinnerin hervor, nachdem Porcos zuvor einen Matchball vergeben hatte. Im Feld der Jungen U16 zeigte sich der zurzeit international stark aufspielende Flynn-Tjark Baumert vom HTC Bad Neuenahr von seiner besten Seite: Mit 6:3, 6:2 ging er gegen den an Zwei gesetzten Etienne Hannappel, TC Höhr-Grenzhausen, als Sieger vom Platz. Eine Enttäuschung musste der im U14er-Feld topgesetzte Julian Franzmann vom TC Blau-Weiß Bad Kreuznach hinnehmen, als er auf dem Weg zum Titelgewinn im Finale beim Stand von 5:0 gegen Finn Gerharz (TC BW Bad Ems) wegen eines lädierten Knies die Segel streichen musste. Den Titel der Mädchen U14 machten die beiden topgesetzten Spielerinnen Katharina Weber (1, TC Müschenbach) und Ana Hirth (2, TC Neuwied) unter sich aus – mit dem besseren Ende für Hirth, die mit 6:4, 6:0 als neue Rheinlandmeisterin vom Platz ging. Arjen Hövelmann, an 2 gesetzter Spieler vom TC BW Bad Ems, sicherte sich mit 7:5, 6:0 den Rheinland-Titel der Jungen U12 gegen die Nummer 4 Maurice Letzelter vom TC Vallendar ‘83. Bei den Mädchen U12 zeigte sich Jil Hassinger vom TC Mülheim-Kärlich in Spiellaune und gewann das Finale mit 6:2, 6:3 gegen die ungesetzte Leonie Schütz vom TV Wincheringen.

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Fußball: „Fair ist mehr“-Jahressieger Eric Peters vom TSV Emmelshausen ausgezeichnet

Karl Hartmann (Sportlicher Leiter TSV Emmelshausen/l.), Matthias Haben (FVR-Kommission für sozialpolitische Aufgaben 2.v.l.), Fair-ist-mehr-Jahressieger Eric Peters (3.v.l.) und Reinhold Retzmann (Abteilungsleiter Fußball TSV Emmelshausen/r.). Foto: FVRFair ist mehr – auch wenn man dadurch auf den möglichen Ausgleichtreffer der eigenen Mannschaft verzichtet. Das sah auch Eric Peters, Spieler des damaligen Oberligisten TSV Emmelshausen, so. Er wurde für seine vorbildliche Geste in der Partie gegen den FV Engers nun als Jahressieger im Rheinland der Aktion „Fair ist mehr“ ausgezeichnet. Und das war im März dieses Jahres passiert: Beim Stand von 0:1 wurde der Ball in der 40. Minute auf die rechte Angriffsseite des TSV Emmelshausen gespielt. Beim Versuch, diesen Ball zu klären, verletzte sich der Engerser Spieler Aleksandar Naric ohne Einwirkung eines Gegenspielers schwer am Knie. Dadurch konnte er den Ball nicht mehr erreichen, sodass Eric Peters mit dem Ball am Fuß in den Strafraum des Gegners lief und lediglich einen weiteren Gegenspieler vor sich hatte – und damit eine aussichtsreiche Möglichkeit, den Treffer zum 1:1 zu erzielen. Peters jedoch erkannte in diesem Moment die schwere Verletzung seines Gegenspielers, drehte vom Tor ab und spielte den Ball ins Seitenaus, um eine schnelle Behandlung seines Gegenspielers zu ermöglichen. Zum Ausgleich kam es somit nicht, Engers gewann die Partie am Ende mit 3:1. Peters wurde nun von Matthias Haben, Mitglied der FVR-Kommission Prävention & Integration, für sein vorbildliches und faires Verhalten ausgezeichnet.

