Sonderseite für alle wichtigen Informationen in der Corona-Pandemie

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat mit Blick auf den Herbst eine neue Verordnung erlassen, die zunächst am 12. September in Kraft getreten ist und am 21. September durch eine konsolidierte Fassung ersetzt wurde. Diese bringt einen neuen Maßstab im Rahmen von drei Warnstufen zur Bewertung der aktuellen Situation und entsprechender Einführung von Schutzmaßnahmen. 

Konsolidierte Fassung der 26. CoBeLVO regelt Sportbetrieb mit neuen Warnstufen

Die Landesregierung hat die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung (26. CoBeLVO) erlassen, die vom 21. September bis zum 10. Oktober gilt. Diese bringt einen neuen Maßstab zur Bewertung der aktuellen Situation und entsprechender Einführung von Schutzmaßnahmen. Maßgeblich wird nicht mehr allein die 7-Tage-Inzidenz sein, sondern auch die Zahl der Hospitalisierungsfälle sowie die Belegung der Intensivbetten. Anhand dieser drei Indikatoren wird es ein dreistufiges Warnsystem geben. Die nächste Warnstufe wird jeweils dann ausgerufen, wenn mindestens zwei der drei Indikatoren an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht werden. Allerdings sind künftig von diesen Einschränkungen ausschließlich die Personen betroffen, die nicht geimpft oder genesen sind, also die nicht immunisierte Personen.

Bei Warnstufe 1 sind maximal 25 nicht immunisierte Personen zulässig, bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl auf 10, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen. Geimpfte und Genesene können ohne Begrenzung Sport treiben. Diese Begrenzungen für die nicht immunisierten Personen gelten für den Innen- und Außenbereich gleichermaßen. Im Innenbereich gilt für sie zusätzlich die Testpflicht, auch hier wieder ausgenommen Geimpfte und Genesene, Kinder bis 11 Jahre sowie weiterhin die Schüler*innen. Nachdem der LSB starke Auswirkungen auf den Kinder- und Jugendsportbetrieb kritisiert hatte und Lösungsansätzein konstruktive Gespräche mit den zuständigen Ministerien eingebracht hat, wurde die Verordnung angepasst und die konsolidierte Fassung erstellt. So gilt mit der Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung die Höchstgrenze von maximal 25 nicht-immunisierten Personen in Warnstufe 1 im Amateur- und Freizeitsport für Kinder und Jugendliche übergangsweise bis zunächst 30. November auch in den Warnstufen 2 und 3.

Mehr zur konsolidierten Fassung der 26. Corona-Verordnung finden Sie hier.

7-Tage-Inzidenz / 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz / Anteil Intensivbetten

Eine detaillierte Übersicht der aktuellen Werte der Leitindikatoren finden Sie hier.

Alles wichtige auf einen Blick

Anpassungen 26. CoBeLVO für den Kinder- und Jugendsport

Nach einem konstruktiven Austausch zwischen dem Landessportbund, dem Innen- sowie dem Gesundheitsministerium ist die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung (26. CoBeLVO) für den Kinder- und Jugendsportbetrieb angepasst worden. Die „Erste Landesverordnung zur Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz“ erleichtert die von Seiten des Sports geforderte Aufrechterhaltung eines geregelten Trainings- und Wettkampfbetriebes für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.

Hier mehr erfahren.

"Corona Warn- und Aktionsplan"

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert.

Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut flächendeckenden Beschränkungen. Diese finden Sie detailliert hier im Überblick.

FAQs Corona und Sport der Landesregierung Rheinland-Pfalz

Fragen und Antworten zur aktuellen Verordnung finden Sie auf der Seite der Landesregierung. Hier

Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Das Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb vom DOSB

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ vom Frühjahr zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Mehr Informationen zu den Hygiene-Standards des DOSB finden Sie hier.

Hygienekonzepte

Die Landesregierung hat verschiedene Hygienekonzepte für einzelne Bereiche, unter anderem für Fitnessstudios und Sport im Außen- sowie Innenbereich entwickelt.

