Sonderseite für alle wichtigen Informationen in der Corona-Pandemie

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Bund und Länder haben ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen, das insbesondere mit Blick auf die steigende Hospitalisierungsinzidenz und die Auslastung der Intensivstationen der Krankenhäuser schärfere Corona-Maßnahmen vorsieht. Die weitreichenden Beschlüsse werden nun umgehend auch in Rheinland-Pfalz umgesetzt. So tritt ab Mittwoch, 24. November, die 28. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) in Kraft.

28. CoBeLVO sieht 2G-Regelungen für den Sportbetrieb im Innenbereich vor

Für Personen ab 18 Jahren gilt: Ab dem Schwellenwert der Hospitalisierungsrate von 3,0 wird für den Sport im Innenbereich die 2G-Regelung greifen, die nur noch geimpften und genesenen Personen den Zugang zum Sportbetrieb ermöglicht. Es wird dabei keine Unterscheidung nach Versorgungsgebieten oder Regionen geben, es gilt grundsätzlich nur die landesweite Hospitalisierungsrate, die nun maßgeblich für den Umfang der Schutzmaßnahmen ist. „Mit Blick auf die sich aktuell verschärfende Situation auf den Intensivstationen und der nachweislich erhöhten Infektionsgefahr in Innenräumen, begrüßen wir die neuen Regelungen für den Sport im Innenbereich“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Der Sport hat von Beginn an seinen Beitrag zur Pandemiebekämpfung geleistet und wird dies im Sinne seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung auch weiter tun.“

Ausnahmen gelten für den Kinder und Jugendbereich. Die bis einschließlich 11-Jährigen sind weiterhin den Gimpften und Genesenen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahre können mit einem tagesaktuellen negativen Test am Sportbetrieb im Innbereich teilnehmen. Die Testung in der Schule ist hier allerdings nicht mehr ausreichend. Die Kinder und Jugendlichen benötigen einen Test aus dem Testcenter, alternativ kann in diesem Altersbereich auch ein kontrollierter Selbsttest vor Ort vorgenommen werden.

Im Außenbereich sieht das Infektionsschutzgesetz keine strengeren Regelungen für den Sport vor, sodass hier keine weiteren Einschränkungen gegenüber den aktuell geltenden Bestimmungen in Kraft treten werden.

Mehr zur 28. Corona-Verordnung finden Sie hier.

Eine Übersicht der aktuellen Hospitalisierungsinzidenz finden Sie hier.

Alles wichtige auf einen Blick

Corona-Sonderseiten Regionale Sportbünde

Um alle wichtigen Informationen rund um die Corona-Krise für Sportvereine bereitzustellen, haben die regionalen Sportbünde jeweils Corona-Service-Sonderseiten mit den jeweiligen regionalen Beratungen und Ansprechpersonen erstellt, auf welche wir Sie gerne verweisen.

"Corona Warn- und Aktionsplan"

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert.

Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut flächendeckenden Beschränkungen. Diese finden Sie detailliert hier im Überblick.

FAQs Corona und Sport der Landesregierung Rheinland-Pfalz

Fragen und Antworten zur aktuellen Verordnung finden Sie auf der Seite der Landesregierung. Hier

Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Das Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb vom DOSB

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ vom Frühjahr zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Mehr Informationen zu den Hygiene-Standards des DOSB finden Sie hier.

Hygienekonzepte

Die Landesregierung hat verschiedene Hygienekonzepte für einzelne Bereiche, unter anderem für Fitnessstudios und Sport im Außen- sowie Innenbereich entwickelt.

Diese finden Sie hier.

Plakat für Vereine mit Verhaltensregeln und Hygienetipps

Ein Plakat mit einfachen und einprägsamen Hygiene- und Verhaltenstipps zum Vereinssport in Zeiten der Corona-Pandemie nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz herausgegeben. Das Plakat greift die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf – die dazugehörigen ausführlicheren Erläuterungen und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände sind auf der Homepage des LSB einzusehen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit der kostenlosen Bestellung finden Sie hier.

