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  • LSB: Entlastung für das Ehrenamt in rheinland-pfälzischen Sportvereinen Open or Close

    Der Deutsche Bundestag hat sich für eine neue Benennungsgrenze für Datenschutzbeauftragte ausgesprochen

    Gute Nachricht für die rheinland-pfälzischen Sportvereine: Die Benennungsobergrenze für Datenschutzbeauftragte wurde vom Deutschen Bundestag angepasst. Zukünftig muss erst dann ein Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden, wenn sich in Vereinen mindestens 20 Personen mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigen. Insbesondere für einen großen Verband wie den LSB RLP und die drei regionalen Sportbünde mit rund 1,3 Mio. Mitgliedschaften und rund 6.200 Vereinen ist das Thema Datenschutz von herausragender Bedeutung: Im Sportverein werden vielfach Daten mit Bezug zu Personen verarbeitet – sei es bei der Aufnahme in den Verein, bei Ergebnissen von Wettkämpfen, bei Teilnehmer- oder Telefonlisten bis hin zu Redebeiträgen in Protokollen oder Ehrungen auf einer Mitgliederversammlung. In allen Fällen handelt es sich um personenbezogene Daten, die in besonderem Maß vor Missbrauch geschützt werden müssen. 

    Änderung der Benennungsgrenze für Datenschutzbeauftragte

    Um den Datenschutz im Sportverein zu gewährleisten, wurde im letzten Jahr im Zuge der neuen Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) ergänzend durch den Bundesgesetzgeber festgelegt, dass Vereine dann einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen, wenn sich in der Regel mindestens 10 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigen. Dies hat in vielen Sportvereinen für Verunsicherung gesorgt. In seiner Sitzung am 27. Juni 2019 hat der Deutsche Bundestag nun einem neuen Gesetzesentwurf zugestimmt. Danach müssen von Verantwortlichen oder Auftraggebern ein Datenschutzbeauftragter benannt werden, soweit sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen. Nun muss noch die Zustimmung des Bundesrates erfolgen, dann kann das Gesetz in Kraft treten.

    Ziel der Gesetzesänderung war vor allem eine Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen sowie ehrenamtlich tätigen Vereine. Der Landessportbund begrüßt diese Entwicklung, hat er doch in den letzten Monaten in Gesprächen mit dem rheinland-pfälzischen Landesamt für Datenschutz und mit dem DOSB darauf hingewirkt, die Personengrenze nach oben anzupassen. „Die neue Regelung ist eine große Entlastung für die ehrenamtliche Arbeit in unseren Sportvereinen und sie gibt Sicherheit, da nun wesentlich weniger Vereine einen eigenen Datenschutzbeauftragten bestimmen müssen. Jedoch entbindet auch diese Neuerung unsere Vereine nicht davon, weiterhin die Datenschutzbestimmungen zu beachten“, so Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des LSB.

    Für weitere Fragen steht Ihnen im Landessportbund Rheinland-Pfalz die Datenschutzbeauftragte Marliese Leuschner als Ansprechpartnerin unter Tel.: 06131/2814-124 oder per Mail an datenschutz [AT] lsb-rlp [PUNKT] de zur Verfügung. Darüber hinaus haben auch die drei regionalen Sportbünde Datenschutzbeauftragte installiert, die den Vereinen und Verbänden für Fragen rund um die DSGVO beratend zur Seite stehen.

  • "SWR Sport: überall und jederzeit" Open or Close

    Vom 20. Juli 2019 an heißen alle linearen Sportfernsehsendungen im Südwestrundfunk einheitlich "SWR Sport". Die Umbenennung sei ein konsequenter Schritt hin zu einer SWR-Sportwelt, so SWR-Sportchef Harald Dietz im Interview mit Sport InForm.

    Herr Dietz, was versprechen Sie sich von der Umbenennung aller linearen Sportfernsehsendungen in "SWR Sport"?

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  • Innen- und Sportministerium Rheinland-Pfalz stoppt Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat Open or Close

    Entscheidungen der EU-Kommission derzeit noch nicht abschätzbar

    Mikroplastik ist das Thema der Stunde. 2018 schon hat eine Studie des Fraunhofer Instituts ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und von Laufbahnen als einen in den Top 10 befindlichen Faktor der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert.

    Die Europäische Kommission in Brüssel hat sich mittlerweile des Problems angenommen. Die EU-Chemikalien-Agentur ECHA will bis September 2019 eine Aussage treffen, was sie beabsichtigt, der Europäischen Kommission vorzuschlagen, um die Emission von Mikroplastik in die Umwelt zu stoppen. Ein Verbot von Kunststoffgranulat schon ab 2021 steht im Raum. Bis dahin läuft eine „Konsultation“, bei der sich DOSB und DFB, Kommunale Spitzenverbände und auch der LSB Rheinland-Pfalz für eine mehrjährige Übergangsfrist, heißt für die übergangsweise Erlaubnis zur weiteren Verwendung von Einstreugranulat aus Kunststoff ausgesprochen haben. Ziel ist, Zeit zu gewinnen, die besten Alternativen herauszufinden und die beachtliche Finanzierung von dann notwendigen Sanierungen zu strecken. Die Entscheidungen in Brüssel dazu sind nicht absehbar.

