Sonderseite für alle wichtigen Informationen in der Corona-Pandemie

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Der monatelange Stillstand im rheinland-pfälzischen Amateur- und Freizeitsport bleibt weiterhin bestehen. Zwar ermöglichen die bundesrechtlichen Regelungen der "Bundes-Notbremse" leichte Öffnungen und Verbesserungen gegenüber der Situation des Sports in Rheinland-Pfalz mit den zuvor landesweit geltenden Allgemeinverfügungen, jedoch bleibt der Sport extrem beschränkt und gegenüber dem Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene eingeschränkter als in den meisten anderen Bundesländern. In Rheinland-Pfalz gilt dazu seit dem 24. April die 19. Corona-Bekämpfungsverordnung (19. CoBeLVO).

19. Corona-Bekämpfungsverordnung berücksichtigt überwiegend die bundesrechtlichen Regelungen für den Sport

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung (19. CoBeLVO) erlassen, die seit 24. April in Kraft getreten ist und die Aktualisierung der Neugestaltung des Infektionsschutzgesetzes (ISfG) des Bundes berücksichtigt. Die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes, der sogenannten „Bundes-Notbremse“, greifen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt, wenn die 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen über 100 liegt und ersetzen den bisherigen Mechanismus der Allgemeinverfügungen. Für den Sport sehen die neuen Regelungen für Rheinland-Pfalz teils leichte Öffnungen und teils fortführende Einschränkungen vor, auch weil die Landesregierung die Regelungen der Bundes-Notbremse im Bereich der gedeckten Sportanlagen bei einer Inzidenz über 100 nicht übernommen hat. Erst wenn der Wert unter 100 liegt, ist ab sofort auch der kontaktlose Individualsport im Innenbereich möglich, wenn er alleine, zu zweit oder mit Personen eines weiteren Haustands (maximal 5 Personen) ausgeübt wird. Unter dieser Voraussetzung sind auch die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen oder ähnliche Einrichtungen zulässig.

Eine detaillierte Übersicht der aktuellen Inzidenzwerte der Landkreise/kreisfreien Städte finden Sie hier.

Mehr Informationen zur 19. CoBeLVO finden Sie hier.

 

Organisierter Sport kritisiert 19. Corona-Bekämpfungsverordnung

Gemeinsames Statement der rheinland-pfälzischen Sportbünde zur aktuellen Verordnung.

Alles wichtige auf einen Blick

"Corona Warn- und Aktionsplan"

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert.

Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut flächendeckenden Beschränkungen. Diese finden Sie detailliert hier im Überblick.

Eckpunktpapier "Corona Sportampel RLP"

Mit einem konkreten Vorschlag für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb hat sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) als politischer Interessenvertreter des Sports an die Landespolitik gewendet. Unter dem Begriff „Corona Sportampel RLP“ zeigt der Dachverband des rheinland-pfälzischen Sports in seinem Eckpunktepapier auf, wie ein an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasster Sportbetrieb aussehen könnte.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Offener Brief des organisierten Sports an die Bundeskanzlerin

Der unter dem Dach des DOSB organisierte Sport in Deutschland appelliert in einem offenen Brief an die Politik, den Sportvereinen endlich wieder eine Perspektive zu geben.

Mehr Informationen und den offenen Brief finden Sie hier.

Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Konzepte der Spitzensportverbände - Sportartspezifische Übergangsregeln

Die Empfehlungen der Fachverbände für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes für die einzelnen Sportarten sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Der DOSB stellt diese seit dem 27. April zur Verfügung und aktualisiert diese bei Modifizierungen durch die Verbände und bittet bei konkreten Rückfragen um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden: Hier gelangen Sie zu den Empfehlungen!

Das Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb vom DOSB

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ vom Frühjahr zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

Mehr Informationen zu den Hygiene-Standards des DOSB finden Sie hier.