Diese finden Sie hier.

Plakat für Vereine mit Verhaltensregeln und Hygienetipps

Ein Plakat mit einfachen und einprägsamen Hygiene- und Verhaltenstipps zum Vereinssport in Zeiten der Corona-Pandemie nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz herausgegeben. Das Plakat greift die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf – die dazugehörigen ausführlicheren Erläuterungen und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände sind auf der Homepage des LSB einzusehen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit der kostenlosen Bestellung finden Sie hier.

  • Das LSB-Hygieneplakat zur Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise hängt in einer Turnhalle
    Foto: iStock/Yaraslau Saulevich

Hygiene-Erklärvideo für Sportvereine

Im Zuge der schrittweisen Rückkehr zum Sporttreiben hat der rheinland-pfälzische Sport ein Hygiene-Erklärvideo herausgegeben. Es erinnert die Sportler*innen an grundlegende Maßnahmen und Verhaltensweisen. „Disziplin im Einhalten von Regeln sind für uns Sportler*innen selbstverständlich – deshalb werden wir auch diesen Gegner gemeinsam besiegen.“ Mit dieser Botschaft endet das vier Minuten lange Erklärvideo im Zeichentrickstil für den Sport, das auf grundlegende Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln hinweist. Insbesondere geht es um Hygienekonzepte und das Verhalten in den sogenannten gedeckten Anlagen, wie Sport- oder Turnhallen. Angepfiffen wird das Video mit dem Hinweis, immer die aktuellen Regelungen für die Sportausübung der gültigen Verordnung zu beachten.

Das Video sehen Sie hier.

Impf-Kampagne des Sports: "Impfen ist die beste Verteidigung"

"Impfen ist die beste Verteidigung" unter diesem Slogan möchte der rheinland-pfälzische Sport gemeinsam ein Zeichen setzen und startet als größte Bürgerbewegung in Rheinland-Pfalz eine Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft. Das Ziel ist klar: Impfen ist der Weg aus der Pandemie - der Weg zurück zum flächendeckenden Vereinssportbetrieb. Daher appellieren wir an alle Mitglieder der rheinland-pfälzischen Sportfamilie - sofern sie an der Reihe sind - sich impfen zu lassen. Damit dieser Appell seine Wirksamkeit entfaltet, rufen wir alle Akteure des Breitensports auf, unsere Plakate und Social Media-Templates mit ihren Euren individuellen Statements zu füllen und Teil der Kampagne zu werden. Denn Verteidigung klappt nur zusammen - auf dem Spielfeld wie im echten Leben.

Hier mehr erfahren.

  • Impfen ist die beste Verteidigung Template Social Media
    Foto:istock.com/kovop58

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Ehrenamtliche aus dem Sport

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Corona-Warn-App

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportbünde sowie alle Mitglieder der Sportvereine und-verbände empfehlen gemeinsam die Nutzung der neuen „Corona-Warn-App“. Sie hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Alle Informationen der Bundesregierung gibt es hier.

  • Trainer hält ein Smartphone mit der Corona-Warn-App.
    Foto: iStock/Wavebreakmedia

Antrag auf Soforthilfe

Das Land Rheinland-Pfalz hat ein Soforthilfe-Programm für in Existenznot geratene Vereine aufgestellt. Vereine und Verbände, deren Existenz bedroht ist, können einen konkreten Antrag stellen.

Weitere Informationen, die Richtlinien der Antragsstellung und den Antrag finden Sie auf unserer Sonderseite zum Soforthilfeantrag hier.