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  • 30 Jahre Bundesprogramm „Integration durch Sport“ mit Podcast-Serie „Halbe Katoffl“ - jetzt Folge 4 Open or Close
    Reihe umfasst acht Teile / Kooperation mit dem Podcast „Halbe Katoffl“ von Frank Joung / Vierte Folge („Andere Zeiten, Sprecher-Qualitäten & Pantoffeln“) dreht sich um Kaweh Niroomand.
     
  • „Grünes Band“ für Taekwondo Club Ingelheim und Wissener Schützenverein 1870 Open or Close
    Ein Hoch auf den Nachwuchs: Commerzbank und DOSB zeichnen insgesamt 50 Sportvereine für vorbildliche Talentförderung mit je 5.000 Euro aus

    Die 50 Preisträger des Jahres 2019 der Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ stehen fest. Eine hochkarätig besetzte Jury hat die Gewinnervereine des seit 33 Jahren bestehenden Wettbewerbs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Commerzbank AG ausgewählt – mit dem Taekwondo Club Ingelheim (Taekwondo) und dem Wissener Schützenverein 1870 (Sportschießen) diesmal auch wieder zwei Vereine aus Rheinland-Pfalz. Beworben hatten sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtklubs. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten.

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  • Coubertin-Medaille an 23 Abiturienten Open or Close
    Mehr als eine Auszeichnung für sportliche Leistungen / Insgesamt 81 Schüler in 2019 ausgezeichnet

    Der Abitur-Preis wird zu Ehren Pierre de Coubertins, dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, verliehen. Foto: LSB23 Abiturienten der rheinland-pfälzischen G8-Gymnasien und der berufsbildenden Schulen haben 2019 die „Pierre de Coubertin-Medaille“ erhalten. Zum 18. Mal in Folge hat der Landessportbund auch an diese den Abiturpreis Sport verliehen – zusätzlich zu den Preisträgern der Gymnasien, die bereits im März ihr Abitur abgeschlossen haben. Insgesamt wurden in diesem Jahr 81 Abiturienten ausgezeichnet. Der Preis wird zu Ehren Pierre de Coubertins, dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, verliehen. Coubertin (1863 bis 1937) hat der olympischen Bewegung entscheidende Impulse gegeben und auch als Pädagoge das Fair Play und das Wirken für die Allgemeinheit als oberste Ziele menschlichen Wirkens geprägt. Die Auszeichnung erhalten die Abiturienten, die außer sehr guten sportlichen Leistungen auch Fairness und Engagement außerhalb des Sports, zum Beispiel in sozialen Bereichen, bei internationalen Begegnungen, im Schulorchester oder als Schülersprecher, gezeigt haben. So wird der ganzheitliche Erziehungsanspruch der Schule und des Sports hervorgehoben. Mit diesem Preis will der LSB dem Schulsport der Studienstufe wesentliche Impulse geben und die Bedeutung des Fachs Sport für die Ausbildung einer ganzheitlichen Persönlichkeit unterstreichen.

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  • Vier Medaillen für RLP-Asse bei den Europaspielen Open or Close
    Die Leichtathletinnen Sina Mayer und Majtie Kolberg und die Kampfsportler Ahmed Dudarov und Jonathan Horne holen in Minsk Bronze

    Ein Traum wurde wahr: Ahmed Dudarov (blau) rang in Minsk Vizeweltmeister Fatih Erdin nieder und gewann Bronze. Foto: imagoDiese Bilanz kann sich sehen lassen: Neun Athlet*innen aus rheinland-pfälzischen Vereinen waren bei den Europaspielen in Minsk mit von der Partie – und gleich vier davon sind mit Edelmetall im Gepäck aus der weißrussischen Hauptstadt zurückgekehrt. Besonders die Leichtathletinnen und die Kampfsportler lieferten ab. Sina Mayer (LAZ Zweibrücken) und Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) schnappten sich mit der Deutschen Leichtathletik-Mannschaft nach einem spannenden Kampf die avisierte Bronzemedaille. In einem neuen Wettkampfformat waren die Ergebnisse über 100 Meter und im Hürdensprint (jeweils Männer und Frauen), im Weitsprung und Speerwurf (Frauen), im Hochsprung (Männer) und einer aus jeweils zwei Männern und Frauen bestehenden 4 x 400-m- Staffel in Punkte umgerechnet worden. Christoph Kessler war die 800 Meter in 1:49 Minuten gelaufen und hatte als Vierter an Kolberg übergeben, die ihr Herz in beide Hände nahm und die 400-Meter-Marke in 56 Sekunden absolvierte. Auf den letzten 200 Metern hatte es einen harten Kampf mit der vor ihr liegenden Tschechin gegeben, kurz vor der Wechselmarke sicherte sich Kolberg den Bronzeplatz – und knüpfte damit nahtlos an ihre Leistungen von der U20-WM-Halbfinalteilnahme 2018 an.