Hygienekonzepte

Die Landesregierung hat verschiedene Hygienekonzepte für einzelne Bereiche, unter anderem für Fitnessstudios und Sport im Außen- sowie Innenbereich entwickelt.

Diese finden Sie hier.

Plakat für Vereine mit Verhaltensregeln und Hygienetipps

Ein Plakat mit einfachen und einprägsamen Hygiene- und Verhaltenstipps zum Vereinssport in Zeiten der Corona-Pandemie nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen haben der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz herausgegeben. Das Plakat greift die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf – die dazugehörigen ausführlicheren Erläuterungen und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände sind auf der Homepage des LSB einzusehen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit der kostenlosen Bestellung finden Sie hier.

  • Das LSB-Hygieneplakat zur Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise hängt in einer Turnhalle
    Foto: iStock/Yaraslau Saulevich

Impf-Kampagne des Sports: "Impfen ist die beste Verteidigung"

"Impfen ist die beste Verteidigung" unter diesem Slogan möchte der rheinland-pfälzische Sport gemeinsam ein Zeichen setzen und startet als größte Bürgerbewegung in Rheinland-Pfalz eine Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft. Das Ziel ist klar: Impfen ist der Weg aus der Pandemie - der Weg zurück zum flächendeckenden Vereinssportbetrieb. Daher appellieren wir an alle Mitglieder der rheinland-pfälzischen Sportfamilie - sofern sie an der Reihe sind - sich impfen zu lassen. Damit dieser Appell seine Wirksamkeit entfaltet, rufen wir alle Akteure des Breitensports auf, unsere Plakate und Social Media-Templates mit ihren Euren individuellen Statements zu füllen und Teil der Kampagne zu werden. Denn Verteidigung klappt nur zusammen - auf dem Spielfeld wie im echten Leben.

Hier mehr erfahren.

  • Impfen ist die beste Verteidigung Template Social Media
    Foto:istock.com/kovop58

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Ehrenamtliche aus dem Sport

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Corona-Warn-App

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportbünde sowie alle Mitglieder der Sportvereine und-verbände empfehlen gemeinsam die Nutzung der neuen „Corona-Warn-App“. Sie hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Alle Informationen der Bundesregierung gibt es hier.

  • Trainer hält ein Smartphone mit der Corona-Warn-App.
    Foto: iStock/Wavebreakmedia

Antrag auf Soforthilfe

Das Land Rheinland-Pfalz hat ein Soforthilfe-Programm für in Existenznot geratene Vereine aufgestellt. Vereine und Verbände, deren Existenz bedroht ist, können einen konkreten Antrag stellen.

Weitere Informationen, die Richtlinien der Antragsstellung und den Antrag finden Sie auf unserer Sonderseite zum Soforthilfeantrag hier.

  • Banner Soforthilfeantrag
    Foto: istock.com/IIIerlok_Xolms

GEMA Gebühren in der Corona-Krise

Während der Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, besteht keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren. Nach Verlautbarung der GEMA sollen davon auch die sogenannten „Jahresverträge“, welche die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben, umfasst sein.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für den Bereich Sportvereine

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie ist eine Sportausübung in der üblichen Art und Weise in allen Bereichen nicht mehr möglich. Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs und damit auch Umsetzungsmöglichkeit dieser Handlungsempfehlungen, ist die Aufhebung der derzeitigen Vorgaben.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Ziel, die schrittweise Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität zu unterstützen. Der Arbeitsschutzstandard gibt den Rahmen dafür vor, wie die Bevölkerung durch Unterbrechung der Infektionsketten geschützt und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gesichert werden kann. Der Arbeitsschutzstandard ist eine Richtschnur zur Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes und Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Pandemievorkehrungen auf der betrieblichen Ebene. Unabhängig davon können natürlich im Arbeitsschutzstandard aufgeführte Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz und konkretisierenden Verordnungen oder Verfügungen verbindlich sein.