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Fußball: Gelungener Abschluss des FVR-Leadership-Programms für Frauen

Die Teilnehmerinnen des Leadership-Programms des Fußballverbandes Rheinland, hier mit FVR-Präsident Walter Desch (7.v.r.), Ina Hobracht (2.v.r., Vorsitzende des FVR-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball), Leiterin Meike Schröer von der DOSB-Führungsakademie (2.v.l.) und Sebastian Reifferscheid, Masterplan-Koordinator des FVR (l.). Foto: FVRMännerdomäne Fußball – das war einmal. Der Stellenwert des Frauenfußballs hat in Deutschland einen enormen Aufschwung erlebt. Und der soll sich auch weiter fortsetzen. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz, wo Frauen ermutigt werden sollen, noch häufiger die Rolle von Funktionsträgerinnen zu übernehmen. Im Fußballverband Rheinland (FVR) hat man sich dieses Ziel ebenfalls auf die Fahnen geschrieben. Aktuelles Beispiel: das durch den DFB und die LSB-Sportstiftung geförderte und unterstützte FVR-Leadership-Programm für Frauen im Fußball, dessen erste Auflage mit der Zertifikatsübergabe durch FVR-Präsident Walter Desch nun endete. So fand der finale von drei Teilen des Angebots für Frauen statt, die sich für Gleichberechtigung im Sport einsetzen und zeigen wollen, dass ihren Platz in den häufig von Männern dominierten Führungsetagen finden möchten. „Ich hatte den Eindruck, dass es hat allen Spaß gemacht hat. Das gelang auch, weil Meike Schröer die richtigen Wellenlängen gefunden hat“, sagte Desch. Leiterin Meike Schröer erhielt nicht nur seitens des Präsidenten das Lob, das ihr gebührt. Auch alle Teilnehmerinnen waren begeistert von der Referentin der DOSB-Führungsakademie: „Mir haben ihre Methoden sehr gut gefallen – vor allem, dass wir nicht nur in der Theorie gearbeitet, sondern auch mit vielen Praxisinhalten wie Rollenspiele die Seminare aufgelockert haben“, erzählte Teilnehmerin Maren Fey begeistert. Kollegin Jennifer Kolb war nicht nur von den Veranstaltungen überzeugt, auch die Gemeinschaft innerhalb der Gruppe brachte sie dazu, das Programm weiterzuempfehlen: „Die Treffen hielten das, was sie versprochen haben. Wir konnten Netzwerke knüpfen und mit Gleichgesinnten unsere Ziele verfolgen. Zusammen haben wir unsere Techniken verbessert und gelernt, wie man durch Kommunikation sein eigenes Auftreten verbessern kann.“

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Boxen: SWBAV will mit Förderkonzept mehr Substanz gewinnen

Der bei der deutschen Meisterschaft 2019 der Elite (früher Aktive) in Berlin nicht vertretene Südwestdeutsche Amateur-Box-Verband (SWABV) will mit einem Förderkonzept mehr Substanz gewinnen. SWABV-Präsident Dr. Ramie Al-Masri stellte die Planung vor. Der Kaiserslauterer Al-Masri: „Wir haben beschlossen, die stets sehr hohen Kosten für die Teilnahme an Meisterschaft zu sparen, wenn das Leistungsniveau der Sportler, die in Frage kommen könnten, nicht an die Bundesspitze heran reicht. Die auf diese Weise eingesparten Gelder werden dazu verwendet, unseren Nachwuchs so zu fördern, dass er in den nächsten Jahren wieder an nationalen Titelkämpfen teilnehmen kann.“ Mit der Umsetzung dieses Förderkonzepts sei im Landesleistungszentrum des SWABV in Alzey bereits begonnen worden. Der Verbandschef: „Ein Perspektivkader, den der Vorstand zusammen mit den Verbandstrainern aus Vereinsboxern zusammengestellt hat, wird in speziellen Trainingseinheiten geschult. Unser Plan ist, diese Kaderboxer in naher Zukunft zu nationalen und internationalen Turnieren im benachbarten Ausland kontinuierlich weiter zu fördern und den Sportlern Wettkampfpraxis zu vermitteln.“ Des weiteren würden „engagierte Sportfreunde aus den Vereinen des SWABV so fundiert ausgebildet, dass sie ihr erworbenes Wissen im Training in den Vereinen an die jungen Sportler weitergeben können“. Dem Südwest-Verband sei es gelungen, dazu den Vizepräsidenten für Wissenschaft, Aus- und Fortbildung, Lothar Heine (Cottbus), als Lehrgangsleiter und Adolf Angrick, langjähriger Bundestrainer des Deutschen Boxsport-Verbandes aus Berlin, zu gewinnen.

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