Hockey: Hans-Wilhelm Hetzel neuer Vorsitzender im Bezirksverband Rheinland

Der neue Vorstand im Hockey-Bezirksverband Rheinland (v.l.): Karl-Heinz Hannus, Hans-Wilhelm Hetzel, Juliane Romberg, Sabrina Roth und Martin Böhler. Foto: Hockey-Bezirksverband RheinlandBeim ordentlichen Verbandstag des Hockey-Bezirksverbands Rheinland in Mayen standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Bis auf zwei nahmen alle Vereine mit Delegierten an der Tagung, die von Grün-Weiss TuS Mayen anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums ausgerichtet wurde, teil. Geschäftsführerin Juliane Romberg (Trier) freute sich über eine Zunahme der Mannschaftsmeldungen bei den Knaben/Mädchen A-D, die mit neuen Spielgemeinschaften zu begründen sei. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Dem bisherigen Vorsitzenden Harald Annemaier (Koblenz) und Kassenwart Albert Sohni (Idar-Oberstein), die zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen, galt der Dank für 25 Jahre Verbandsarbeit. Juliane Romberg und Karl-Heinz Hannus überreichten ihnen Urkunden samt Weinpräsent. Bei den Neuwahlen wurde Hans-Wilhelm Hetzel (VfL Bad Kreuznach) zum neuen Vorsitzenden gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden und Geschäftsführerin Juliane Romberg (PS Trier), zur 1. Beisitzerin und Kassenwartin Sabrina Roth (FC Idar-Oberstein), zum 2. Beisitzer und Pressewart Karl-Heinz Hannus (Grün-Weiss TuS Mayen), zum 3. Beisitzer und Jugendwart Martin Böhler, (PS Trier).

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Hockey: Spektakel der Extraklasse im Bad Kreuznacher Salinental / 180 Teams tragen knapp 900 Spiele aus

Dabei sein war alles – auch für die Hockey-Mädels des gastgebenden VfL 1848 Bad Kreuznach (weiße Trikots im Duell mit dem MSV Duisburg). Foto: VfL Bad KreuznachMädchen- und Knaben-Hockeyturniere beim VfL 1848 Bad Kreuznach haben eine lange Tradition. Bereits seit 1956 (Knaben) und 1975 (Mädchen) pilgern am Christi Himmelfahrt und Fronleichnam-Wochenende Nachwuchsteams aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland ins wunderschön gelegene Stadion Salinental, um an den Freiluftturnieren teilzunehmen. Es ist fast schon Kult und für die meisten Klubs gelebtes Ritual, Jahr für Jahr nach Bad Kreuznach zu reisen. So auch in diesem Jahr. Besonders bei den Mädchen war kaum ein freier Platz im weiten Stadionrund zu finden. Mit 108 Teams in fünf Altersklassen wurde der bisherige Rekord geknackt.

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Turnen: Bei der Aerobic-DM in Unterföhring dominiert die TG Nieder-Ingelheim

Ein Topteam: Die TG Nieder-Ingelheim sahnte in Unterföhring ab. Foto: TG Nieder-IngelheimFünf von sechs möglichen Titeln konnte das Turnteam der TG 1847 Nieder-Ingelheim bei der Deutschen Meisterschaft des Deutschen Turnerbundes (DTB) in Unterföhring einheimsen. „Ich denke so ein Ergebnis wird bei einer DM künftig kaum zu wiederholen sein, weder für uns oder einen anderen Verein“, freute sich der Ingelheimer Diplomsportlehrer Dirk Engel-Korus über das Abschneiden. „Wir waren personell noch nie so gut aufgestellt und unser Team hat alle Erwartungen übertroffen.“ Die TG dominierte in der Erwachsenenklasse diese DM fast nach Belieben. Das Sportzentrum im bayrischen Unterföhring sucht seinesgleichen. Die Rahmenbedingen waren ausgezeichnet. Zwei Wettkampfböden standen zur Verfügung. Das war ein Novum, denn nun konnten sich erstmals die Athleten auch in der Aufwärmhalle auf einem speziellen Sportboden vorbereiten. Die zahlreichen Zuschauer feierten begeistert die Athleten auch über Vereinsgrenzen hinweg. Einzig die Hitze war eine Herausforderung, denn mit annähernd 40 Grad herrschten in der Sportarena tropische Temperaturen. Wer sich über die Berichterstattung hinaus für dieses Event interessiert und die DM hautnah erleben möchte, kann dies Re-Live tun: turn-deutschland.tv Der Deutsche Turnerbund begrüßte bei der Deutschen Meisterschaft in Unterföhring bei München rund 250 Athleten. Die Aerobicturner*innen aus 20 Vereinen stellten sich in sechs Kategorien vom Einzel der Damen und Herren, über Duo, Trio bis zur 5er und Dance Gruppe dem Kampfgericht. „Unser Kalkül war in den Gruppenkategorien mit vier weiteren Vereinen zu kooperieren, um für die DM, aber auch für internationale Wettkämpfe ein leistungsstarkes Team zu formieren. Und das hat funktioniert“, informiert Diplomsportlehrerin Katrin Engel die erfolgsgekrönte Vorgehensweise des  Ingelheimer Turnteams.