Von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, dass von jedem Unternehmen ein Hygienekonzept umgesetzt werden muss. Diese Anforderung wird durch Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben und ergänzend von branchenspezifischen Hilfestellungen konkretisiert sind, erfüllt. Ein darüberhinausgehendes „Hygienekonzept“ als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Allgemeine konkretisierende Hinweise, wie Sie als Unternehmerin und Unternehmer den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard umsetzen und Ihre Gefährdungsbeurteilung ergänzen können, erhalten Sie hier.

Corona-Sonderseiten Regionale Sportbünde

Um alle wichtigen Informationen rund um die Corona-Krise für Sportvereine bereitzustellen, haben die regionalen Sportbünde jeweils Corona-Service-Sonderseiten mit den jeweiligen regionalen Beratungen und Ansprechpersonen erstellt, auf welche wir Sie gerne verweisen.

LSB-Appell an Bund, Landesregierung und Kommunen

Mit einem eindringlichen Appell wendet sich der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz an die Landesregierung sowie Sportminister Roger Lewentz. Gemeinsames Ziel und Minimalforderung von Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz ist, dass im Vereinssport wieder fünf Personen plus Trainer – unabhängig vom Alter und von Inzidenzwerten – aus verschiedenen Haushalten im Freien und unter strikter Einhaltung der Abstandsregel Sport treiben können.

Mher Infos zum Appell findet Ihr hier.

Infektionsschutzgesetz Auslegung der Sportthemen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat in enger Zusammenarbeit mit der Sportministerkonferenz der Länder (SMK) unter dem Vorsitz des rheinland-pfälzischen Innen- und Sportminister Roger Lewentz - und mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern (BMI) sowie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) eine auf die Sportthemen begrenzte Auslegung des Infektionsschutzgesetzes werden formuliert. Sie knüpft in vielen Bereichen, trotz der erfolgten Einschränkungen, an positive Erfahrungen der Länder an und ermöglicht damit den Sportvereinen und ihren Mitgliedern „etwas mehr“ Bewegungsfreiheit.

Auch wenn noch nicht alle Fragen final geklärt sind, ist damit für mögliche weitere Öffnungen auch in Rheinland-Pfalz eine etwas bessere Grundlage geschaffen.

FAQ Sport und Corona

Häufig gestellte Rechtsfragen von Vereinen- und Verbänden im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Finanzielle Hilfen für den Sport

Finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder für Sportvereine und -verbände

Corona-Newsbereich

Corona-Service – 05.05.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Auslegung der Sportthemen im Infektionsschutzgesetz durch die SMK
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Corona-Service – 24.04.2021

Jugendfußballer
19. Verordnung berücksichtigt überwiegend die bundesrechtliche Regelungen für den Sport
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Corona-Service – 22.04.2021

Jugendfußballer
Bundesnotbremse bietet Grundlage für weitere Öffnung des Sports in RLP
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Corona-Service – 16.04.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Sport muss im Freien wieder möglich sein
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Corona-Service – 16.04.2021

Kinder auf dem Fußballplatz
DOSB fordert Privilegierung des „Sports für Kinder und Jugendliche“
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Corona-Service – 14.04.2021

Sportanlage Ebersheim
„Es geht um die Rolle des Sports als soziale Tankstelle unserer Gesellschaft“
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Corona-Service – 12.04.2021

Jogger
Aerosolforscher: „Sport im Freien bedenkenlos möglich“
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Corona-Service – 11.04.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Konsolidierte Fassung der 18. CoBeLVO ohne Änderung für den Sport verlängert
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Corona-Service – 09.04.2021

Impfnadel
Corona-Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen
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Corona-Service – 01.04.2021

Stadionanlage des TuS Ahrweiler 1898 e.V.
Konsolidierte Fassung der 18. CoBeLVO bringt vereinzelte Änderungen für den Sport
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Christof Palm

Hauptgeschäftsführer

Steffen Jackobs

Referent Digitale Kommunikation