  • Das LSB-Hygieneplakat zur Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise hängt in einer Turnhalle
    Foto: iStock/Yaraslau Saulevich

Hygiene-Erklärvideo für Sportvereine

Im Zuge der schrittweisen Rückkehr zum Sporttreiben hat der rheinland-pfälzische Sport ein Hygiene-Erklärvideo herausgegeben. Es erinnert die Sportler*innen an grundlegende Maßnahmen und Verhaltensweisen. „Disziplin im Einhalten von Regeln sind für uns Sportler*innen selbstverständlich – deshalb werden wir auch diesen Gegner gemeinsam besiegen.“ Mit dieser Botschaft endet das vier Minuten lange Erklärvideo im Zeichentrickstil für den Sport, das auf grundlegende Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln hinweist. Insbesondere geht es um Hygienekonzepte und das Verhalten in den sogenannten gedeckten Anlagen, wie Sport- oder Turnhallen. Angepfiffen wird das Video mit dem Hinweis, immer die aktuellen Regelungen für die Sportausübung der gültigen Verordnung zu beachten.

Das Video sehen Sie hier.

Impf-Kampagne des Sports: "Impfen ist die beste Verteidigung"

"Impfen ist die beste Verteidigung" unter diesem Slogan möchte der rheinland-pfälzische Sport gemeinsam ein Zeichen setzen und startet als größte Bürgerbewegung in Rheinland-Pfalz eine Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft. Das Ziel ist klar: Impfen ist der Weg aus der Pandemie - der Weg zurück zum flächendeckenden Vereinssportbetrieb. Daher appellieren wir an alle Mitglieder der rheinland-pfälzischen Sportfamilie - sofern sie an der Reihe sind - sich impfen zu lassen. Damit dieser Appell seine Wirksamkeit entfaltet, rufen wir alle Akteure des Breitensports auf, unsere Plakate und Social Media-Templates mit ihren Euren individuellen Statements zu füllen und Teil der Kampagne zu werden. Denn Verteidigung klappt nur zusammen - auf dem Spielfeld wie im echten Leben.

Hier mehr erfahren.

  • Impfen ist die beste Verteidigung Template Social Media
    Foto:istock.com/kovop58

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Ehrenamtliche aus dem Sport

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Corona-Warn-App

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportbünde sowie alle Mitglieder der Sportvereine und-verbände empfehlen gemeinsam die Nutzung der neuen „Corona-Warn-App“. Sie hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Alle Informationen der Bundesregierung gibt es hier.

  • Trainer hält ein Smartphone mit der Corona-Warn-App.
    Foto: iStock/Wavebreakmedia

Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für den Bereich Sportvereine

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie ist eine Sportausübung in der üblichen Art und Weise in allen Bereichen nicht mehr möglich. Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und damit auch Umsetzungsmöglichkeit dieser Handlungsempfehlungen, ist die Aufhebung der derzeitigen Vorgaben.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Ziel, die schrittweise Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen. Der Arbeitsschutzstandard gibt den Rahmen dafür vor, wie die Bevölkerung durch Unterbrechung der Infektionsketten geschützt und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gesichert werden kann. Der Arbeitsschutzstandard ist eine Richtschnur zur Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes und Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Pandemievorkehrungen auf der betrieblichen Ebene. Unabhängig davon können natürlich im Arbeitsschutzstandard aufgeführte Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierenden Verordnungen oder Verfügungen verbindlich sein.

Von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, dass von jedem Unternehmen ein Hygienekonzept umgesetzt werden muss. Diese Anforderung wird durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben und ergänzend von branchenspezifischen Hilfestellungen konkretisiert sind, erfüllt. Ein darüberhinausgehendes „Hygienekonzept“ als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Allgemeine konkretisierende Hinweise, wie Sie als Unternehmerin und Unternehmer den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard umsetzen und Ihre Gefährdungsbeurteilung ergänzen können, erhalten Sie hier.

Infektionsschutzgesetz Auslegung der Sportthemen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat in enger Zusammenarbeit mit der Sportministerkonferenz der Länder (SMK) unter dem Vorsitz des rheinland-pfälzischen Innen- und Sportminister Roger Lewentz - und mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern (BMI) sowie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) eine auf die Sportthemen begrenzte Auslegung des Infektionsschutzgesetzes werden formuliert. Sie knüpft in vielen Bereichen, trotz der erfolgten Einschränkungen, an positive Erfahrungen der Länder an und ermöglicht damit den Sportvereinen und ihren Mitgliedern „etwas mehr“ Bewegungsfreiheit.

Auch wenn noch nicht alle Fragen final geklärt sind, ist damit für mögliche weitere Öffnungen auch in Rheinland-Pfalz eine etwas bessere Grundlage geschaffen.

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FAQ Sport und Corona

Häufig gestellte Rechtsfragen von Vereinen- und Verbänden im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Finanzielle Hilfen für den Sport

Finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder für Sportvereine und -verbände

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