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  • Trampolinturner Kyrylo Sonn (MTV Bad Kreuznach) gibt sein Karriereende bekannt Open or Close

    Karriereende mit 28: Kyrylo Sonn. Foto: M. HeinzeTrampolinturner Kyrylo Sonn vom MTV Bad Kreuznach hat sein Karriereende bekannt gegeben. Der 28-Jährige galt die Olympiahoffnung des deutschen Trampolinsports. Doch während der Qualiphase für das höchste Ziel geriet Sonn ins Schwanken. Er gönnte sich eine dreiwöchige Auszeit, um über seine Entscheidung nachzudenken – mit dem Ergebnis, seine internationale Karriere zu beenden. In Bad Kreuznach hatte „Kiri“ seit zehn Jahren am Bundesstützpunkt mit Cheftrainer Steffen Eislöffel trainiert, der ihn zu großen Erfolgen führte: Bei der EM 2018 in Baku erreichte Kiri den fünften Platz im Einzelfinale. 2017 und 2016 sicherte er sich den DM-Titel im Einzel – neben vielen anderen DM-Titeln im Synchron und mit der Mannschaft in seinen aktiven Jahren.

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  • Siebenkämpferin Celina Leffler (SSC Karthause) beendet ihre Karriere mit 23 Jahren Open or Close

    Karriereende mit 23: Celina Leffler. Foto: W. BirkenstockWegen anhaltenden Verletzungspechs hat Siebenkämpferin Celina Leffler ihre Karriere im Alter von nur 23 Jahren beendet. „Es soll Spaß machen“, meinte die Medizinstudentin im Gespräch mit der Koblenzer Rhein-Zeitung. Doch der Funfaktor war zuletzt angesichts der vielen kleineren und größeren Blessuren ungefähr so stark ausgeprägt wie Skisprungtalent bei „Eddie the Eagle“. Schon die vergangenen Jahre waren bei dem Toptalent des SSC Koblenz-Karthause durchzogen von Verletzungen. 2019 verletzte sich Leffler just beim ersten Wettkampf der Hallensaison Anfang Januar so schwer, dass sie erst seit April wieder richtig trainieren konnte. Zuletzt plagte sie ein Muskelfaserriss, den sie sich beim Sprinttraining zugezogen hatte. „Das ist frustrierend“, kommentierte die U 18-Weltmeisterin von 2013 im Siebenkampf. Für den Sprung in die absolute Weltspitze hätte sie ihr Training weiter intensivieren müssen. Aber der Körper spielte nicht mit.

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  • Alle teilhaben lassen, niemanden ausgrenzen Open or Close
    Inklusion wird beim 7. Turnfest des 1. KTC Bad Kreuznach großgeschrieben / Vorbereitungen für Abschlussveranstaltung der Aktion „Ferien vor Ort“ des LSB-Sportjugend am 16. November laufen

    Auch im Rollstuhl kann Sport eine Menge Spaß machen. Foto: 1. KTC Bad KreuznachBeim siebten Turnfest des 1. Kreativen Tanzsportclubs Bad Kreuznach ist das Thema Inklusion in fetten Lettern geschrieben worden. In und um die Hallen der Martin-Luther-King-Schule in Bad Kreuznach tummelten sich 400 sportbegeisterte Gäste. Von den Kleinsten bis hin zu den Senioren hatten alle jede Menge Spaß an den facettenreichen Angeboten rund um das Thema „Sport für Alle“. Bei den Workshops konnte man mit und ohne Handicap teilnehmen, zum Beispiel unter fachmännischer Anleitung der Rollstuhlbasketballer Körbe werfen oder Powerchair-Hockey spielen mit den Star Drivers der Sportfreunde Diakonie. Auch beim Cheerleading, Rope-Skipping, Fechten sowie bei lustigen Rollisportspielen, Hip-Hop und Zirkusartistik im Zirkuszelt durfte man sich nach Herzenslust ausprobieren. Im Outdoorbereich gab es bei schönem Wetter ein XXL-Schachspiel, Minigolf, Wurfspiele, Riesenseifenblasen, Federball, eine Hüpfburg und als Hauptattraktion den Rollstuhlparcours des Landessportbundes. Hier wurden spielerisch und mit viel Spaß Erfahrungen gesammelt, mit welchen Problemen Rollstuhlfahrer im Alltag zu kämpfen haben.

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Regina Thiem
Position:
Referentin Kommunikation (SportInForm)
Adresse:
Rheinallee 1
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E-Mail:
r [PUNKT] thiem [AT] lsb-rlp [PUNKT] de
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Fax:
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