Sonderseite für alle wichtigen Informationen in der Corona-Pandemie

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Nach dem monatelangem Stillstand des Amateur- und Freizeitsportbetriebes und dem ab Anfang März durch leichte Lockerungen empfundenen "ersten Lichtblick" für den Breitensport in Rheinland-Pfalz hat die 18. CoBeLVO frühzeitig die Wiederaufnahme des Sportbetriebes wieder eingeschränkt und diese Einschränkungen durch eine konsolidierte Fassung weiter verschärft. Zwar bleiben die verantwortungsbewussten Wiederaufnahme-Regeln bei einem 7-Tages-Inzidenzwert unter 50 weiterhin bestehen. Muster-Allgemeinverfügungen sehen für Landkreise und kreisfreie Städte, die über diesem Wert liegen, erhebliche Einschränkungen in weiteren Schritten vor. In Rheinland-Pfalz gilt dazu seit dem 1. April die konsolidierte Fassung der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung (18. CoBeLVO), die ab dem 10. April in nochmals leicht geänderter Form bis zum 25. April verlängert wurde.

 

18. Corona-Bekämpfungsverordnung schärft bei der Wiederaufnahme des Sports frühzeitig nach

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat Änderungen an der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung (18. CoBeLVO) erlassen. Ab dem 1. April trat dafür eine konsolidierte Fassung der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft, die auch für den Freizeit- und Breitensport Änderungen vorsieht und nun zum 10. April nochmal bis zum 25. April verlängert wurde. Auf der einen Seite verschärft eine Muster-Allgemeinverfügung für Landkreise und kreisfreien Städte ab einem 7-Tages-Inzidenzwert über 200 die Bekämpfungsmaßnahmen in den jeweils betroffenen Regionen nochmals, auf der anderen Seite ermöglicht sie den kontaktfreien Wettkampf in Einzelsportarten im Freien mit einer begrenzten Personenanzahl. Zuvor war hier lediglich ein Trainingsbetrieb möglich.

Eine detaillierte Übersicht der aktuellen Inzidenzwerte der Landkreise/kreisfreien Städte finden Sie hier.

Mehr Informationen zur konsolidierten Fassung der 18. CoBeLVO finden Sie hier.

 

Alles wichtige auf einen Blick

"Corona Warn- und Aktionsplan"

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert.

Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut flächendeckenden Beschränkungen. Diese finden Sie detailliert hier im Überblick.

Eckpunktpapier "Corona Sportampel RLP"

Mit einem konkreten Vorschlag für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb hat sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) als politischer Interessenvertreter des Sports an die Landespolitik gewendet. Unter dem Begriff „Corona Sportampel RLP“ zeigt der Dachverband des rheinland-pfälzischen Sports in seinem Eckpunktepapier auf, wie ein an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasster Sportbetrieb aussehen könnte.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Offener Brief des organisierten Sports an die Bundeskanzlerin

Der unter dem Dach des DOSB organisierte Sport in Deutschland appelliert in einem offenen Brief an die Politik, den Sportvereinen endlich wieder eine Perspektive zu geben.

Mehr Informationen und den offenen Brief finden Sie hier.

Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Das Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb vom DOSB

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ vom Frühjahr zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Mehr Informationen zu den Hygiene-Standards des DOSB finden Sie hier.

Hygienekonzepte

Die Landesregierung hat verschiedene Hygienekonzepte für einzelne Bereiche, unter anderem für Fitnessstudios und Sport im Außen- sowie Innenbereich entwickelt.

Diese finden Sie hier.

Plakat für Vereine mit Verhaltensregeln und Hygienetipps

Ein Plakat mit einfachen und einprägsamen Hygiene- und Verhaltenstipps zum Vereinssport in Zeiten der Corona-Pandemie nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz herausgegeben. Das Plakat greift die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf – die dazugehörigen ausführlicheren Erläuterungen und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände sind auf der Homepage des LSB einzusehen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit der kostenlosen Bestellung finden Sie hier.

  • Das LSB-Hygieneplakat zur Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise hängt in einer Turnhalle
    Foto: iStock/Yaraslau Saulevich

Impf-Kampagne des Sports: "Impfen ist die beste Verteidigung"

"Impfen ist die beste Verteidigung" unter diesem Slogan möchte der rheinland-pfälzische Sport gemeinsam ein Zeichen setzen und startet als größte Bürgerbewegung in Rheinland-Pfalz eine Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft. Das Ziel ist klar: Impfen ist der Weg aus der Pandemie - der Weg zurück zum flächendeckenden Vereinssportbetrieb. Daher appellieren wir an alle Mitglieder der rheinland-pfälzischen Sportfamilie - sofern sie an der Reihe sind - sich impfen zu lassen. Damit dieser Appell seine Wirksamkeit entfaltet, rufen wir alle Akteure des Breitensports auf, unsere Plakate und Social Media-Templates mit ihren Euren individuellen Statements zu füllen und Teil der Kampagne zu werden. Denn Verteidigung klappt nur zusammen - auf dem Spielfeld wie im echten Leben.