  • Banner Soforthilfeantrag
    Foto: istock.com/IIIerlok_Xolms

Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für den Bereich Sportvereine

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie ist eine Sportausübung in der üblichen Art und Weise in allen Bereichen nicht mehr möglich. Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und damit auch Umsetzungsmöglichkeit dieser Handlungsempfehlungen, ist die Aufhebung der derzeitigen Vorgaben.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Ziel, die schrittweise Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen. Der Arbeitsschutzstandard gibt den Rahmen dafür vor, wie die Bevölkerung durch Unterbrechung der Infektionsketten geschützt und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gesichert werden kann. Der Arbeitsschutzstandard ist eine Richtschnur zur Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes und Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Pandemievorkehrungen auf der betrieblichen Ebene. Unabhängig davon können natürlich im Arbeitsschutzstandard aufgeführte Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierenden Verordnungen oder Verfügungen verbindlich sein.

Von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, dass von jedem Unternehmen ein Hygienekonzept umgesetzt werden muss. Diese Anforderung wird durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben und ergänzend von branchenspezifischen Hilfestellungen konkretisiert sind, erfüllt. Ein darüberhinausgehendes „Hygienekonzept“ als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Allgemeine konkretisierende Hinweise, wie Sie als Unternehmerin und Unternehmer den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard umsetzen und Ihre Gefährdungsbeurteilung ergänzen können, erhalten Sie hier.

Corona-Sonderseiten Regionale Sportbünde

Um alle wichtigen Informationen rund um die Corona-Krise für Sportvereine bereitzustellen, haben die regionalen Sportbünde jeweils Corona-Service-Sonderseiten mit den jeweiligen regionalen Beratungen und Ansprechpersonen erstellt, auf welche wir Sie gerne verweisen.

Infektionsschutzgesetz Auslegung der Sportthemen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat in enger Zusammenarbeit mit der Sportministerkonferenz der Länder (SMK) unter dem Vorsitz des rheinland-pfälzischen Innen- und Sportminister Roger Lewentz - und mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern (BMI) sowie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) eine auf die Sportthemen begrenzte Auslegung des Infektionsschutzgesetzes werden formuliert. Sie knüpft in vielen Bereichen, trotz der erfolgten Einschränkungen, an positive Erfahrungen der Länder an und ermöglicht damit den Sportvereinen und ihren Mitgliedern „etwas mehr“ Bewegungsfreiheit.

Auch wenn noch nicht alle Fragen final geklärt sind, ist damit für mögliche weitere Öffnungen auch in Rheinland-Pfalz eine etwas bessere Grundlage geschaffen.

Inscribe - digitale Kontaktdatenerfassung für Sportvereine

FAQ Sport und Corona

Häufig gestellte Rechtsfragen von Vereinen- und Verbänden im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Finanzielle Hilfen für den Sport

Finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder für Sportvereine und -verbände

Corona-Newsbereich

Corona-Service – 21.09.2021

Junge beim Fußballspielen
Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung: Warnstufen für Kinder- und Jugendsportbetrieb angepasst
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Corona-Service – 09.09.2021

26. CoBeLVO schränkt Kinder- und Jugendsport erheblich ein
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Corona-Service – 02.07.2021

Fußballszene
Weitere Lockerungen für den Sport im Land
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Corona-Service – 18.06.2021

Weitere Öffnungsschritte Richtung Normalität im Sport
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Corona-Service – 02.06.2021

Jugendfußballer
Endlich wieder deutlich mehr Sport möglich
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Corona-Service – 21.05.2021

Trainer mit Fußball-Mannschaft
21. CoBeLVO bringt leichte Lockerungen für den Sport
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Corona-Service – 12.05.2021

Tennisspieler*innen
Forderungen des Sports in Teilen berücksichtigt
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Corona-Service – 05.05.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Auslegung der Sportthemen im Infektionsschutzgesetz durch die SMK
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Corona-Service – 24.04.2021

Jugendfußballer
19. Verordnung berücksichtigt überwiegend die bundesrechtliche Regelungen für den Sport
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Corona-Service – 22.04.2021

Jugendfußballer
Bundesnotbremse bietet Grundlage für weitere Öffnung des Sports in RLP
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Ansprechpersonen

Portrait Christof Palm
Christof Palm

Hauptgeschäftsführer

Steffen Jackobs

Referent Digitale Kommunikation