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Turnen: TVM bildet in Niederwörresbach 26 neue Trainer im Gerätturnen aus

Vielseitig und abwechslungsreich: So wollen die 26 neuen C-Trainer*innen ihre Übungsstunden gestalten. Foto: TVMDer Turnverband Mittelrhein (TVM) hat in Niederwörresbach 26 neue Trainer*innen im Gerätturnen ausgebildet. Gerätturnen ist nicht nur seit Fabian Hambüchens Olympia-Gold am Reck die bekannteste der Olympischen Turnsportarten und gilt als Aushängeschild. Kraft, Schnelligkeit, saubere Technik und die physische Flexibilität stehen im Mittelpunkt des regelmäßigen Trainings eines Gerätturners. Ziel der Ausbildung zur/zum Trainer*in C im Gerätturnen ist die Vermittlung einer vielfältigen Grundausbildung unter Berücksichtigung unterschiedlicher didaktisch-methodischer Ansätze. Die Tätigkeit der C-Trainer*innen umfasst die Hinführung zum wettkampf- und leistungsorientierten Training im Gerätturnen. Schwerpunkte sind Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Grundlagentrainings für Anfänger und Fortgeschrittene. Nach der Ausbildung können die Absolventen im Verein Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Anfängerbereich (weiblich wie männlich) mit unterschiedlichen Methoden altersgerecht ans Gerätturnen heranführen.

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Badminton: Senioren-DM: Brigitte Prax (SV Unkel) verteidigt Titel im Damendoppel

Brigitte Prax verteidigte erneut ihren Titel im Damendoppel O 65 und gewann außerdem Bronze im Mixed mit dem Saarländer Arno Schley. Foto: BVRWeit über 500 Teilnehmer kamen nach Langenfeld, um bei tropischen Temperaturen in den Altersklassen O 35 bis O 70 die deutschen Meistertitel auszuspielen. Die Teilnahme an dieser größten deutschen Badmintonmeisterschaft ist für jeden Sportler ein besonderer Höhepunkt seiner Karriere. Das Gefühl, in seiner Disziplin zu den Besten des Landes zu zählen, ist einfach toll. So trainieren sie über das ganze Jahr, um auf den Punkt fit zu sein. In diesem Jahr ging es auch um die Quali für die WM im August im polnischen Kattowitz. Hierfür musste man mindestens das Halbfinale erreichen. Zu den Besten aus ganz Deutschland gehörten auch 18 Spieler*innen aus dem Badminton-Verband Rheinland, von denen einige wieder ganz vorne mitmischten. Den Vogel schoss Brigitte Prax (SV Unkel) ab. Zum dritten Mal in Folge dominierte die inzwischen 70-Jährige mit der ein Jahr älteren Monika Regineri (NRW) das DD O 65 und holte ihren insgesamt 16. DM-Titel. Dabei hatten sie es im Endspiel nicht leicht, da ihnen hier mit der auch international erfahrenen und erfolgreichen Marie-Luise Schulta-Jansen und Jutta Bartmann (NRW) zwei frisch in diese Altersklasse gekommenen Gegnerinnen Paroli boten. In einem ausgeglichenen Spiel setzten sich aber Prax/Regineri im dritten Satz mit 21:19 nervenstark durch. Damit gelang der Unkelerin die Revanche gegen die Meisterin im Dameneinzel, Schulta-Jansen, denn das Los hatte sie ihr am Einzel-Tag bereits in Runde zwei als Gegnerin gebracht – und sie hatte dort erwartungsgemäß verloren. Eine weitere Medaille holte sich Prax mit dem Wiebelskirchner Arno Schley im Mixed, nachdem sie sich im Viertelfinale gegen die Niedersachsen Brüsewitz/Graef in drei Sätzen durchgekämpft hatten. Im Halbfinale unterlagen sie dem bestens eingespielten Ehepaar Behrens aus Sachsen, die anschließend den Titel holten, und waren mit Platz drei sehr zufrieden. Für eine große Überraschung sorgte im Mixed O 45 Tanja Gayk (BCK Heimbach-Weis) mit Thorsten Reinemann (TV Hechtsheim). Gayk/Reinemann waren ebenfalls in toller Form und wurden zum Favoritenschreck. Nachdem sie sich in Runde eins und zwei glatt durchgesetzt hatten, warfen sie im Halbfinale überraschend die an Position zwei gesetzten NRWler Saß/Hemmer aus dem Rennen. Zum ersten Mal in einem DM-Finale, mussten sie sich jedoch dem schnellen Angriffsspiel der Kombination aus Bayern und Baden-Württemberg Patz/Vonmetz in zwei Sätzen geschlagen geben.

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