Hier mehr erfahren.

  • Impfen ist die beste Verteidigung Template Social Media
    Foto:istock.com/kovop58

Die Corona-Warn-App

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportbünde sowie alle Mitglieder der Sportvereine und-verbände empfehlen gemeinsam die Nutzung der neuen „Corona-Warn-App“. Sie hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Alle Informationen der Bundesregierung gibt es hier.

  • Trainer hält ein Smartphone mit der Corona-Warn-App.
    Foto: iStock/Wavebreakmedia

Antrag auf Soforthilfe

Das Land Rheinland-Pfalz hat ein Soforthilfe-Programm für in Existenznot geratene Vereine aufgestellt. Vereine und Verbände, deren Existenz bedroht ist, können einen konkreten Antrag stellen.

Weitere Informationen, die Richtlinien der Antragsstellung und den Antrag finden Sie auf unserer Sonderseite zum Soforthilfeantrag hier.

  • Banner Soforthilfeantrag
    Foto: istock.com/IIIerlok_Xolms

GEMA Gebühren in der Corona-Krise

Während der Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, besteht keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren. Nach Verlautbarung der GEMA sollen davon auch die sogenannten „Jahresverträge“, welche die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben, umfasst sein.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für den Bereich Sportvereine

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie ist eine Sportausübung in der üblichen Art und Weise in allen Bereichen nicht mehr möglich. Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und damit auch Umsetzungsmöglichkeit dieser Handlungsempfehlungen, ist die Aufhebung der derzeitigen Vorgaben.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Ziel, die schrittweise Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen. Der Arbeitsschutzstandard gibt den Rahmen dafür vor, wie die Bevölkerung durch Unterbrechung der Infektionsketten geschützt und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gesichert werden kann. Der Arbeitsschutzstandard ist eine Richtschnur zur Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes und Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Pandemievorkehrungen auf der betrieblichen Ebene. Unabhängig davon können natürlich im Arbeitsschutzstandard aufgeführte Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierenden Verordnungen oder Verfügungen verbindlich sein.

Von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, dass von jedem Unternehmen ein Hygienekonzept umgesetzt werden muss. Diese Anforderung wird durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben und ergänzend von branchenspezifischen Hilfestellungen konkretisiert sind, erfüllt. Ein darüberhinausgehendes „Hygienekonzept“ als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Allgemeine konkretisierende Hinweise, wie Sie als Unternehmerin und Unternehmer den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard umsetzen und Ihre Gefährdungsbeurteilung ergänzen können, erhalten Sie hier.

Corona-Sonderseiten Regionale Sportbünde

Um alle wichtigen Informationen rund um die Corona-Krise für Sportvereine bereitzustellen, haben die regionalen Sportbünde jeweils Corona-Service-Sonderseiten mit den jeweiligen regionalen Beratungen und Ansprechpersonen erstellt, auf welche wir Sie gerne verweisen.

LSB-Appell an Bund, Landesregierung und Kommunen

Mit einem eindringlichen Appell wendet sich der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz an die Landesregierung sowie Sportminister Roger Lewentz. Gemeinsames Ziel und Minimalforderung von Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz ist, dass im Vereinssport wieder fünf Personen plus Trainer – unabhängig vom Alter und von Inzidenzwerten – aus verschiedenen Haushalten im Freien und unter strikter Einhaltung der Abstandsregel Sport treiben können.

Mher Infos zum Appell findet Ihr hier.

FAQ Sport und Corona

Häufig gestellte Rechtsfragen von Vereinen- und Verbänden im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Finanzielle Hilfen für den Sport

Finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder für Sportvereine und -verbände

Corona-Newsbereich

Corona-Service – 16.04.2021

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Sport muss im Freien wieder möglich sein
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DOSB fordert Privilegierung des „Sports für Kinder und Jugendliche“
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Sportanlage Ebersheim
„Es geht um die Rolle des Sports als soziale Tankstelle unserer Gesellschaft“
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Aerosolforscher: „Sport im Freien bedenkenlos möglich“
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Corona-Service – 11.04.2021

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Konsolidierte Fassung der 18. CoBeLVO ohne Änderung für den Sport verlängert
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Corona-Service – 09.04.2021

Impfnadel
Corona-Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen
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Corona-Service – 01.04.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Konsolidierte Fassung der 18. CoBeLVO bringt vereinzelte Änderungen für den Sport
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Ansprechpersonen

Portrait Christof Palm
Christof Palm

Hauptgeschäftsführer

Steffen Jackobs

Referent Digitale Kommunikation